Erfahrungsbericht über "LegoTechnic 9398 4X4 Offroader"

veröffentlicht 03.12.2012 | Whitesnake83
Mitglied seit : 05.05.2011
Erfahrungsberichte : 30
Vertrauende : 80
Über sich :
||
Sehr gut
Pro Preis/Leistung, Federweg, Offroad-Möglichkeiten, Servo-Motor, Stabilität
Kontra Hoher Schwerpunkt, Infrarot-Fernsteuerung statt Funk, Aufkleber
besonders hilfreich
Spaßfaktor
Design
Langzeitspielspaß
Stabilität

"Noch höher hinaus - mit dem Lego 4 x 4 Crawler"

Das diesjährige Lego-Technic-Topmodell vor der Schachtel.

Das diesjährige Lego-Technic-Topmodell vor der Schachtel.

> 0. Kurzübersicht

Nachdem ich in der Einleitung (Kapitel 1) die Produkteinführung erläutere, erkläre ich in Kapitel 2 die Besonderheiten des Lego 4 x 4 Crawlers. Was man beim Kauf beachten sollte findet sich in Kapitel 3. Die Produktdetails inklusive einer Erläuterung der neuen +power Functions-Elemente habe ich in Kapitel 4 beschrieben. In Kapitel 5 habe ich den Crawler aufgebaut und in Kapitel 6 beschrieben. Dazu gehören auch die motorisierten Funktionen. Mein persönliches Fazit (inkl. Gesamteindruck) habe ich in Kapitel 7 gezogen. In Kapitel 8 habe ich die Vor- und Nachteile zusammengefasst. Eine genaue Erläuterung der Bilder die ich vom Crawler gemacht habe ist unter Kapitel 9 zu finden, ehe ich in Kapitel 10 den Bericht beende.

> 1. Einleitung

Ein Viertel-Jahrhundert ist vergangen, denn soviel Zeit liegt zwischen meinem ersten und derzeit letzten aufgebauten Lego-Technic-Modell. Hier in Ciao habe ich mich bislang auf die teuren Modell-Legos konzentriert, in diesem Bericht möchte ich zu meinen "Wurzeln", den Technic-Legos zurückkehren. In meinen ersten fünf Berichten habe ich unter anderem den Unimog und das rote Super Car rezensiert. Heute ist der 4 x 4 Crawler (9398) dran. Eines vorweg: das Modell hat nicht nur neue Motoren, sondern ist ein echtes Offroad-Gefährt.
1.1. Details zur Produkteinführung
Der gut informierte Lego-Fan war schon lange bevor der 4 x 4 Crawler am Markt war gut über diese Neuheit informiert. Lego war so stolz auf sein neues Top-Modell, dass es auf einer Spielmesse die für das zweite Halbjahr 2012 angekündigten Technic-Neuheiten bereits vorzeitig im ersten Halbzeit den Zuschauern demonstrierte. Der 4 x 4 Crawler erregte große Aufmerksamkeit, weil ihm scheinbar nichts zu steil und nichts zu uneben war. Erstmalig erhältlich war das Fahrzeug im Juli 2012. Es ist im Jahr 2012 das Technic-Top-Modell. Dies ist einerseits am hohen Preis, andererseits am Erscheinungstermin (nämlich zweites Halbjahr) zu erkennen. Es löst damit den Lego Unimog ab, der 2011 für Furore sorgte.

> 2. Was ist am 4 x 4 Crawler so besonders?

Zunächst einmal sollte man klären wieso das Modell überhaupt 4 x 4 Crawler heißt. 4 x 4 soll Allrad suggerieren, tatsächlich hat dieses Modell aber keinen echten Allrad-Antrieb. Crawler könnte man mit einem Kriechtier oder einer Raupe übersetzen. Das trifft definitiv zu, denn das Modell ist kein Rennauto, sondern mag es gemütlich.

Warum also kaufen, wenn es weder echtes Allrad kann und dahin kriecht? Ganz einfach: es ist das erste Lego, mit man problemlos in unebenen Gelände fahren kann und das über einen neuen Servo-Motor verfügt, der für die Lenkung zuständig ist. Noch dazu funktioniert das ganze ferngesteuert. Darüber hinaus ist das Fahrzeug äußerst stabil und robust und hat sehr große Federwege. Und für Freunde der Optik: es sieht rattenscharf aus.

Für Technic-Modell-Sammler (nicht Sammler, die mit hohem Wert wiederverkaufen wollen) gibt es übrigens auch einen Grund den 4 x 4 Crawler zu erwerben. Er passt hervorragend zu den Technic Modellen 4x4 Off-Roader (8466), Off-Roader (8297) und Extreme Cruiser (8081). Ihr seht, Lego ist bei den Modellnamen nahe an den verwandten Modellen geblieben, ich hätte das Lego allerdings Crawling Off-Roader benannt.

> 3. Wo bekommt man das Modell?

