My Way...
20.11.2009
Pro:
kann leben retten
Kontra:
wird von vielen "zu wichtig" genommen
Empfehlenswert:
Ja
 Donline
Über sich:
+++ So; und da kannst Du in der nächsten Halbzeitpause mal ´ne Viertelstunde drüber nachdenken. Vie...
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Heute morgen habe ich dieses, doch sehr interessante, Thema entdeckt.
Mein Leben ohne Handy dauerte immerhin 35 Jahre. In dieser langen Zeit habe ich kein Handy vermisst. Ok, die meiste Zeit davon gab es auch gar keins zu kaufen. Aber als es sie gab, war das Thema für mich völlig belanglos. Freunde von mir hatten es schon früh und tippten sich die Finger wund, um eine SMS nach der andere zu verschicken. SMS, Das war auch so eine Sache. Warum sollte ich bitte ein Telfon mit winzigen Tasten zum schreiben von Kurznachrichten nutzen wollen? Das war für mich völlig bescheuert und auch heute ist es so, dass ich kaum SMS per Handy verschicke. Wenn es hoch kommt habe ich bis heute 10 SMS mit dem Handy verschickt.Das ganze ging soweit, bis ich das alte Handy meiner Mutter geschenkt bekam. Noch 2003 verfasste ich hier auf Ciao einen Beitrag über einen Onlineshop für Handyzubehör, weil ich etwas für einen Freund besorgen musste. Damals hätte ich mir nicht träumen lassen, dass ich jemals in den Besitz eines solchen, für mich bis dahin unwichtigen, Gegenstands gelangen könnte. Zuerst wollte ich das Handy von meiner Mutter, übrigens eines mit Prepaidkarte, gar nicht haben. Wenige Tage nachdem ich es doch genommen hatte, bekam mein Vater einen Schlaganfall. Zum Glück war ich zu Hause und konnte so das Festnetz-Telefon nehmen um Hilfe zu rufen, aber zum ersten Mal wurde mir jetzt bewusst, wie wichtig so ein Handy sein könnte.
Ein neuer „Freund“ Von diesem Tag an, nahm ich mein Handy überall mit hin. Zwar legte ich es nicht so demonstrativ auf Restauranttische, wie es früher mal üblich war, sondern ließ es immer in der Tasche. Wenn es angeschaltet war, was nicht immer der Fall sein musste, hatte ich neben dem leisen, normalen Klingelton immer den Vibrationsalarm eingeschaltet. So störte ich andere nicht und konnte immer rechtzeitig den Raum verlassen. Die Nummer hatten nur wenige. Das wichtigste am Handy war für mich, die Tatsache, dass ich andere schnell erreichen konnte, wenn es wirklich dringend war. Deshalb hielt das Guthaben auf der Prepaidkarte auch immer bis kurz vor dem Verfall. Erst dann nutzte ich das Mobiltelefon, weil es ja schon bezahlt war.
Kommt Frau, kommt Vertrag Im Juni 2005 lernte ich meine heutige Frau kennen. Sie hatte einen Handyvertrag mit ihrem Ex-Mann, den wir gemeinsam zum Teil übernahmen - also den Vertrag, nicht den Mann :-)) - und so kam ich zu einem schlechten Handy, was ich nicht wissen konnte und zu einem nicht wirklich guten Mobilfunkanbieter. Der Vertrag war aber insgesamt günstiger, als die Prepaidgeschichte. Da meine damalige Freundin und ich in den Anfängen häufiger getrennt waren, war das Handy nicht nur praktisch sondern „lebenswichtig“. Verliebte werden mich verstehen :-))
Von nun an (fast) täglich Mit dem Beginn meiner Selbstständigkeit im September 2006 wurde das Handy für mich wirklich wichtig. So wie ich das Internet für Aufträge benötigte, war es unabdingbar, dass ich an Werktagen den ganzen Tag erreichbar war. Meine Nummer hatten nun selbstverständlich viele Leute und diese machten auch gebrauch davon. Ich selber musste auch anrufen, aber ich war nicht der große Freund von vielen Telefonaten mit dem Handy. Vor allem lag das an den Preisen pro Gesprächseinheit, auch wenn ich das alles absetzen konnte. Ich finde, dass das Telefonieren mit dem Handy nach wie vor zu teuer ist. Wenn ich eine andere Möglichkeit gefunden hätte, wäre das Mobiltelefon nicht mehr da gewesen.
