Kleine Welt auf kleiner Konsole
09.12.2009
Pro:
Sound und Steuerung
Kontra:
Grafik
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Grafik
Sound
Multiplayer:
Bedienung
mehr
 Fanatico
Über sich:
- - - MEIN CIS hat noch Plätze frei! - - -
Mitglied seit:24.11.2008
Erfahrungsberichte:359
Vertrauende:110
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 168 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Nachdem "Little Big Planet" auf der großen PS3 bereits einen riesigen Erfolg feiert und immer wieder durch neue Figuren im Online-Store belebt wird, darf man sich nun auch auf der kleinen PSP mit dem verrückten Abenteuer beschäftigen. --Sackboy braucht deine Hilfe--__
Hauptfigur des Spiels ist Sackboy, der seinen Namen deswegen trägt, weil er eine sehr große Ähnlichkeit mit einem Kartoffelsack hat, nur dass er noch über Augen, Mund und Gliedmaßen verfügt. Geboten wird dem Spieler nun eine rund 30 Abschnitte umfassende Mission, was sich zwar auf den ersten Blick nicht gerade umfangreich anhört, doch dies kompensieren die Level, die es teilweise faustdick hinter den Ohren haben. Zum einen faszinieren diese durch ihre sehr verrückten Bauteile, die vermuten lassen, man sei in der größten Phantasiewelt aller Zeiten gelandet und beim Erkunden dieser wird man schnell feststellen, dass der Weg von A nach B zwar leicht aussieht, aber eine Menge Einfallsreichtum und Cleverness erfordert, ehe man am Ziel ist. Es gilt dabei Schalter zu betätigen, die die verschiedensten Mechanismen auslösen oder man muss sich mit nicht gerade sicheren Fahr- und Fluggefährden den Weg bahnen. Kritisch wird es auch schon mal, wenn ein Drache oder sonstige Ungetüme einen verfolgen und man immer wieder nach Möglichkeiten suchen muss, den Weg hinter sich zu versperren.
Wie nicht anders zu erwarten, kann man bei diesen ganzen Aktionen auch mal sehr daneben greifen und muss dies mit seinem virtuellen Leben büßen. Da die Entwickler aber keine bösen Menschen sind, gibt es über die Level verstreute Checkpoints, die den Neustart an diesen erlauben, insofern man sie erreicht hat. Somit sollte auch der unbegabteste Spieler irgendwann einmal das so sehnlich erwartete Ziel erreichen. Nachdem man alle 30 Abschnitte durchgespielt hat oder falls man zwischendurch nach neuen Herausforderungen strebt, kann man sich mit dem mehr als umfangreichen Editor beschäftigen, der so gut wie keine Wünsche übrig lässt. Dort darf man sich in die Rolle eines Entwicklers versetzen und aus der großen Gegenstand-Datenbank so gut wie alles wählen. Wie man es am Ende zusammensetzt und welche Farbe man den einzelnen Komponenten verleiht, bleibt einem dabei auch selbst überlassen. Zusätzlich kann man dabei noch seine fiese Seite zeigen und einige Passagen mit bösen Fallen oder nahezu unüberwindbaren Hindernissen versehen, die sicherlich viele zur Verzweiflung bringen werden. Denn das interessante daran ist, dass die mitgelieferte Online-Funktionalität die Möglichkeit bietet, seine Level allen Spieler dieser Welt zur Verfügung zu stellen. Diese haben dann zusätzlich die Möglichkeit eine Bewertung abzugeben und somit könnte man es theoretisch schaffen, das tollste Level der ganzen Welt zu erstellen, vorausgesetzt man besitzt diesen Ehrgeiz und genügend Ideen.
--Steuerung--__ Die Steuerung ist wirklich sehr simpel gehalten, denn die verfügbaren Aktionen des kleinen Sackboy sind sehr überschaubar. Mehr als springen, rennen und mit Objekten agieren kann er eh nicht und somit kommen auch nur sehr wenige Knöpfe zum Einsatz. Selbst der Editor lässt sich mit nur wenigen Befehlen prima steuern, so dass keiner irgendwelche Probleme haben sollte.
--Grafik--__ Natürlich kann die Grafik nicht mit dem mithalten, was auf der PS3 geboten wird, aber dennoch darf man erstaunt sein, was die Entwickler alles aus dieser kleinen Taschenkonsole hervorzaubern. Die Level weisen neben der Farbvielfalt einen recht hohen Detailgrad auf, der nahezu keine Wünsche übrig lässt. Auch das Verhalten der vielen diversen Gegenstände, die sich teilweise gen Himmel oder umso schneller Richtung Boden bewegen zeugt von hoher Realität. Dementsprechend präsentiert sich auch unsere Hauptfigur, der genauso gut in Sachen Bewegungsabläufe abschneidet.
--Sound--__ Viel schlechter sieht es auch bei der Akustik nicht aus und das obwohl man bei der PSP nicht gerade von einem Soundwunder sprechen kann. Die vielen verschiedenen Soundeffekte, egal ob von Figuren oder aber durch Gegenstände erzeugt verleihen einen guten Bezug zum Spiel und geben den nötigen Pepp. Da kommt natürlich auch der Soundtrack nicht zu kurz, der dem Spiel den letzten nötigen Flair verleiht.
--Der Preis--__ Der Preis für das Spiel mit den verrückten Leveln liegt bei rund 35Euro, was absolut in Ordnung geht, da man viel geboten bekommt.
Eine Alterbeschränkung gibt es nicht. --Mein Fazit--__
Nun können also auch die Fans der PSP in den Genuss dieses verrückten Titels kommen. Und dabei müssen diese sich lediglich damit abfinden, dass die Grafik nicht ganz so faszinieren ist, wie auf der großen PS3. Doch bei den anderen Faktoren bestehen keinerlei Einschränkungen und somit ergibt sich ein fast ebenwürdiger Titel, an dem Jung und Alt viel Freude haben dürften.
Preisvergleich
sortiert nach Preis
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein, da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.
Aktionen zu diesem Erfahrungsbericht
* Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt.; Alle Angaben ohne Gewähr.
Mehr über dieses Produkt lesen
Verwandte Tags für LittleBigPlanet (PSP)
|
|
23.01.2010 12:41
Sehr hilfreich. lg Jürgen
10.12.2009 13:01
Das wünscht sich mein kleiner Bruder zu Weihnachten...scheint eine gute Wahl zu sein.
09.12.2009 19:51
...scheinbar knn man hier den alten Spruch ansetzen...klein aber oho...denn im Verhältnis betrachtet scheint diese taschenversion *g* sich hinter ihrem großen Bruder nicht verstecken zu müssen :-)CC