Lenovo ThinkPad T61p 6460

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Lenovo ThinkPad T61p 6460

Notebook - Intel Core 2 Duo T7500 / 2.2 GHz ( Dual-Core ), Intel Core 2 Duo T9300 / 2.5 GHz ( Dual-Core ), Intel Core 2 Duo T7700 / 2.4 GHz ( Dual-Core ) - Festplattenspeicher: 100 GB, 160 GB, 250 GB - RAM: 2048 MB mehr

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Mit den neuen ThinkPad T61p Notebooks führt Lenovo die Erfolgsgeschichte dieser hochwertigen Modellreihe fort. ThinkPad T61p Notebooks sind die perfekte Kombination aus maximaler...
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An falschen Stellen gespart - Dennoch gutes Gerät
Erfahrungsbericht von Idefix-Windhund über Lenovo ThinkPad T61p 6460
18.06.2011


Produktbewertung des Autors:   

Verarbeitung sehr gut 
Akkulaufzeit ok 
Kontraste mittelmäßig 
Festplatten-Kapazität groß 
Bedienung/Ergonomie gut 
Software-Ausstattung ausgezeichnet 

Pro: Lenovo Extras, Ultrabay, dedizierte Grafik, leicht und robust, leise, gutes WLAN, Infotaiment,  .  .  .
Kontra: Kühlung bescheiden, CPU Temperaturen extrem hoch, Software Bugs, dunkles Display

Empfehlenswert?  

Kompletter Erfahrungsbericht

Da ich nicht viel Glück mit meinen letzten Amazon Laptops hatte beschloss ich mich via Ebay einen Gebrauchten aber sehr gut erhaltenen Lenovo T61p zuzulegen. Bezahlt habe ich knapp 500€ bei Luxnote was immer noch ein stolzer Preis für einen gut erhaltenen Gebrauchten Lenovo T61p ist.

OVP:

Das Gerät kam angesichts des alters nicht mehr in der Original Box.
Optisches:

Lenovo typisch kommt das kleine Schwarze überwiegend im matten Schwarz daher. Die Deckeloberseite ist ebenfalls matt schwarz mit so einer Gummi Oberfläche was das reinigen etwas erschwärt. Betrachtet man den Laptopdeckel aufgeklappt von vorne sieht man unterhalb des Displays die Infotafel die mich über den Zustand von WLAN, Bluetooth, Nummern Keys, Caps Lock, HDD, Betrieb, Akku, Netzstecker und den Ruhezustand jeweils mit einer Gelben LED informiert. Im Zugeklappten Zustand befindet sich auf dem Deckel noch eine kleine Infoleiste für Akku, Netzstecker und Ruhezustand.

Auf der linken Seite befindet sich von vorne beginnend PCMCIA oben, Chipkarten Leser unten, senkrechter USB 2.0 Port, Kopfhörer Ausgang, Flexi Jack (Mic und Line in), Netzwerk, Modem, D-Sub (VGA) und Lüftergitter (Luft einsaugend).

Auf der rechten Seite beginnend von vorne Ultrabay mit optischen Laufwerk, Ultrabay Auswurf, Ultrabay LED (Grün), 2 übereinander gebauten USB 2.0 Ports und ein Loch für ein Kensington Schloss.

Widmen wir uns der Oberfläche im aufgeklappten Zustand zu. Wegen den Zusätzlichen UltraNav Tasten sitzt das Touchpad mit seinen 2 getrennten Tasten ziemlich weit unten fast am vorderen Rand. Da der Laptop weit am Tischrand sitzt liegen meine Handballen immer in der Luft. Das zerrt irgendwann in der Hand.
Oberhalb der 3 UltraNav Tasten ist die Tastatur fest verschraubt und nicht einfach eingehängt. Lenovo typisch sitzt zwischen den G H B Tasten der rote UltraNav Stick. Dazu die große Blaue Enter Taste.

Oberhalb der Tastatur befindet sich der ThinkVantage Button und links daneben Laut, Leiser und Stumm Tasten. Auf der rechten Seite mittig vom Laptop der runde graue Power Button.