Heute oder beinahe zurück zu den Anfängen Meine Selbstständigkeit musste ich, aus gesundheitlichen Gründen, vor ein paar Monaten auf Eis legen. Kurz zuvor hatte ich aber meinen Handyvertrag für 2 Handies – das meiner Frau und meins – verlängert. Zum Glück zahlen wir nicht sehr viel dafür, aber es ist schon leid Geld, wenn man plötzlich keine Einnahmen mehr hat. Seitdem rufen natürlich nur noch selten andere Menschen an. Das Handy ist bei mir wieder eine Art Rückversicherung, wenn ich in eine Notlange kommen sollte oder anderen helfen muss, habe ich es immer dabei. Ich achte auch darauf, dass es immer aufgeladen ist. Das heißt nicht, dass es immer angeschaltet ist, wenn ich aus dem Haus gehe.Ich könnte nämlich sehr gut ohne Handy leben, wenn es draußen bessere Möglichkeiten gebe, mit wichtigen Stellen zu kommunizieren. Früher standen an fast jeder Ecke Telefonzellen und sogar in unserer relativ kleinen Stadt gab es mehrere Notrufsäulen von denen man kostenlos Polizei und Feuerwehr alarmieren konnte. Diese Einrichtungen gibt es heute gar nicht mehr oder sind, was die Telefonzellen anbelangt, Mangelware. Wenn es sie dann doch gibt, ist sie kaputt oder nur mit einer Telefonkarte zu bedienen, die man dann natürlich nicht griffbereit hat.
Fazit Deshalb denke ich, dass in unser Zeit ein Handy ein wichtiges Utensil sein kann. Ich spreche nicht davon, dass man sich SMS oder MMS schickt, obwohl man nur drei Meter auseinander in einer Eisdiele oder sonst wo hockt. Ich finde den Sicherheitsaspekt wichtig und deshalb werde ich auf das Handy, bis es eine bessere Lösung gibt, nicht verzichten.P.S.: Was jetzt "Leben ohne Handy" mit dem in der Katgorie erwähnten Thema Soziale Brennpunkte zu tun hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Ein Sozialer Brennpunkt ist für mich etwas ganz anderes...
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17.06.2011 15:13
Die Kategorie "Soziale Brennpunkte" find ich ja mal *gröhl* .... Ich hatte lange ein Handy, aber dieses nie dabei. Wenn ich telefoniert habe dann zu Hause mit meinem Festnetz, wenn nicht dann saß ich im ÖPNV, selbst am Steuer, war an der Kasse, beim Arzt, arbeiten oder aufm Klo. Und da musste ich nicht telefonieren. So notwendig konnte es gar nicht sein. Selbst als mein großvater starb konnte man mich nur zufällig beim ersten Versuch erreichen, hätte man mich erst 6 Stunden später erreicht hätte ich auch nichts mehr ändern können. Heute hab ich kein Festnetz mehr, aber aus anderen Gründen, vll. ändert sich das auch mal wieder. Lange hatte ich ein uraltes Nokia, zuletzt 3310 glaub ich, da ging mehr und mehr kaputt, dann habe ich ein "altes" von meiner Tante übernommen, auch ein Nokia, mit Kamerafunktion sogar. Mehr muss mein Handy nicht können, ich muss unterwegs immer noch keine Facebook-App Spielchen zocken.... nein nein nein
28.04.2010 01:01
Ich hab zwar schon seit fast zehn Jahren ein handy, benutze es aber sogut wie nie, es war und ist immer nur ein Notnagel für mich. LiebeNgruß, Lea
15.03.2010 23:26
6 Wochen lang bin ich nun sehr froh, dass ich ein Handy hab, zumindest übers Wochenende. :-)