Der Erwerb ist ganz einfach: überall wo es Legos gibt. Der 4 x 4 Crawler ist kein exklusives Modell, sondern kann zum Beispiel bei Online-Versandhäusern oder im Spielmarkt gekauft werden. Preislich möchte Lego für dieses Modell 179,99 Euro, allerdings liegt der gängige Preis um die 150 Euro. Ein Tipp von mir: während der Weihnachtszeit sollte man die Augen nach Schnäppchen offen halten, der Crawler wird immer wieder reduziert angeboten, sodass man sich hier ein paar Euros sparen kann.

Ich halte die Augen offen und bin in ebendiesem Zustand zum heimischen Interspar gelaufen, bewaffnet mit einem 20 % Gutschein. So zahlte ich nicht 169, sondern 135,99 Euro. Meiner Meinung nach ein guter Preis. Dass es günstiger geht beweist ein Online-Versandhaus mit dem lachenden Logo, dass den Crawler Anfang Dezember um 121 Euro verkaufte (auch mit Rabatt).

3.1. Sofort kaufen oder doch lieber warten?
An dieser Stelle möchte ich mich bei Userin LifeLines bedanken, die mich auf Legos Design-Aktion aufmerksam gemacht hat. Es ist nämlich möglich, dass der 4 x 4 Crawler von Lego-Fans selbst neu entworfen wird. Als Basis dient das Fahrgestell (samt allen technischen Funktionen) und die Aufgabe der Fans ist es eine neue Karosserie zu entwerfen. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Das beste Modell wird ausgezeichnet und produziert. Der Wettbewerb läuft noch bis 31. Dezember 2012 und ist über www.lego.com erreichbar. Das heißt wer nicht zwei 4 x 4 Crawler daheim stehen hat sollte noch etwas warten, es wird bald ein limitiertes neues Modell geben. Die Vorschläge kann man sich online ansehen und eines kann man jetzt schon sagen: das limitierte Modell wird ein optischer Leckerbissen

> 4. Produktdetails

Ob die investierten Euros keine Fehlausgabe waren entscheidet schon der erste Eindruck und dieser sieht sehr vielversprechend aus.
4.1. Die Schachtel - größer geht es nicht
Große Technic-Modelle sind relativ leicht zu erkennen: einerseits besitzen sie eine große Schachtel, andererseits gibt es einen Karton der aufgeklappt werden kann um mehr Details zu erkennen. Genau so ist es auch beim 4 x 4 Crawler. Die Schachtel ist 57,5 cm breit, 48 cm hoch und 9 cm tief. Das ist bei Technic-Modellen die Grenze, es gäbe zwar noch größere Lego-Schachteln, allerdings sind dies Sondermodelle. Die Schachtel wiegt samt Inhalt 2,78 Kilogramm.

Vorderseite: Zu sehen ist eine große Ansicht des Crawlers. Die Achsen sind dabei stark verschränkt um die Offroad-Tauglichkeit besser zu demonstrieren. Im Vordergrund ist die Fernsteuerung, die einen "sichtbaren" Lichtstrahl aussendet, in Wirklichkeit ist es Infrarot (ist auch Licht, aber nicht sichtbar). Links oben ist das Lego-Logo samt der Modellnummer 9398 und der Altersempfehlung 11-16 Jahren. Nicht fehlen darf der Technic-Schriftzug sowie das +power Functions-Logo (rechts oben), das nicht anderes aussagt als dass das Modell über elektronische Funktionen verfügt. Unterhalb des Logos ist der Crawler von schräg oben fotografiert und mit Pfeilen versehen, damit die nach einem Weihnachtsgeschenk für ihre Kinder suchenden Eltern wissen was das Auto alles kann (nach vorn und hinten fahren und Vorder-/Hinterachse lenken). Darunter sind jene Dinge zu sehen, die beinhaltet sind, nämlich die in Summe drei Motoren, ein Infrarot-Empfänger (neue Version), eine Batterie-Box und die Infrarot-Fernsteuerung. Dankenswerterweise schreibt Lego links unten ganz klein "batteries not included" auf die Schachtel, was soviel heißt, dass man zusätzlich 10 Euro für Batterien ausgeben muss. Daneben befindet sich der Hinweis "2 Modelle in 1", was soviel bedeutet, dass man den Crawler auch in ein anderes Fahrzeug verwandeln kann. Darunter wird man mit einem Pfeil aufgefordert die Vorderseite aufzuklappen.

Aufgeklappte Vorderseite: Zunächst werden die einzelnen +power Functions Bestandteile erklärt, darunter welche Aktion welcher Teil der Fernsteuerung beim Auto auslöst, wie der Servo-Motor verbaut ist, wie das Antriebssystem funktioniert, die Federungen, die starken großen Motoren und eine Grafik, die mit Nummern versehen die Position der einzelnen +power Functions Elemente erklärt. Außerdem soll das Modell 38 cm lang sein, das habe ich in späterer Folge noch selbst vermessen. Auf dem zweiten Teil der aufgeklappten Vorderseite wird der einfache Griff zur Batteriebox, die aufklappbare Karosserie und die großen Federwege dargestellt. Darunter sieht man wieder die Fernsteuerung, die das Auto in Bewegung versetzt.

