Loser - Auch Verlierer haben Glück

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Naives Landei kommt aufs College

4  16.10.2001

Pro:
Gute Darsteller, alles in allem ein netter Liebesfilm

Kontra:
Alte Story, sehr vorhersehbar

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Humor

Spannung

Anspruch

Action:

Romantik:

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skankhead

Über sich:

Mitglied seit:18.01.2001

Erfahrungsberichte:51

Vertrauende:28

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 69 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Wer das Musikvideo zu “Teenage Dirtbag“ der Gruppe Wheatus, welches noch vor wenigen Wochen auf den Musiksendern quasi rund um die Uhr lief, einmal gesehen hat, der wird sich zumindest einmal gefragt haben, was dies denn für ein Film ist, zu dem dieser tolle Song das Titellied ist. So erging es auch mir, und auch wenn ich vorab fast nur negatives über “Loser“ gehört hatte, so war dann doch zumindest das Mitwirken von Mena Suvari für mich Grund genug (© skankhead), mir den Film nun doch einmal auf DVD anzuschauen und mir meine eigene Meinung darüber zu bilden, welche ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Die DVD- Features interessierten mich jedoch nicht, weshalb ich mir diese auch nicht näher angesehen habe und darüber auch nicht berichten werde, weshalb dieser Bericht natürlich in der normalen Filmkategorie landen wird (bzw. wenn Ihr das jetzt lest gelandet ist).

Das naive, gutmütige Landei Paul (Jason Biggs) kommt zu Beginn des Filmes nach New York, um am dortigen College zu studieren. Doch irgendwie will der tolpatschige Typ nicht so recht in die Großstadt passen und gilt bei seinen Mitschülern schnell als Langweiler. Einzig die etwas ausgeflippte Dora (Mena Suvari) bringt ihm nach einem Treppensturz durch den halben Hörsaal ein wenig Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft entgegen. Natürlich verliebt sich Paul recht schnell in Dora, allerdings führt diese eine heimliche (sexuelle) “Beziehung“ zu einem ihrer Professoren, Edward Alcott (Greg Kinnear). Nachdem jedoch Paul Dora eines Tages bewußtlos in seiner Wohnung auffindet, weil ihr von seinen ehemaligen Zimmergenossen während einer heftigen Party heimlich Drogen verabreicht wurden, ergreift er seine Chance und kümmert sich rühren um sie. Doch wie wird sich Dora entscheiden? Wird sie bei ihrem Professor bleiben, der sie wie eine Sklavin behandelt, oder am Ende vielleicht doch erkennen, dass der gutmütige, aber eben langweilige Paul, der alles für sie tun würde, der richtige Mann für sie ist?

Für das Drehbuch und die Regiearbeit bei “Loser“ zeichnete sich Amy Heckerling verantwortlich, die beide Aufgaben bereits sehr erfolgreich bei “Kuck mal wer da spricht 1 & 2“ und “Clueless“ gemeistert hatte.
Die Hauptrolle des bemitleidenswerten Losers “Paul“ übernahm Jason Biggs, den wohl mittlerweile so ziemlich jeder Kinogänger kennen sollte. Seinen Durchbruch schaffte er als “Jim“ in der Teeniekomödie “American Pie“, und auch für die momentan im Kino sehr erfolgreich laufenden Fortsetzung wurde er wieder für diesen Part verpflichtet.
Die weibliche Hauptrolle der “Dora“ wird von Mena Suvari verkörpert, die ihre ersten größeren Auftritte in dem Thriller “Denn zum Küssen sind sie da“ und der Komödie “Hauptsache Beverly Hills“ hatte. Richtig bekannt wurde auch sie dann durch ihre Rolle in “American Pie“ und dem mehrfach oscargekrönten Film “American Beauty“.
Neben den vielen anderen Jungdarstellern wirkt weiterhin noch Dan Akroyd als “Pauls Vater“ mit, den wohl jeder in etlichen Filmen, darunter absolute Highlights wie “Blues Brothers“ oder “Ghostbusters“ und viele andere, schon einmal gesehen hat.

Insgesamt muss ich sagen, dass mich sowohl die Darsteller, als auch die Regiearbeit durchaus überzeugen konnten. Jason Biggs Rolle in “Loser“ ist sicherlich schauspielerisch etwas anspruchsvoller als die in “American Pie“ und Fortsetzung, und meines Erachtens macht er seine Sache wirklich gut. Und dass auch Mena Suvari schauspielerisch mehr zu bieten hat, als in nun schon mehrfach erwähnter Teenieklamotte von ihr abverlangt wurde, konnte sie ja bereits in “American Beauty“ unter Beweis stellen. So gelingt es ihr auch hier exzellent, die Rolle der vor Verliebtheit in ihren Professor “blinde“ “Dora“, die nicht bemerkt, dass sie von diesem nur ausgenutzt wird, glaubhaft zu verkörpern.
Dies ließe natürlich eigentlich auf einen sehr guten Film schließen, wäre da nicht diese sehr vorhersehbare, weil altbekannte Story, wie sie schon in so vielen Liebesfilmen erzählt wurde. Warum dieser Film allgemein als Komödie bezeichnet wird, blieb mir übrigens ein Rätsel, denn witzige Szenen gab es nun wirklich fast keine, weshalb mir schon der Ausdruck Liebeskomödie etwas zu viel des Guten zu sein scheint.

Alles in allem würde ich “Loser“ trotz dieser Mankos jedoch nicht als schlecht bezeichnen, denn mich zumindest hat der Film etwa eineinhalb Stunden gut unterhalten und für einen gemütlichen Videoabend mit der/dem Herzallerliebsten ist der Film sicherlich geeignet, und sollte im Kino bei einem Date mal nichts besonderes laufen, so könnte man auch dann durchaus auf dieses Video zurückgreifen. Insgesamt ein netter Liebesfilm, der wohl vor allem den jüngeren bzw. jung gebliebenen gefallen dürfte. Ich jedenfalls erteile “Loser“ gerade noch so das Prädikat “gut“.

Soweit mein Bericht, nun nochmals die wichtigsten Daten im Überblick (Heute mal am Ende des Berichtes anstatt, wie sonst bei mir üblich, in der Mitte, denn ein wenig Abwechslung muss ja schon sein ;-)):

- Originaltitel: "Loser"
- Deutscher Titel: "Loser – Auch Verlierer haben Glück"
- Genre: Romantik(-komödie)
- Produktionsland: USA, 2000
- Länge: ca. 95 Min.
- Altersfreigabe: FSK 6


Regie:
Amy Heckerling

Darsteller:
- Jason Biggs als “Paul“
- Mena Suvari als “Dora“
- Zak Orth als “Adam“
- Thomas Sadoski als “Chris“
- Jimmi Simpson als “Noah“
- Greg Kinnear als “Professor Edward Alcott“
- Dan Aykroyd als “Pauls Vater“


Zur FSK- Freigabe wäre nun noch zu sagen, dass diese zwar, bezogen auf den Inhalt des Filmes, schon in Ordnung geht, denn es gibt weder irgendwelche Sexszenen, noch Gewaltszenen und auch nur wenige etwas derbere Ausdrücke, allerdings bezweifle ich doch stark, dass ein 6-jähriger den Film tatsächlich richtig verstehen würde, weshalb ich “Loser“ eher ab etwa 10 Jahren empfehlen würde.

O.k., das soll‘s dann aber mal wieder gewesen sein,
bis zum nächsten mal,
und schonmal vielen Dank für Eure Lesungen, hoffentlich guten Bewertungen und immer gerne gesehenen Kommentaren,
Euer © skankhead


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
snuppi78

snuppi78

05.05.2002 18:37

Diese Teenie-Komödien laufen irgendwie eh alle immer nach dem selben Muster ab. Was an "loser" eine Komödie sein soll, habe ich auch nicht entdecken können. Für einen Liebesfilm hat er aber auch wieder zu wenig Romantik. Man kann ihn schlecht einsortieren. Gruß Stefan.

HansGruber

HansGruber

27.11.2001 12:16

habe mich ehrlich gesagt 90 minuten gelangweilt...von sapnnung war da nichts zu merken. gruß hans

Jack-Daniel

Jack-Daniel

18.10.2001 16:38

Hört sich interessant an sehr guter Bericht sag mal wie macht man eigentlich das Copyright danke schon im Vorraus Gruß Maze

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