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Gerte / Speicherinformation Standard-Speicher: 0/512MB Maximaler Speicher: 2GB Steckpltze: 1 Anmerkungen: Einige System, die mit 1GB ausgeliefert werden, knnen nicht aufgerstet werden. Es werden max. 2GB erkannt.
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Erfahrungsbericht von iquax über Lenovo Ideapad S10e 08.02.2009
Produktbewertung des Autors:
Verarbeitung
sehr gut
Kontraste
ausgezeichnet
Festplatten-Kapazität
ausreichend
Gewicht
leicht
Installation
ok
Software-Ausstattung
mäßig
Support/Service
gut
Pro:
Preis, Größe, Akkulaufzeit, Leistung
Kontra:
Lüfter, Mikrofon
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Hallo liebe Ciao-Leser,
ich möchte euch heute mal etwas über meinen neuen Begleiter erzählen!
Netbooks
Erstmal sollte man an dieser Stelle den Begriff "Netbook" klären. Netbooks sind aufällig kleine Notebooks, die meist kein optisches Laufwerk (z.B. CD/DVD...) und eine ziemlich kleine Bildschirmauflösung haben. Man darf sie aber wiederum nicht mit Subnotebooks verwechseln, denn die können gut das dreifache, wenn nicht noch mehr, kosten. Dafür haben Subnotebooks meist mehr Leistung und oft auch ein Design mit mehr Details. Aber genau der Preis, der sich bei den Netbooks zwischen 250 und 450 Euro bewegt, macht diese Geräte sehr begehrt. Es fing eigentlich alles mit dem "One-Laptop-Per-Child" an. Dieser war billig, jedoch nur in den Entwicklungsländern zu haben. Jedoch sehnten sich schnell auch Menschen aus Industrieländern nach diesen Geräten. Also gab Asus mit dem Asus EEE PC 701 4G den Startschuss. Mit 512 MB Arbeitsspeicher, 4 GB SSD-(statt Festplatte!)-Speicher und 630 Mhz CPU war mir das aber noch zu langsam. Hiermit begann der Markt der Netbooks! Der EEE PC war soweit ich weiß in Deutschland nach wenigen Tagen ausverkauft und schnell haben auch andere Hersteller den Trend erkannt. Neben Lenovo produzieren auch Acer, MSI, HP, Samsung und viele weitere Hersteller. Der Trend soll noch anhalten und es wird vermutet, dass da noch einiges kommen wird. Unter anderem wird es laut Gerüchten ein Apple-Netbook noch in 2009 geben und Sony sei schon auch schon am Planen. "10 Zoll? Reicht denn das zum Arbeiten?" oder "Hä? Kein CD-Laufwerk?" hört man oft, aber ich hab mir den Kauf auch gut überlegt. Es kommt natürlich drauf an, wozu man das Netbook nutzen will. Besonders geeignet sind Netbooks aus meiner Sicht für Leute, die oft unterwegs sind und mal eben die Mails checken wollen. Mit welchem Notebook sonst hat man 5 Stunden Akkulaufzeit, einem vergleichsweise geringen Gewicht und so einer kleinen Größe? Aber auch für mobiles Entertainment sind die Netbooks schon gut ausgerüstet. Es ist also eine Frage der Benutzung, ob sich der Kauf wirklich lohnt. Und mal ehrlich: Wie oft braucht man ein CD-Laufwerk? Ich nutze es am Heim-PC meist nur zum Brennen, sonst kaum. Ein Zweit-PC ist also dennoch ratsam.