Rückseite: Klappt man den Karton zu und dreht die Schachtel um, sieht man das Alternativmodell. Es ist ein Offroad-Truck. Wieder werden die Funktion erklärt (die gleichen wie beim Crawler, da das Fahrgestell das selbe ist). Darüber hinaus gibt es den Hinweis, dass die Bedienungsanleitung des Alternativmodells nur downloadbar ist, also nicht gedruckt beigelegt ist. In der linken unteren Ecke sind einmal mehr die inkludierten +power Functions-Elemente aufgelistet.Ober- und Unterseite, linke bzw. rechte Seite: damit man ganz sicher nicht vergisst welche +power Functions-Elemente in der Schachtel sind, sind sie auf der Oberseite und linken Seite noch einmal aufgelistet (in Summe also fünf Mal auf der gesamten Schachtel). Darüber hinaus ist auf der Schachtel-Oberseite eine 1:1-Ansicht eines Teils der Motorhaube zu sehen. Auf der Unterseite findet man den Hinweis, welche Batterien benötigt werden (6x AA 1.5 V für die Batteriebox, 3 x AAA 1.5 V für die Fernsteuerung). Und weil Lego offensichtlich amerikanischen Klagen vorbeugen will, wird darauf hingewiesen, dass die elektronischen Teile nichts ins Wasser geworfen werden sollen, sondern nur mit einem feuchten Tuch gereinigt werden dürfen. Auf der linken Seite sieht man nur noch den Hinweis auf den Lego Club, sowie dezent gehalten in verschiedenen Sprachen das Wort "Neu". An und für sich sind alle Legos die veröffentlicht werden neu, insofern eine überflüssige Information.
4.2. Sesam öffne dich - was in der Schachtel steckt
Damit das handwerkliche Geschick getestet werden kann gibt es auf der Unterseite zwei Siegel die durchschnitten werden müssen (einfaches Messer reicht). Danach öffnet sich die Schachtel aber noch immer nicht, denn links und rechts muss der Karton aufgetrennt werden, damit man endgültig reinschauen kann. Die Schachtel klappt auf und man erblickt einige Säckchen und ein paar Motoren sowie die Batteriebox und die Fernsteuerung. Details:
  • 3 x dicke Bedienungsanleitungen auf Karton und in Kunststoff damit keine Eselsohren oder Knicke entstehen können (Anleitungen 1 + 2 + 3: jeweils 84 Seiten). Die Anleitungen 1 + 2 widmen sich dem Fahrgestell, Anleitung 3 der Karosserie.
  • 1 x Hilfsanleitung für die Schritte 32, 37 und 53 von Anleitung 1, sowie Schritt 65 von Anleitung 2.
  • 1 x Bogen mit 17 Aufklebern
  • 6 große Säckchen und vier kleine Säckchen für Bauabschnitt 1
  • 5 große Säckchen und ein kleines Säckchen für Bauabschnitt 2
  • 6 x Säckchen für Fernsteuerung, Batteriebox, Servo-Motor, zwei große Motoren und Infrarot-Empfänger.

In Summe sind 1327 Teile im Crawler-Modell enthalten.
4.3. Neue +power Functions im Detail
Der Crawler wird von vielen Lego-Fans aufgrund der neuen Motoren und dem neuen Infrarot-Empfänger gekauft. Warum?
  • Infrarot-Empfänger: es handelt sich dabei um die zweite Version. Sie ist äußerlich baugleich mit Version 1 (nur ein kleiner V2-Hinweis am Gehäuse unterscheidet die beiden Versionen). Die Version 2 hat eine bessere Reichweite und thermische Probleme treten nicht so früh auf. Treten sie auf, ist die Batteriebox schuld, da diese einen thermischen Schutz hat. Hier ist eine neue Version der Batteriebox zu erwarten, da diese der Flaschenhals ist.
  • Servo-Motor: Die Besonderheit ist einerseits dass die Antriebsachse auf zwei Seiten angeschlossen werden kann (dies ist beim Crawler der Fall, da dieser Motor gleichzeitig die Vorder- und Hinterachse lenkt) und die Servo-Funktion. Sie sorgt dafür, dass der Motor bei Signalverlust auf seine Grundposition zurückkehrt. Dies ist perfekt für Lenkungen, da man die Räder nicht mehr umständlich gerade stellen muss. Der Servo-Motor macht das selbstständig. Der Motor funktioniert übrigens auch mit der aus den Lego-Eisenbahnen bekannten Fernsteuerung, hier ist eine Ansteuerung von 15 Zwischenschritten im Gesamtwinkel von 180° möglich.
  • Große Motor (Large-Motor): dieser Motor ist von Lego zwischen dem Medium- und XL-Motor positioniert und das in einem sehr kompakten Gehäuse. Er dreht etwas langsamer als der Medium-Motor, hat aber ein sehr gutes Drehmoment. Dies ist auch notwendig, da zwei dieser Motoren im Crawler stecken und für den Antrieb der Vorder- bzw. Hinterachse zuständig sind.

