Schade, das war wohl nichts.
03.11.2009
Pro:
Unterhaltend
Kontra:
Konnte Erwartungen nicht erfüllen, wenig spannend, nichts neues, muss man nicht sehen .
Empfehlenswert:
Nein
Details:
Kultstatus:
Spannung
Spaß
Romantik:
Dialoge:
mehr
 XxAnGeLxX
Über sich:
:))
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Ich schaue unglaublich gerne US-amerikanische Fernsehserien, so dass ich auch bei der neuen Serie, welche auf das gleichnamige Buch der „Sex and the City“-Autorin basiert, einschalten musste. Inzwischen ist die erste Staffel ausgestrahlt worden, eine Meinung konnte ich mir auch im Vergleich zum Buch, welches ich gelesen hatte, bilden, so dass ich heute darüber berichten möchte. .
LIPSTICK JUNGLE Infos zur SerieDie Serie „Lipstick Jungle“, welche im deutschen Fernsehen am Mittwochabend auf Pro Sieben ausgestrahlt wird, besteht aus 20 Folgen in 2 Staffeln. Die ersten Staffel, die lediglich 7 Folgen beinhaltet, wurde bereits gezeigt, diese ist mir bisher also auch bekannt. In Amerika wurde die Serie zum größten Teil schon im Jahre 2008 ausgestrahlt, doch wegen mangelndem Interesse der Zuschauer und den resultierenden geringen Einschaltungquoten abgesetzt. Die Produktion wurde im März 2009 eingestellt. Es wird also keine weiteren Staffeln geben. Folgende Schauspieler sieht man in „Lipstick Jungle“: Brooke Shields als Wendy Healy Kim Raver als Nico Reilly Lindsay Price als Victory Ford Pail Blackthorne als Shane Healy Robert Buckley als Kirby Atwood Andrew McCarthy als Joe BennettKim Raver ist die für mich bekannteste Schauspielerin, da sie in den Jahren 2005-2007 eine Hauptrolle in der US-amerikanischen Serie „24“ hatte, die ich mit großer Begeisterung verfolgt habe. Lindsay Price kennt man evtl. aus „Beverly Hills 90210“, Brooke Shields durch ihre eigene Fernsehserie „Susan“. Ich muss zugeben, dass ich die männlichen Schauspieler vorher nicht kannte. Worum geht’s?Wendy Healy, Nico Reilly und Victory Ford sind 3 in New York lebende beste Freundinnen, die Karriere machen ohne dabei die Liebe außer Acht zu lassen. Wendy Healy arbeitet in der Filmbranche, ist Chefin einer Filmproduktionsfirma. Sie ist verheiratet, hat Kinder und tut alles dafür um Erfolg zu haben. Ihr Mann ist nicht berufstätig, kümmert sich um die Kinder, hat aber den Wunsch ebenfalls Geld zu verdienen. Die zwei führen eine glückliche Ehe, es scheint als könne diese es gut vertragen, dass Wendy beruflich viel unterwegs ist und kaum Zeit für die Familie hat. Nico Reilly ist Chefredakteurin eines glamourösen
Bilder von Lipstick Jungle
Hochglanzmagazins. Sie ist mit einem Professor verheiratet, scheint in ihrer Ehe aber nicht glücklich zu sein. Sie beginnt eine Affaire mit dem wesentlich jüngeren Kirby, was ihre Freundinnen gar nicht gut aufnehmen. Doch sie geht in dieser Liebschaft auf und nimmt Regeln, die sie zuvor aufgestellt hat um diese Beziehung geheim zu halten, immer weniger ernst. Kirby begleitet sie sogar auf eine Geschäftsreise, wodurch die Freundschaft zu Wendy, die diese Affaire und das Hintergehen des Ehemannes nicht verstehen kann, einen Knacks bekommt. Erst als ihr Ehemann einen Herzinfakt hat und sie die Nachricht erhält, während sie bei Kirby ist, wird ihr klar, was für einen Fehler sie gemacht hat. Sie beendet die Beziehung, ist aber umso schockierter als der Verdacht aufkommt, dass auch ihr Mann eine Affaire hatte.Victory Ford ist Modedesignerin, die immer viel Erfolg hatte, deren Karriere aber mit der diesjährigen Kollektion einen Tiefschlag erleiden muss. Ihre Kleidung verkauft sich nicht, sie