Generelle Vorteile von Netbooks gegenüber Notebooks:
Auf den ersten Blick fällt natürlich der geringe Preis auf. Kaum ein Netbook kostet mehr als 400 Euro. Die Leistung ist in meinen Augen für den Preis völlig okay, denn für eine mobilen Computer brauch man kaum mehr. Warum sollte man dann also durchaus mehr als Tausend Euro für einen Gaming-Laptop ausgeben, wenn man zu Hause sowieso schon einen guten PC hat? Die Größe. Das ist eventuell ein Punkt, worüber man sich streiten könnte. Ich finde aber die 10" Größe für Notebooks optimal, denn man kann das Netbook einfach und unkompliziert einfach den Rucksack oder die Schultasche stecken. 15,4" sind mir einfach viel zu groß, denn bei mir würde es gar nicht in die Tasche passen. Ein 10" Netbook ist meist nur gering kleiner als ein A4-Blatt. Durch der kleinen Größe hat das Netbook natürlich auch ein niedriges Gewicht. Das Lenovo Ideapad S10e wiegt nur 1.25 kg, normale Notebooks wiegen das doppelte oder dreifache. Mit einer Akkulaufzeit von teilweise bis zu 8 Stunden (das Ideapad S10e macht laut Lenovo 5 Stunden) sind die Netbooks der Renner. Das ist auch meist das doppelte, als man von normalen Notebooks kennt. Grund dafür ist der stromsparende Intel Atom CPU, der in fast allen aktuellen Netbooks verbaut ist und unter anderem auch das LED-Display. Die LED-Hintergrundbeleuchtung des Displays sorgt in der Regel nicht nur für größeren Kontrast, sondern auch einem sehr geringen Stromverbrauch.
Nachteile von Netbooks
Alle von ihnen haben eine geringe Bildschirmauflösung. Das kann auch dazu führen, dass manchmal Programme gar nicht laufen, weil sie einfach zu groß für den Bildschirm sind. Man muss sich gut überlegen, ob die geringe Bildschirmauflösung wirklich ausreicht. Einschränkungen gibt es ab und zu auch bei Internet-Seiten, aber die bei 10" Zoll großen Displays typischen 1024 Pixel in der Breite reichen für Google, YouTube, Flickr und alles andere Erwähnenswerte aus. Die kleine Tastatur ist auch nicht immer vorteilhaft. Mein 10" Netbook hat eine Tastatur, welche 15% kleiner ist als meistens üblich. Von daher ist das noch nicht so dramatisch, aber bei 8,9" Netbooks kann das bei längeren Texten ein Problem sein. Die Tastengröße ist eigentlich nicht das Problem, eher der Abstand zwischen den Tasten. Wer keine dicken Finger hat, wird bei einem 10" Netbook aber keine Probleme haben. Die Leistung. Wer einen High-End-Gamer-PC erwartet hat da irgendwie was falsch verstanden: Netbooks sind eigentlich nur geeignet für kleinere Anwendungen. Musik, Videos und Flash-Anwendugen im Internet wie auf YouTube laufen aber flüssig unter Ubuntu 8.10. Systemabstürze hatte ich bis jetzt auch noch nicht, ist aber unter Linux auch eher eine Seltenheit.
Lenovo Ideapad S10e
Jetzt aber wirklich zum Ideapad. Ich habe mich für das Lenovo Ideapad S10e entschieden, weil meine Kaufkriterien völlig erfüllt waren. Es hat Wlan, Bluetooth, Webcam und eine lange Akkulaufzeit, was mir sehr wichtig war. Das "e" nach dem S10 steht für Education. Das S10e ist nur in Deutschland, Großbritannien und Schweden zu kaufen. In anderen Ländern kann man das S10 (ohne e) kaufen. Statt einem 6 Zellen Akku ist dort ein 3 Zellen Akku verbaut. Dafür beträgt die Displayauflösung statt 1024x576 das übliche Format 1024x600.
Ich habe mich für das schwarze Ideapad entschieden, aber ist es auch in weiß und rot verfügbar.
