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Die Bildqualität so genannter Webcams unterscheidet sich stark in Hinblick auf Schärfe, Kontrast und Farbe. Dabei ist die Qualität der Kameras, mit denen Live-Bilder aus den eigenen vier Wänden ins Internet übertragen werden, nicht in erster Linie eine Frage des Kaufpreises.
Das berichtet die von der Stiftung Warentest in Berlin herausgegebene Zeitschrift »test« (Ausgabe 01/2001) nach einem Test von zehn Kameras zu Preisen zwischen 90 und 350 Mark. Während manches teure Stück enttäuschte, böten andere Billig-Webcams klare und farbtreue Aufnahmen.
Spaß machen Webcams vor allem Kindern, so »test« - der kreative Umgang mit dem Computer könne gefördert werden. Außerdem seien Webcams unter Umständen auch wirklich nützlich; wenn zum Beispiel ein schlafendes Kind oder aber eine arbeitende Waschmaschine überwacht werden sollen.
Als Anschluss an den Computer diente bei den geprüften Webcams laut »test« durchweg ein USB (Universal Serial Bus)-Kabel. Zuverlässig nutzbar sei die USB-Schnittestelle aber erst ab dem Betriebssystem Windows 98. Um einwandfrei laufen zu können benötigen die USB-Webcams einen PC mit mindestens 133 Megahertz-Prozessor. Als »gut« bewertet wurden die Webcams »Logitech QuickCam Pro« (250 Mark), »Boeder PC ChatCam USB« (170 Mark), »Intel PC Camera Pro Pack« (290 Mark) und »Logitech QuickCam Express« (99 Mark).