... Mai 2002 ist der elektrische Tischgrill TTG 1600 TH bei Lidl erschienen.
Leider hatte ich in dieser Woche keine Zeit bei Lidl vorbeizuschauen, um mir den Tischgrill genauer anzuschauen. Da letztes Jahr der Grill schnell weggriffen wurde, hatte ich mit keinem mehr gerechnet. :-(
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Erfahrungsbericht von Keloglan über Lidl Tischgrill TTG 1600 TH 03.07.2002
Produktbewertung des Autors:
Bedienung
ausgezeichnet
Reinigung
einfach
Zuverlässigkeit
ausgezeichnet
Bedienungsanleitung
einfach & übersichtlich
Pro:
Ein guter schneller Grill
Kontra:
Kein Holzkohlegeschmack : - )
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Insgesamt hat uns der elektrische Tischgrill überzeugt, so dass ich es jedem empfehlen kann.
Am Donnerstag, den 02. Mai 2002 ist der elektrische Tischgrill TTG 1600 TH bei Lidl erschienen. Leider hatte ich in dieser Woche keine Zeit bei Lidl vorbeizuschauen, um mir den Tischgrill genauer anzuschauen. Da letztes Jahr der Grill schnell weggriffen wurde, hatte ich mit keinem mehr gerechnet. :-( Als ich am Montag Abend vorbeischaute, waren einige noch da, aber hatte kein Geld mehr dabei. Am Dienstag morgen konnte ich noch einen ergattern. :-))
Am Nachmittag zu Hause angekommen, wurde er genauer begutachtet.
Es waren in der Verpackung:
1. Das antihaft beschichtete Grillrost mit integriertem 1600 Watt Heizelement und wärmeisolierten Haltegriffen. 2. Eine Auffangwanne, die innen unten beschichtet ist. Der Rest ist, glaube ich, emaille(?) beschichtet. 3. Eine ca. 1 m lange Netzleitung mit integriertem Thermostat (Temperaturregelegung). Die Temperatur ist von Raumtemperatur bis ca. 220 bis 260 °C regelbar, nicht ganz gradgenau. (wie beim normalen Grill :-) ) 4. Ein Wind-/Spritzschutzschild ca. 10 cm hoch, der in den Griffen um den Grillrost herum reingehängt wird. 5. Eine ca. 10*25 cm großes rechteckiges Blech als "Hitzeschild", um z.B. im Garten ohne Auffangwanne zu betreiben.
Das 1600 Watt Heizelement klingt wenig. Der größte Teil der normalen Tischgrille sind aber kontaktlos, d.h. es wird mit dem 2000 Watt und mehr starkem Heizelement über die Luft geheizt. Da braucht man mehr Leistung. Hier ist das Heizelemt U-förmig unterhalb des Grillrostes integriert. Der Grillrost ist einige mm dick und antihaft beschichtet. Ausgehend vom Heizelement sind bis zu ca. 1 cm dicke Lammelen integriert, die die Wärme im Grillrost verteilen. Somit ist es unbegründet, dass das U-förmige 1600 Watt-Heizelement nicht ausreicht. Dies wurde auch beim Grillen bestätigt. Ein integriertes Heizelement ist besser zu empfehlen, als eine offene. Wenn Fett runterläuft verbrennt es bei der offenen. So können sich krebserregende Stoffe bilden. Bei einem integrierten Heizelement sollte so etwas nicht passieren.
Zuerst wurde es sauber gewischt.
Als Stellfläche hat sich idealerweise sofort das Ceran-Kochfeld erwiesen. Da Noppen an den Füßen der Auffangwanne und schlauchförmige Gummieflächen um den Füßen des Grillrostes befinden, wird es nicht zerkratzt. Wir hatten es dennoch mit der Auffangwanne aufgestellt.
Damit später das Saubermachen vereinfacht wird, sollte man eine Alufolie auf den Boden der Auffangwanne ausbreiten oder mit ca. einen halben liter Wasser auffüllen. Wir haben beides gemacht. :-) Alufolie oder ähnliches sollte man auf den Grillrost nicht aufstellen, da dann die Folie die Wärme zurückhält und dort den Grillrost aufheizt und somit die Antihaft-Beschichtung beschädigt! Nach dem Einschalten braucht das teilweise dicke Grillrost ca. 8-10 Minuten Zeit, um sich auf die gewüschte Temperatur aufzuheizen. Die Temperatur auf dem Thermostat ist nicht ganz gradgenau, aber man kann die Temperatur nach Gefühl den Grillgutes einstellen; wie fast beim Holzkohlegrill. ;-) Nach ca. 5-10 Minuten Grillen hat man ein Gefühl dafür bekommen. Wie beim Holzgrill, aber ohne Qualm/Rauch. :-)
Während des Grillens ist ein Vorteil/Nachteil aufgetaucht. Da wir Besuch bekamen, musste wir beim ersten Mal für 10 Personen grillen. Das normale Abendessen entfiehl. :-) Wir hatten nicht komplett das Grillgut zurechtgeschnitten und gewürzt (da von Besuch überrascht), so dass das Tischgrill stellenweise warten musste, bis wir fertig waren. Bei einem Holzgrill hatte es bei der Menge an Grillgut ca. 1-2 Stunden gedauert, bis es komplett gegrillt wurde. Zusätzlich ca. 1-2 Stunde zum Saubermachen und Holzkohle zum "Glühen" bringen. Hier hat es ca. 1 Stunde 15 Minuten gedauert. Wenn man das Abwarten zwischendurch abzieht, dann war es effektiv weniger als eine Stunde. Das Grillen ging also etwas schneller als beim Holzgrill. Es fehlt beim Grillgut der Holzkohle-Geschmack, aber es war genauso lecker. :-)
Saubermachen: ============= Als wir mit dem Essen fertig waren, musste der Grillrost saubergemacht werden. Es haben sich richtig dicke Krusten auf dem Grillrost entwickelt.
