Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
günstig (keine Nebenkosten, kleine Miete, kostenloses Internet) |
| Kontra: |
kleines Zimmer, kleines Bad, niemandem gehört die gemeinsame Küche - > dreckig ! |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Nun studiere ich schon seit 3 Semestern in Heilbronn Software Engineering und habe es geschafft im ersten Semester, also Mai 2006 in das alte Studentenwohnheim zu ziehen. Es gibt nämlich drei Stück in Heilbronn. Folgender Bericht gilt auch als Warnung! Achja ich wohne dort allerdings nicht mehr!
-- Wie bekomme ich ein Zimmer? --
Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, da sich das Studentenwerk Heidelberg um so etwas kümmert. Man kann sich jedoch bequem online bewerben und das verläuft alles relativ schnell. Allerdings störte mich damals - vor dem Studium - etwas am Formular. Man kann nämlich nur auswählen, ob man alleine oder mit mehreren zusammen wohnen mag. Es gibt keine Auswahlmöglichkeit wie "Egal" oder "Beides". Mir wurde auf der Website versprochen, dass ich angerufen werde, wenn sich etwas ergibt oder nicht. Zumindest eine Email sollte ich erhalten. Denkste! Nichts kam. Im letzten Moment vor Beginn des Semesters habe ich angerufen und mir wurde gesagt ich wurde erstmal ignoriert weil ich ein Einzelzimmer wollte. Jaja schön und gut, aber ich habe noch dazu kommentiert, dass ich auch eine WG mit 2 oder mehr Leuten nehmen würde. Jedenfalls war kein Platz frei also musste ich mich kurzfristig umsehen und habe eine relativ teure Wohung für 3 Monate gemietet. Dannach hat es ja doch geklappt. Ich musste mehrere Telefonate führen und persönlich bei der Außenstelle erscheinen, damit ich endlich einen Platz bekomme. Am 02. Mai 2006 war es dann soweit und ich bin umgezogen.
-- Das Wohnheim --
Mit 6 Stockwerken und relativ langen Gängen passen da ganz schön viele Studenten rein. Auf jedem Stockwerk gibt es eine riesige und verdreckte Gemeinschaftsküche, die ich nie verwendet habe. Zusätzlich gibt es einen Balkon, der auch relativ stark verdreckt war. Außerdem wurden den Leuten, die im Einzelzimmer wohnen auch ein Platz im Kühlschrank vergeben. Dort befand sich bei mir eine gelbe und stinkende Suppe, da mein Fach ganz unten lag und von oben ständig irgend eine Brühe runtergelaufen ist. Aus diesem Grund habe ich mir einen eigenen Kühlschrank gekauft. Meine 12m² sind zwar nicht wirklich groß, aber ein kleiner Kühlschrank reichte aus um einpaar Vorräte sowie Getränke zu kühlen. Weiterhin gibt es einen Aufzug im Wohnheim, der jeden Montag kaputt ist, da am Wochenende früher randalierende Nachbarskinder reinkamen und so einiges zerstörten und verdreckten. Zusätzlich gibt es dann noch im Untergeschoss eine kleine Bar, den Sumpf. Schön eingerichtet mit Musik und günstigen Getränken. Hat mir damals sehr gut gefallen, wurde allerdings vorübergehend geschlossen, da sich manche Studenten nicht benehmen konnten.
-- Mein Zimmer --
Mit insgesamt 18m² (Zimmer+Bad, 12m² hat nur das Zimmer) reicht es eigentlich aus für eine Person, die nur studieren möchte. Allerdings gab es da einpaar Mängel. Der Fußboden war - wie man so schön sagt im Übergabeformular - verwohnt und sollte durch Laminat ersetzt werden. Ist niemals passiert, zumindest bei mir als einzigen nicht. Was jedoch positiv war, war der große Schreibtisch, ein großes Regal, ein riesiger Schrank sowie ein zweites Klappregal. Das Bett hingegen war auch restaurierungsbedürftig, da das Lattenrost total kaputt ist. Also nach einer Nacht liegt man nur noch drin, weil sich die Latten gegenseitig hoch und runter schieben. Darunter ist noch ein kleiner Kasten für weitere Dinge. Da ich am Hauseck wohnte, hatte ich auch zwei Fenster. Nach 2 Tagen gingen meine zweiten Jalousien nicht mehr und der Hausmeister kümmerte sich darum auch nicht. Meine Wände waren verdreckt, was aber auch niemanden interessierte. Nach einpaar Monaten jedoch ging es los und die Eckwände direkt unter den Fenstern fingen an zu schimmeln. Habe ein teures Produkt gekauft zur Schimmelbeseitigung und relativ viel betroffene Wandfläche gereinigt. Der Schimmel hat sich allerdings wieder gebildet. Das Bad hatte auch noch Überraschungen. Es stank nämlich. Schon seit ich eingezogen bin. Ein seltsamer Geruch, der auch beim Auszug nicht raußgegangen ist. Zusätzlich musste ich darauf achten, dass das Wasser am Wasserhahn oder an der Dusche gelegentlich aufgedreht sein sollte, da sonst gelbliches Wasser aus den Hähnen floss.