> 5. Autobau

Die Untergliederung in drei Anleitungen empfinde ich bei diesem Modell als sehr sinnvoll. Warum? Es ist möglich das Fahrgestell und die Karosserie getrennt aufzubauen. Wenn man zwei Kinder hat die sich das Modell teilen, entsteht so weniger Streit. Ich empfehle beim Aufbau pro Bauabschnitt die Teile zu sortieren, da man dann weniger lang suchen muss. Es sind beim Crawler sehr viele kleine Teile enthalten, sodass man sich den Platz am Tisch gut einteilen muss.
5.1. Sortieren
Das Sortieren dauert beim Crawler nicht sehr lange, da sich die Steinchengesamtzahl mit 1327 in Grenzen hält. Es ist zwar ein großes Technic-Modell, allerdings gemessen an der Steinchenzahl nur das zehntgrößte (Stand Dezember 2012, bezogen auf Technic-Modelle). Für Bauabschnitt 1 habe ich 15:30 Minuten zum Sortieren benötigt, Bauabschnitt 2 war in 5:40 Minuten fertig sortiert.
5.2. Vorbereitungen
Generell muss ich sagen, dass der Aufbau keine große Herausforderung darstellt. Bevor man mit dem Aufbau beginnt, wird man darauf hingewiesen wie die Batterien in die Batteriebox bzw. Fernsteuerung eingesetzt werden. Die Batteriebox benötigt 6 x AA-Batterien. 3 Stück werden auf der einen Seite, 3 Stück auf der anderen eingesetzt. Das Einsetzen der Batterien ist für Technic-Neulinge etwas mühsam, allerdings es geht auch ohne Gewalt. Das Herausnehmen der Batterien ist meiner Meinung nach nicht so schwer wie das Einsetzen. Die Fernsteuerung hingegegen muss mit einem kleinen Kreuzschraubenzieher geöffnet werden, damit die drei AAA-Batterien eingesetzt werden können. Danach wieder zuschrauben.Danach möchte man mit dem Aufbau beginnen, aber Lego will sich mal wieder absichern und widmet eine ganze Seite dem Hinweis, dass der Crawler nur im Haus betrieben werden darf. Hintergrund: im Freien könnten kleine Steinchen in die Zahnräder kommen und den Antriebsstrang zerstören.
5.3. Bauabschnitt 1
Wer glaubt, dass man jetzt schon loslegen kann irrt sich. Zunächst muss gewährleistet sein, dass der Servo-Motor in Verbindung mit dem Infrarot-Empfänger und der Batteriebox funktioniert. Dies ist deswegen so wichtig, da es sein könnte, dass dieser defekt ist. Und der Ausbau des Servo-Motors bedeutet das Zerlegen des kompletten Crawlers. Außerdem - und das ist der Hauptgrund - muss der Motor zurückgestellt werden. Der Servo-Motor behält seine Position wenn die Spannung abrupt getrennt wird. Er kann sich nur zurückstellen wenn er auch an einer Energiequelle angeschlossen ist. Da aber diese Mittelstellung beim Aufbauen des Fahrgestells unerlässlich ist, ist dieser Schritt notwendig.

Danach kann es endlich losgehen. Das Fahrgestell wird um den Servo-Motor herum gebaut, da dieser exakt in der Fahrzeugmitte liegt und auch dafür sorgt, dass der Schwerpunkt tiefer liegt (dieser ist beim Crawler aufgrund seiner Gesamthöhe äußerst ungünstig). Danach wird die Vorder- und Hinterachse aufgebaut. Pro Achse ist ein Differential verbaut, damit der Crawler auch in extremen Situationen fahrtüchtig ist. Die Übersetzung der Achse ist so gewählt, dass nicht die Geschwindigkeit im Vordergrund steht, sondern maximale Kraft. Der Crawler soll trotz seines Gewichtes Steigungen schaffen, die davor noch nie ein Lego-Modell passieren konnte.

Etwas das ich zuvor noch nie bei Lego gesehen habe ist eine Hilfskonstruktion auf die im Verlauf des Aufbaus zweimal zurückgegriffen wird. Einmal wird sie eingesetzt wenn die beiden Achsen an den Servo-Motor angeschlossen werden. Da diese außer durch ein Kugelgelenk nicht weiter verbunden sind, ist dieser Zwischenschritt notwendig. Danach wird die Lenkung fertig gestellt. Dabei ist es außerordentlich wichtig, dass die Achsen parallel ausgerichtet sein müssen damit das Fahrzeug wenn der Servo-Motor auf neutral steht auch gerade aus fährt. Dazu wurde auch die Hilfsanleitung gedruckt, damit man das auch sicher nicht falsch macht. Witzig ist, dass in Schritt 39 in Anleitung 1 ein Reifen unter das Fahrgestell geschoben wird, damit die Konstruktion beim Aufbau etwas stabiler ist. Nachdem der Reifen eingeschoben ist, wird die Hilfskonstruktion entfernt (die Teile werden für andere Abschnitte der Anleitung wiederverwendet). Danach wird der erste Large-Motor in die Vorderachse eingesetzt. Anschließend wird die Hilfskonstruktion für die Lenkung entfernt (diese wurde bei der Konstruktion der einzelnen Achsen eingesetzt, damit das linke und rechte Rad nicht hin und her pendeln).

