Erfahrungsbericht über

Lexmark Z 12 Color Jetprinter

Gesamtbewertung (72): Gesamtbewertung Lexmark Z 12 Color Jetprinter

 

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Günstig im Einkauf, aber dann

4  25.10.2001

Pro:
sehr gute Druckergebnisse, einige Extras, Billig in der Anschaffung

Kontra:
hohe Folgekosten

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Druckqualität

Geschwindigkeit

Benutzerfreundlichkeit

Betriebskosten

Support/Service

mehr


Hexenmeister66

Über sich:

Mitglied seit:01.01.1970

Erfahrungsberichte:727

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 138 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hallo,

und wieder Stand ich vor dem Problem, bei meinem altem Drucker war mal wieder die Farbpatrone leer, auch hat er durch zahlreiche Ausdrucke schon mächtig leiden müssen. Zufällig kam mir da eine Werbeprospekt unter in dem der Drucker Z12 von Lexmark zu einem Preis für den ich normalerweise eine Farbpatrone für meinen alten Lexmark Z11 bekomme, sehr entgegen. Also rein in das Auto, uns schnell in den Markt und mir einen Drucker zu dem Angebotspreis besorgt. Ja und nun möchte ich Euch ein wenig näher über diesen Drucker aus dem Hause Lexmark berichten.

Der Drucker allgemein:
*********************

Bei diesem Drucker handelt es sich um eine Tintenstrahldrucker. Das Design ist gar nicht so außergewöhnlich und äußerlich genau Baugleich mit dem Drucker Z 11. Der Z 12 besticht durch sein schlichtes, halbrundes Design und verzichtet damit auch voll auf überflüssigen Schnickschnack. Auch auf unnötige und mitunter wie bei anderen Druckern überflüssige Knöpfe und Zustandsanzeigen wurde hier verzichtet.

Hier gibt es insgesamt nur zwei Tastenknöpfe am Drucker einen der in Grün gehalten ist und zum Ein- oder Ausschalten des Druckers dient und einen grauen Tastenknopf mit dem man den Papiereinzug steuern kann. Zwischen diesen zwei Tasten befinden sich nur noch zwei Lämpchen die einmal die Betriebsbereitschaft des Druckers anzeigen und die Papierzufuhr. Soweit zu den was es äußerlich an Bedien- und Anzeigelementen gibt.

Aber es gibt noch ein wenig mehr denn keine Drucker funktioniert ja ohne die richtige Verkabelung. Diese kann an der rechten Rückseite des Druckers vorgenommen werden. Dort findet man den Anschluss für das Netzteil und je einen Anschluss für den Anschluss des Druckers über USB oder über ein paralleles Kabel. Zu beachten ist hier beim Kauf das kein Druckerkabel und auch kein Kabel für den Anschluss an den USB Hub beiliegt. Entweder hat man nun eines dieser Kabel schon oder es muss es extern dazu kaufen.

Die Installation des Druckers:
**************************

Diese ist eigentlich kinderleicht und auch schnell erklärt. Ob nun per USB oder auch parallel angeschlossen, findet der PC diesen neuen Drucker als neue Hardware. Nun ist es an der zeit die mitgelieferte CD ein zu legen, auf der sich die Treiber für diesen Drucker sowie auch die komplette Druckersoftware befindet.[hm66] Nun kann man nach Bestätigung diese Software installieren, dies geht recht schnell von statten und der Drucker wird unter Windows konfiguriert. Dabei legt er auch gleich ein kleines Druckersymbol in Form des Lexmark in der Taskleiste ab.