Hinten links und rechts außen befinden sich mittig unter den Löchern die Lautsprecher. Links dienen die Löcher noch zur Lüftzirkulation für den Kühler. Oberhalb des Displays mutet eine geriffelte Ebene mit passenden Organigramm darauf hin das sich hier die WLAN Antenne befindet. Links davon an der Displayseite befindet sich noch mal so eine geriffelte Ebene. Ich nehme mal an das dort die Bluetooth Antenne sitzt. Die typische weiße ThinkLight LED befindet sich hier Mittig im Displayrahmen. Finde ich sinnvoller als noch beim T30 wo die LED noch ganz rechts im Display war und nur den rechten Teil beleuchtete.

Vorne befindet sich noch der Mini Firewire (IEEE 1394) Anschluss, ein Multikartenleser für SD (HC), MMC, Sonys dicken Memory Sticks, … und ein WiFi De/Aktivieren Schiebeschalter. Hinten befindet sich die Netzteilbuchse, Akku Einschub und links der Luft Auslass vom Kühler.
Prozessor:

Als Prozessor kommt hier der Intel Core 2 Duo T7500 Merom mit 2,2GHz 65nm Prozessor zum Einsatz. Die 2x 2,2GHz (Multiplikator 11x bei 200MHz Frond Side Bus und 1,175V) haben einen 4MB großen Cache, alles zusammen kein wirkliches Highlight. Da der Laptop aber eh Business Menschen anspricht reicht die Leistung selbst mit genügend RAM auch für Windows 7 aus. Ich habe mir aber sagen lassen das es angeblich kein Problem wäre auf einen stärkeren Core 2 Duo T oder Strom sparenden P umzusteigen. Da ich eh nur Office und Internet mache reicht die Leistung unter Windows XP Pro Service Pack 3 dicke aus. Und Windows 7 reizt mich für den Laptop nun auch nicht. Im Idle taktet die CPU auf etwas weniger als 800MHz herunter. (Multiplikator 4x bei 200MHz Frond Side Bus und 0,850V)

Interessanterweise taktet der Laptop den C2D T7500 mit Standard 2,2GHz bei einem Multiplikator von 11x via Multiplikator kurzzeitig auf bis zu 2,5GHz hoch, Multiplikator steht dabei auf 12,5x.

Intel Speed Step BIOS Einstellungen:
Deaktiviert: Multiplikator fest bei 6x – 1,2GHz
Automatisch: Multiplikator variabel zwischen 4x – 12,5x
Maximum Battery: Multiplikator wechselt selten und blieb bei Antivirus und Defragmentieren bei Energie Star Strommodus bei 800MHz (Multi von 4x)
RAM:

Im Laptop befinden sich 2x 1GB DDR2 – SDRAM mit 400MHz CL5 RAM Riegel im Dual Channel Betrieb. Da hat sich der VK wohl von seinen alten SODIMM Riegel getrennt. Es gibt billigere Laptops mit normalen 667MHz Takt. Mehr als 8GB DDR2 - SDRAM mit 667MHz verkraftet das Laptop laut Kingston Info nicht. Ob dieses so ist kann ich nicht sagen. Ist aber egal da die 32Bit Version von XP eh nicht mehr als 3GB und paar zerquetschte Verwalten kann.
Grafik:

Mit am Board des T61p ist eine dedizierte nVidia PCIe x16 Grafikkarte mit eigenem Speicher. Es handelt sich dabei um eine nVidia Quadro FX570M mit 256MB GDDR3 RAM. Sie ist gleichzusetzen mit einer GeForce 8600M GT. Die Quadro FX570 taktet mit 475MHz GPU, 702MHz GDDR3 – SDRAM und 950MHz Shader Takt.
Kühlung:

Gekühlt werden CPU und GPU zu meinem Ärgernis mit einem zusammen hängenden Headsink. Das heißt dass sich CPU und GPU gegenseitig beheizen. Das Headsink ist recht klein und kompakt gestaltet und wird nur von einem kleinen 5V Radiallüfter gekühlt. Hier wäre mehr besser gewesen angesichts der folgenden Temperaturen. Temperaturen wurden mit der Energie Einstellungen „Energie Star“ gemessen. Andere Energie Schemas können zu leicht anderen Ergebnissen führen. Zum Anfang hatte der Laptop extrem hohe Idle Temperaturen von um die 66°C. Nachdem ich den Laptop auseinander genommen habe sah ich wie die Wärmeleitpaste* vor sich hin bröselte. Auch hier scheint die Firma Luxnote gespart zu haben und habe die WLP* auf der CPU und der GPU erneuert sowie das Wärmeleitpad auf dem Headsink der Grafikkarte wieder richtig aufgelegt. Der 256MB GDDR3 RAM Chip der Grafikkarte liegt frei und wird nicht gekühlt. Übertakter sollten hier lieber die Pfoten von lassen oder mit einem Zusatzkühler vorsorgen.
CPU im Idle – Durchschnittlich 42°C
CPU Last – bis zu 72°C
CPU im Prime95 – bei 92°C abgebrochen nach 10min

GPU im Idle – Durchschnittlich 62°C
GPU Last – bis zu 86°C

Ich habe nun die Grafikkarte herunter getaktet auf 300MHz GPU, 450MHz RAM und 600MHz Shader und werde im Idle mit 10°C weniger Hitze beglückt. Der Laptop wird am Boden auf der linken Seite im Verlauf der Kühlung recht warm. Für den „auf Schoss“ Betrieb empfehle ich eine dicke Unterlage. Muss nicht mal stabil/ steif sein da dass Lenovo T61p unten am Boden keine wichtigen Luftschlitze besitzt.

Der Lüfter schaltet sich in aller Regel aus und wird komischerweise erst aktiv wenn die Grafikkarte etwas zu tun hat. Die CPU Temperaturen scheinen dem Lüfter nicht zu jucken. Durch die mickrigen 5V geht der Lüfter leise zu werke. Er ist zwar bei vollen Umdrehungen zwar deutlich hörbar, wird aber schon von Zimmerlautes Radio locker übertönt. Lassen Sie sich nicht täuschen, dass Rauschen kommt in aller Regel von der schnell drehenden Festplatte. Hier kann eine SSD Abhilfe schaffen doch bleiben die zirp und pfeif Geräusche von diversen elektronischen Bauteilen. Diese sind unter Hohe Performance gut hörbar und unter Energie Star leicht hörbar bis unhörbar.

HDD:

Hier arbeitet eine Hitachi Travelstar 7K500 SATA2 mit der Windows Bezeichnung HTS725016A9A364. Zu bekommen für 42€ bei Alternate. Die Hitachi Travelstar 7K500 besitzt 160GB, 16MB Cache und rotiert mit sehr schnellen 7200U/min was sich aber im Stromverbrauch und Lautstärke nieder schlägt. Sie ist in 2 Partitionen unterteilt, 10GB und 150GB. Die kleinere Partition ist versteckt und auf ihr befindet sich das Recovery Image. Den eine Treiber und OS CD-ROM gibt es auch hier nicht dazu. Sichern Sie also das Image bevor Sie die Festplatte ganz platt machen. Die Festplatte befindet sich unter der rechten Handballen Ablage. Diese wird angesichts der verbauten Platte schnell warm worauf meine Hand anfängt unnötig zu schwitzen. Eine SSD fand zu Anfang den Weg in das Laptop. Passend zum Festplattenrahmen gibt es noch sehr stark stinkende Gummi Entkoppler. Diese passen gut zu der mitgelieferten Festplatte, doch zusammen mit der SSD bekam ich kaum noch den HDD Deckel des Gehäuses zu. Da die Gummi Entkoppler das Laufwerk auf passender Höhe halten musste ich den Deckel unter starker Spannung fest schrauben. Hier hätten die Entkoppler ruhig etwas kürzer sein können.
Optisches Laufwerk:

Als Standard Laufwerk kommt im Lenovo T61p ein Hitachi GSA-U10N SATA DVD+-R/RW DL Multi Brenner zum Einsatz. Es ist unter normalen Bedingungen sehr laut und vibriert leicht. Im BIOS oder mit dem Energie Manager lässt sich das Laufwerk aber drosseln. Das vibrieren nimmt ab und das rauschen des optischen Datenträgers kann man ertragen.
Ultrabay:

Standard steckt im Ultrabay das optische Laufwerk. Mit heraus nehmen diesen lassen sich zum Beispiel Zusatzakkus, bessere optische Laufwerke oder Zusatzfestplatten einbringen.
Display:

Das Lenovo T61p besitzt 2 verschiedene Displayauflösungen bei gleicher Displaygröße von 15,4“ was dem 16:10 Bildschirmverhältnis entspricht. Ich besitze die Variante mit 1680x1050 Auflösung was ich schon bei 15,4“ als viel zu hoch empfinde. Aber Lenovo kann noch einen drauf legen und liefert auch eine Auflösung von 1920x1200. Das Display ist selbstredend Matt. Die Beleuchtung kann in 15 Stufen (WinXP) eingestellt werden und reicht von „gar nichts mehr erkennen“ bis „Dunkel“, den ich empfinde bei voller Leuchtstärke das Display immer noch als zu dunkel. Erkennbar ist auch der verfall der Lichtstärke an den seitlichen Rändern auf dem Display. Das Aufklappen des Display/ Deckels geht angesichts des alters etwas schwer. Dafür wackelt das Display aber selten bei den strafen Scharnieren.
Touchpad/ UltraNav:

Das Touchpad kommt mir immer noch etwas klein vor. Aber dieses funktioniert so präzise und so gut dass ich die Größe einfach nicht bemängeln könnte. Synaptic Typisch die unzähligen Einstellungsmöglichkeiten unter der Maus Systemsteuerung. Die Tasten für die Maus sind gut und weich gelagert und lassen sich zusammen mit dem Touchpad gut nutzen.
Der rote UltraNav Stick benutzte ich als alter Touchpad Nutzer kaum bis nie. Die meisten Lenovo Benutzer schwören drauf. Aber ich nutze da doch eher meine kabellose große Maus wen ich genug vom Touchpad habe.
Tastatur:

Mit der Tastatur schreibt es sich Recht angenehm. Etwas gewöhnungsbedürftig an der Tastatur finde ich aber die Position der Fn Taste. Sie sitzt unten ganz Links außen. Dort wo bei jeder normalen Tastatur eigentlich die Strg Taste sitzt. Das erschwert etwas das schnelle Copy and Past. Trotz genug Platz um die Tastatur gibt es viele mehrfach belegte Hotkey Funktionstasten. Die wichtigsten sind:
FN + F5 – Software WiFi Switch
FN + F8 – Schaltet zwischen Touchpad und UltraNav hin und her
FN + F9 – Öffnet Easy Eject
FN + Pos 1 und Ende – Lichtstärke erhöhen/ verringern
FN + Bild hoch – ThinkLight LED einschalten
Lautsprecher:

Die Lautsprecher sind Laptop mäßig Gut. Die Lautsprecher sind entkoppelt gelagert so das bei hoher Lautstärke nicht das gesamte Laptop mitvibriert. Höhen sind wie üblich sehr gut, Mitten sind brauchbar und Bässe sind keine Vorhanden. Dennoch versteht das Laptop gut herum zu brüllen wenn es sein muss. In 25 Stufen (WinXP, 50 Stufen Win7) kann man die Lautstärke regeln wobei Stufe 1 den ein oder anderen nicht leise genug ist. Für mich geht es aber. Kleine Ohrhörer werden gut bedient aber große Kopfhörer sind mir zu leise beschallt. In Allgemeinen finde ich die Lautstärke über Kopfhörer aber recht gut.
Network:

Modem, LAN, Firewire, WLAN und Bluetooth sind am Board.

Modem – Fast schon ausgestorben das 56k Modem mit RJ11.

LAN – Intel 82566MM 1000Mbit/s Netzwerkkarte.

Firewire – Die Option Netzwerk über ein 400Mbit schnelles Firewire Netz zu führen ist mir zwar bekannt aber mehr kann ich dazu auch nicht sagen.

WLAN – Sehr verbindungsfreudig zeigt sich das Notebook auch im WLAN Bereich. Es deckt alle gängigen Standards wie a und g ab, den aktuellen 150/ 300MBit/s 802.11n kann das Gerät mit der Intel WiFi Link 4965AG nicht. Die Signalstärke ist trotz Stahlbeton Wände immer Hervorragend. Selten bricht das Signal kurz auf 3 von 5 Balken zusammen. Nettes Gimmick – Die WLAN LED auf der Infotafel blinkt beim Senden/ Empfangen. So kann man nachvollziehen ob der Laptop noch was im Internet macht oder nicht.

