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Einleitung: Mit Love Hina hat Ken Akamatsu ein Manga gezeichnet, dass in Japan eingeschlagen ist, wie eine Bombe. Die Story von dem tollpatschigen Keitaro, der seine große Liebe sucht, verzauberte schon Millionen von Menschen weltweit. Seit Juli 2002 ist es auch hier in Deutschland auf dem Markt.
Die Story: Mit vier Jahren hatte Keitaro seine erste, und bisher einzige, Liebe. Sie gaben sich damals das Versprechen, sich an der TouDai, der anspruchsvollsten Uni Tokios, wieder zu treffen. Leider ist Keitaro nicht gerade dass, was man sich unter einem schulischen Genie vorstellt. Seine Noten sind wirklich unter aller Kanone und zu allem Überfluss hat er die Aufnahmeprüfung schon zweimal vergeigt. Jetzt wird er auch noch von seinen Eltern rausgeworfen. Alles in allem sitzt er ziemlich in der Patsche, bis er auf die Idee kommt sich bei seiner Oma einzuquartieren um für die Schule zu üben. Seine Oma besitzt nämlich ein riesiges Hotel im Badekurort Hinata. Doch die Geschichte wäre echt langweilig, wenn Keitaro nicht wieder irgendein Missgeschick passieren würde. Und wirklich: Das Hotel entpuppt sich als reine Mädchen-WG. Leider bemerkt er das erst im Freiluftbad der Villa-Hinata, wo Naru, eine Bewohnerin der Villa, gerade badet. Dieses löst eine kleine Kettenreaktion aus und Keitaro wird, wie so oft in der Geschichte, als perverser Spanner dargestellt. Letzendlich darf er dann doch bleiben, weil er die Mädchen belügt und sagt er wäre eine guter Schüler, was natürlich die Übertreibung schlechthin ist. Jetzt darf er den Mädchen Nachhilfe geben, damit hat Ken Akamatsu den Bock zum Gärtner gemacht. Aber bald kommt die Lüge raus, Keitaro wird wieder mal rausgeworfen und sitzt schon wieder auf der Straße. Zum Glück bekommt er ein Fax von seiner Oma, die auf Weltreise ist, um sich neu zu verlieben, wie sie sagt. In dem Fax steht, dass seine Oma ihm die Villa-Hinata vermacht, wenn Keitaro der Hausmeister der Villa wird. Den Bewohnerinnen gefällt das natürlich überhaupt nicht. Sie beginnen eine „Rausekel-Kampagne“ um sich des unerwünschten Hausmeisters zu entledigen. Doch Keitaro bleibt zäh. Nach und nach schließen er und die Bewohnerinnen Freundschaft und begraben das Kriegsbeil. Mit Naru übt Keitaro für die Schule und alles läuft bestens. Bis dann der Aufnahmetest kommt. Diesen versaut Keitaro trotz des Übens gründlich. Tja, auf ein neues... Langsam ahnt Keitaro, dass Naru die Liebe aus seiner Kindheit sein könnte. Schon wieder steht ein Test bevor, diesen besteht Keitaro ganz knapp mit biegen und brechen. Jetzt darf er an der Aufnahmeprüfung seiner Wunschuni teilnehmen und das ist natürlich die TouDai. Auch Naru möchte auf die TouDai kommen, was für sie aber kein Problem ist, denn sie ist die Landesmeisterin des letzten Tests gewesen. Beim Aufnahmetest hat Keitaro mehr Probleme denn je und nun gibt Naru endlich ihr gut gehütetes Geheimnis preis...
Die Charaktere: Keitaro Urashima: Keitaro ist die Ungeschicklichkeit in Person. Das handelt ihm viele Probleme ein und macht ihn für den Leser sehr sympatisch. Sein etwas dümmliches Aussehen unterstreicht diese Charaktereigenschaften.
Naru Narusegawa: Ist sie die Sandkastenliebe, die Keitaro seit Jahren vermisst? Und hasst sie ihn wirklich so, wie sie es immer vorgibt? Hinter Narus Namen kann man eigentlich nur ein großes Fragezeichen setzen. Man weiß eigentlich nur, dass sie sehr schnell zuschlagen kann und dabei auch noch gut aussieht. Neben Keitaro und Naru leben noch vier andere Mädchen in der WG, die aber keine so große Rolle in der Geschichte spielen, sie aber lebendiger und lustiger machen, weil sie alle ihre Streitigkeiten und Freundschaften mit Keitaro haben.
Shinobu Maehara: Sie ist mit 13 Jahren die jüngste in der WG und wird von den anderen Mitbewohnerinnen behütet. Dafür spielt sie das Hausmädchen. Sie kocht wäscht und übernimmt auch sonst die meisten Aufgaben in der WG. Sie ist nicht besonders gut in der Schule.
Mitsune Konno: Sie ist ein Spaßvogel und liebt es ihre Mitmenschen aufs Kreuz zu legen (mit Vorliebe natürlich Keitaro). Sie ist öfters betrunken und sieht aus wie ein Fuchs.
Su Kaora: Vermutlich kommt sie aus Indien, so sicher ist man sich darüber aber nicht. Als sie nach Japan kam, brachte Mitsune ihr japanisch bei, daher spricht Su, wie ihre Freundin einen leichten Kansai-Dialekt. Sie ist ziemlich freizügig und hat immer jemanden, dem sie auf die Pele rücken kann.
Motoko Aoyama: Sie ist eine Kendo-Kämpferin der alten Dynastie. Mit ihr ist nicht zu Spaßen. Das hat Keitaro auch oft genug am eigenen Leib erfahren. Gespräche über das Sex sind ihr unangenehm, obwohl sie nicht ganz abgeneigt ist.
Zeichnung: Die Zeichnungen sind fein und mit viel Gefühl gezeichnet. Die Hintergründe sind sehr detailliert und lebhaft. Man könnte denken, dass das alles einfach abgezeichnet worden ist. Die Personen haben realistische Proportionen.
Erscheinungstermine: Love Hina erscheint alle zwei Monate. Also Juli, September, November...und so weiter. Insgesamt sollen sechs Bände in Deutschland erscheinen.
Fazit: Love Hina ist eine schön gezeichnete Geschichte mit viel Pepp und vor allem sehr viel Witz. Natürlich kommt man bei den ganzen gut aussehenden Mädchen um das eine oder andere bisschen nackte Haut nicht herum. Der Wechsel zwischen Romantik, peinlichen Situationen und Schlägereien ist perfekt abgestimmt und ziemlich rasant. Leider ist die wesentliche Story mit den ganzen Tests etwas langatmig. Alles in allem ist Love Hina ein ausgezeichnetes Manga, für das man gerne 5€ bezahlt.
Hallo! Ein wirklich guter Bericht. Ja, Keitaro hat es wirklich gut, allein unter so vielen Frauen (die ihm teilweise an Gurgel wollen) ^_^. Viele Grüße Evil_Eye.
chenbuch, DeutschDas Verwirrspiel zwischen Naru und Keitaro setzt sich auch in diesem letzten Band von \"Love Hina\"" fort. Naru ist hin- und hergerissen zwischen Zweifeln und Ang...
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29.10.2002 17:39
^^"
29.10.2002 17:09
Ich liebe besonders die Animes
08.10.2002 04:15
Hallo! Ein wirklich guter Bericht. Ja, Keitaro hat es wirklich gut, allein unter so vielen Frauen (die ihm teilweise an Gurgel wollen) ^_^. Viele Grüße Evil_Eye.