Hier die technischen Fakten:
Prozessor > Modell: Intel Atom N720 > Taktfrequenz: 1600 Mhz > Typ: Einkern Prozessor > Prozessorkern: Diamondville mit 45 nm > Maximale Leistungsaufnahme: 2,5 Watt > Spannung: 0,7 bis 1,2 Volt > Level 1 Cache: 1 x 56 KB > Level 2 Cache: 1 x 512 KB > Bustakt: 533 Mhz > Bauform mFC-BGA > Sockel: 441 > Chipsatz des Mainboards: 945GSE Express Arbeitsspeicher: > Linux-Ausführung: 1536 MB Ram > Windows-Ausführung: 1024 MB Ram > SO-DIMM Slots: 1/1 belegt > Typ: DDR2-667 Grafikchip: > Modell: Intel Graphics Media Accelerator 950 Soundchip: > Modell: Realtek ALC269 Webcam > Modell: Lenovo EasyCam > Megapixel: 1,3 MP Display > Auflösung: 1024x576 > Format: 16:9 (üblich bei Computer-Displays ist eigentlich 16:10) > Größe: 10,1" Zoll > Typ: LED Kommunikation: > Bluetooth: Ja > Wlan: Ja. Maximal 54 Mbit/s mit den Standards IEEE 802.11b/g Festplatte: > Größe: 160 GB > Modell: Bei mir Western Digital, kann aber variieren Touchpad: > Marke: Synaptics Schnittstellen: > USB 2.0: 2x > VGA: 1x > Line-Out: 1x > Mikrofon bzw Line-In: 1x > Expresscard 34: 1x > Cardreader: SD, MMS, MS, MS Pro Größe/Gewicht: > Abmessungen: 250 mm Breite, 28 mm Höhe, 183 mm Breite > Gewicht: 1,25 kg Akku: > Laufzeit: 5 Stunden > Marke: Sanyo oder Celxpert, variiert. > Zellen: 6 Zellen
Kauf und erste Eindrückte
Ich habe mir die Linux-Variante (NS84JGE) bei notebooksbilliger.de für 329 Euro bestellt. Trotz Vorkasse kam das Paket 4 Tage nach Bestellung an. Ich packte das Paket aus und mich guckten erstmal jede Menge Luftpolster an. Die Verpackung war eigentlich ziemlich klein, denn der Lieferumfang ist auch nicht besonders groß. Es befand sich das Netbook, das Netzkabel, der Akku, eine deutsche Anleitung, eine Schnellstartanleitung, eine SuSE Linux Recovery-CD, sowie Garantiehinweise in der Verpackung. Ich startete das Notebook und der Akku war zu 85% geladen. Die Anleitung ist ein schlechter Scherz, sie ist sehr oberflächlich und man wird nicht wirklich schlauer. Vieles ist auch gar nicht oder nur schlecht erklärt. Mich begrüßte die SuSE Linux Desktop-Enterprise Installation. Die Einrichtung dauerte 15 Minuten, danach startete SuSE Linux auch schon. Naja, mich hat's nicht umgehauen. Es fehlten wichtige Programme wie ein Webcam-Programm, Bluetooth war auch noch nicht eingerichtet und eine Aufnahme mit dem Mikrofon ging auch nicht. Schwache Leistung für ein OEM-System...
Installation von Ubuntu
Da ich kein Freund von SuSE bin, installierte ich lieber mein heißgeliebtes Ubuntu. Da das Netbook kein CD/DVD-Laufwerk besitzt, muss man sich zuerst das ISO-Image aus dem Internet herunterladen und dann auf einen bootfähigen USB-Stick mit einer Kapazität von mindestens 1 GB entpackt kopieren. Anschließend startet man das BIOS und richtet es so an, dass das Netbook von USB statt Festplatte startet. Der Rest der Installation erklärt sich eigentlich von selbst. Sollten noch Fragen bestehen, könnt ihr mir gerne eine Nachricht schreiben. Ich war erstaunt, wie viel Hardware "out-of-the-box" (ohne Installation bzw. Konfiguration) läuft. Bluetooth, Webcam und sogar Wlan lief auch Anhieb. Die FN-Tasten und der Cardreader liefen ebenfalls ohne Einrichtung. Expresscard habe ich noch nicht getestet. Desktop-Effekte mit Compiz laufen ohne Probleme und absolut ruckelfrei, was ich eigentlich nicht erwartet habe. Einzig allein das Mikrofon macht Ärger. Empfehlenswerte Programme für Ubuntu sind: Cheese - Webcam-Bilder erstellen mit vielen Effekten Skype - Audio- und Videotelefonie übers Internet Compiz-Manager - Dieses Programm ermöglicht das einfache Konfigurieren von Desktop-Effekten Kaffeine - Vielfältiger Multimediaplayer Der Rest ist soweit schon vorinstalliert. Die Akkulaufzeit wird immer im oberen Panel angezeigt. Auch das Verbinden mit Wlan-Netzen ist sehr einfach.
