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Da ist es nun, mein Neues Testobjekt. Nach der Notzerstörung meines alten Maus/Tastatur Sets bot man mir an, ein neues Modell zu kaufen. Als Entschädigung müsste ich lediglich den Differenzbetrag aus Restwert des alten Sets und Neupreis der neuen Kaufentscheidung bezahlen. Da mir aber die Differenz zu groß war und ich hartnäckig mit dem Verkäufer per Mail diskutiert habe, wurde mir schließlich auf Kulanzbasis das System MX 5000 kostenfrei zugeschickt. Die anfängliche Begeisterung legte sich aber nach kurzer Nutzungsdauer wieder. Zwar wird die Tastatur nach ähnlichem Design und Layout wie meine letzte Tastatur gefertigt, doch fehlten mir nun einige liebgewonnenen Funktionen. An deren Stelle traten neue, teils fragwürdige Funktionen. Aber dazu später.
-> Maus/Tastatur ;) -> Dockingstation -> 4 Batterien für die Tastatur -> Bluetooth-USB-Dongle mit Verlängerung -> übersichtliche Schnellstartanleitung -> Treiber-CD mit umfangreicher Software Der Lieferumfang von Logitech ist gewohnt umfangreich. Besonders positiv finde ich, dass man selbst an die Batterien gedacht hat. Es scheint eine Unsitte vieler Hersteller zu werden aus Kostengründen auf solche Beigaben zu verzichten. Bevor Sie jedoch das Set auspacken, sollten Sie sich vorher ein Foto vom Packungsinhalt machen. Ich saß am Ende eine geschlagene viertel Stunde vor dem Rätsel, wie ich alles wieder ordnungsgemäß ich die Verpackung bekomme.
Technische Daten Deutsche Standarttastatur (MX™ 5000 für Bluetooth)
->zahlreiche zusätzlichen Funktionstasten (werden später erklärt) -> Dot-Matrix-LCD mit 102 x 42 Pixeln (LCD unterstützt nur westliche Zeichen) -> Druckempfindlicher Bereich mit 2 Streifen und 7 beleuchteten Bedienelementen ->Bluetooth 2.0 EDR-Technologie -> Unterstützung für Bluetooth-Stacks Widcomm BTW 5.0 und Microsoft XP SP2
Maus (MX™ 1000 Laser für Bluetooth)
-> MX Laser Engine™ mit 800 dpi Auflösung und 5,8 Megapixel Bildverarbeitung -> Mausrad ( zur Navigation in alle 4 Richtungen) -> Maus mit Lithium-Ionen-Batterien und Schnellladestation -> 5 Sondertasten
Der erste Eindruck Tastatur und Maus machten einen gewohnt hochwertigen und gut verarbeiteten Eindruck. Nichts klapperte, keine unsauberen Kanten oder Verarbeitungsfehler. Bis auf einen kleinen Schönheitsfehler: das Typenschild "MX Laser" an der Maus wurde unsauber und schlampig angebracht. Es hat mehrere Knicke und steht teilweise von der Maus ab. Wahrscheinlich hatte ich gerade ein Paket aus der Montags-Produktion erwischt. Bei Vergleichen mit der gleichen Maus von Bekannten und Freunden konnte ich keine Fehler feststellen.