Danach ist die erste Anleitung fertig und 1:09 Stunden vergangen. Doch der erste Abschnitt geht auch in Anleitung 2 weiter, es fehlen ja schließlich noch einige Dinge. Es wird in weiterer Folge der Motor für die Hinterachse eingesetzt und der Halterahmen konstruiert, an dem die Karosserie befestigt ist. Anschließen wird die Vorder- und Hinterachse mit den Stoßdämpfern ausgestattet. Dabei handelt es sich um die selben Stoßdämpfer die auch im Lego Unimog eingesetzt werden und durch den besonders großen Federweg bekannt sind. Danach wird die Vorrichtung aufgebaut, die das Aufklappen der Karosserie ermöglicht. Anschließend werden die Achsen links und rechts über ein zusätzliches Element verbunden und das große Rad das zur Stützung diente herausgenommen. Das Fahrgestell ist jetzt gefedert und pro Achse an drei Stellen verbunden (plus zwei Mal Federung bzw. das Kabel das an den Motor angeschlossen ist).

Am Ende der zweiten Anleitung werden die Radkästen aufgebaut und die drei Kabel der Motoren mit dem Infrarot-Empfänger verbunden. Der Infrarot-Empfänger seinerseits wird an die Batteriebox angeschlossen. Lego ist dabei die Erklärung der Anschlüsse besonders gut gelungen. An die Kabel werden flache farbige Steine angeschlossen, damit klar ist was wohin gehört. Es wird in Summe mit vier Kabel hantiert, da kann es leicht zu Verwechslungen kommen. Die Large-Motoren-Kabel werden übrigens übereinander angeschlossen, da beide Achsen gleichzeitig angetrieben werden sollen. Anschließend wird die Batteriebox in das Gehäuse direkt über dem Servo-Motor versenkt (erneut um den Schwerpunkt weiter zu senken) und die seitlich öffnenden Türen aufgebaut. Dabei gefällt es mir sehr gut, dass die Türen "verriegelt" werden können, sie können nicht irrtümlich aufgehen. Warum macht das Lego? Da der Crawler aufgrund seiner Offroad-Fähigkeiten auf teilweise extremen Schrägen fährt, kann er leicht umkippen. Da wäre eine sich irrtümlich öffnende Tür gefährlich, da hier Teile abbrechen könnten.

Leider verzichtet Lego auf aufgedruckte Teile und setzt auf Aufkleber. Ja, diese sind günstiger und einfacher in der Produktion, aber sie verlieren wenn man sie einmal ablöst und wieder aufklebt an Klebekraft. Dies fällt mir bei älteren Lego-Modellen die ich besitze immer wieder auf.

Für die zweite Anleitung benötigte ich 1:03 Stunden, somit für den ersten Bauabschnitt 2:12 reine Bauzeit (Sortierung 15:30 Minuten).
5.4. Bauabschnitt 2
In der dritten Anleitung wird der zweite Bauabschnitt behandelt. Lego hat hier meiner Meinung nach einen kleinen Schönheitsfehler, denn in der dritten Anleitung werden noch zwei Schritte aus Bauabschnitt 1 erklärt, nämlich das Anbringen der rechten Tür und das Montieren der Räder. Dann ist das Fahrzeug nämlich schon bereit zum fahren, denn die Karosserie ist nur Optik und ohne Funktion. Schade übrigens, dass die Türen nicht zur Karosserie gehören, sondern fix am Fahrgestell montiert sind. Den klappt man das Auto im fertigen Zustand auf, dann bleiben die Türen dort wo sie sind und das sieht einfach nicht schön aus.

Im zweiten Baubschnitt wird die Fernsteuerung zusammengebaut. Der richtige Kanal wird eingestellt und die Rotationsrichtung festgelegt (damit der Crawler nach vorne fährt, wenn man den Hebel nach vorne drückt). Die Lenkung wird mit Hilfe eines seitlichen Drehrades konstruiert.

Die reine Karosserie wird separat gebaut. Das heißt es ist möglich, dass zwei Personen gleichzeitig am Fahrzeug bauen. Begonnen wird mit der Frontpartie samt Scheinwerfern (keine Funktion), danach wird das Armaturenbrett mit der Frontpartie verbunden, ehe die roten Sitze samt Dach mit der vorderen Karosseriehälfte verheiratet werden. Danach wird die Motorhaube aufgesetzt und mit dem Dach des Fahrzeuges verbunden (= A-Säule). Danach ist die weiße Ladefläche auf der Rückseite an der Reihe. Am Ende wird die Motorhaube seitlich fertiggestellt, die Stoßstange gebaut und die Karosserie mit dem Fahrgestell verbunden. Damit die Karosserie nicht ständig wegklappt, gibt es zwei Verbindungsstecker, die die beiden Hälften zusammenhalten. Danach ist das Modell fertig.

Es bleiben wie bei jedem Lego am Ende des Aufbaus noch ein paar Teilchen übrig, damit man wenn man eines verlieren sollte nicht sofort online eines nachbestellen muss.

