Top oder Flop - käuflich? - "Lexmark Z12"
01.12.2001 (04.12.2001)
Pro:
sehr günstig - gute Ausdrucke
Kontra:
hohe Patronenkosten
Empfehlenswert:
Nein
Details:
Druckqualität
Geschwindigkeit
Benutzerfreundlichkeit
Betriebskosten
Support/Service
mehr
 (Guerin)
Über sich:
Mitglied seit:14.04.2000
Erfahrungsberichte:70
Vertrauende:131
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 88 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Hallo liebe Ciao Leser und Leserinnen Dieser Bericht ist in erster Linie dem Lexmark Z12 gewidment, aber möchte ich auch ein wenig über die anderen großen Druckerfirmen eingehen.
____ Vorwort Zu allererst möchte ich noch zugeben, das ich den Drucker selbst nicht besitzte. Doch habe ich eine drei jährige Ausbildung in einem Heimelektronikmarkt hinter mir, in der ich sehr viel mit Reparaturen und Kundendienst zu tun hatte. Auch gehörte der Verkauf von Hard- und Software zu meinen Aufgaben, somit war ich förmlich gezwungen mich ständig auf dem Laufenden zu halten.
Aber nun geht es los! Vor dem Kauf eines Druckers, sollte sich der kaufwillige Kunde erst einmal über die fixen und variablen Kosten informieren. Auch hier gilt wieder sich einige grundsätzliche Fragen zu stellen.
- Brauche ich einen Farbdrucker? - Welche Schnittstellen besitzt mein PC? - Brauche ich einen Drucker mit Spezialfunktionen? - Wieviel Geld möchte ich investieren? - Wofür brauche ich den Drucker überhaupt? - Was kosten die Patronen? Nachdem man sich diese Fragen gestellt hat, sollte man einfach mal einige Fachmagazine durchlesen. Hier wird man auf bisher drei Hauptdruckerhersteller stoßen. Diese sind im einzelnen Hewlett Packard, Epson und Canon. Was kann man über diese Hersteller aussagen?
Hewlett Packart baut sehr stabile, qualitativ und hochwertige Drucker die zwar hohe Folgekosten aber auch Patronen mit viel Inhalt bieten. Hierbei umfasst ihr Sortiment Laser- sowie Tintenstrahldrucker in jeglicher Preisklasse. Epson ist ebenfalls für sehr stabile qualitativ hochwertige Drucker bekannt. Die Patronenpreise sind im Gegensatz zu denen von Hewlett Packard nicht so ausgeglichen. Sie sind kleiner und etwas günstiger aber der Verbrauch von Farbe ist leider recht hoch.
Canon baut etwas „klapprigere“ Drucker, die aber recht günstig und mit (bei den aktuellen Modellen) auswechselbaren Einzelpatronen versehen sind. Somit sind die Farben „magenta, cyan und yellow“ einzeln und recht günstig zu erwerben. Zu allen oben genannten Druckerherstellern gibt es günstigere Patronen von Fremdherstellern wie z.B. Pelikan Hardcopy.
Aber nun zum Lexmark Z12 Ausgeliefert wird der Tintenstrahldrucker in einem gelben Karton und enthält die folgenden Bestandteile:
- Lexmark Z12 - Stromkabel - Druckerpatrone (schwarz) 1760060 - Anleitung (mehrsprachig) - Treiber CD - Blattschiene Achtung! Nicht mitgeliefert wird ein Druckerkabel dieses muß somit noch nachgekauft werden. (Preis etwa 10,-DM)
Nachdem man alles der Vollzähligkeit halber gecheckt hat, geht es daran den Drucker mit Energie zu versorgen und ihn zu installieren. Hierzu nimmt man sich einfach die Treiber CD und schiebt sie ins CD-Rom Laufwerk. Daraufhin kommt es darauf an, ob man eine USB- oder eine paralelle Schnittstelle verwendet. Bei der paralellen wird der Drucker, nachdem man das Stromkabel eingesetzt hat, erst nach einem Neustart erkannt. Bei einem Anschluss über das USB-Kabel, wird der Drucker sofort erkannt. Danach startet man den Autostart der Installations CD und wird durch ein bequemes Interface durch die Installation gebracht. Als Systemvoraussetzungen gibt Lexmark folgende Daten an:
Betriebssystem: Windows 95/98/2000/ME Anschlussart: Paralell und USB Einlesegerät: CD-Rom, CD-Brenner oder DVD Laufwerk Prozessor: Intel Pentium 90MHz Arbeitsspeicher: 16 MB Ram Festplattenspeicher: 20 MB Aber schauen wir uns nach der Installation unser neues Schmuckstück einmal näher an. Rein äußerlich sieht er schon etwas einfach aus. Ganze zwei Knöpfe sind vorhanden. Der eine ist grünlich und steuert die Stromversorgung (on/off). Der andere ist gräulich und wird verwendet um den Papiereinzug zu lenken. Inmitten dieser beiden Buttons befinden sich noch zwei Lämpchen die den Betriebsstatus anzeigen. Insgesamt sieht der Z12 genauso aus wie der Vorgänger der Z11.