BT – Bluetooth ist auch mit am Board. Seit aber Speicherkarten Einzug ins Handy gefunden haben und man diese schneller und einfacher beschreiben kann wie über BT kann ich zur großen Funktion nichts sagen.
Akku:

Als Akkutyp kommt hier ein Lithium Ionen Akku zum Einsatz. 10,8V, 5,2Ah reichen aus um das Notebook mit fast 2h + - am Leben zu halten. Geladen ist der Akku ebenfalls ins ca. 3h – 3,5h. Der Akku hat eine übliche Stabform und kann im Laptop arretiert werden. Etwas umständlich ist aber das einsetzen und heraus nehmen während dem Betrieb. Beim Einsetzen verkantet der Akku gern und beim heraus nehmen brauch man schon beide Hände. Eine Hand der den Schieber zurück schiebt und eine der den Akku heraus schiebt.
Netzteil:

Das Netzteil von Lenovo ist unspektakulär. Nicht mal eine Power LED „ziert“ das komplett Schwarze Gehäuse des Netzteils. Besonders fällt aber der um 90° gebogene Laptopnetzkabel auf. Schön und nützlich finde ich das Lenovo dem Laptopnetzkabel ein Graues Textilband gegönnt hat womit man das Laptopnetzkabel zusammen machen kann. Das Netzteil liefert satte 20V maximal 90W und ist somit auch für den DB Inter City Steckdosen zugelassen. Das Netzteil wird sehr warm und sollte nicht zugedeckt oder an warmen Orten genutzt werden. Dass das Netzteil im Akku Laden und Laptop Betrieb unangenehm heiß wird kann ich nicht bestätigen.
Netzkabel:

Das Netzkabel ist ca. 1,5m lang und besitzt einen Schukostecker, brauch also den kompletten Platz in der Steckdose. Die Länge des Netzkabels ist sehr gut und schlägt Meterweit dabei locker Sony Vaios 20cm Strippchen.
Betriebssystem:

Es arbeitet Windows XP Pro Service Pack 3 auf dem Laptop. Windows XP passt gut zum Laptop. Läuft schnell und flüssig ohne Einschränkungen bei einem „kühlen“ drum herum. Treiber laufen auch sehr gut und stabil.

Mit der SSD kam Windows 7 Home Premium 64Bit auf dem Laptop. 2GB sind zu wenig dafür, bei mehreren geöffneten Office und Internet Programmen lief alles leicht zäh. Mit etwas Management kann man da zwar entgegen wirken doch war die Hitzeentwicklung der Grafikkarte so hoch dass der Prozessor nie humane Temperaturen erreichte. Und bei Grafikintensiven Videos oder kleinen Browser Spielen schossen die Temperaturen in die Höhe. Das war am Ende doch nichts für mich. So wechselte ich wieder auf HDD und Windows XP.

Treiber:

Die Treiber von der Lenovo Homepage zu laden war selbst mit DSL ein hübscher Spaß. Ab 4 Downloads gleichzeitig geht nichts mehr und die Treiber sind alle auf einen unsortierten Haufen und gerade mal nach Erscheinungsdatum Gelistet. Es gibt da auf Umwege eine Seite wo man die Treiber nach Geräten geordnet zu Gesicht bekommt aber den weg finde ich eher jedes Mal mit Glück.

Das Installieren der Treiber ging etwas umständlich zugange. Ich hatte meine Treiber alle auf einen USB Stick. Klickte ich einen Treiber an wurde diese Zuerst auf die Heimnische Festplatte entpackt. Das war es. Nun sollte man aber aufgepasst haben wo und unter welchen Ordner der Treiber sich entpackt hat. Da ich mir die Speicherorte immer gemerkt habe war das auch kein Problem. Manche Treiber meinten es gut mit mir und fingen gleich nach dem Kopieren auf die Festplatte gleich mit der Installationsroutine an. Diese Treiber waren aber selten. Von 37 Treiber und Softwareinstallationen waren es ca. 3 liebe Installationen.
Schwierigkeiten bei der Treiberinstallation traten bei mir nie auf.
Software:

Die Lenovo Eigene Software ist groß und teilweise lerne ich immer wieder neu hinzu da vieles auch versteckt liegt oder man nicht glaubt das hinter dem und dem dass und dass liegt.
Hier eine Kurze Übersicht
Lenovo Care – Hier ist die Lenovo Software auf das wichtigste beschränkt. Quasi die Lenovo Favoriten Leiste. Hier kann man das System Aktualisieren, Festplatte bereinigen, Festplatte defragmentieren hat Zugriff auf das Resource Center mit Wartung, Drahtlos, Einheitenkonfiguration, … und dem Message Center.

ThinkVantage Toolbox – Hier wird Ihr System getestet und Sie können Detaillierte Informationen zu Systemgesundheit, Sicherheit und Netzwerk, Diagnostik und Hilfe und Support erhalten.

Access Connections – Hier können Sie sich Netzwerkprofile anlegen. So wird zuhause Automatisch der LAN Drucker von zuhause als Standarddrucker ausgewählt und der Laptop wählt sich Automatisch in Ihr Privates WLAN ein.
Auf arbeit wird der Großkopierer zum Standard Drucker und das Laptop schaltet um auf LAN Betrieb und meldetet sich mit der fest vergebenen IP ins Firmennetzwerk an.

EasyEject – Hier kann man die UltraBay Laufwerke verwalten und vom Laptop abmelden. Ähnlich wie bei Windows eigenen Hardware Entfernen Tool.

Energie Manager – Das ist das professionelle Tool zum Energie Managen. Es zeigt nicht nur sehr detaillierte Eigenschaften des Akkus an, sondern man kann hier wie in Windows Vista/ 7 detaillierte Einstellungen vornehmen wie sich der Laptop bei Netzbetrieb und wie bei Akku Betrieb verhalten soll. 5 Vordefinierte Szenarien sind ab Werk schon vorhanden. Und es können eigene hinzugefügt werden.

Help Centre – Wie der Name schon sagt, da werden Sie geholfen.

Präsentationsdirekter – Dieses Pogramm nutze ich immer wen ich einen externen Monitor anschließen möchte. Dabei kann ich in diesem Programm alles unabhängig voneinander Einstellen und kann auch verschiedene Profile Erstellen.

System für Aktiven Festplattenschutz – Dieses sehr nützliche Tool schützt ihre Festplatte vor Schäden beim herunterfallen des Laptops. So die Theorie. Die Praxis sieht aber so aus das die Festplatte schon im „Auf dem Schoss Betrieb“ gestoppt wird. Stelle ich das Laptop auf einen Tisch und haue auf den Tisch stört das dem Gerät nicht? Muss ich nicht verstehen. Auch hat das Tool ab und zu Aussetzer wo die Platte nicht gestoppt wird wenn ich direkt gegen das Gehäuse haue.

System Migration Assistenten – So wie ich das nun erkundet habe handelt es sich hier um ein Tool um zwei oder mehrere Laptops abzugleichen.

System Update – Das ist das Tool für ganz faule Leute die ihr Betriebssystem aufsetzen, den LAN Treiber noch manuell installiert bekommen und den Rest dann das Tool machen lassen.

Bugs:

Seitdem ich die ThinkVantage System Security gelöscht habe bekomme ich trotzdem in unregelmäßigen Abschnitten ein leeres Info Fenster von der System Security. Keine Ahnung was mir das Fenster sagen will. Als Antwort ist nur Ja oder Nein möglich.

Da die Lenovo Toolbox ständig das System prüfte was ich abgestellt habe. Habe ich es deinstalliert, doch taucht ab und zu immer noch ein Fenster von der Toolbox auf mit der Nachricht dass mein System OK ist.

Die ThinkVantage Taste hat unter dem Betriebssystem keine Funktion mehr. Dabei ist die Software dafür installiert.