Die Maus: Die Logitech MX 1000 Laser wird seit ca. 2 Jahren in verschiedenen Varianten einzeln oder im Set angeboten. Im Laufe der Zeit wurde es unter Nutzern und Testern, die mehr oder minder fachliches Wissen besitzen, zu einem viel gelobten Arbeits- und Spielgerät. Doch diese Auffassung kann ich nicht ganz teilen. Positiv sind die ergonomische Form, die sauber wirkende Verarbeitung und die präzise Lasertechnik. Alle Tasten sind sehr gut zu erreichen. Bei der Daumenablage befinden sich drei Tasten, die zum Wechseln der Fenster und zum navigieren in der History (im Explorer oder Browser) gedacht sind. Auf der Maus findet man neben den Standarttasten und dem Mausrad ein weiteres Tastenpaar, welches dem schnelleren Scrollen durch längere Seiten dient. Cruise Control nennt Logitech diese Funktion. Sehr nützlich doch unausgereift zeigt sich das Mausrad mit seinen Zusatzfunktionen. Drückt man das Rad nach links oder rechts, so scrollt man auch in die jeweilige Richtung. Besonders bei der Bildverarbeitung lässt es sich so leichter über groß auflösende Bilder navigieren. Drückt man das Mausrad zentral, so arbeitet es als normale dritte Maustaste. Standartmäßig ist diese Taste mit der Zoomfunktion belegt. Über die Software lassen sich aber fasst alle Tasten der Maus nach Belieben um belegen. Die Lasertechnologie ermöglicht der Maus ein äußerst präzises Navigieren auf ziemlich jedem Untergrund Dabei zeigt sich keine Verzögerung. All diese Eigenschaften werden Sie sicherlich in zahlreichen Tests lobenswert erwähnt finden, doch sind mir auch einige unvorteilhafte und teils nervige Eigenschaften aufgefallen. Wie schon erwähnt, ist die Technologie am Mausrad unausgereift. Die Druckpunkte, welche entscheiden, ob man die Funktion "Links Scrollen", "Rechst Scrollen" oder "Mittlere Maustaste" aufruft, sind äußerst ungenau und schlecht abgegrenzt angebracht. Meist erwischt man mindestens zwei Funktionen gleichzeitig, welches auch gleichzeitig mehrere Effekte hervorrufen kann. Ich bin nun einmal begeisterter Nutzer der "Tabbing-Funktion" von Firefox und Internet Explorer 7, welche es mir ermöglicht, durch das Drücken der mittleren Maustaste mehrere Seiten in einem Fenster zu öffnen und anschließend zwischen ihnen zu wechseln. Da das Mausrad aber so schlecht konzipiert wurde, kommt da schnell Frust auf. Dieses Problem wurde mir unabhängig von mehreren Nutzern dieser Maus bestätigt. Hier besteht dringender Nachbesserungsbedarf von Logitech. Diese präzise Lasertechnik hat nicht nur Vorteile, sie verlangt der Maus auch viel Leistung ab. Nach spätestens einer Woche müssen die Akkus nachgeladen werden. Gegenüber meiner letzten Maus mit einfacher LED-Technologie hat sich effektiv die Laufzeit halbiert, denn diese hatte bis zu zwei Wochen gehalten. Da tröstet auch die tolle 3 stellige LED-Ladestatusanzeige an der Maus den ambitionierten Spieler nicht über die Tatsache hinweg, dass er in einem Clan-War schnell ohne Maus dastehen kann. Zudem wurde der Akku nun fest in die Maus integriert. In anderen Modellen kommen Batterien oder Akkus zum Einsatz, welche sich bei Bedarf leicht wechseln lassen. Ist nun hier ein Wechsel nötig, muss die Maus eingeschickt werden. Und wer weiß, vielleicht wird diese dann wieder samt Tastatur entsorgt, weil man leider keine Akkus auf Lager hat oder keine Lust, welche zu suchen. Aus ähnlichen Gründen hatte ich schließlich mein letztes Se eingebüßt. Die Stromversorgung der Maus macht die Maus ein wenig schwerder. Einige Nutzer könnte das stören, ich habe allerdings keine Probleme damit. Fazit: Die Maus liegt gut in der Hand und ist zuverlässig. Abgesehen meiner erwähnten Probleme, gibt sie dennoch eine gute Performance, vor allem in Spielen, ab. Ein Nutzer, der sich kaum mit Spielen beschäftigt, wird allerdings auf die Lasertechnik verzichten können. Mäuse mit LED-Technik können ähnlich präzise arbeiten und kosten dabei weniger Geld und benötigen weniger Strom.