Energiespartipps: Bildschirmhelligkeit reduzieren - einfach nur so viel nutzen, wie man auch wirklich benötigt Funktaste drücken für das Deaktivieren von Wlan und Bluetooth - Sinnvoll bei Autofahrten Webcam ausschalten - [FN] + [esc] drücken CPU runtertakten
Für Leute, die Ubuntu nicht mögen gibt es natürlich auch noch reichlich Alternativen. Brauchbare Beispiele dafür wären Mandriva, Fedora, SuSE oder Windows XP. Windows XP/Vista/7 (eventuell noch mehr) lassen sich ebenfalls über einen USB-Stick installieren. Bei mir gestaltete sich die Windows-Installation aber eher als schwierig, denn ständig trat ein Fehler auf und letztendlich hatte ich ein nicht-funktionierendes Windows-XP auf meiner Festplatte. Laut Online-Foren soll es aber möglich sein, XP zu installieren. Vermutlich habe ich mich auch nur verklickt. Sollte bei euch auch die Installation von USB-Sticks scheitern, besteht immer noch die Möglichkeit, Windows über ein externes CD-Laufwerk zu installieren. Das kann man bei Windows leider nie wissen, denn man erhält selten eine eindeutige Fehlermeldung. Treiber für XP gibt's reichlich auf ibm.com.
Meine Erfahrungen und Beobachtungen
Das Lenovo Ideapad S10e im Detail Auf dem Deckel befindet sich in meiner schwarzen Ausführung ein silber-glänzendes Lenovo-Logo. Der Rest des Gehäuses ist matt und nicht wie bei den meisten Konkurrenzprodukten glänzend. Ich finde, dass ist auch ein großer Vorteil, denn matte Gehäuse sind nicht kratzerempfindlich und erfüllen Lenovos gewohnten "Business-Look". Es sieht sehr edel aus und mir gefällt die Optik vom Ideapad unter den aktuellen Netbooks am Besten. Natürlich ist das Geschmackssache, das möchte ich hier gesagt haben. Aber auch die Form gefallen mir Bestens: Der Deckel ist 5 mm dick und hat wie das "Unterteil" abgerundete Ecken. An der rechten Seite befindet sich der Ethernet-Port, ein USB-Port, der Mikrofon-Anschluss, der Kopfhörer-Anschluss und die Expresscard-Schnittstelle. Außerdem befindet sich dort auch der Kensington-Anschluss, um das Notebook mit einem Schloss anzuschließen. Links befindet sich der Ausgang des Lüfters, der Netzstecker, VGA-Anschluss, Cardreader und der 2. USB-Port. An der Rückseite befinden sich im Gegensatz zu anderen Notebook gar keine Anschlüsse. Dort ist der Akku, der in 6-Zellen-Ausführung etwas heraussteht. Es ist vom Technischen sehr clever, dass der Akku nicht mitten im Gerät ist, sondern an einer Außenseite ist. Hitze ist nicht gut für Akkus und verkürzt dadurch die Lebensdauer. An der Vorderseite sich 3 LEDs: Numero eins leuchtet, wenn das Netbook in Betrieb ist. Die zweite LED steht für die Stromzufuhr. Wenn das Netbook Strom vom Netzstecker bekommt , leuchtet sie blau. Bei Strom vom Akku leuchtet sie grün. Die dritte LED ist meiner Meinung nach am sinnvollsten: Sie zeigt an, ob ein Datenverkehr über Wlan bzw Bluetooth besteht. Manchmal blinkt sie in verschiedenen Farben, die Bedeutung habe ich aber noch nicht herausbekommen. Dummerweise steht in der Anleitung auch nur "Systemstatusanzeigen" - nicht mehr! Keine Bedeutung, keine Erklärung oder ähnliches. Was das soll, ist mir ein Rätsel. Wenn man nun das Prachtstück einfach mal auf den Kopf stellt, fallen zwei kleine Schiebe-Knöpfe auf, über welche man den Akku rein oder herausnehmen kann. Durchdacht ist auch eine verschraubte Klappe, welche den direkten Zugang zu dem RAM-Riegel und der Festplatte bietet. Das Austauschen von diesen Modulen ist also verhältnismäßig einfach. Wärme und Lüfter