ist zutiefst deprimiert, wodurch nicht nur ihr Personal sondern auch ihre Ideen schwinden. Der Milliardär Joe Bennett bittet sie eines Tages über seine Sekretärin um ein Date. Sie nimmt es dankbar, wenn auch skeptisch an. Mit der Zeit entwickelt sich zwischen den beiden Liebe. Victorys Firma wird aufgekauft, sie hat wieder die finanziellen Möglichkeiten an weiteren Kollektionen zu arbeiten. Doch als sie erfährt, dass Joe hinter diesem Aufschwung steckt, ist sie zutiefst verletzt und beendet die Beziehung. Glücklich ist sie mit dieser Entscheidung aber nicht. Meine Meinung Was soll ich sagen? Ich bin großer „Sex and the city“-Fan, doch diese Serie hat mich enttäuscht. Vor einigen Wochen hatte ich schon das Buch „Lipstick Jungle“ von Candace Bushnell gelesen, war von diesem enttäuscht und hatte die Hoffnung, dass mich die Serie mehr unterhalten würde, doch das war eine Fehleinschätzung. Ich denke, die Serie wurde zurecht eingestellt, die Produktion zurecht abgebrochen. Schade, da hätte ich mehr erwartet.Schon beim Versuch den Inhalt zusammenzufassen, fiel mir auf, dass es schwer ist, die wesentlichen Dinge zu nennen. Ich muss zugeben, der Inhalt des Buches ist mir viel mehr im Gedächtnis geblieben, es scheint im Buch viel mehr zu passieren als in der Serie, was ich ganz anders erwartet hatte. Es gibt aber auch wesentliche Unterschiede zum Buch. Z.B. sind Wendy und Shane im Buch ganz und gar nicht so glücklich wie es in der Serie zu sein scheint. Im Buch verlässt Shane sie, es gibt einen Streit um die Kinder und Wendy wird vielmehr als eine Karrierefrau dargestellt als es in der Serie ersichtlich ist. Nur ein einziges mal sieht man, dass Wendy als „schlechte Mutter“ dargestellt wird, doch in den letzten Folgen kam das gar nicht mehr zur Sprache. Ein weiterer großer Unterschied ist, dass Nico im Buch ein Kind hat, in der Serie aber nicht. Ich erinnere mich noch an den Spruch von Wendy, dass man sich glücklich schätzen könnte, dass Nico keine Kinder hat, weil diese mit falschen Wertvorstellungen aufwachsen würden, was mich im ersten Moment gewundert hat, da Nico im gleichnamigen Buch doch ein Kind im Teenager-Alter hat. Nein, in der Serie steht viel mehr die Affaire zu Kirby im Vordergrund. Auch die Beziehung von „Victory Ford“ zu dem Milliardär wird im Buch ganz anders dargestellt. Sie zweifelt viel mehr daran, dass es klappen könnte, da ein so großer Altersunterschied besteht. Das ist in der Serie ganz und gar nicht der Fall. Ich könnte noch viel mehr Unterschiede aufzählen, doch gerade weil diese bestehen, komme ich auch schnell durcheinander, was denn nun im Buch und was in der Serie passiert ist. Es scheint so als hätten diese Geschichten so gut wie nichts gemeinsam außer den Hauptdarstellern. Wenn ich das Buch mal ganz außer Acht lasse, so ist der Inhalt dieser Serie auch nichts neues. Ja, ich habe zuvor keine Serie gesehen, in der es zum größten Teil um die Karriere von 3 Frauen geht. Zwar haben die 3 besten Freundinnen ganz unterschiedliche Berufe und man könnte vermuten, dass ein Einblick in diesen interessant ist, aber es wird alles nur so oberflächlich angerissen, dass es eher enttäuschend ist. Die Geschichte plätschert nur so vor sich hin, reißt einen nicht mit, zieht einen definitiv nicht in den Bann oder macht süchtig. „Sex and the city“ kann man mit dieser Serie ganz und gar nicht vergleichen. Da hat es Freude gemacht zuzugucken, da habe ich es gar nicht abwarten können auch die weiteren Folgen zu gucken, da fand ich es traurig als ich alles kannte. Das empfinde ich hier