Als ich die interne HDD zu einer externen Festplatte umgebaut hatte brach der Laptop reproduzierbar bei jedem abspielen von 1080p Videos von Festplatte zusammen. Ging einfach aus. Da diese spontane Ausschalter auch irgendwann bei Musik hören auftrat habe ich die externe HDD nicht mehr am Laptop betrieben. Wahrscheinlich zieht die 7200U/min Festplatte zuviel Strom aus dem USB Port. Mittlerweile arbeitet Sie wieder intern im Laptop.
Fazit:

Das 2,5kg leichte Laptop hat eigentlich alles und mehr was man sich wünschen kann. Im Prinzip wäre ich vollkommen zufrieden wäre da nicht die sehr schlechte Kühlung was eine sehr hohe CPU Temperatur verursacht. Für Gamer oder CPU aufwendige Programme ist das Notebook nichts, mit ansteigender Hitze altert der Prozessor nur unnötig wenn der Laptop davor nicht schon den virtuellen Not Aus drückt was in einem Prime95 Test passierte. Die matte Lenovo typische Optik sieht nur so lange gut aus bis man sich die Hauchdünnen Plastikblenden mal genauer anschaut. Denn diese sind wirklich wahnsinnig dünn. RAM/ CPU wechseln also mit höchster Vorsicht. Merken Sie sich auch wo genau Sie welche Schraube heraus geschraubt haben. Der Hinweis welche Schraubengröße wo hin muss gibt es bei dem Modell nicht (mehr). Alles zusammen ein ernüchterndes Produkt mit viel Lenovo eigenen Extras aber mit schlechten Unterbau.   
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Gut, traf aber nicht ganz meine Erwartungen
Bewertung für Lenovo ThinkPad T61p 6460 von ArcturusMengsk

Pro: Sicher, sehr gute Leistung, Robust, Zuverlässig, super Service, Linux-Treiber
Kontra: Wurde einmal zum Fall für den Support, dunkles Display, keine Windows DVD

IBM hatte es über Jahre hinweg geschafft mit dem Namen ThinkPad eine Marke zu schaffen, die für extrem zuverlässige und robuste Notebooks steht. In meinem ersten Studium habe ich festgestellt, dass ich recht hohe Anforderungen an ein Notebook habe, was Z ... Bericht lesen

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Verarbeitung
Akkulaufzeit
Kontraste
Festplatten-Kapazität
Bedienung/Ergonomie
Software-Ausstattung
sehr hilfreich

28.05.2010
Für den Preis etwas besseres erwartet...
Bewertung für Lenovo ThinkPad T61p 6460 von Hexi-Meckie

Pro: Nette Ausstattung, super schnell
Kontra: schon bei Anlieferung defekt, sehr teuer

Lenovo ThinkPad T61p 6460 NH3DAGE Herstellerangaben IBM/Lenovo Deutschland Gropiusplatz 10 70563 Stuttgart www.lenovo.com Prozessor * Intel Core2Duo für Mobile T8300 2x 2,40 GHz * Cache 3 MB * Front Side Bus 800 MHz * ... Bericht lesen

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13.07.2008
Kurzbewertung zu Lenovo ThinkPad T61p 6460 - Core 2 Duo T7500 2.2 GHz - 15.4\
Bewertung für Lenovo ThinkPad T61p 6460 von Kafkaesk

Sehr leistungsstark. Viele Schnittstellen, jedoch fehlt auch hier noch digitaler Bildschirmausgang. Gerät mit 15 Zoll Bildschirm mutet deutlich sperriger an als z.B. T41p mit 14 Zoll-Bildschirm, ist aber nicht merklich schwerer. Silberne Lautsprechertaste

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06.12.2007


Lenovo ThinkPad T61p 6460

Prozessor / chipsatz

CPU: Intel Core 2 Duo T7500 / 2.2 GHz, Intel Core 2 Duo T9300 / 2.5 GHz, Intel Core 2 Duo T7700 / 2.4 GHz

Multi-Core-Technologie: Dual-Core

Cache: L2 - 4 MB, L2 - 6 MB

64-Bit-Computing: Ja

Front-Side-Bus: 800 MHz

Chipsatz: Mobile Intel PM965 Express

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    (-) Tastatur, Installation (+) Preis-Leistungverhältnis, Verarbeitung, Aussstattung, schnelle Aufladung, langer Akkubetrieb (*)
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