Leidiges Thema.... In der Regel geht der Lüfter meistens nur an., wenn man große Programme startet oder aufwendige Operationen startet (Videos konvertieren, riesige Dateien kopieren..). Wenn man das Netbook auf seinem Schoß liegen hat, kann das schon etwas warm werden. Ich habe anhand des Terminals desöfteren mal die Temperatur über den Sensor geprüft und selten bewegte sich die Temperatur über 40° C. Wer an seinem Notebook oder PC die Temperatur herausfinden will, muss unter Linux einfach diese Zeile ins Terminal kopieren: watch --i=1 cat /proc/acpi/{battery/*/state,thermal_zone/*/temperature} Bei Temperaturen unter 60° C muss man sich eigentlich keine Sorgen machen. Doch leider war das noch nicht alles: Manchmal (habe bisher keine Regelmäßigkeiten erkannt) geht der Lüfter beim Booten an und bleibt auch an. Auch wenn ich die Lautstärke des Lüfters als >relativ< leise empfinde, nervt das enorm. Ich bin schon am Überlegen, ob ich das Gerät zurückschicke oder einfach nur mal bei Lenovo anrufen. Ich tippe auf einen Fehler im BIOS; sicher bin ich mir aber nicht. Ihr kriegt auf jeden Fall ein Update, wenn sich bei mir etwas neues herausstellt. Ich habe das Gefühl, dass das Touchpad manchmal sehr warm werden kann. Jedoch empfand ich es bisher nicht als störend, sowas ist bei Notebooks sowieso nichts außergewöhnliches.
Tastatur/Touchpad Die Tastatur ist laut IBM / Lenovo 15% kleiner als übliche Tastaturen. Ich habe überhaupt keine Probleme. Es ist beim ersten Mal eventuell etwas ungewohnt, aber die Tasten sind gar nicht so viel kleiner. Der Unterschied besteht darin, dass die Abstände kleiner als üblich sind. Die > und < Symbole kann man übrigens nur über die [FN] + [Y] einfügen. Für Programmierer ist das absolut verwirrend, denn in fast jeder Programmiersprache werden diese Zeichen ziemlich oft benötigt. Für Zehn-Finger-Schreiber sind die Tasten dementsprechend markiert mit einem kleinen ertastbaren Strich. Die Tasten haben alle einen angenehmen Tastendruck. Sie fühlen sich beim Drücken sehr weich an, was zur Folge hat, dass die Drucklautstärke dementsprechend leise ist beim Tippen. Was mir nicht so gefällt, ist dass man die Lautstärke nur mit [FN] + [<] (leiser) [FN] + [>] (lauter) machen kann. Eine externe Taste oder ein Art "Einstell-Rad", wie ich es bisher von Notebooks kenne, wäre sicherlich eine bessere Lösung gewesen. Sinnlos aus meiner Sicht ist die Recovery-Taste. Sie funktioniert selbst unter Windows nur mit nachinstallierter Software und selbst die wird in Foren als überflüssig beschrieben. Etwas überrascht war ich, als ich sah, dass die Buchstaben, Ziffern, Symbole etc auf den Tasten nur als Aufkleber befestigt sind. Ich denke, dass das die Idee vielleicht gar nicht so schlecht ist: Bei manchen Tastaturen verfärben die aufgedruckten Zeichen auf den Tasten schnell und die Tastatur wird nutzlos. Die Aufkleber hingegen wirken so, als wären sie auch in 2 Jahren immer noch am selben Ort und ich denke sie verfärben auch nicht so schnell. Das Touchpad ist auf jeden Fall eine Umgewöhnung. Ist es sehr klein und unter Ubuntu müssen auf jeden Fall die Einstellungen korrigiert werden. Ich empfehle unter Linux die Installation des Pakets gsynaptics. Sonst wäre das Touchpad zu empfindlich und "fummelig". Der Doppelklick funktioniert prima und die "Scrollleiste" ist ein sinnvolles Feature. Sie ist gekennzeichnet durch einen blauen senkrechten Strich. Auf diesen kann man seinen Finger auf und ab bewegen, um zu vertikal scrollen.
