Living On The Edge (Clip)

Erfahrungsbericht über

Living On The Edge (Clip)

Gesamtbewertung (3): Gesamtbewertung Living On The Edge (Clip)

 


It sure ain't no surprise

5  13.02.2002

Pro:
viele Kameraeinstellungen, Kostüme, Szenenwechsel

Kontra:
man braucht Phantasie .  .  .

Empfehlenswert: Ja 

nina243

Über sich:

Mitglied seit:01.01.1970

Erfahrungsberichte:23

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 60 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hallo Ihr lieben,

heute will ich mal über meine absolute Lieblingsband schreiben, bzw. über ein Video... genauer gesagt über „Livin’ on the edge“ von Aerosmith.

:allgemeines:
Der Song stammt von dem Album „Get a Grip“ was 1992 veröffentlicht wurde. Das Video an sich lief Mtv rauf und runter und beeindruckte mich mit seiner Vielzahl an Kameraeinstellungen, Kostümen und Szenenwechseln. Es dauert, also die Version die auf Mtv lief, 6:29 Minuten. Regie führte, wie so oft, Marty Callner, der unter anderem auch schon für Paul Simon (Konzertvideo) und Alice Cooper (Kaufvideo: „The Nightmare Returns“) arbeitete, sowie Alicia Silverstone für das Aerosmithvideo „Cryin“, sowie zwei weitere Videos der Gruppe entdeckte und engagierte.

:Zum Video:
Ich hab lange überlegt, wie ich diesen Bericht aufbaue, bzw. den Teil, den ich nur dem Video widme. Ich denke am übersichtlichsten ist es, wenn ich chronologisch vorgehe...
Kleine Zeichenerklärung: wenn ich ~~~~~ benutze kommt ein Szenenwechsel.