Abgesehen vom elektrischen Kabel mit integriertem Thermostat kann man alle Teile in der Geschirrspülmaschine leicht reinigen. Da wir keins haben, müssen wir es mit der Hand sauber machen. :-(
Wie bei solchen Sachen, nehme ich (m)eine leere halbe Liter große Pumpsprayflasche. Ich füllte es mit Wasser auf und gebe einen Spritzer Spülmittel rein. Leicht schütteln und fertig habe ich das Reinigungsmittel. Gute Pumpsprayflaschen sind die von Badreinigern. Die machen beim Sprühen gute Schäume.
Zuerst habe ich den Kabel entfernt, ich wollte ja keinen Kurzschluss verursachen bzw. das Thermostat beschädigen. Dann habe ich den Spülbecken komplett leer gemacht. Darauf habe ich zuerst den Grillrost draufgestellt. Der Grillrost war noch leicht lauwarm. Ich sprühte den Grillrost richtig ein. Wartete kurz und sprühte nochmals ein. Dann nahm ich einen kratzfreihen Kunststoff-Schwamm. Mit der linken hand sprühte ich den Grillrost nochmals ein, um dann sofort mit der rechten Hand zeitgleich vorsichtig die Krusten abzuwischen. So wird der ganze Grillrost sauber gemacht. Die Aussparungen des Grillrostes sollte man nicht vergessen. Da sind auch "hartnäckige" Krusten. Dabei wie immer nicht sparsam mit dem "Reinigungsmittel" sein. Beim ersten Male ging der größte Teil der Kruste weg. Mit dem zweiten und dritten Male der ganze Rest. Der obere Seite des Grillrostes war von den Krusten befreit und sauber. Die untere Seite wird genauso sauber gemacht. Dabei haben sich die Krusten bei den Aussparungen entwickelt. Zwischendurch das Abspülen nicht vergessen. Dann wurde der Grillrost mit einem Tuch trocken gewischt. So war der Grillrost trotz der Krusten mit Hilfe des Antihaftbeschichtung schnell sauber und sah wieder neu aus. Das Wasser in der Auffangwanne sah nicht appetitlich aus. Das wurde natürlich ausgegossen. Anschließend war es kinderleicht die Auffangwanne sauber zu machen. Das Spritzschutzschild war unten auch verkrustet, die mehrmals wieder genauso bearbeitet werden musste, bis es sauber war. Das "Hitzeschild" wurde nicht benutzt, so dass es sauber blieb, Das Kabel wurde feucht saubergewischt.
Dann wurde das Ceranfeld wie beim Grillrost sauber gewischt. Ging aber schnell, da sich keine Krusten gebildet hatten. Das Spülbecken wurde auch sauber gemacht. Es hat insgesamt ca. 10 Minuten gedauert, bis es komplett sauber war und abgetrocknet wurde. Der Tischgrill sah dann wieder wie neu aus. Da der Grillrost antihaft beschichtet ist, war natürlich die Reinigung deutlich einfacher. Wenn man den Holzkohlegrill sauber macht, dann merkt man den großen Unterschied.
Der Tischgrill wurde komplett wieder in die Verpackung eingeschlossen.
Fazit:
Obwohl es unser erster elektrische Tischgrill war, haben wir unseren Kauf seit dem ersten Tag nicht bereut. Je nach Lust, Laune und Wetter wird elektrisch oder mit Holzkohle gegrillt.
Pro: absolut unkompliziert Kontra: Antihaftbeschichtung könnte etwas besser sein
>>> Elektogrill?
Eigentlich war ich ja gar kein Fan von elektrischen Grills, aber was will man machen, wenn man keinen Garten hat, sondern nur einen Balkon? Auf einem Balkon ist das Grillen mit Kohle bekanntlich in den allermeisten Fällen verboten - eb ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich