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Erotik im Kopf hat viele Facetten ...

3  09.04.2008 (08.04.2008)

Pro:
Vielfältigkeit, interessant zu lesen, inspiriert teilweise

Kontra:
platte Bilder auf der Startseite, einige Fakes/miese Stories

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Bedienung

Design

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pinkbubbles

Über sich: Südostasien 2015? Help needed. || Leserunde bis max. 30:30 vorher (!) im PGB anfragen - dann gerne. ...

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 90 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Tja, heute gibt es mal etwas zum Thema "Erotik & Sex" zu lesen und zwar einen Testbericht über die Community literotica.com.

Was ist literotica?

Das deutsche Literotica ist unter german.literotica.com zu finden. Literotica ist ein Zusammenschluss verschiedener Hobbyautoren, die zu verschiedensten Themen erotische Geschichten schreiben. Andere (auch unregistrierte Mitglieder) können die Geschichten lesen und bewerten, sowie kommentieren. Literotica lebt von den freien Schriftstellern, die ihre Geschichten dort einsenden, die anschließend von literotica nach einem kurzen Check veröffentlicht werden. In der Regel geschieht das innerhalb der nächsten Woche.
So wurde ich auf Literotica aufmerksam

Meine Freundin hat mir von dieser Seite erzählt. Anscheinend machen sie und ihr Freund öfter einmal kleine, erotische Lesestündchen. Neugierig, wie ich bin, habe ich die Seite gleich am nächsten Tag einmal in Ruhe durchgestöbert.
Design

Literotica verfügt über einen blauen Hintergrund, auf dem "erotic stories" öfter einmal geschrieben ist. Die eigentliche Navigationsleiste ist in einem weißen Fenster zu finden. Oben auf der Seite sind ein paar - leider übliche - Pornobildchen zu sehen, Frauen mit zu viel Oberweite etc.
Sonst ist das Design recht klassisch-schön und vor allem übersichtlich ...
Welche Geschichte?

Hat man sich erst einmal auf der Seite zurecht gefunden, kann man sich aussuchen, zu welchem Thema man eine Geschichte lesen will. Da gibt es die Rubriken "Romanze" oder "Das erste Mal", die vor allem für Literotica-Neulinge empfehlenswert sind, da die Sprache meist recht gehoben ist. Für den besonderen Geschmack gibt es dann die Rubriken "Schwul/Lesbisch", "Transvestiten/Crossdresser", "Inzest/Tabus" oder "BDSM/Fetisch". Das ist alles eher nicht so meines. Hat man sich für eine Rubrik entschieden, klickt man auf den Link und wird - wirklich schnell - zu der Liste der verschiedenen Geschichten der gewählten Kategorie weitergeleitet. Die Texte sind alphabetisch geordnet und lassen sich wiederum durch Klicken problemlos aufrufen. Die Seite lädt im Allgemeinen recht schnell.
Niveau von Literotica

Das Literotica-Niveau kann man eigentlich nicht auf einer Stufe charakterisieren. Es gibt sehr gehoben geschriebene und erotische Geschichten, genauso wie Texte, die man eher als hormongesteuerten Lyrik-Erguss eines Fünfzehnjährigen werten kann. Da kommen dann auch einmal "böse Wörter" wie "Arschfick" oder "Möse" vor. Auch die Rechtschreibung lässt dann oft zu wünschen übrig. Leider überwiegen diese Storys im Vergleich zu den wirklich sehr fantasievoll geschriebenen Geschichten.
Glücklicherweise kann man die Geschichten sowohl als Anonymer als auch als angemeldeter User kommentieren und so anderen Lesern zeigen, welche Geschichten lohnenswert sind.
Preis

Literotica ist kostenlos, sowohl das Anmelden, als auch das Lesen der Geschichten.
So wird man Autor und veröffentlicht seine Texte

Als erstes schreibt man wohl eine halbwegs-niveauvolle Erotik-Geschichte, die man dann in eine Kategorie einordnet. Das können nur angemeldete User. Nach wenigen Tagen wird der Text, sofern er vom Literotica-Team für geeignet befunden wird, in die Textdatenbank aufgenommen. Als Literotica-Autor hat man zwar sehr viele Freiheiten, man darf beispielsweise über Inzest oder Vergewaltigung schreiben (halte ich nicht für so gut, aber was soll's), in den Geschichten darf jedoch kein Geschlechtsverkehr mit Kindern unter 16 vollzogen werden und auch sexuelle Handlungen mit Tieren zu beschreiben, ist glücklicherweise verboten. Sonst hat man volle Freiheiten, sich einen Text auszudenken.

Fazit


Hier noch einmal eine kleine Zusammenfassung
Positiv

Literotica ist sehr inspirierend, denn manche Geschichten sind wirklich schön und angenehm zu lesen. Auch der Faktor, dass es kostenlos ist, ist eine sehr gute Erfahrung. Schön finde ich auch, dass einmal abgesehen von den Bildern auf der ersten Seite keine Pornobilder zu sehen sind. Literotica soll Lust auf Erotik im Kopf machen, keine platten Bilder zeigen. Auch den Facettenreichtum - man kann aus vielen verschiedenen Rubriken wählen - ist sehr lobenswert. Literotica wird sehr oft aktualisiert, das ist ebenfalls sehr praktisch.
Negativ

Oft findet man auf Literotica Texte über Vergewaltigungen, Zwangsprostitution oder Inzest - nach "Erotische Verbindungen" die zweitgrößte Kategorie der Seite. Das sollte meiner Meinung nach verboten werden, immerhin verbietet es die deutsche Gesetzeslage auch. Außerdem ist die Rechtschreibung manchmal sehr chaotisch. Manche Texte sind auch recht langatmig. Es dauert seine Zeit, bis man den richtigen Text gefunden hat.
Wichtig

Literotica ist, obwohl es auf den Seiten keine Bilder gibt, erst für Leute ab 18 freigegeben. Sehr seltsam, wenn man mich fragt, da sogenannte Softpornos, bei denen man den eigentlichen Akt nur von außen und die Geschlechtsteile an sich nicht sieht, ab 16 sind. Aber so ist es nun einmal bestimmt.
Endwertung

Ich gebe literotica.com drei Sterne, da sich zwischen Positivem und Negativem die Waage hält. Wen's interessiert, der soll sich die Seite ruhig einmal anschauen, manche Texte sind wirklich sehr kreativ und erotisch.

Danke für's Lesen, Bewerten & Kommentieren

pinkbubbles

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
MarenF

MarenF

07.09.2011 18:55

Hört sich nicht anders an als die diversen FanFiction-Seiten ...

Niclas92

Niclas92

12.07.2010 02:53

Naja, man muss auch sehen, dass viele Leute auf den schnellen vulgären Stil ("Dirty Talk", "hart"...) stehen. Von daher ist es eigentlich auch selbstverständlich, dass auch solche Geschichten dort existieren müssen, um die Vielfalt der Bedürfnisse abzudecken Das erkennt man ja aber auch recht schnell - meist schon an der Länge der Absätze und der Einleitung - unter welche Kategorie eine Geschichte fällt. Das man dann aber eine Kategorie Inzest/Tabus hat, und dann doch gewisse Tabus verbietet, ist ein bisschen komisch.

blonde.locke

blonde.locke

17.10.2009 17:05

Aha, schon sehr interessant ;-)

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