Leimer Eierschoberl

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Leimer Eierschoberl

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WARNUNG! NICHT ESSEN! ;-)

1  26.11.2003

Pro:
Theoretische Eignung als Verpackungsmaterial

Kontra:
Geschmack, Konsistenz .  .  .

Empfehlenswert: Nein 

mck1

Über sich: Wenig Zeit.

Mitglied seit:29.07.2000

Erfahrungsberichte:92

Vertrauende:42

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Ausnahmsweise mal ein kurzer Bericht von mir und zu einem ganz anderen Thema als sonst. Eine Warnung vor Geschmacklosigkeit sozusagen. Hat diesmal auch nur fast 8 Wochen gedauert, bis zur Freischaltung.

Bei meinem letzten Einkauf (also im September - und nein, ich hungere seitdem nicht, ich war wieder einkaufen) habe ich auf der Suche nach leckeren Suppeneinlagen (nicht zu verwechseln mit Slipeinlagen ;-) ) die Leimer Eierschöberl entdeckt. Neben den leckeren Backerbsen und Flädle, beide auch aus dem Hause Leimer, wanderte also auch eine Tüte Eierschöberl in meinen Einkaufswagen, leider.


DAS PRODUKT

In einer größtenteils durchsichtigen Tüte zum Preis von ca. 0,90 Euro für 50g befinden sich ca. 2cm große Bällchen. Die Schöberl werden im wesentlichen aus Ei, Mehl und Margarine hergestellt. Nährwertangaben befinden sich keine auf der Tüte.
Leimer schlägt als Verwendung vor (Zitat): „die lecker, leichte Suppeneinlage … für alle klaren und gebundenen Suppen. … kurz vor dem Servieren in die tafelfertige Suppe geben.“ Außerdem noch geeignet zu Garnierung, als Mini-Windbeutel, etc. oder auch zum Knabbern.


MEIN EINDRUCK

Erster Einsatz: Knabbern

Der erste Eindruck im Mund ist der eines zu klein geratenen und verbeulten Tischtennisballs. Beim Draufbeissen dann so ein leicht weicher Eindruck, ähnlich vielleicht wie bei alten, weichen Erdnussflips, nur halt ohne jeden Geschmack. Beim Kauen entfaltet sich auch nur ein Geschmackeindruck von „alt und nicht mehr wirklich essbar“. Also schnell schlucken und was anderes essen.

Zweiter Versuch: Klare Gemüsebrühe.

Die Schöberl schwimmen schön auf der Suppe, saugen sich im Gegensatz zu den Backerbsen nicht voll. Da allerdings praktisch kein Eigengeschmack vorhanden ist, hat man wiederum den Eindruck, auf weichen Styropor-Bällchen rum zu beißen. Auch nach längerem Verbleiben in der Suppe bleibt die Oberfläche erstaunlich „wasserdicht“. Durchgefallen im Geschmacks- und Eignungstest.

Dritter und letzter Versuch: Scharfe Tomatensuppe

Diesmal habe ich die Bällchen in der Suppe zerteilt, wodurch sie dann endlich sich von innen her (hohl) mit der Suppe ansatzweise voll saugen. Schon besser! Weich sind sie ja sowieso, aber so nehmen sie wenigstens etwas Geschmack an. Zur Not noch essbar.

Bleibt also festzuhalten, das die Dinger kaum Flüssigkeit reinlassen, nach nichts schmecken und einen unangenehm weichen Eindruck im Mund hinterlassen. Hört sich nach gutem Verpackungsmaterial an, oder? Zum Essen eignen sie sich eher nicht.


DAS UNTERNEHMEN

Leimer stellt neben Suppeneinlagen auch noch Paniermehl, Semmelbrösel, Croutons, Brotchips etc. her. Unter www.leimer.de findet man Infos zum Unternehmen und zur Produktpalette. Sehr ausführlich sind die Produktinfos allerdings nicht.


FAZIT

Da man Lebensmittel nicht unbedingt als Verpackungsmittel nehmen sollte, fällt auch der letzte mögliche Einsatzzweck weg, weil essen muss man die Eier-Schöberl wirklich nicht. Somit kann ich nur noch einen Stern vergeben und absolut keine Empfehlung für das Produkt.

Falls Euch noch Punkte einfallen, über die ich nicht geschrieben habe, sagt Bescheid. Merci.

© Marco 2003
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
manne46

manne46

14.12.2003 18:39

Was Du alles kaufst *grins*

AMGaida

AMGaida

09.12.2003 13:13

Prima, aus dem Zeug strick ich mir ne Regenjacke...

Ruttloff

Ruttloff

04.12.2003 22:53

Ja das Paniermehl von Leimer kenne ich. Wusste garnicht, dass sie auch andere Produkte herstellen*

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