Display Das Display ist leider wie bei fast allen aktuellen Notebooks glänzend. Ich bin mit dem Display sehr zufrieden, denn die Spiegelung hält sich im Rahmen. Wenn man sich wirklich auf die Anzeige mit den Augen "konzentriert" fällt alles andere auch nicht mehr auf. In der Sonne sitze ich mit dem Netbook aber selten. Wer sein Netbook öfter in der Sonne benutzen würde, kann man sich ja einfach mal umdrehen, wenn es spiegelt... Allerdings hört man auch oft andere Meinungen zu Spiegel-Displays. Aber gerade das Spiegelnde macht meiner Meinung nach einen hohen Kontrast und klare Farben. Die Helligkeit der LED-Hintergrundbeleuchtung ist unglaublich: Sie ist deutlich (!) heller bei voller Stärke, als mein Heim-Display bei voller Stärke. Zudem spart die LED-Beleuchtung viel Strom und hat eine längere Lebensdauer. Die Helligkeit lässt sich über [FN] und [^] bzw [v] in verschiedenen Stufen anpassen. Ob eine geringe Helligkeit bei LED-Hintergrundbeleuchtung Unterschiede in der Akkulaufzeit macht vermute ich nicht.
Akku Laut Lenovo macht der mitgelieferte 6 Zellen-Akku ganze 5 Stunden durch. Generell muss man aber sagen: Die angegebene Akkulaufzeit ist nur der Maximal-Wert. Das heißt: Man müsste theoretisch Wlan, Bluetooth und die Webcam abschalten und die CPU untertakten (z.B.: statt 1,6 Ghz nur 800 Mhz nutzen). Erst dann kann bei vielen Notebooks die volle Akkulaufzeit erreicht werden. Leider ist das auch beim Lenovo Ideapad S10e so. Statt 5 Stunden macht der Akku unter normaler Nutzung mit Wlan etc "nur" 4,5 Stunden. Das ist dennoch ein beachtlicher Wert. Verbaut werden Akkus von Celxpert und Sanyo, welche annähernd baugleich sind. Zum Aufladen werden nach meinen Erfahrungen 1,5 Stunden 230 Volt-Netzstrom benötigt. Natürlich bezieht sich das auf die volle Aufladung von 1-5 % bis 100 %. Ob der Memory-Effect bei den Lithium-Ion Akkus immer noch da ist, weiß keiner so genau. Die Meinungen gehen weit auseinander, aber Akkus sind sowieso nichts für die Ewigkeit. Wichtig ist jedoch, dass man den Akku niemals längere Zeit auf der Heizung oder in anderer heißer Umgebung liegen lässt. Ein kleines optisches Manko ist, dass der Akku hinten etwas heraussteht. Wahrscheinlich liegt das daran, dass im S10 (ohne e) nur ein 3 Zellen Akku vorgesehen war. Dieser Akku ist auch in Deutschland zusätzlich zu kaufen und steht nicht heraus. Er sollte sich direkt dem Netbook-Design anpassen. Dabei muss gesagt werden, dass der 3 Zellen Akku laut Lenovo auch nur 2,5 Stunden durchmacht.
