Liebstöckel

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Kräuter Teil 2 - Levisticum officinale

5  06.07.2003

Pro:
alles

Kontra:
nichts

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Pflegeaufwand:

Schnellwüchsigkeit:

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jorka1965

Über sich:

Mitglied seit:01.01.1970

Erfahrungsberichte:144

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 62 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Weiter geht es in meiner kleinen Kräuterserie.
Jetzt soll es um Liebstöckel gehen, welches auch weitläufig unter dem Namen Maggiekraut bekannt ist.

Liebstöckel ist wie fast jedes Küchenkraut ein Doldenblütler (näheres bei Interesse in meinem Dillbericht).
Liebstöckel ist eine mehrjährige Pflanze , die in Südeuropa heimisch ist.
Auch bei uns kann sie im Garten durchaus zu übigen Büschen wachsen.
Die Pflanze wird bei einem sehr ergiebigen Gartenboden bis zu 1,80 Meter hoch.
Im Normalfall ist eine Höhe von ca. 1 Meter durchaus die Regel.
Die Pflanze hat dunkelgrünen Blätter die wiederum aus vielen und an den Spitzen gezähnten Teilblättern bestehen.
Das Maggiekraut hat große kräftige hohle Stengel mit kräftigen Blättern.
Zerreibt man ein Blatt in der Hand, macht sich gleich der typische Maggiegeruch breit.
Das Kraut bekommt kleinen gelblichen Blüten welche in flachen Dolden wachsen.

Da das Maggiekraut sehr schnell wächst und sich gern zu einem kräftigen strauchartigen Gebilde breit macht, muss man beim Anbau auf etwas Ausbreitungsplatz achten.
Der Anbau erfolgt durch den Kauf einer Pflanze die sich schnell teilt oder man sticht einfach von einer großen Pflanze ein Teil mit Wurzel ab.
Neigt sich das Gartenjahr zu Ende so schneitet man das Kraut über dem Boden ab.
Im Frühjahr ,sobald die Frostzeit vorbei ist, steckt das Maggiekraut mit als erstes seine Triebe heraus und schießt als Schnellwachser in die Höhe.
Was zu beachten ist, Liebstöckel mag keine Trockenheit. Mäßiges gießen ist Pflicht.

Verwendung :
Verwendet werden auch hier in erster Linie die Blätter.
Ich benutze das würzige Kraut in Suppen, Eintöpfen, zur Beilgabe an Braten, als Einlage für Kräuteressig und Kräuteröl und in selbstgemachte Kräuterbutter. Aber auf Grund des starken Würzaromas immer sparsam verwenden.
Die durchaus noch kräftigere aromatische Wurzel kann man zerschnitten zu Suppen zugeben. Wegen ihrer harntreibenden Wirkstoffe findet sie auch in der Medizin Verwendung.
Sie wird eben auf Grund der harntreibendenWirkung in bestimmten Arzneiteemischungen beigegeben.


Liebstöckel sollte frisch verwendet werden. Alles was übrig bleibt kann eingefrostet werden,
aber auch das trocknen ist möglich.
Liebstöckel ist Bestandteil in vielen Kräutermischungen.
Der kräftige Geschmack geht ein wenig in die Richtung von Sellerie.

Danke fürs Lesen euer Andrè alias jorka1965.

Bisher erschienen im Hause jorka1965:

Kräuter Teil 1 - Anethum graveolens - Dill

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Petaluma

Petaluma

09.07.2003 23:37

Liebstöckel? Wow..kannte ich bisher noch gar nicht...naja..fang ja erst an in der Küche aktiv zu werden *g* Maggi mag ich aba! *g* lg, chris

Smurfelchen

Smurfelchen

08.07.2003 12:21

Tolle Idee Deine Kräuterserie! LG Smurfelchen

illi1

illi1

08.07.2003 11:39

Wenn man das einmal im Garten hat, wird man es auch nicht so schnell wieder los. Vermehrt sich gut durch Selbstaussaat. LG Iris

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