Die Tastatur Die MX 5000 Tastatur gestaltet sich gewohnt übersichtlich und durchdacht. Alle Ziffern- und Buchstabentasten sind gut erreichbar und haben einen eichgängigen Anschlag. Verfechter von Tastaturen mit hartem Anschlag werden allerdings diese Technik als zu unpräzise und schwammig verteufeln. Was mich nicht stört, denn ich habe leichtgängige Tastaturen lieber, da sie meist leiser sind und weniger Anschlagskraft erfordern. Sollte allerdings diese Tastatur die gleichen Verschleißerscheinungen wie ihre Vorgänger ereilen, muss man Logitech ein mangelhaftes Kundenverständnis ankreiden. Durch viele Käufer sehr oft bemängelt und von mir selbst festgestellt, neigen häufig genutzte Tasten mit der Zeit dazu, zu klemmen und zu hakeln. Sondertasten werden meist nur billig bedruckt, was zur Folge haben kann, dass man nach gut einem Jahr Nutzung deren Beschriftung nicht mehr erkennt. Nun aber zu den Besonderheiten der Tastatur. Neben zahlreichen Sondertasten, die Direktzugriff auf viele Windowsfunktionen und Anwendungen ermöglichen, wurde ein LCD Panel und ein druckempfindliches Touch Panel integriert. Die Sondertasten sind logisch angeordnet und ermöglichen neben der Eigenprogrammierung standartmäßig den Zugriff auf Häufig genutzte Ordner (Eigene Dateien, Eigene Bilder…), häufig genutzte Anwendungen (Word, Mediaplayer, Messenger…) und häufig genutzte Funktionen (Taschenrechner…) Erweisen sich diese Tasten noch als sinnvoll, so kommt man über den Sinn und Nutzen des Displays und des Touch Panels ins grübeln. Zwar zeigt das Display recht interessante Informationen, wie zum Beispiel Uhrzeit, Datum und Temperatur an. Doch jeder, der eine Uhr oder ein Thermometer sein Eigen nennt, kann darauf verzichten. Damit das Display eventuell doch eine Daseinsberechtigung bekommt, haben sich ein paar schlaue Köpfe bei Logitech weitere, teils lustige, Funktionen ausgedacht. Nur auf die Idee einer Hintergrundbeleuchtung ist niemand gekommen. Sobald es wetter- und zeitbedingt etwas dunkler wird, kann man das Display nur noch schwer ablesen, oder man muss eine Lampe drauf richten. Aber wer will (oder kann schon) Licht auf die Arbeitsumgebung richten, welches dann eventuell blendet wirkt, nur um mitten in der Nacht seinen eigenen Namen und die Zimmertemperatur zu lesen. ZU den weiteren Funktionen gehört das Erstellen und Steuern von Play-und Radiolisten über das Display, was aber ausschließlich über den Windows Mediaplayer und einige wenige Software geht. Winamp gehört zum Beispiel nicht dazu. Das Display zeigt zudem auf Wunsch eintreffende Emails und Sofortnachrichten von Instant Messengern an. Auch hier gibt es wieder starke Einschränkungen. Die Emailfunktion wollte nicht so recht funktionieren und eintreffende Sofortnachrichten werden nur aus privilegierten Messengern angezeigt. Zu dumm, dass ich Trillian nutze und auch auf diese Spielerei verzichten muss. Doch ehrlich gesagt trauer ich diesen Funktionen nicht nach, da ich einen einigermaßen guten Bildschirm habe und sich lange Nachrichten auf einem 1-Zeilen Display nur sehr schlecht lesen lassen würden. Auch die einigermaßen nützliche Funktion, das Display über den Nummernblock als Taschenrechner zu verwenden, kann m ich letztendlich nicht wirklich überzeugen. Den GAU erlebt dabei jedoch die Tastatur mit ihrer fehlerhaften und instabilen internen Software. nach ein paar Stunden Nutzung kann es schon mal vorkommen, dass das Display aus geht und nicht mehr reagiert. Oder es zeigt völlig verwirrende Dinge an. Wenn man ganz großes Pech hat, legt diese interne Software im Zusammenspiel mit dem Touch Panel den einen oder anderen Mediaplayer lahm. Nervig und unnötig. Entweder das gesamte Set besteht wirklich aus einer Montagsproduktion oder Logitech muss dringend nachbessern. Ein weiteres Highlight soll dieses eben erwähnte Touch Panel an der linken Seite der Tastatur sein. Nett anzuschauen ist es ja und wenn man mit den Fingern drüber fährt, leuchtet auch die jeweilige Funktion rot auf. Doch nach einiger Zeit verfliegt auch diese Freude. Eigentlich dient das Panel zum Steuern sämtlicher Mediafunktionen, wie zum Beispiel "Stop", "Play", "laut" und "leise". Aber eine schlechte Abgrenzung der einzelnen Tasten macht dessen Nutzung, vor allem im Dunkel, zu einem Ratespiel. Dazu kommt noch, dass man bei intensiver Nutzung der Tastatur gelegentlich mit dem kleinen Finger versehentlich auf das Panel kommt und dabei unerwünschte Funktionen ausführt. Fazit: Gut gemeint bedeutet nicht immer ein gutes Ergebnis. Die Tastatur zeigt sich leichtgängig, umfangreich und variabel. Allerdings sind viele Funktionen unausgereift und teils fragwürdig. Zudem ist die Tastatur recht schwer, groß und benötigt mit 4 Batterien ungewöhnlich viel Strom. Ich kann diese Tastatur nur eingeschränkt empfehlen.
