Leica Pradovit P 600 IR

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Leica Pradovit P 600 IR

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Fotograf zum P600 IR

5  06.06.2001

Pro:
verstellbare Füße, Laserpointer integriert

Kontra:
paralleles brennen beider Halogenlampen

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Bedienung

Lichtleistung:

Kontraste

Bildqualität

Geräuschpegel:


gommlich

Über sich:

Mitglied seit:27.05.2001

Erfahrungsberichte:21

Vertrauende:4

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 11 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hallo, ich bin Hobbyfotograf und fotografiere schon seit ca. 4 Jahren. Vor ca. 1 Jahr stellte ich mir die Frage, ob ich nicht auf der Schiene der Dias besser und vorallen Dingen preiswerter komme!
Nun fehlte blos noch die Antwort. Diese kann ich heute aber immer noch nicht geben, denn bis jetzt konnte ich den Anschaffungspreis leider noch nicht einholen.

Nun kommt der Grund warum: Wie vor jeder Anschaffung stelle ich mir die Frage was ich machen will und wofür brauche ich das? Ja, für Diashows natürlich war die Antwort! Also ging es ins Fotogeschäft und schaute mir alle Projektoren von den gängigsten Herstellern an. Als Beispiel war es einer von Braun und Kindermann.
Der von Kindermann fiel gleich heraus, denn das ist in meinen Augen Kinderspielzeug, welches viel zu schnell kaputt geht. Es sind einfach alles nur ganz einfach Bauteile. Der von Braun war dagegen ein Goldbarren und in diesen verliebte ich mich gleich. Er hatte so viele Funktionen wie Bildhelligkeit, weiche Bildübergänge, Timer.
Weil ich aber einer bin, der trotzdem unbedingt noch den Rat von einem Profi brauche, fragte ich den Verkäufer, welchen ich persönlich kannte.

Er riet mir von den Braun Projektoren auch ab, denn diese Firma bietet eine gute elektronische Technik an, aber eine sehr schlecht mechanische. Wenn man den Projektor sehr oft nimmt ist der Verschleiss der Plastikzahnräder sehr hoch und er gehe angeblich noch in der Garantiezeit kaputt.
Er empfohl mir einen von Leica oder Rollei, wobei der von Rollei natürlich super ist, aber viel zu teuer.
Also entschloss ich mich für den von Leica, denn er hat im Innengehäuse nur Metallmechanik. Der P66 IR besitzt einen Timer (1s bis 30s) und eine Infrarotfernbedienung für die manuelle Bedienung. Ein großes Plus gebe ich den eingebauten Laserpointer in der Fernbedienung und der getrennten Batterienanordnung. Außerdem besitzt er eine Notfallstromversorgung. Wenn also die Batterien in der Fernbedienung alle sind, hat man trotzdem noch ein Kabel, welches Strom liefert.
Außerdem möchte ich noch ein großes Lob den Füßen des Projektors geben! Man kann sie vorn auf unterschiedliche Höhen einstellen. Das klingt zwar einfach, doch man würde es vermissen, wenn man dies nicht hätte! Ist der Tisch schief, kann ich den Projektor gerade aufstellen ohne gleich den gesamten Tisch anzuheben.

Desweiteren nimmt er alle 6 gängigen Diamagazine und Dias auf. Sogar ein Rundmagazin funktioniert in diesem Projektor ohne Zusatzzubehör. Desweiteren kann man aufrüsten auf eine Computergesteuerte Vorführung und natürlich ist er kombinierbar mit seinen Brüdern für Überblendshows.

Ganz praktisch ist auch die zweite Glühlampe, die sich bei versagen der ersten einfach davorschiebt. Aber jetzt kommt auch gleich das Problem mit, welches ich ankreide: Die zweite Glühlampe brennt immer mit. Sie schaltet sich nicht ein, sondern brennt parallel zu der ersten. Natürlich gibt es dann keinen optischen Defekt, wenn die Lampe versagt, aber die Stromkosten steigen unnütz in die Höhe.
Zum Schluss noch etwas gutes: Man kann die Dias auch manuell einlegen, auch wenn man mal kein Magazin zur Hand hat (Achtung: zeitaufwendig).

Zubehör: Leica bietet auch einen Koffer für rund 100 DM für den Projektor mit an. Da sollte man wirklich nicht sparen, denn ich könnte mir nicht vorstellen, wohin mit dem Prjektor ohne Koffer.

Ich hoffe ich konnte Euch ein wenig bei der Kaufempfehlung weiterhelfen.
Frank

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
TubeFan

TubeFan

22.07.2006 00:21

Hi Gommlich! Auch ich bin im Besitz eines Pradovit P 600 IR und teile Deine Erfahrungen im Großen Ganzen. Allerdings irrst Du mit der Feststellung, dass ständig beide Halogenleuchtmittel leuchten. Auch ich ließ mich zunächst, wie sich später raussstellte, durch den flüchtigen Blick in den geöffneten Linsenschacht täuschen. Da sieht es tatsächlich so aus, als ob auch die "Reserve"- Lampe leuchtet. Nimmst Du jedoch die Linse aus dem Schacht, so dass die Leuchtmittel frei zu erkennen sind, ist klar zu sehen, dass das rechte Leuchtmittel nicht aktiviert ist. Der Eindruck bei eingesetzter Linse, die Reserve-Lampe leuchte, wird durch die von der Linse reflektierten Lichtmengen erzeugt. Ansonsten gilt hier noch zu sagen: ab morgen, Samstag den 22.07., steht mein Pradovit bei Ebay zum ersteigern ab 1€ bereit - und das sogar mit original Lederkoffer.

jmilbert

jmilbert

18.03.2004 02:59

Hallo gomlich. Ich besitze selbst den P600 IR und bin hochzufrieden mit dem Teil. Meiner Meinung nach ist dies einer der besten und robustesten Diaprojektoren, die zur Zeit auf dem Markt sind. Die Erfahrung mit den beiden Lampen kann ich so auch nicht bestätigen. Bei mir brennt immer nur eine Lampe, das steht auch in der Anleitung so! Was ich aber sehr vermisse bei deinem Bericht: Du sagst überhaupt nix zum Autofokus (es gibt für mich keinen besseren), zu den einsetzbaren Objektiven oder zum Betriebsgeräusch. Ein Wort zu Betrieb und Reichweite des IR-Senders wäre auch nicht schlecht gewesen. Aber sonst ist Dein Bericht durchaus hilfreich! Gruss Jens

DjFloh

DjFloh

27.08.2003 23:29

Hallo, ich bin Hobbyfotograf und verwende ausschliesslich Diafilme (Fuji Velvia 50/100). Ich besitze einen Braun Projektor SC 664 und bin seit 2 Jahren halbwegs zufrieden damit. Was ich aber eigentlich sagen wollte: Beim Leica Pradovit 600 IR brennen im ordnungsgemässen Zustand nicht beide Birnen, sondern nur die Hauptlampe. Geht diese kaputt, gleitet der Lampenträger nach links und die Ersatzlampe wird dann erst mit Strom versorgt (Hab ich bei einem Bekannten, der diesen Projektor besitzt, überprüft). viele Grüsse Flo

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  1. mpalm
  2. Knubbelchen
  3. Mr_Wolf
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  1. maggus79
  2. DjFloh
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