Nun ist die Software installiert und es diese öffnet sich auch sogleich und fordert einen auf, die Einstellung für den jeweiligen Kassettentyp vor zu nehmen, vorausgesetzt die tintenpatrone ist schon in den Drucker eingelegt. Ist dies noch nicht geschehen holt man es jetzt nach und geht wie folgt vor. Zum Einsetzen der Farbpatrone die beim Kauf mit beilag, öffnet man zu allererst den Deckel des Z12. Der Drucker muss natürlich dabei auch eingeschaltet sein. Nun die Farbpatrone entnehmen, das Schutzsiegel an der Patrone abziehen und diese in den Patronenhalter von oben nach unten erst einmal Einsetzen. Jetzt muss sie nur noch in Richtung des Druckers gedrückt werden und hörbar einrasten und das war es dann auch schon mit der tintenpatrone einsetzen. Durch das Öffnen des Deckels fährt der Patronenhalter immer entlang des Schlittens in die Ausgangsposition und steht somit immer richtig. Nun nur noch den Deckel wieder schließen. Dies ist auch schnell erledigt und Bedarf nur eines Klicks mit der Maus auf die jeweilige Patrone die sich im Drucker befindet, in diesem Falle die Farbpatrone und das war es.

Auch diese Einstellung ist nun erledigt und man wird aufgefordert einen Testdruck zu machen. Diesem sollte man auch nachkommen. Dabei werden etwa 20 Linien ausgedruckt und die Druckersoftware zeigt einem neun ein neues Dialogfeld. Nun schaut man sich diese Testausdruck an und sucht die Linie aus die am gradesten ist. Dieser geraden Linie ist eine Nummer im Testausdruck zugeordnet, die man nun in dem geöffneten Dialogfeld einstellen muss. Nachdem man nun auch manuell die Druckköpfe ausgerichtet hat steht nun dem frohem Drucken nichts mehr im Weg.

Was kann ich nun alles mit diesem Drucker anstellen ?
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Natürlich in erster Linie drucken. Hierbei kann ich wirklich bestätigen das sich die Druckergebnisse durchaus sehen lassen können. Bei schwarzen Ausdrucken ist keine Ausfranzen an den Rändern bei den Buchstaben fest zustellen. Selbst unter großer Vergrößerung werden diese dann erst in geringem Ausmaße sichtbar. Auch die Druckgeschwindigkeit mit 6 seiten pro Minute beim Schwarz Druck liegt durchaus im mittlerem Bereich.

Bei Farbausdrucken kann er natürlich diese Seitenzahl pro Minute nicht leisten und man kann froh sein wenn er einem 3 Seiten pro Minute in Farbe liefert. Auch hier habe ich einen speziellen Testausdruck mit einer hochwertigen farbigen Graphik gemacht, an der man eventuelle Schwachstellen eines Druckers erkennen kann.[hm66] Die Farbübergänge grenzen sich bei diesem Testausdruck klar ab und verwischen auch nicht miteinander. Überlagerungen gibt es also hier nicht. Selbst Ausdrucke in der mittleren Auflösung von nur 600 dpi können sich schon sehen lassen. Dabei kann man natürlich auch den Z 12 mit einer seiner höchsten Auflösung von 1200 x 1200 dpi betreiben, mit der ich auch diesen farbigen Testausdruck machte.

Mit dem Z 12 ist nicht nur möglich normales Papier zu bedrucken, sondern es können noch eine Reihe von Formaten, aber auch Grußkarten und auch Briefumschläge bedruckt werden. Dazu muß man aber an den Eigenschaftseinstellungen di notwendigen Änderungen vornehmen.

Was mir besonders gefällt ist der eigentlich Druck. Betätigt man den Druckbutton um eine Dokument ausdrucken zu lassen, öffnet sich selbständig die Druckersoftware. Diese zeigt einem graphische den Drucker an und wie weit das Dokument schon gedruckt ist. Zusätzlich kann man dazu noch die prozentuale Bedruckung sehen und wie viel noch zu Drucken ist. Auch der Tintenfüllstand ist bei jedem Druckvorgang an Hand einer Graphik einsehbar. Weiterhin ist das gerade bedruckte Dokument benannt und auch die zu druckende Seitenzahl.

Aber es gibt noch weitere Features, denn selbst wenn man mal vor dem Monitor beim Drucken einschlafen sollte, wird man hier durch eine resolut klingende Frauenstimme spätestens bei Druckbeginn aus dem Schlaf gerissen wenn man, vorausgesetzt man hat sie an seinem PC angeschlossen PC Lautsprecher sich mit eben beschriebener Frauenstimme zu Wort melden, die einem dann offenbart das der Druckvorgang gestartet wurde. Und auch bei Beendigung des Druckvorganges meldet sie sich noch mal zu Wort und gibt mir zu verstehen das der Druckvorgang beendet ist. Ja man sieht auch Drucker können sprechen. War übrigens schon beim Z 11 genauso, also im Grunde genommen nichts neues.