Für den zweiten Abschnitt habe ich 1:15 Stunden benötigt. In Summe bin ich inklusive Sortierung auf eine Bauzeit von 3:48 Stunden gekommen. Das ist meiner Meinung nach eher wenig für ein Lego-Top-Modell. Der Reiz des Crawlers liegt weniger im Aufbau, sondern in der Funktion des Fahrens.

> 6. Details

Der Crawler kann nicht viel, aber das was er kann, kann er ordentlich. So lässt sich seine Funktionalität in wenigen Worten zusammenfassen.
6.1. Aussehen und Dimensionen
Die dominierenden Töne des Crawlers sind schwarz, orange, weiß und rot. Das Fahrzeug ist so konstruiert, dass die Räder einen Federweg von maximal 5 cm haben. Das ist sehr viel und machen den Crawler sehr agil. Das Modell ist 38 cm lang (in Wirklichkeit sind es ein paar Millimeter mehr aber gerundet kommt man auf 38) und 21 cm breit. Die Karosserie selbst ist nur 17 cm breit. Das Fahrzeug kommt auf eine Höhe von 22,5 cm. Es ist somit zu erkennen, dass der Schwerpunkt sehr hoch liegt. Der Crawler bringt es auf ein Gewicht von stattlichen 1,49 Kilogramm (inklusive Battieren, die ca. 100 Gramm ausmachen).

Auf jeder Seite ist ein Lego-Technic-Aufkleber zu sehen (außer auf Unter- und Vorderseite). Darüber hinaus ist drei mal der 4 x 4 Aufkleber angebracht. Der Fokus liegt bei diesem Modell allerdings nicht auf der Optik (das zeigt auch der Design-Wettbewerb, da Lego das Modell optisch weiter verbessern will) sondern in seinen technischen Funktionen.

6.2. Funktionen
Bevor die motorisierten Funktionen verwendet werden können, muss die linke Tür geöffnet werden und der Schalter an der Batteriebox nach links oder rechts geschoben werden, damit das grüne Lämpchen leutet. Man hört ein leichtes Fiepen, das ist soweit ich das lokalisieren konnte der Servo-Motor.

Motorisierung: Angetrieben werden die 9,5 cm großen (Durchmesser) und mit einem griffigen Profil versehenen Räder nicht von einem Motor der die Leistung auf alle Achsen verteilt, sondern von zwei Motoren. Der vordere Motor treibt die vordere Achse an, der hintere Motor die hintere Achse. Das ist zwar beim Fahren äußerst praktisch weil doppelte Leistung da ist, aber es entspricht nicht dem 4 x 4-Versprechen. Unter 4 x 4 verstehe ich einen Motor der alle Räder antreibt. Die Höchstgeschwindigkeit ist nicht sehr hoch, da das Fahrzeug nicht auf Geschwindigkeit übersetzt ist, sondern auf maximale Power. Der Crawler fühlt sich in unebenen Gebiet sehr wohl und hier zählt nicht die hohe Geschwindigkeit, sondern ein guter Vortrieb. Lego hätte theoretisch einen noch größeren XL-Motor verbauen können (hätte allerdings die Breite der Vorder- und Hinterachse geändert, sowie den Federweg eingeschränkt), damit der Schwerpunkt weiter gesenkt wird und die Leistung erhöht wird. Das hätte allerdings den Stromverbrauch und die Kosten in die Höhe getrieben. Die Motorisierung hat der Antriebsachsen hat einen Nachteil: wenn das Fahrzeug nicht in Betrieb ist, lässt es sich nicht vor- und zurückschieben, da die Motoren sperren. Kinder, die das nicht wissen könnten so die Zahnräder beschädigen, wenn sie zu wild versuchen das Fahrzeug nach vorne oder hinten zu schieben.

Lenkung: Der Servo-Motor war eine absolut geniale Idee von Lego, denn alle bisherigen Modelle hatten das Problem, dass man die Lenkung nicht exakt gerade stellen konnte. Dieses Problem gehört seit dem Crawler der Vergangenheit an. Wenn man an der Fernsteuerung nach links dreht dann fährt das Fahrzeug nach links. Lässt man diese Links-Position an der Fernsteuerung los, dann fahren alle Räder in die Neutral-Stellung. Dazu kommt, dass nicht nur die Vorderachse lenkt, sondern auch die Hinterachse. Damit ist ein kleiner Wendekreis möglich und das Auto ist noch wendiger. Realisiert wird dies ebenfalls mit dem Servo-Motor, da dieser auf beiden Seiten angeschlossen werden kann. Besser geht es also nicht.

Federweg: Der Crawler kann mit einem Reifen auf einem 11 cm hohen Gegenstand gestellt werden und trotzdem berühren die anderen drei Räder noch den Boden. Ansonsten entspricht die Federungskonstruktion jener des Lego Unimogs. Die Vorder- und Hinterachse lässt sich nach links und rechts schwenken, der Federweg begrenzt den Schwenkweg. Es ist auch möglich das Auto vorne nach unten zu drücken bzw. hinten (nicht nur links oder rechts). Das Auto bleibt stabil und man muss keine Angst haben, dass Teile brechen.

