Dieser Erfahrungsbericht wurde von 37 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Treue Logitech Fans werden mir sicher recht geben: eine Logitech Mouse ersetzt man normalerweise nicht, weil sie defekt ist, sondern weil sie irgendwann langweilig wird. Durch normalen Verschleiss bekommt man die treuen PC-Nager des renommierten Schweizer Herstellers normalerweise nicht kaputt. Und so war das Ableben meiner MX510 auch das Eregebnis eines Windoof XP generierten Wutausbruchs. Kommt vermutlich nicht von ungefähr, dass Winzichweich auch Tastaturen und Mäuse im Programm hat... Wie auch immer: die rechte Maustaste meiner MX 510 war nicht mehr zu gebrauchen und Ersatz musste her. Der letzte Schrei bei Logitech ist die Lasertechnologie. Die Abtastung der Oberfläche, auf der die Maus bewegt wird, erfolgt hier nicht nur optisch, sondern mit einem hochpräzisen Laserstrahl und im Falle der G7 Cordless Lasermouse, um die es hier geht, mit einer Auflösung von bis zu 2000 dpi. Anders als bei "normalen" optischen Mäusen funktioniert die G7 sogar auf einer Glasoberfläche einigermassen - nicht perfekt, aber immerhin ! Eigentlich hatte ich mir die MX1000 Lasermouse ausgesucht, quasi die "Strassenversion" der gamerorientierten G7, aber die war gerade vergriffen. 65 Euro und eine grosse Blisterverpackung wechselten die Besitzer - wahrlich kein Pappenstiel für ein Eingabegerät... Aber bei Logitech kann man das getrost als Langzeitinvestition betrachten. Das erste, was an Logitechs Topmodell im Cordless Segment auffällt, ist die Glossy Lackierung der Mouse. Bisher waren fast alle Modelle matt metallic lackiert, die G7 kommt in glitzerndem silber- und dunkelgrün Metallic daher. Von der Optik her Geschmackssache, von der Sensorik her gewöhnungsbedürftig. Mir kommt es ständig so vor, als wäre die Maus fettig, nicht wirklich angenehm. Neben der Maus selbst finden sich noch die USB Sende- und Ladestation, zwei Lithium Ionen Akkus sowie Handbuch und die Setpoint Software-CD in der Packung. Die Akkulösung bei der G7 finde ich verglichen mit der MX1000 ehrlich gesagt etwas fummelig. Bei der MX1000 ist ein Lithium Ionen Akku fest eingebaut. Wir die Maus nicht benutzt, stellt man sie in die USB-Cradle, die auch gleichzeitig Empfangsstation ist, und die Maus wird wieder aufgeladen. Einmal vollgetankt hält der Akku gut eine Woche. Bei der G7 wird der Akku auf der Unterseite eingesteckt und zum Laden mit einem Auswurfknopf wieder entfernt und in die USB-Station zum Laden gesteckt. Damit man sofort weiterarbeiten / spielen kann, gibt es wie gesagt den zweiten Akku als Reserve. Anders als die MX1000 Station braucht das G7 Pendant kein eigenes Netzteil. Sie lädt den Akku über den USB-Port ("host powered"). Auf der Unterseite der Station kann man mittels Taster zwischen einem Turbolademodus und Normalbetrieb wählen. Ersterer ist nur zu empfehlen, wenn der USB-Port reichlich Power liefern kann - bei einem Notebook sollte man das z.B. lieber bleiben lassen, auch wenn der Ladevorgang um den Faktor 5 beschleunigt wird (2 statt 10 Stunden). Um Energie zu sparen, kann man die G7 Mouse auf der Unterseite komplett abschalten. Eine Akkuladung hält allerdings ohnehin nur für maximal 5 Stunden Dauerbetrieb, den Ladeszustand des Akkus zeigen 5 LEDs auf der linken Seite der Maus an, wenn es brenzlig wird, kommt aber nochmal eine extra Warnung von der Setpoint Software. Um die ganzen Zusatzfunktionen der Maus zu nutzen, sollte diese installiert werden. Neben den normalen Buttons ist das der Daumenbutton links (auch die G7 ist mal wieder eine Rechtshändermouse), das 3D-Scrollrad (auf- ab, links, rechts und mittlerer Button in einem) sowie die beiden Zusatztasten unter dem Scrollrad. Letztere sind standardmässig mit der Sensitivity-Steuerung belegt. Hiermit kann man während der Arbeit bzw. dem Spiel die Auflösung des Lasers und damit die Reaktionsempfindlichkeit der Maus variieren. 2000, 800 und 400 dpi sind möglich. Mit 2000 dpi ist kein normales Arbeiten möglich, diese Einstellung sollte wirklich nur fürs Hardcore-Zocken verwendet werden. Man kann die Maus auch so konfigurieren, das beim Start eines Spiels automatisch die 2000 dpi eingestellt werden nettes Feature... Auch die übrige Ausstattung der Maus kommt Gamern sehr entgegen: die Teflon-Skates an der Unterseite erlauben ein fast verlustfreies Gleiten auf geeigneten Mousepads und sind sehr verschleissarm. Für normale Anwendungssoftware ist dieser Edelnager fast schon zu schade bzw. Overkill. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man vorher testen, ob man sich mit der G7 anfreunden kann - sie ist definitiv keine Maus für jeden und auch zu teuer, um sie "einfach mal so" zu kaufen. Alles in allem eine Maus der Superlative, aber ganz klar auf den Gamingbereich ausgelegt. Ist sie zu stark, bist Du zu schwach ! ;-)
Danke,
Schwankte zwischen der Logitech G5 und G7, nun werde ich mich wohl für die G7 entscheiden.
In meinem Besitz befinded sich zur Zeit die Mx 1000 Laser, diese ist mir nun aber zu schwer und wie im Bericht gesagt zu langweilig geworden.
- und Sprechzeiten bei langlebiger und zuverlässiger Qualität. Hohe Energiedichte bei geringem Gewicht. ersetzt folgende Original-Akkus: , 831409, 831410, 190310-1000, NT...
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein, da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.
14.05.2008 17:40
Also ich finde die Akkulösung perfekt gemacht Oo
07.08.2006 01:49
Danke, Schwankte zwischen der Logitech G5 und G7, nun werde ich mich wohl für die G7 entscheiden. In meinem Besitz befinded sich zur Zeit die Mx 1000 Laser, diese ist mir nun aber zu schwer und wie im Bericht gesagt zu langweilig geworden.
07.05.2006 10:35
Prima Bericht. Ich hab immer noch meine Logitech Dual Optical. Die läuft und läuft und läuft... :) mfg raudi