Ein maximales Papierrefugium von 100 Blatt versorgt den Einzelblatteinzug (immer ein Blatt nach dem anderen) mit genügend Futter. Das Papier (normales Inkjet Papier) wird hierbei oben eingelegt und unten ausgegeben. Wenn man nun den Drucker einmal näher betrachtet, und sich somit seinem inneren widmet, erkennt man das sich die Farb- und die Schwarzpatrone gleichzeitig einsetzen lassen. Dies ist natürlich ein großer Vorteil, das man nicht ständig die Patrone tauschen muß. Für einen so günstigen Drucker sind die Ergebnisse mehr als gut. Die einfachen Textausdrucke sind sehr klar und auch die Farbausdrucke sind überdurchschnittlich gut. Das diese Werte zustande kommen dafür sorgt eine Auflösung (dpi) von 1200x1200. Bei einer Druckgeschwindigkeit von etwas sechs Seiten schwarz und drei Seiten Farbe in der Minute zählt er allerdings nicht zu den schnellsten.
Wie oben kurz angesprochen hat der Drucker eine USB- und eine paralelle Schnittstelle. Somit ist es für den Käufer einfacher seine Entscheidung zu fällen. Denn er muß sich nicht allzuviele Gedanken über die Anschlussart machen. [Update 04.12.01]
Was ich noch vergessen habe, der Drucker ist ungefähr so laut wie ein Canon Drucker. Sprich während des eigentlichen Druckvorganges ertönt ein etwas aufdringliches Geräusch, das aber durch den Einsatz einer Tischdecke oder eines einfachen Tuches unter dem Gerät eingedämmt werden kann! [/Update thx @ Iceheart]
Wenn man trotzdem einige Probleme haben sollte kann man sich an folgende Adresse wenden: Lexmark Max-Planck-Straße 12 63128 Dietzenbach
060 – 7448810 (Tel.) __ Fazit
Der Drucker an sich kann als Einmaldrucker genannt werden. Der Drucker ist zwar sehr günstig in der Anschaffung, aber die Folgekosten (bei häufiger Nutzung) sind immens. Kostet doch eine einzige Patrone soviel wie der Drucker selbst. Aus eigener Erfahrung weiß ich allerdings das der Drucker sehr stabil ist und so kamen auf einhundert Drucker etwa zehn defekte. Ich würde jedem davon abraten diesen Drucker zu kaufen. Denn Lexmark verfolgt genau dieses Ziel. Sie verkaufen ihre Drucker weit unter dem eigentlichen Wert und machen dies durch hohe Patronenkosten wieder wett. Alle anderen Gründe für oder gegen einen Kauf habe ich im oberen Text näher erläutert! (An die Leute die immer nur die Texte überfliegen |Anfang -> Fazit -> Bewertung)
Ich hoffe euch hat der Bericht gefallen und ihr konntet einige hilfreiche Dinge herauslesen. Euer (Guerin)
___________________________________ © Guerin 04. Dezember 2001 - [Überarbeitete Version] – 938 Wörter
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18.12.2001 23:30
Kannst den Bericht so lassen. Weitere Überarbeitungen sind aus meiner sicht nicht notwendig. Meine Bewertung habe ich umgeändert.
09.12.2001 22:52
kennst ja meine Meinung zu dem Teil, aus meinem Bericht.
04.12.2001 23:26
Ich kann dieses Marke eh nicht so ab, habe mir deshalb auch noch nie was von denen gekauft! Cu XaRdaS