Gleich zu Beginn des Videos sieht man aus einer schiefen Kamerastellung, wie Schulmädchen auf Skates eine Straße entlang fahren. Sie haben Hockeyschläger dabei und bearbeiten damit die am Straßenrand stehenden Wagen... Scherben bersten auf die Straße, die Mädchen scheinen bester Laune zu sein...
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Ein dunkler Raum, Steven Tyler, Frontmann und Sänger der Band steht nackt mitten darin. Die Kamera startet mit einer Aufnahme des Kopfes während er mit der ersten Strophe anfängt. Die Kamera gleitet immer weiter weg und man sieht schließlich, dass er mit der linken Hand sein bestes Stück verdeckt. Auffällig ist, dass der obere linke Teil seines Körpers schwarz wie der Hintergrund ist, als wäre das ein „Nichts“. Entlang der schwarzen Fläche geht eine Naht die an einen Reißverschluss erinnert. Passens zum Refrain kippt er seinen Kopf in den Nacken und ein grünes Etwas mit oranger Sonnenbrille, ich bezeichne es mal als „grünes Gewissen“ schieß aus dem schwarzen Teil seines Körpers und sing den Refrain.
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Die Kamera fährt von oben an Stahlstreben entlang. Unten auf dem Boden sieht man schon die Band mit ihren Instrumenten. Sie stehen auf einer Fläche die dem ersten Anschein nach wie ein riesiger Quilt aussieht, also wie ein zusammengesetzter bunter Teppich. Während die Kamera sich weiter bewegt und schließlich die Perspektive wechselt, merkt man, dass es sich um alte Autoteile handelt. An der neuen Position angekommen, zeigt die Kamera Autotüren und die Band im Hintergrund. Innerhalb von Sekunden wechselt die Sicht schon wieder und zeigt einen hingebungsvoll singenden und „rockenden“ Steven Tyler. Das Licht ist warm rötlich- gelb und gibt dem ganzen eine besondere Note. Es folgen Bilder der einzelnen Bandmitglieder, wie sie ihre Instrumente bedienen.
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Man sieht eine Schule, davor eine Gruppe an Schülern und ein farbiger Sicherheitsbeamter (Polizist) vor dem Eingang. Der Beamte stoppt einen Jungen (Edward Furlong – bekannt aus Terminator II) und durchsucht ihn mit einem Metalldetektor.
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Schrottplatz, mit Blick auf Bandmitglieder.
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Der Refrain beginnt: ein futuristischer Raum, dunkel gehalten mit blauen Leuchtstäben in Gitterform. Mittendrin dreht sich ein Rhönrad. Ein weißes. Darin: Steven Tyler in einem hautengen weißen Sportanzug. Das Rad scheint in dem Raum in die Tiefe zu fallen und dies mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit.
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Schrottplatz und singende Band.
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Einblendung des schwarzen, nackten Steven.
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Wieder der Schrottplatz, diesmal sieht man, dass er sich am Rande eines Abgrundes befindet. Im Hintergrund wieder die Band.
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Das Rhönrad dreht sich wieder in Richtung Abgrund.
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Schrottplatzeinblendung.
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Ein neuer Raum: Steven Tyler steht im rechten Vordergrund und singt direkt in die Kamera. Der Raum ist aufgebaut wie ein Schachfeld, nur eben dreidimensional. Schwarze und Weiße Quadrate bedecken den Raum. Steven singt, artikulierend in seinem roten Mantel während hinten rechts Joe Perry Gitarre spielt. Auffällig auch: Steven trägt eine Art Rasta- Perücke, bzw. Haarreifen mit schwarzen dünnen Zöpfen.
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Wieder eine neue Situation: Zigarettenrauch, ein glitzernd geschminkter Steven Tyler raucht und singt gleichzeitig. Vom Kopf an startend fährt die Kamera langsam weiter weg und man sieht den schwarzen Zylinder auf seinem Kopf, sowie den schwarzen hautengen Anzug.
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Schrottplatz
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Ein Zug fährt durch’s Bild. Die Kamera ist auf Höhe der Schienen. Nachdem der Zug von rechts an einem vorbeigefahren ist, ändert sich die Perspektive und er fährt von Links durch’s Bild. Im Hintergrund sieht man eine Brücke. Die verschneite Gegend ist voller Bäume und nachdem man für Sekunden vorne auf der Lok saß sieht man Joe Perry gitarrespielend auf den Schienen stehen. Zwischendurch ändert sich die Kamerastellung immer mal wieder und zeigt die Schienen von der Seite; die Bahn wird anscheinend schneller. Nun wechselt es immer zwischen Joe und der Bahn... nach kurzer Zeit sieht man, dass der Zug hinter dem Rücken von Joe angefahren kommt. Wieder der Wechsel zwischen Zug und Joe, der spielt immer noch seelenruhig auf seiner Gitarre... als der Zug letztendlich fast schon an seine Versen stößt tritt der Gitarrist gelassen beiseite.
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In der nächsten Einstellung steht Joe mit wehendem Haar und Gitarre einfach nur da, während der Zug hinter ihm vorbeirast.
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Wieder der Schachraum... diesmal mit 2 Trommlern
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Schrottplatz
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Ein Klassenraum: an der Tafel steht eine junge Lehrerin, „Mrs. Malone“, die ihren Namen an die Tafel schreibt. Die Kamera zeigt Edward Furlong, den Jungen der zuvor gefilzt wurde.
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Schrottplatz
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Klassenraum: Jungs scheinen sich über die Lehrerin zu unterhalten, lachen und reden.
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Steven Tyler mit einer Art Truthahnmaske (oder: Fasan?), die mit einer Vielzahl an Federn das halbe Gesicht verdeckt. Man sieht ihn doppelt, da er an einer Spiegelwand steht. Die sichtbare Gesichtshälfte ist wie bei den Ureinwohnern Neuseelands angemalt.
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Klassenraum: Lehrerin schreitet zu Edward, recht offenherzig gekleidet, Jungs kriegen „große Augen“.
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Truthahn- Steven
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Klassenraum: Lehrerin fasst Edward an die Schultern.
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Truthahn- Steven
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Schrottplatz
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Schachraum
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Der Raum mit dem Röhnrad, diesmal aber ohne Gesang und nur mit einem „Windrauschen“.
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Schrottplatz
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Cafeteria: Edward streitet sich mit anderem Schüler.
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Schrottplatz: Steven taumelt beim Singen.
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Cafeteria: Edward macht seinen Rucksack auf, Kamera Richtung Inneres, man sieht eine Schusswaffe, er fängt an zu kramen...
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Schrottplatz
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Cafeteria: man erwartet eigentlich, dass er die Waffe zückt, aber Edward holt ein Brötchen/ einen Wrap aus seiner Tasche und reicht sie dem anderen Jungen.
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Schrottplatz: Steven in rotes Licht getaucht
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Edward daheim, er möchte gehen, sein Vater reicht ihm ein Kondom
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Schrottplatz mit Abgrund, das grüne Wesen, kommt aus einem Abflussrohr heraus
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Edward schmeißt noch vor der Haustür das Kondom in ein Blumenbeet
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Schachraum
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Schrottplatz
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Edward und der andere Junge brechen ein Auto auf und klauen es.
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Schrottplatz
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Es regnet, man sieht die beiden Jungen, wie sie sich freuen und das Auto mit Vollgas die Straße entlang fahren und schließlich in eine feste Straßensperre krachen. Die Airbags springen hervor und die Jungen sind bester Laune und unverletzt.
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Eine neue Einstellung: man sieht schlanke Beine, jemand zieht sich eine schwarze Strumpfhose an
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Die Jungen springen vor Freude auf der Straße rum.
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Die Beine stellen sich anders das als erwartet. Es ist ein junger Mann, der nun vor einem Badezimmerspiegel steht.
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Schachraum
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Der Mann mit der Strumpfhose setzt sich eine Perücke auf und legt Lippenstift auf. (Die Lehrerin?)
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Die Jungs rennen die Straße entlang.
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Zum Schluss wird ein Gruppenbild der Band eingeblendet.

[Meine Gedanken]
Wie ich merke ist mein Bericht recht lang geworden... das Video begeistert mich auch neben den oben schon genannten Aspekten wegen seiner Geschichte, bzw. den Geschichten die darin ablaufen. Es kommt immer alles ganz anders als man erwartet... eben ein typischer „Aerosmith“.
[kleiner Nachtrag]Was denke ich auch typisch an diesem Video ist, ist Schnelligkeit der Szenenwechsel... da kann einem wirklich schon mal der Kopf brummen, weil die Augen nicht mitkommen.

Danke für’s Lesen

Nina

PS: Ich denke Gedanken zum Sinn sollte sich jeder selber machen :]



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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
ERGO76

ERGO76

27.03.2002 18:52

Ja, den Clip fand ich auch sehr gut, allerdings war das Lied meiner Meinung nach nicht so der Kracher. Besser waren da schon die Nachfolger mit A.Silverstone.

Toxical_84

Toxical_84

26.03.2002 15:36

toller bericht, aber ich bin leider kein fan von aerosmith und ich kenn das Video auch nicht (zum Glück?)

Tobias_Topyla

Tobias_Topyla

18.03.2002 20:00

aeorosmith naja... eins zwei drei haalalai! bericht kann gut sein die gruppe finde ich trotzdem zum weghören""" mfg tobias

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