Jetzt möchte ich noch kurz auf das Papier beim Z 12 eingehen. Hier können bis zu 100 Blatt eingelegt werden in den dazu vorhandenen Baltthalter. Natürlich besitzt dieser Drucker einen Einzelblatteinzug. Aber auch Endlospapier kann hier bedruckt werden, dazu muß dieser Blatthalter nur umgesteckt werden und hinten angebracht werden, auf dem man das Endlospapier ablegt. Die besten Ausdrucke bringt er natürlich auf speziellem Inkjetpapier.

Nun noch eine paar Worte zu technischen Voraussetzungen die bei diesem Drucker vorhanden sein müssen. Geeignet ist dieser Drucker für folgende Betriebsprogramme Windows 95, 98 und ME. Der Rechner sollte mindestens ein Pentium 90 oder besser sein und mindestens 16 MB RAM haben, auch hier ist natürlich besser mehr. Und eine wenig Platz für das Druckerprogramm sollte auch noch auf der Festplatte vorhanden sein, so an die 20 MB dürften dafür ausreichen.

Hersteller dieses Drucker ist die Firma Lexmark die natürlich auch in Deutschland eine Vertretung haben. Auch im Internaet ist Lexmark vertreten unter http://www.lexmark.com. Dort kann man unter anderem auch Treiber für diesen Drucker herunter laden, oder auch die ganze Druckersoftware. Auch die Ersatzpatronen kann man dort gleich ordern.

Der Preis des Druckers und die Garantie:
**********************************

Diesen Drucker konnte ich zu einem Preise von 88 DM erstehen, die Ersatzpatronen kosten so etwa dasselbe in Farbe wie der gesamte Drucker. Auf den Drucker gibt es 1 Jahr lang Garantie und auf die Farbpatrone 90 Tage.

Mein Resümee:
**************

Dieser Drucker dürfte für den privaten Haushalt in dem nicht all zu viel ausgedruckt wird genau der Richtige sein. Für den Vieldrucker der täglich viel Seiten aus zu drucken hat ist dieser Drucker nichts, da die Ersatzpatronen recht teuer sind. Aber es gibt Alternativen Nachfüllsets. Diese nutzte ich schon für meinen Z 11 und war immer gut bedient damit. Somit kann man die kosten für eine Patronenfüllung um über 2/3 senken. Trotzdem der Anschaffungskosten für ersatzpatronen ob nun nur Schwarz oder Farbig recht hoch sind, kann ich den Drucker auf Grund der guten Druckergebnisse empfehlen. Da ich nicht all zu viele Ausdrücke mache kam mir der Preis um mir den Z 12 an zu schaffen recht entgegen.

© Euer Hexenmeister66 ( 25.12. 2001 )


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
weaselswelt

weaselswelt

07.10.2003 22:36

Ich hab auch so ein Teil. Folglich muß ich dir auch zustimmen, die Patronenpreise sind der Wucher. Mein nächster Printer wird ein Canon! Allerdings hast du auch die positiven Seiten dieses Druckers nicht zu kurz kommen lassen und das finde ich sehr schön. WEASEL

Acrylator

Acrylator

22.11.2002 20:40

hab ihn auch schon ein weilchen, werde aber umsteigen, die patronen sind mir auf Dauer einfach zu teuer, und halten vieeeeel zu kurz :-) selbst das selber wieder "auftanken" bringt da nicht viel. Gruß, Frank

mel01

mel01

27.10.2001 16:46

Hohe Folgekosten sind häufig ein Problem von günstigen Druckern. Von HP gibt's auch so einen. Im Einkauf ist er sehr günstig, doch er hat eine Sondergröße für die Tintenpatrone. Dafür gibt's nicht mal von anderen Herstellern eine Patrone. Man sollte also bei der Anschaffung eines Druckers auf jeden Fall die Kosten der Tintenpatronen bedenken!

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