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In Österreich gibt es eine ziemlich große Weinkellerei namens "Lenz Moser". Ich glaube, es ist sogar die größte dort. Von ihr kommt eine große Anzahl von unterschiedlichen Weinen in unterschiedlichen Qualitätsklassen. So gibts da im unteren Preisbereich z. B. eine Marke, die heißt "Servus" und eine andere, die heißt "Storch" . Bei uns gibts die beispielsweise im Edeka-Markt oder bei Spar. Der Preis liegt so um die 6 DM je Flasche, bei Aktionen noch darunter. Nun gibt es ja eine Menge Leute, die meinen, unter 10 DM bekäme man nichts Gutes. (Ich gestehe, dass auch ich in der Regel dazu zähle). Aber Ausnahmen bestätigen die Regel: vor einiger Zeit habe ich in einer Zeitschrift gelesen, dass der "Blaufränkisch" der Marke Storch so richtig gut sei. Trotz des niedrigen Preises und trotz der Massenproduktion. Also nix wie hin zu Spar (oder Edeka) und mal ein Fläschchen holen, sagte ich mir. Abends wurde die Flasche dann aufgemacht und umgefüllt - das Aroma war überraschend deutlich und würzig). Die Farbe war ebenfalls in Ordnung, blieb nur noch ein Rest Skepsis wegen des Geschmacks. Und die wurde umgehend zerstreut - der Wein war saftig und zart auf der Zunge, schmeckte nach roten Früchten, Brombeeren und etwas Gewürzen. Natürlich ist das kein Spitzenwein, aber in dieser Preisklasse finde ich die Qualität schon herausragend. Wir verwenden seither diesen Wein regelmäßig in der Küche (und gelegentlich nippt man auch mal an einem Gläschen...). Ach übrigens: in unseren Breiten ist der "Blaufränkisch" besser als "Lemberger" bekannt - und wer hat schon mal einen württembergischen trinkbaren Lemberger um diesen Preis gesehen ?
Das Unternehmen Lenz Moser AG hat seinen Sitz in Rohrendorf bei Krems/Niederösterreich. Die Angebotspalette ist gewaltig. Die Weinsorten sind allerdings Geschmacksache.
Ich würde empfehlen, es mal mit einem Zweigelt-Barrique zu versuchen. Wichtig: Die Flasche ein bis zwei Stunden vorher öffnen und in einen Dekanter gießen. Dann entfalten sich die Geschmacksstoffe des Weines besonders gut. Die "Trinktemperatur" sollte 12 bis 16 Grad betragen.
Gruß
woley
Im gerade abgelaufenen Winterurlaub in Österreich haben wir auch - mangels Alternativen im Dorfladen - so manches Fläschchen Lenz-Moser Blaufränkischen konsumiert. Ich war nicht so angetan, ehrlich gesagt. Es ist einfache Massenware, trinkbar, aber nicht wirklich lecker. Da haben die Ösis viel viel besseres zu bieten. Gruss - Peter
trinkbare Weine um wenig Geld sind selten, dennoch kann ich mit der dünnen Rebsorte wenig anfangen - obwohl ich aus einem Spitzenanbaugebiet im östlichen NÖ stamme - mir sind Cuvées mit Merlot und CS lieber...
27.08.2003 10:00
Das Unternehmen Lenz Moser AG hat seinen Sitz in Rohrendorf bei Krems/Niederösterreich. Die Angebotspalette ist gewaltig. Die Weinsorten sind allerdings Geschmacksache. Ich würde empfehlen, es mal mit einem Zweigelt-Barrique zu versuchen. Wichtig: Die Flasche ein bis zwei Stunden vorher öffnen und in einen Dekanter gießen. Dann entfalten sich die Geschmacksstoffe des Weines besonders gut. Die "Trinktemperatur" sollte 12 bis 16 Grad betragen. Gruß woley
08.01.2003 23:28
Im gerade abgelaufenen Winterurlaub in Österreich haben wir auch - mangels Alternativen im Dorfladen - so manches Fläschchen Lenz-Moser Blaufränkischen konsumiert. Ich war nicht so angetan, ehrlich gesagt. Es ist einfache Massenware, trinkbar, aber nicht wirklich lecker. Da haben die Ösis viel viel besseres zu bieten. Gruss - Peter
16.12.2001 12:24
trinkbare Weine um wenig Geld sind selten, dennoch kann ich mit der dünnen Rebsorte wenig anfangen - obwohl ich aus einem Spitzenanbaugebiet im östlichen NÖ stamme - mir sind Cuvées mit Merlot und CS lieber...