Offroad-Tauglichkeit: Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich hier mehr als nur begeistert bin. In einem Bericht lässt sich die Funktionalität schwer vermittelt, hier empfehle ich ein Youtube-Videos anzuschauen. Jedenfalls bewältigt der Crawler durch seine Konstruktion unebene Flächen und Gelände ohne Probleme. Das einzige was ihm nicht schmeckt sind Decken, die sich leicht um die Räder wickeln und der Crawler dann nicht mehr weiterfahren kann. Jedenfalls ist das Fahrzeug äußerst agil und mobil (siehe Bild 8), die einzige Schwäche die es hat ist der Schwerpunkt. Das Ding schafft Schrägen und Steigungen die so extrem sind, dass es umkippt. Das dürfte beim Alternativ-Modell nicht besser sein, da hier der Schwerpunkt noch höher liegt. Das ist der einzige Negativ-Punkt den ich dem Lego gebe. Kompensiert wird dieser Punkt dadurch, dass ich beim Aufbau des Modells gemerkt habe, dass Lego alles versucht hat den Schwerpunkt nach unten zu setzen (Servo-Motor ganz unten, darüber gleich die Batteriebox).

Aufklappbare Karosserie & Zugang zur Batteriebox: Damit der Zugang zur Batteriebox möglich ist, müssen zunächst die Türen geöffnet werden. Unterhalb des Lenkrades gibt es auf beiden Seiten jeweils einen Stecker, der gezogen werden muss. Danach kann die Karosserie nach hinten aufgeklappt werden. Man sieht dann den freigelegten Infrarot-Empfänger sowie den Zugang zur Batteriebox. Hier muss nur noch ein blauer Hebel gezogen und eine Abdeckung umgelegt werden (jene Abdeckung wo der Schalthebel eingebaut ist). Die Batteriebox lässt sich dann einfach herausheben. Unbedingt beachten: vor dem Batteriewechsel die Box abschalten und das Kabel abschließen. Sollte das Auto längere Zeit nicht verwendet werden, dann sollten die Batterien herausgenommen werden, da sie sonst auslaufen und die Batteriebox beschädigen könnten.

Reichweite und Infrarot: Ich habe den Crawler nur im Innenraum ausgetestet und ich habe keinen Raum wo ich die Reichweite der Infrarot-Fernsteuerung überschritten hätte. Auch nach sieben Metern Distanz fährt der Crawler weiter. Allerdings wäre es besser, wenn Lego auf Funk oder gar Bluetooth umstellen würde. Infrarot ist nunmal auf einen direkten Sichtkontakt angewiesen.

> 7. Gesamteindruck und Fazit

Ich bin mit Legos neuestem Wurf ausgesprochen zufrieden. Nach dem Lego Unimog aus 2011 konnte das Nachfolge-Top-Modell nur verlieren, aber Lego hat hier mal wieder Kreativität bewiesen.

Der Crawler gibt nicht nur optisch einiges her, seine Federwege sind einzigartig und dank der Motorisierung und Offroad-Fähigkeiten hat er ein Alleinstellungsmerkmal. Dabei kann man verschmerzen, dass es sich nicht um einen echten 4 x 4 Antrieb handelt und das Modell relativ langsam fährt. Da der Crawler auch mein erstes Lego mit einer Infrarot-Fernsteuerung war, war ich was die Reichweite angeht skeptisch. Die zweite Version des Infrarot-Empfängers ist sicherlich gelungen, wenngleich mir Funk oder gar Bluetooth lieber wäre. Man stelle sich nur vor, dass man ein Lego vom Handy aus steuern könnte.

Alternativmodell: Das Alternativmodell habe ich nicht aufgebaut, da ich einerseits nicht das Bedürfnis verspürte das Erstmodell zu ändern bzw. ich mir hier keine Verbesserung des Schwerpunktes erwartete. Außerdem ist das Aufbauen via downloadbarem PDF nicht so einfach wie eine von Lego gedruckte Anleitung, da die Unterscheidung der Grautöne schwierig ist.

Schwierigkeit für Zielgruppe: Wie macht sich das Lego nur bei der Zielgruppe, nämlich Kindern im Alter von 11 bis 16? Ich würde sagen sehr gut. Obwohl ich die Aufbauschwierigkeit (setzt sich aus Steinchenzahl, Komplexheit und Aufbaudauer zusammen) mit 6,5 (von 10) einstufen würde, denke ich, dass die Altersempfehlung angemessen ist. Auch der Langzeitspielspaß ist gegeben, denn das Auto ist definitiv kein Vitrinenmodell, sondern will benutzt werden. Offroad-Fahrzeuge stauben eben nicht gern vor sich hin, sondern lieben die Herausforderung im Gelände.

Sammler: Sammler sollten diesen Absatz überspringen, ich orte beim Crawler keinen hohen Sammlerkult. Es wird außerdem 2013 die von einem Lego-Fan designte Karosserie in einer Neuauflage des Crawlers integriert sein. Diese ist dann limitiert und somit für Sammler interessanter. Auch was die Wertsteigerung angeht sehe ich eher schwarz, denn dazu müsste das Modell einerseits nur kurz am Markt, eher teuer und ein Exklusivmodell sein (nicht überall erhältlich). Alle diese Eigenschaften erfüllt der Crawler nicht.

