...ich stieß bei Gamesload auf "Little Folk of Faery" und ließ mich ködern...
Systemvoraussetzungen:
Windows XP / Vista
512 MB RAM
124 freier Festplattenspeicher
DirectX 9
Preis:
Man hat die Möglichkeit, das Spiel eine Stunde lang kostenlos zu testen. Weiterspielen kostet dann 19,95 €.
Offizielle ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von multifaceted über Little Folk of Faery 25.11.2009
Produktbewertung des Autors:
Grafik
gut
Sound
befriedigend
Multiplayer:
nicht getestet
Bedienung
gut
Pro:
Spielidee, Grafik
Kontra:
Preis, Spieldauer, lange Wartezeiten während des Spiels
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
Verregneter Nachmittag, nichts zu tun...ich stieß bei Gamesload auf "Little Folk of Faery" und ließ mich ködern...
Systemvoraussetzungen:
Windows XP / Vista 512 MB RAM 124 freier Festplattenspeicher DirectX 9
Preis:
Man hat die Möglichkeit, das Spiel eine Stunde lang kostenlos zu testen. Weiterspielen kostet dann 19,95 €.
Offizielle Beschreibung:
Entdecke ein kleines Dorf mit Märchenhaften Kreaturen und tauchen ein in ein faszinierendes Abenteuer, um den Bewohnern zu helfen, ihre Welt wiederherzustellen. Was steckt hinter dem mysteriösen, allgegenwertigen Nebel? Welches Geheimnis verbirgt sich hinter den wehmütigen Geistern die nun durch den Ort schlendern?
Zum Spiel:
Dass mich kein episches Fantasy-Abenteuer mit atemberaubenden Videosequenzen und nervenzerreißenden Kämpfen erwarten würde, war mir klar. Wollte ich ja auch garnicht, mir stand der Sinn nach entspannter Unterhaltung für zwischendurch. Meine Erwartungen waren also eher gering, als ich mich entschied, die kostenlose Probe-Spielzeit in Anspruch zu nehmen. Nachdem die Anfangssequenz dann auch tatsächlich eher flau war, war ich eigentlich drauf und dran, es dabei zu belassen - aber die Neugier gepaart mit tödlichster Langeweile haben mich dann doch zum Spielen gebracht.
Und ich muss zugeben, dass ich angenehm überrascht war: ich fand mich in einer sehr liebevoll gestalteten Elfenwelt wieder, fühlte mich fast ein bisschen ans Nimmerland mit Peter Pan und Glöckchen erinnert, gerade wenn es auf Weihnachten zugeht bin ich für ein bisschen Kindheits-Nostalgie immer sehr empfänglich.
Das Spielprinzip besteht darin, den Elfenwesen zu helfen, ihre recht verwahrloste Welt wieder herzurichten. Dabei muss man darauf achten, die Aufgaben an Figuren mit entsprechenden Fähigkeiten zu verteilen und natürlich für ausreichend Nahrung und Belustigung sorgen. Außerdem muss man darauf achten, dass herumstreunende Geister die Bewohner des Elfendorfes nicht verschrecken.
Nach einer Stunde war ich dann tatsächlich "angefixt" und obwohl mir 19,95€ doch schon recht viel erschienen, ließ ich mich drauf ein. Mit dicken Wollsocken vorm PC hocken, Kakao trinken und eine niedliche kleine Elfen-Welt durchstreifen ist einfach eine großartige Möglichkeit, graue Winternachmittage zu verbringen und ich konnte nicht widerstehen.
Ich verteilte Aufgaben, brachte den Elfen neue Fähigkeiten bei, sorgte für neue Dorfbewohner und beobachtete zufrieden, wie immer mehr Teile des Dorfes und seiner Umgebung in altem Glanz erstrahlten. Damit einem die Wartezeit, während die Dorfbewohner beschäftigt sind, nicht allzu langweilig wird, kann man als Spieler nebenher verschiedene Sammelobjekte, die per Zufallsprinzip erscheinen, einsammeln und bei kleinen Ausflügen in die "reale Welt" beobachten, wie parallel zur Elfenwelt der mit Ihr verknüpfte Teil der Menschenwelt wieder aufgemotzt wird.
Ich war zufrieden mit meiner Anschaffung, freute mich über die fleißigen kleinen Elfen und ihren Fortschritt und freute mich darauf, andere Teile ihrer Welt zu erkunden und hübsche Geschichten über ihre groß angekündigten Geheimnisse zu hören.
Allerdings stellte ich schon nach erstaunlich kurzer Zeit fest, dass meine Sammlungen beinahe komplett waren und die reale Welt auch schon sehr "fertig" aussah. Ich beruhigte mich - nachdem das Dorf wieder komplett aufgebaut war, würde sicherlich eine neue Karte mit neuen Herausforderungen auf mich warten. Pustekuchen. Nach ca. 6 1/2 Stunden Spielzeit kam die Endsequenz und ich hatte nichts mehr zu spielen, war dafür aber um ~ 20,00 € ärmer. Da half dann auch der Hinweis, dass die Dorfbewohner auch in meiner "Abwesenheit" ihren Aufgaben nachgehen würden und ich doch bitte ab und zu nach ihnen sehen solle, nichts mehr, vorbei ist vorbei.
Fazit:
Das hätte ich mir sparen können, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn man bedenkt, dass man zu diesem Preis etwas ältere Rollenspiele o.ä. bekommt und damit dann über mehrere Tage bis Wochen beschäftigt ist, ist das Geld bei einem anderen Spiel sicher besser angelegt. 20,00 € für ein paar Stunden ist einfach lachhaft und herausgeworfenes Geld. Schade, dabei ist die Spielidee an sich wirklich nett und bietet durchaus Potenzial. Das Preis-Leistungs-Verhältnis zieht aber letztendlich alles runter.