Webcam Mit 1,3 Megapixel ist sie technisch hervorragend für eine Webcam. Mehr als 1,3 Megapixel benötigt man sowieso nicht, denn Webcams sind ursprünglich gedacht für Video-Chats und eventuell zum Schießen von Profil-Bilder für Internet-Portale. Ansonsten fällt mir kein weiterer Nutzungsgrund ein. Für eine Webcam sind die Farben erstaunlich gut und das Bild ist enorm scharf. Das ist bei Webcams eher die Ausnahme, denn die kleinen Sensoren ermöglichen meist keine hohe Qualität. Beim Ideapad ist die Webcam gekennzeichnet durch einen umschließenden silbernen Kreis, der dem eleganten Gesamt-Look nur beträgt. Ein klitze-kleines Minus bekommt die Webcam in dem Punkt, dass sie keine Status-Leuchte hat. Viele Webcams haben diese Leuchte, welche anzeigt ob die Webcam gerade von einem Programm genutzt wird oder nicht. Wer sicher gehen will, dass wirklich kein Programm die Webcam nutzt kann einfach [FN] und [esc] drücken. Anschließend wird die Webcam abgeschaltet. Das Abschalten der Webcam hilft übrigens auch beim Energiesparen.
Wlan und Bluetooth Das Ideapad auch einen 100Mbit-Ethernet-Anschluss für Kabelnetzwerke, allerdings will man ja gerade mit einem Netbook mobil sein und kein Kabel mit sich herumschleppen. Also kam nur das 56Mbit-Wlan in Frage, sowohl zu Haus als auch mobil. Es gibt unglaublich viele freie Wlan-Netzen. Man findet freie Wlan-Netze in Flughäfen, Bahnhöfen, Restaurants und anderen öffentlichen Einrichtungen. Wer öfter im ICE sitzt oder im McDonalds isst, kann sich auch mal die T-Mobile Hotspots ansehen. Diese sind kostenpflichtig, aber man findet sie wirklich oft. Ich selber habe keine Erfahrung mit T-Mobile Hotspots, aber ich bin auch nicht so oft unterwegs. Bluetooth in Notebooks sollte eigentlich ein Muss sein, ich bin also sehr glücklich über das eingebaute Bluetooth-Modul. Ich verstehe sowieso nicht, warum Bluetooth in Notebooks eher die Ausnahme ist. Wirklich praktisch ist das schnelle Verbinden mit dem Handy um Dateien auszutauschen oder sogar über das Handy zu surfen - kabellos! Dank der Funktaste kann man Wlan und Bluetooth einfach ausschalten, falls man gerade z.B. im Auto sitzt und die beiden Funktechnologien sowieso nicht brauch. Das spart viel Strom und ermöglicht folglich eine längere Akkulaufzeit.
Sound Der Sound gibt doch einen klaren Contra-Punkt. Die Qualität an sich ist O.K., aber die Lautstärke ist ein Scherz. Ich weiß nicht, ob es eventuell auch an Ubuntu liegt, aber die Lautstärke ist verdammt leise. Nur wenn man wirklich alleine in der Hütte sitzt versteht man alles, aber schon bei Autofahrten hat man schlechte Karten - auch bei guten Ohren ;-) Das Mikrofon glänzt ebenfalls nicht mit Qualität. Unter Ubuntu läuft das Mikrofon erst nur mir Alsa-Update. Das Alsa-Update ist für Anfänger nur schwer durchzuführen und Lenovo bietet auch keine Hilfe oder Treiber für Linux an. Ich habe mir sagen lassen, dass das Mikrofon unter Windows sehr verrauscht sein soll. Eigentlich passt das gar nicht zu der sonst hohen Qualität von Lenovo.