Mir bleibt nur zu sagen: danke Lego für dieses wunderbare Modell. Ich hatte nicht nur beim Aufbauen Spaß, sondern auch beim Fahren. Ich wusste nicht, dass Legos der Schwerkraft so trotzen können wie es der Crawler kann. Er ist schön anzusehen und immer wenn ich ihn aus dem Kasten raushole überkommt mich große Freude. So etwas lässt sich nicht mit Geld aufwiegen, sodass auch der Preis von ca. 150 Euro (ich bekam das Modell wie gesagt günstiger) in Ordnung geht. Gut gemacht Lego.

> 8. Pro und Contra

Am Ende darf eine detaillierte Auflistung der Vor- und Nachteile nicht fehlen.
8.1. Pro
  • Preis/Leistung
  • Ausgezeichnete Anleitung
  • Federweg
  • Offroad-Möglichkeiten
  • Servo-Motor mitsamt Vierradlenkung
  • Stabilität
  • Aussehen
  • Baudauer
8.2. Contra
  • Hoher Schwerpunkt
  • Aufkleber statt Aufdruck
  • Türe sind nicht an Karosserie sondern Fahrgestell montiert
  • Fahrzeug lässt sich nicht schieben, sondern kann nur via Fernsteuerung bewegt werden
  • Kein echtes 4 x 4, sondern zwei getrennte Motoren treiben jeweils Vorder- und Hinterachse an
  • Infrarot Fernsteuerung statt Funk
  • Langsame Fahrgeschwindigkeit

> 9. Bilder

  • Bild 1: Mein erster Gedanke als ich das fertige Modell sah war Bugatti Veyron Super Sport. Die Farbverteilung ist sehr ähnlich. Ansonsten haben beide Fahrzeuge wenig gemeinsam.
  • Bild 2: Diese Perspektive hätte eine Lego-Figur wenn sie vor dem Crawler stehen würde. Die Karosserie beginnt erst ab 5/8 der Gesamtfahrzeughöhe.
  • Bild 3: Die Karosserie schwebt über dem Fahrgestell (in rot). Gut zu sehen sind die drei Motoren (vorne, mittig, hinten) und die Federn.
  • Bild 4: Wenn man das Fahrzeug von unten betrachtet sieht man als erstes die beiden Differentiale. In der Mitte steckt der Servo-Motor, der für die Lenkung der Vorder- und Hinterachse zuständig ist. Das gesamte Fahrzeug ist robust gebaut.
  • Bild 5: Die Türen lassen sich seitlich öffnen. Erst dann ist es möglich die Karosserie nach oben zu schwenken. Davor müssen zwei Sicherungsstifte gezogen werden (sind bei diesem Bild durch die A-Säule links und rechts verdeckt).
  • Bild 6: Das Herz des Fahrzeuges ist die Batteriebox mitsamt dem Infrarot-Empfänger. Auf diesem Bild habe ich die Batteriebox herausgezogen um zu demonstrieren, dass dies nicht so schwer ist.
  • Bild 7: Der Federweg des Crawlers ist unglaublich. Hier steht das Fahrzeug mit einem Reifen auf einem 11 cm hohen Glas und alle Räder berühren den Boden bzw. das Glas.
  • Bild 8: In unebenem Gebiet und in Schräglagen fühlt sich der Crawler besonders wohl. Nur übertreiben sollte man es nicht, da der Schwerpunkt nicht tief genug ist.
  • Bild 9: Die Fernsteuerung ermöglicht das Vor- und Zurückfahren (linker Hebel) und das Lenken (rechter Hebel, der durch das Rad nach oben und unten geschoben wird).
  • Bild 10: Die Top-Modelle aus den Jahren 2011 und 2012 haben einiges gemeinsam. Obwohl der Crawler ein beeindruckendes Fahrzeug ist, ist der Unimog wesentlich imposanter.

> 10. Abschließend

Da dies mein letzter Bericht vor dem Weihnachtsfest sein wird, wünsche ich allen LeserInnen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ich freue mich auf eure Bewertungen und Kommentare. Solltet ihr Fragen haben, dann zögert nicht, ich beantworte sie gerne.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • DiamondOnALandmine veröffentlicht 13.02.2013
    bh :o)
  • The_Ghostwriter veröffentlicht 11.02.2013
    Eigentlich dürfte ich keinen Kommentar abgeben, weil ich ja sprachlos bin ob der Qualität des Berichtes... aber trotzdem: Lego ist gut, aber ich bleib meinem Fischer-Technik treu :-P. LG, the_ghostwriter
  • Eminencia veröffentlicht 05.02.2013
    Oha, der war mir durch die Lese-Lappen gegangen! BH und LG
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Produktdaten : LegoTechnic 9398 4X4 Offroader

Produktbeschreibung des Herstellers

Haupteigenschaften

EAN: 5702014837522

MPN: 9398

Ciao

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