-- Die Tage/ Die Nächte --
Tagsüber war es einfach nur warm vor allem im Sommer. Im Winter allerdings auch, wieso auch immer. Die Heizung hatte ich ein einziges mal im Dezember an, ansonsten war es immer zu warm im Zimmer. Allerdings konnte man beide Fenster öffnen und hatte somit einen kleinen Durchzug. Ansonsten habe ich nicht sehr viel Zeit tagsüber dort verbracht, da ich genug Vorlesungen hatte. Tagsüber war es auch relativ ruhig, es sei denn man kam Mittags nach Hause, da liefen alle durch die Gänge in die Küchen oder wieder zur FH zurück usw.
Nachts über war immer das gleiche. An Werktagen war es relativ ruhig, allerdings gab es des Nachts immernoch relativ viel Geräusche wie schreiende Studentinnen oder Studenten sowie kleinen oder größreren Diskussionen mitten auf den Gängen. Auch wurde oft gestritten oder einfach nur randaliert und überall geklingelt sowie an den Türen geklopft. An Wochenenden gab es grunsätzlich Partys in den Küchen. Hektoliter an Sangriakisten am Morgen zeugen davon. Lautes Geschrei. Leute, die vor der Haustür laut telefonieren auf allen möglichen Sprachen usw. Wer am Wochenende schlafen möchte, der kann das vergessen, da das Spektakel bis etwa 4 Uhr morgens immer geht.
Weiterhin gibt es auch nervende Nachbarschaft. Kinder, die in der Nacht vor den Prüfungen mit Signalhörnern durch die gut hallenden Wohnblöcke randalieren. Sowas ließ sich allerdings nach 5 Minuten regeln, da wütende große Menschen diese Dinger vernichteten und die Kinder verscheuchten oder was auch immer. Achja die Uhrzeit für solche Singalhörner war meistens so gegen 3 - 4 Uhr morgens...
-- Der Auszug --
Vor einem Monat bin ich ausgezogen und wohnte nun ein Jahr dort. Zwar war die Miete mit 189 Euro sehr gering, aber die Qualität lässt auch zu wünschen übrig. Jedenfalls bin ich ausgezogen und wohne zwar jetzt 20km weit weg von der FH bei meiner Freundin, allerdings ist unsere jetzige Wohnung wesentlich schöner und besser. Wohnen in einer 6 mal größeren Wohnung zu zweit. Zahle zwar etwas mehr Miete, aber dafür lohnt sich das!
-- Fazit --
Erkundigt euch über eure Studentenwohnheime, falls ihr dort hin ziehen wollt. Achja etwas habe ich vergessen. Undzwar darf man nur 4 Semester lang dort wohnen. Für mehr Wohnzeit muss man gemeinnützige Arbeit verrichten. Kehren, Streichen und so weiter..... Ich bin echt froh, da rauß zu sein....
Vielen Dank für die Lesungen, Kommentare sowie Bewertungen.
Liebe Grüße,
André
| weitere Erfahrungsberichte |
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Kamw1
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sehr hilfreich
08.12.2007
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Wohnheim oder nicht Wohnheim
Bewertung für Leben im Studentenheim von
Sqirrel
Pro: kostengünstig, praktisch, da meist möbliert und Waschmaschine und Trockner müssen auch nicht angeschafft werden, multikulturell und ne klasse Selbstverwaltung, die viele Freizeitmöglichkeiten (kostengünstig!) organisiert
Kontra: sind oft nicht frisch renoviert, die Zimmer sind klein bis winzig, zum Wäschewaschen erst den Hausmeister suchen, laut!! nicht das schönste Wohnambiente, da ziemlich steril eingerichtet, erinnert oft an anonyme Wohnblöcke -> viele Menschen wenig Kontakt
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sehr hilfreich
14.07.2006
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Studentenheim in Köln
Bewertung für Leben im Studentenheim von
nydong
Pro: günstige Miete
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Hier gibt es viele nette Bewohner, die sich allerdings auch Duschkabinen und Toiletten teilen. Circa 12 Leute jeweils. Die Miete ist okay, man zahlt 265 Euro für 12 m² oder so, dafür sind aber die Nebenkosten komplett enthalten. Ich bin aus einer anderen ...
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weniger hilfreich
09.07.2008
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Biesdorf und was es wird
Bewertung für Leben im Studentenheim von
snicers
Pro: ruhig, schnelle kontaktmöglichkeit, nette leute
Kontra: stadtfern, manchmal etwas realitätsfern
um das Leben im Wohnheim Victor Jara in Biesdorf zu schildern muss man sehr weit ausholen. Kurze knappe Sätze reichen da nicht. Generell folgendes:
Wer Ruhe brauch ist hier richtig
Wer Party will ist hier auch richtig
Diese Wohnheim bietet für jede ...
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25.03.2007
(03.09.2007)
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