Loser - Auch Verlierer haben Glück

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LOSER - Haben VERLIERER denn wirklich Glück?

3  22.10.2002

Pro:
netter Zeitvertreib für Frischverliebte

Kontra:
halt nur für Frischverliebte

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Humor

Spannung

Anspruch

Action:

Romantik:

mehr


Blacklady

Über sich:

Mitglied seit:30.04.2000

Erfahrungsberichte:534

Vertrauende:65

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 62 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Ich liebe romantische Teeniekomödien…seit „10 Dinge, die ich an die hasse“ habe ich so ziemlich alles gesehen, was es an diesem Genre auf dem Markt gibt.
Aus irgend einem unerfindlichen Grund bin ich an „Loser“ immer vorbeigestolpert – ich rechnete eher mit so einer dämlichen Teenie-Sex-Komödie…was sich zum Glück als völlig falsche Einschätzung herausstellte.

---DIE STORY----------------------------------------

Das College – einer der wichtigsten Teile im Leben von amerikanischen Jugendlichen. Die einen sehen es als eine Zeit des Hörnerabstossens an, weil Mummy und Daddy sowieso die Gebühren bezahlen und man einen Job in der Tasche – doch für alle anderen ist es schwere Arbeit.

Auch für Paul…ein Landei mit Stipendium. Seine Erfahrungen am College von New York sind nicht gerade die besten. Er ist zu nett um cool zu sein und somit gerät für seine Zimmerkameraden in die Kategorie Loser.

Dass er sich in die Außenseiterin Dora verliebt, die ein Verhältnis mit einem Unidozenten hat, macht es für Paul nicht besser. Wie der Zufall es so will, lernen die beiden sich näher kennen und stellen viele Gemeinsamkeiten fest…aber reichen diese, damit Dora den arroganten Dozenten verlässt?

---DIE CHARAKTERE------------------------------

PAUL
Viel zu gutmütig für diese Welt läuft Paul durch die Gegend und gewährt sogar den fiesesten Typen immer und immer wieder eine Chance zu beweisen, dass sie eigentlich doch nett sind. Leider hat Paul grundsätzlich das Nachsehen.
Sein freigiebige Art wird von seinen Mitbewohnern ständig ausgenutzt und er dient als Zielscheibe für den Spott seiner Kameraden. Rückhalt findet Paul in den Telefonaten mit seinem Dad und den Gesprächen mit Dora.
Er ist kein Säufer und kein Drogi und liebt Tiere über alles. Paul ist einfach ein herzensguter Mensch.

DORA
Es ist ihr sehr wichtig, dass man sie ernst nimmt und so bringt es sie jedes Mal auf die Palme, dass ihr Dozentenverhältnis dies nicht tut. Er zieht sie öffentlich auf und tut alles dafür, damit niemand bemerkt, dass etwas zwischen den beiden läuft.
Dora ist so begeistert von seiner schlauen Art, dass sie nicht bemerkt, dass sie eine einseitige Liebe fühlt.
Dora ist ein bisschen anti – sie kleidet sich in Gruftieklamotten und hört seltsame Punkmusik. Aber wer sie näher kennenlernt, spürt, dass auch sie ein gutes Herz hat.

Wie in vielen anderen Filmen sind auch hier die Nebencharaktere für das Fortkommen der Geschichte von großer Bedeutung. Doras Verhältnis beispielsweise treibt einen Keil zwischen die beiden Hauptakteure und ist auch sonst ein arroganter Pinkel.
Die Mitbewohner von Paul sind die letzten Ärsche, die sich nicht scheuen um zu lügen undzu betrügen, um zu bekommen, was sie wollen.

---DER FILM-------------------------------------------

Neben ein paar eingestreuten durchaus lustigen Szenen – die dürfen heute sogar in einer romantischen Komödie nicht mehr fehlen – ist der Film einfach nur schön.

Die Beziehung zwischen Dora und Paul entwickelt sich langsam über den ganzen Film hinweg und man schmilzt die ganze Zeit vor sich hin, da schon klar ist, wie der Film enden wird. Die Voraussehbarkeit fand ich hier nicht unangebracht, es stört nicht das Ende zu kennen.

Die beiden Hauptakteure (bekannt aus American Pie und American Beauty) geben ein passables Paar ab und spielen ihre Rollen sehr glaubwürdig, wohingegen die „Bösewichter“ extrem überzogen dargestellt wurden.

Der Soundtrack war nicht spektakulär, keine Ohrwürmer bis auf den Song „Teenage Dirtbag“ von Wheatus…

---DIE HARTEN FAKTEN----------------------------------

Komödie
USA 2000
95 Min.
FSK ab 6 Jahre


---MEIN FAZIT---------------------------------------

Wenn der Kerl es ertragen kann, ist der Film sogar für den gemeinsamen Abend zu ertragen, aber im Grunde ist es ein Film für einen Weiberabend.

Dicke Socken an und mit einer warmen Tasse Tee auf der Couch in Romantik schwelgen – der Film ist auf alle Fälle ein kurzlebiges Vergnügen!

Eure Wiebke
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
snuppi78

snuppi78

12.12.2002 21:57

Also ich als Kerl fand den Film auch nicht schlecht. Es steckt ja auch ein wenig Gesellschaftskritik mit drin - der Film sagt ja praktisch "Seid nicht so oberflächlich !". adios, stefan.

Mone180287

Mone180287

02.11.2002 00:23

klasse bericht

gabriel666

gabriel666

28.10.2002 14:23

Da hast du mich jetzt schon wegen den Hauptcharakteren scharf gemacht das sie zum Teil die selben wie bei american Pie sind und ich weiß immer noch nicht genau wer das sein soll.

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