Die mitgelieferte Software zeigt sich übersichtlich, umfangreich und sehr benutzerfreundlich. Einziges Manko: Mit über 80 MB (inkl. Bluetooth Treiber) ist die Software zu groß. Installiert benötigt sie inklusive aller Treiber problemlos 100 MB Arbeitsspeicher, was für eine Maus und eine Tastatur weitaus zu viel ist. Das Installieren gestaltet sich dabei extrem einfach, wenngleich langwierig. Bevor alles installiert ist, geht sehr viel Zeit ins Land. Dafür läuft alles von selbst, ohne dass der Nutzer etwas einstellen oder bestätigen muss…wie auch ohne installierte Eingabegeräte. Sobald aber Windows eine kleine Bestätigung für eine Treiberinstallation erfordert, was leider bei einigen Versionen der Fall ist, steht man ohne kabelgebundenes Eingabegerät vor einem unlösbaren Problem. Mein Tipp: Immer eine alte Maus oder Tastatur aufheben. Auf Wunsch führt einen die Software durch eine kleine Tour, die einem alles leicht verständlich erklärt. Anschließend kann man seine Tastatur und Maus wunschgemäß einrichten. Nur ein Problem hat mich massiv gestört: Warum Bluetooth? Ist die alte Funktechnik nicht mehr zeitgemäß? Hat man früher die Ladestation der Maus, die gleichzeitig als Empfänger diente, an einen PS2-Anschluss installiert, wird nun ein Bluetooth-Dongle an einen USB-Anschluss installiert und getrennt davon die Dockingstation für die Maus aufgestellt. Das belegt einen weiteren USB Anschluss und lässt die PS2-Anschlüsse verwaisen. Zudem ist diese Technik Ressource fressend und anfällig. Zwar kann man nun ein bluetoothfähiges Mobiltelefon oder PDA über die Tastatur mit Windows synchronisieren, aber meist übernimmt diese Aufgabe ein USB-Kabel, welches gleichzeitig als Ladekabel dient. Fazit: Die Software ist einfach zu bedienen und ausgereift. Die Bluetooth Technik ist in meinen Augen überflüssig und nur für wenige Anwender wirklich sinnvoll.
Schlussfazit: Solide aber lange nicht perfekt. In meinen Augen hat Logitech bis vor ein paar Jahren bessere Produkte herausgebracht. Zu viel kleinere und größere Probleme können einem Käufer dieses Set madig machen. Für ca. 110 bis 150 Euro kann man ein ausgereifteres Produkt erwarten. ______________________
Pro: Design | Sondertasten | Performance der Maus | angenehmes Schreiben an der Tastatur | sichere/schnelle Verbindung | Bluetooth-Hub | Ergonomie Kontra: Preis | minimale Schwächen (siehe Bericht)
-|- Vorwort -|- Bei mir herrscht Technik-Sterben... Erst verweigert die Digicam den Dienst, dann auch noch die Tastatur... Nachdem ich 2 Wochen lang mit einer uralten Tastatur (ohne Windows-Taste ^^ ) "rumgedruckst" habe wurde es auch wirklich Zeit. I ...
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Pro: Design, Tastatur, Verarbeitung Kontra: Probleme beim Verbindungsaufbau
Heute wage ich mich an einen Bericht, an den ich mich bis heute noch nicht wirklich heran getraut hatte. Es geht um Technik und eine Kombination aus Bluetooth Tastatur und Bluetooth Lasermaus.
Ich habe vor gut einem dreiviertel Jahr die *****Logit ...
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Pro: super Design, leicht zu bedienen und viele Funktionen Kontra: nichts gefunden
Hallo,
Testbericht zu Logitech Cordless Desktop MX5000 Laser, 24.10.2006
Ich bin immer auf der Suche nach neuer Hardware, die ich einsetzen kann für meine eigenen Zwecke und für Test bezüglich Anschaffungen in unserer Firma. Aus diesem Grunde habe ich ...
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Pro: Bluetooth, Funktionen, Display, Flexibilität, Akkus in der Maus Kontra: Bluetooth (selten Verbindungsprobleme), Preis
1. Technische Daten
a) Systemvoraussetzungen
PC mit Pentium® oder kompatiblem Prozessor
Windows XP (Home, Pro, Tablet oder Media Center Edition) oder Vista
USB-Anschluss
CD-ROM-Laufwerk
b)Technische Daten
Dot-M ...
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Pro: Display, viele Sondertasten, Bedienung Kontra: Teilweise brüchige Verbindung, Maus hängt öfters kurz, Display kaum konfigurierbar
Warum dieses Gerät?
Ich habe mir die Tastatur inklusive der beigelegten Maus vor über einem Jahr gekauft, als ich mir auch einen neuen Rechner anschaffte. Ich wollte mir ein Produkt, was lange hält kaufen, weshalb ich auch bereit war ...
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Verarbeitung
Bedienung/Ergonomie
Präzision:
Installation
Treiber
sehr hilfreich
18.03.2007
(19.01.2009)
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