gar nicht so. Mir wäre es egal, wenn die Serie auch jetzt schon eingestellt werden würde.Schon das Buch habe ich als pure Unterhaltung empfunden. Es kam keine Spannung auf und hatte selten den Drang weiterzulesen. Auch beim Schauen der Serie hatte ich niemals das Gefühl, dass ich es nicht mehr bis zur nächsten Folge aushalten würde, was bei anderen Serien des öfteren passiert. Ich frage mich selbst, wieso ich diese Serie noch schaue? Vielleicht ist es das allgemeine Interesse an Serien, vielleicht auch die Hoffnung, dass es interessanter wird, mehr aber auch nicht. Hätte ich nicht so viel Zeit und würde ich nicht schon so viele Serien komplett kennen, würde meine Wahl sicher nicht auf „Lipstick Jungle“ fallen. Die passende DVD kaufe ich mir nach den gezeigten Folgen im Fernsehen nicht (und dabei muss ich erwähnen, dass ich viele Serien auf DVD besitze und gerne Geld für solche ausgebe). Man kann nicht sagen, dass die Schauspieler katastrophal sind, aber sie fallen auch nicht so positiv, dass ich begeistert wäre. Es ist eher ein zufriedenstellendes Mittelmaß. Ich denke, sie sind für ihre Rollen gut geeignet und hätten auch nicht besser besetzt werden können. Sie überzeugen in ihrer Darstellung und ich denke, dass die Geschichte viel mehr enttäuscht als es die Schauspieler tun. Kritisieren möchte ich diese an dieser Stelle also nicht.Niemals könnte „Lipstick Jungle“ so viel Erfolg haben wie andere erfolgreiche US-amerikanische Serien. Viele erwarten eine Art Ersatz für „Sex and the city“, aber da kommt wohl keine Serie mehr ran. Wenn ich Freundinnen sehen möchte, die zwar mal streiten und dennoch immer zusammenhalten, die die verrücktesten Sachen zusammen erleben und doch ihr eigenes Leben führen, dann schau ich mir „Sex and the city“ eben ein zweites mal an. „Lipstick Jungle“ erzählt eher die Geschichte 3 verschiedener Frauen und weniger die der Freundschaften. Ich denke, die Erwartungen sind bei vielen ganz anders. Vielleicht ist die Serie auch gar nicht so schlecht und man sieht es nur nicht, weil man besseres gewöhnt ist, weil es das alles schon mal gab. Aber ich rechne nicht damit, dass es von nun an absolute „Lipstick Jungle“-Fans gibt, wenn man die anderen Serien schon kennt... .
FAZITSchade, das war wohl nichts. Selten denke ich, dass ich eine Serie nicht unbedingt weiter gucken muss, selten langweile ich mich mehr als dass ich unterhalten werde. Gerade weil „Lipstick Jungle“ von der Autorin von „Sex and the city“ stammt, erwartet man doch recht viel, doch erfüllt werden kann das nicht. Ja, es ist unterhaltend und ich denke auch, dass ich die Serie weiter verfolgen werde, einfach weil ich unglaublich gerne derartige Serien schaue, aber ich finde es nicht schlimm, dass es nur zwei Staffeln gibt. Ich denke, die Serie wurde zurecht abgesetzt, denn überzeugen kann sie nicht. Schade, dabei hatte ich mich vor der ersten Folge wirklich darauf gefreut. Liebe Grüße, XxAnGeLxX
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18.12.2009 20:47
Ich find die Serie ganz gut, aber eine wirkliche bahnbrechende Neuerfindung ist es wirklich nicht! LG
11.11.2009 20:50
Ich kenn Sex and the City schon nicht wirklich, da kann ich mir dieses Machwerk also getrost sparen ;-) LG
11.11.2009 00:00
Eigentlich sollte man ja meinen, dass die Macher von SATC wissen, wie man eine gute Serie konzipiert, aber es ist wohl doch eben noch immer das gewisse unberechenbare Etwas nötig, um die Zuschauer zu fesseln und das kann man dann eben wohl doch nicht planen! ... Selber habe ich nach 5 Min. abgeschaltet!