Lembongan Garden Cottages, Nusa Lembongan

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Lembongan Garden Cottages, Nusa Lembongan

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Erfahrungsbericht über "Lembongan Garden Cottages, Nusa Lembongan"

veröffentlicht 20.05.2016 | Pearl1703
Mitglied seit : 19.03.2004
Erfahrungsberichte : 264
Vertrauende : 76
Über sich :
Leserunde?!? - PGB! Aktueller denn je: Die Zeit heilt nicht alles; aber sie rückt vielleicht das Unheilbare aus dem Mittelpunkt. Ludwig Marcuse
Ausgezeichnet
Pro neue Anlage, tolles Preis-Leistungsverhältnis
Kontra man benötigt einen Scooter, um die Strände zu erreichen
besonders hilfreich
Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre

"[ Indonesien Tour 2015: Lembongan Garden Cottages ]"

Die Resort-Anlage.

Die Resort-Anlage.

Nachdem wir uns auf Bali abseits der touristisch stark ausgetretenden Pfade (Pemuteran, Sidemen und Uluwata) aufgehalten haben, wollten wir auch unsere Chance nutzen, Mola Molas, die riesigen Mondfische, beim Tauchen zu entdecken. Besonders häufig hat man im September das Glück und bezogen auf den Ort, sind es die Gewässer östlich von Bali. Um anstrengende Anreisen mit dem Tauchboot zu vermeiden, zogen wir es vor, direkt auf Nusa Lembongan, einer Insel im Tauchgebiet, eine Unterkunft zu suchen. Bei der Recherche stellte ich fest, dass die Insel zahlreiche günstige und bestens bewertete Resort bot. Die Entscheidung fiel daher nicht leicht. Ich entschied mich für ein relativ neues Resort, deren Zimmerpreis unter 30 € pro Nacht betrug.

Schon vorab, um den Lesefluss später nicht zu stören: Uns hat es letztendlich im Resort bzw. eben auch auf der Insel so gut gefallen, dass wir länger bleiben wollten. Glücklicherweise konnten wir unseren Fährtermin verschieben und somit unsere 4 Nächte auf insgesamt 6 Nächte verlängern konnten.
Ausstattung

Das Resort ist wirklich überschaubar klein mit nur sieben Bungalows (unter der Bezeichnung Deluxe Cottages zu buchen) und einem schönem Pool direkt vor der Tür. Angeschlossen ist auch ein kleines Restaurant. Außerdem wurde das Resort erst im Jahr unseres Besuchs, also 2014, erbaut. Es bot uns somit Begebenheiten, welche im besten Zustand waren. Auf dem Gelände befanden sich ebenfalls wieder hinduistische Statuen. Alles war, wie auf Bali bereits erlebt, sehr liebevoll gestaltet und entsprechend gepflegt. Hinter der steinerne „Eingangspforte“ erwartete uns ein kleiner Springbrunnen, mit Ganesha, meine liebste hinduistische Gottheit, in der Mitte.

Adresse und Kontaktmöglichkeiten:

Dream Beach & Sunset Beach,
Lembongan Island, Pulau Lembongan,
Kec. Klungkung, Bali, Indonesien
Telefon:+62 812 3819 023

Buchbar ist das Resort z. B. über die Gruppe Hotels.com/Expedia.de/Venere.com und neuerdings auch Booking.com. Ansonsten natürlich auch über dem direkten Kontakt zum Hotel.

Im Hotel gab es eine relativ gute WLAN-Verbindung ins Internet – keine wirklichen Beschwerden über die Schnelligkeit der Verbindung von meiner Seite. Alles Notwendige konnte erledigt werden.

Lage


Das Resort liegt zentral auf Nusa Lembongan, die besagte Insel östlich von Bali, welche im letzten Jahr ganz nach oben auf meiner Liste der Lieblingsinseln dieser Welt geklettert ist. Nusa Lembongan befindet sich ein kurze Schnellbootüberfahrt von Bali (z. B. Abfahrtsort Sanur) entfernt. Ich habe hier gute Erfahrungen mit Sanur Express gemacht, wogegen viele andere z. T. von schlechten Erlebnissen mit ihren Bootsgesellschaften berichten.

Das Leben dort ist noch sehr dörflich und vom Hinduismus geprägt. Man trifft viele Kühe und Kälber sowie Hühner mit ihrem verzückenden Nachwuchs. Insbesondere die kleine Nachbarinsel Nusa Ceningan und ihre größere Schwester Nusa Penida sind noch kaum durch den Tourismus erschlossen worden, worüber ich sehr dankbar bin. Man konnte hier noch richtige auf Entdeckungstour gehen.

Durch die relativ zentrale Lage des Resorts auf der Insel, ist ein direkter Strandzugang nicht gegeben. Zu jedem der Strände wäre es zu Fuß relativ anstrengend. Der Sunset Beach und etwas weiter der Dream Beach und Devil’s Tears wären dabei noch diejenigen, welche am ehesten ohne Fahrzeug zu bewältigen wären. Deshalb ist es eigentlich ein Muss, einen Roller des Resorts zu mieten. Der Preis lag bei 80.000 IDR pro Tag. Am ersten Abend haben wir noch darauf verzichtet und den Weg zum Mushroom Beach zu Fuß erkundet. Der Weg ist zwar machbar (ca. 20-30 Minuten), aber bei Dunkelheit besser nur bei mit einer Taschenlampe zu bestreiten, da es keine Beleuchtung. Zudem sind die Wege kaum asphaltiert und in den meisten Fällen sehr uneben und steinig.

Service

Das Resort wird familiär geführt. Es sind immer die meisten Mitglieder der Betreiberfamilie anwesend. Das Level an Freundlichkeit war angenehm – nicht übertrieben, aber auch nicht vernachlässigend. Beim Einchecken erhielten wir einen Willkommens-Getränk und eine Karte der Insel.

Wir konnten uns auch mit Wünschen an die Rezeption wenden und zum Beispiel das Mobiltelefon benutzen, um unsere Bootsabfahrt um zwei Tage zu verschieben. Allerdings war aber auch über die gesamte Zeit eine sprachliche Barriere vorhanden, da die Betreiber nur wenige Englisch sprachen.

Leider wurde die Abrechnung der Minibar nicht korrekt geführt. Wir bekamen eine Rechnung zugeordnet mit Getränken, welche wir nicht getrunken haben. Dies wurde zwar nach kurzer Beschwerde korrigiert, dennoch empfand ich es als ärgerlich, da ich mich frage, ob da System dahinter steckt.

Das Resort bietet einem auch die Möglichkeit, Kleidung in die örtliche Reinigung zu geben. Die Abrechnung erfolgt leider nicht in kg sondern pro Stück, dennoch nahmen wir das Angebot gern an, da wir begeistert von den wohlriechenden Handtüchern in unseren Zimmern waren. Der Preis betrug 20.000 IDR für zwei Teile (Jeanshose, Strickjacke) gewesen. Die Bearbeitung erfolgt innerhalb eines Tages – also sehr schnell.

Zimmer

Die Bungalows sind komplett aus dunklem Holz gearbeitet, welches mir persönlich sogar im Innenraum sehr gut gefallen hat, obwohl der Bungalow dadurch im Inneren etwas dunkler wirkte. Ich empfand dies allerdings als gemütlich.

Die Nächte waren angenehm. Das Bett war gemütlich, nicht zu hart und nicht zu weich, mit weißer Bettwäsche bezogen. Ein Mosquito-Netz über dem Bett war nicht vorhanden, was aber aufgrund der Klimaanlage unproblematisch war.

Positiv anzumerken war, dass das Zimmer sowohl mit Klimaanalage als auch mit Kühlschrank (inklusive Minibar) ausgestattet ist. Dagegen gab es keinen Safe und keinen Fernseher. Das Fehlen des Fernsehers störte uns eigentlich nicht, der Safe gehört dagegen eigentlich zu den Basics, welche wir gern im Zimmer haben. Die Klimaanlage nutzen wir nicht allzu oft, da es auch einen verlässlichen Ventilator über dem Bett gab, so dass die Klimaanlage nur zum Runterkühlen benötigt wurde, wenn sich das Zimmer am Tag aufgeheizt hatte.

Die Badezimmer waren halboffen, d. h. der Bereich des Waschtisches und der Toilette waren überdacht und der Bereich der Dusche unter freiem Himmel. Insgesamt war das Badezimmer sehr weitläufig. Die Warmwasserversorgung der Dusche wird über eine Gasflasche auf der Rückseite des offenen Badezimmers sichergestellt. Wir hatten in der ersten Nacht nur kaltes Wasser, was mich schon wieder panisch werden ließ, denn ausschließlich kalt duschen mag ich trotz offenem Badezimmer und insbesondere in Bezug auf das Waschen der Haare überhaupt nicht. Nachdem wir dies anmerkten, wurde die Gasflasche gewechselt. Fortan hatten wir auch warmes Wasser. An unterschiedliche Temperaturen und wechselnde Druck musste man sich beim Duschwasser dennoch gewöhnen, was dann allerdings nur noch kleine Abstriche für mich bedeutete.

Eines Nachts haben wir auch einen Skorpion im Badezimmer entdeckt. Wir waren kurz panisch und haben dann einiges dazu gelernt: Es ist wieder einmal eine Mär des ach so gefährlichen Skorpion – nur in wirklich wenigen Ausnahmenfällen ist das Gift für den Menschen tödlich. Die Stiche der meisten Arten ähneln eher einem Wespenstich.
Die Bungalows waren zu Zeitpunkt unserer Reise noch sehr neu und deshalb bestens in Schuss. Die Sauberkeit war im Zimmer wie auch im Bad tadellos. Zu verbessern wäre es lediglich, wenn es auch reine Strandtücher geben würde, wenn man die schönen weißen Exemplare des Zimmers nicht nutzen möchte.
Pool

Der Pool ist gemessen an der Größe der Anlage wirklich relativ groß. Er ist schön gestaltet mit verschiedenen Statuen als Wasserspeier. Auch Liegen mit Auflagen und Schirmen in pink sind ausreichend vorhanden. Das Wasser war klar und kühl. Durch etliche Tauchgänge hatten wir gar nicht genügend Zeit, einen faulen Tag am Pool zu verbringen, was ich schade fand.

Süß war, dass abends immer die Kinder der Betreiberfamilie den Pool nutzten. Sobald wir aber kamen, verschwanden sie sofort, was nicht unbedingt hätte sein müssen, da es uns nicht gestört hätte.
Gastronomie

Im Übernachtungspreis war ursprünglich kein Frühstück enthalten, was uns nicht wirklich störte, da wir keine richtigen Frühstücker sind. Gerade wenn das Tauchboot früh startet, sind wir mit ein paar Keksen zufrieden und freuen uns dann auf das Lunch auf dem Boot.

Daher kann ich nur bedingt Aussagen zum Restaurant treffen. Die letzten zwei Verlängerungsnächte haben wir dann mit Frühstück gebucht, so dass ich nur einen kleinen Einblick in die Frühstücksoptionen bieten kann. Es gab eine kleine Auswahl an Speisen à la Carte: Es gab Pancakes oder Eier zusammen mit Toast. Dazu nach Wunsch Kaffee oder Tee. Gefehlt hat irgendwie etwas Frisches wie z. B. Fruchtsaft oder aufgeschnittene Früchte, welche sonst in anderen Resorts oft im Frühstück enthalten waren. Besonders problematisch war dies für meinen Partner, da dieser weder Tee noch Kaffee trinkt.

Restaurants gibt es zahlreiche über die Insel verteilt. Wir haben verschiedene an den Stränden ausprobiert und sind ab einem gewissen Punkt hauptsächlich an der Küstenseite mit der Brücke zur Überfahrt nach Nusa Ceningan zum Essen hängengeblieben. Hier gefiel uns besonders das Mamma Mia.

Fazit

Das Resort ist meines Erachtens am meisten für Individualreisende, durchaus mit Kindern, zu empfehlen. Es ist allerdings zu beachten, dass man darauf angewiesen ist, ein Moped zu leihen, um auf der Insel flexibel zu sein. Dies mag nicht jedermanns Sache sein, was uns aber überhaupt nicht störte, da in der Region bereits die Schulkinder mit diesem fahrbaren Untersatz unterwegs waren.

Der Aufenthalt hätte definitiv noch länger sein können. Selbst nach sechs Nächten hatten wir noch nicht alle Orte besucht, welche ich gerne gesehen hätte. Insgesamt möchte ich Nusa Lembongan noch einmal besuchen – allerdings werde ich ein anderes Resort ausprobieren. Nicht, weil ich unzufrieden war, sondern eher weil ich gern verschiedene Unterkünfte austeste. Zudem habe ich leider entdeckt, dass die Nebenkosten in Form des Mietpreises für das Moped gestiegen sind, wenn ich anderen Bewertungen trauen kann. Dennoch eine Empfehlung für dieses hervorragende kleines Resort auf Nusa Lembongan.

Die Rahmenbedingungen im Überblick:

Dauer des Aufenthalts: insgesamt 6 Nächte (4 Nächte im Vorfeld gebucht, 2 Nächte verlängert)
Verpflegung: Frühstück während des zweiten Teils
Persönliche Preisklasse: megagünstig mit fantastischem Preis-/Leistungsverhältnis
Persönliche Wohlfühlfaktoren der Hotelanlage: direkte Strandlage: nein, Pool: ja
Persönliche Wohlfühlfaktoren im Zimmer: Klimaanlage: ja, Kühlschrank: ja, TV: nein, Zimmersafe: nein


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • LoloMay veröffentlicht 16.07.2016
    *BH nachgereicht* :)
  • LoloMay veröffentlicht 05.07.2016
    Komme zum Bewerten wieder :)
  • dieanke veröffentlicht 16.06.2016
    :)
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Produktdaten : Lembongan Garden Cottages, Nusa Lembongan

Produktbeschreibung des Herstellers

Haupteigenschaften

Typ: Resort

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 15/11/2015