Handling So, nun aber das Haupt-Kriterium meines Kaufs: Größe und Gewicht. Mit 1,25 kg ist das Netbook gegenüber üblichen Notebooks ein Fliegengewicht. Dank der komfortablen Größe kann man es einfach in die Schultasche legen oder für kürzere Wege einfach mit einem Arm tragen, sowas ist bei Notebooks nicht möglich.
Zubehör / Erweiterungen
Festplatte und Arbeitsspeicher: Im Netbook befindet sich Standardmäßig eine Western Digital Festplatte mit 160 GB bei einer Größe von 2,5" Zoll. Die Festplatte und der Arbeitsspeicher lassen sich einfach über eine verschraubte Hinterklappe austauschen. Man kann passende Module einfach im Internet nachbestellen, der Hersteller dürfte dabei keine Rolle spielen. Ich übernehme allerdings keine Verantwortung! Wie das mit der Garantie aussieht, habe ich auch noch nicht herausgefunden. In der Anleitung steht nichts und im Internet findet man auch nicht viel dazu. VGA-Kabel: Trotz VGA-Port am Netbook leider nicht im Lieferumfang. Mit diesen Kabel kann man das Netbook mit einem Beamer oder einen externen Monitor verbinden. Tasche: Ebenfalls nicht mitgeliefert. Man muss selber überlegen, ob man nur das Netbook mitnehmen will oder auch noch Zubehör. Wenn man sonst nichts zusätzliches brauch, kann man sich eine Neopren-Tasche bestellen. Sie sind ein wenig stoßfest, etwas wasserabstoßend und sehr klein. Andernfalls bräuchte man eine richtige Notebooktasche, welche auch etwas teurer werden können. Gute Taschen gehen erst ab 50 Euro los. Externes Mikrofon/Headset: Ich würde das externe Mikrofon besonders Linux-Usern ans Herz legen, da das interne Mikrofon nicht/schlecht unterstützt wird. Im Mediamarkt für nicht mal 5 Euro zu kaufen.
Fazit
Von mir gibt's 4 Punkte. Schade, Lenovo hat es sich verpatzt am Lüfter und am Mikrofon. Es ist für mich ein Rätsel, was Lenovo sich beim Lüfter gedacht hat. Man findet weltweit Leute, die mit ihrem Ideapad ähnliche Lüfterprobleme haben. Schade, sowas ist man Lenovo nun gar nicht gewohnt. Dennoch würde ich es nie mehr hergeben. Es ist klein, praktisch und sehr preiswert. Welches Notebook sonst kostet nicht mehr als 330 Euro? Ich würde das Netbook jedem empfehlen, der oft lange unterwegs ist. Die Bildschirmgröße reicht mir aus und für mobile Kommunikation ist dank Wlan und Bluetooth auch gesorgt.
...Hallo,
heute möchte ich mal von meinen Erfahrungen mit dem Lenovo Ideapad S10e berichten. Vor allem werde ich es dabei mit dem MSI Wind, meinem Vorgänger Netbook vergleichen.
Warum das Lenovo Ideapad S10e?
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Ich habe mir vor ca. einem Jahr das S10e für das Studium zugelegt und bin bisher nur mäßig begeistert. Das Display ist soweit ganz praktisch, man kann selbst in direkten Sonnenlicht noch etwas erkennen und sogar den Strom für die Hintergrundbeleuchtung ...
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...Liebe Ciao-Gemeinde, ich will heute einen treuen Begleiter vorstellen, der mir schon tolle Dienste leistete. Es handelt sich um ein Netbook von Lenovo (IBM-Nachfolge-Marke), welches ich mir vor etwas über einem Jahr bei notebooksbilliger.de für 329 € geka ...
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Hi! Meinen zweiten Erfahrungsbericht will ich über mein Netbook schreiben, das ich mir vor ca. einem Jahr gekauft habe. Ich habe es damals bei Amazon bestellt, da ich unbedingt das weiße Modell haben wollte und es dieses nicht überall lagernd gab. Ich be ...
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