Über sich:Übertreibt es nicht mit den Fragebögen. Yakety Sax.
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Vor einiger Zeit war ich meines Geldes überdrüssig und legte es in einer Sammelmangabestellung an. Nachdem ich die Fortsetzungen meiner Lieblingsserien auf die Bestellliste gesetzt hatte, merkte ich, dass mein Budget noch für genau einen Manga reichte. Da bestellte ich mir die erste Nummer von Love Hina. Ich hatte schon einiges von diesem Manga gehört, es war nur Gutes. Nach dem ersten Band habe ich mir noch Band zwei und drei geholt, dann war aber Schluss.
Inhaltsangabe : Der Japaner Keitaro Urushima ist vom Schicksal gezeichnet : Keine Freundin, dumm und keine Aussicht auf Besserung. Dabei will er doch auf Japans Uni Nr.1, die TouDai ! Dies ist sein größter Traum, weil er einer Sandkastenfreundin in seiner Kindheit versprach, dort mit ihr zu studieren. Leider ist er schon zweimal durch die Aufnahmeprüfung durchgefallen und seinen Eltern wird es genug : Sie schmeissen ihn raus. Der kurzzeitig obdachlose Keitaro fährt daraufhin zu Omas Hotel, das inzwischen jedoch zum Mädchenwohnheim umfunktioniert wurde. Seine Tante setzt Keitaro zum Entsetzen der dort wohnenden Mädchen als Hausmeister ein. Weil diese ihn für einen Perversling halten und er leider auch durch sein Pech in einige "sticky situations" (kenne das deutsche Wort dafür nicht - vielleicht schwüle Situationen ?) bringt. Die Story dreht sich dann weiter um Keitaro, seine Prüfungsprobleme und den Alltag im Mädchenwohnheim.
Charaktere : Keitaro wie schon gesagt ein Looser, da kann man sich ja mal richtig gut mit identifizieren. Sein Handeln ist eigentlich nicht wirklich von ihm bestimmt, sondern von seinem Mangaschicksal, weil er einfach ein unglaubliches Pech hat. Die Mädchen sind alle etwas eindimensional gestrickt, wie ich finde : Zum Beispiel die 13-jährige dunkelhäutige Ausländerin immer frech und aufgeweckt. Die 12-jährige Shinobu ist immer dem Heulen nahe und hat Angst in der Schule zu versagen. Eine andere geht gerne auf Partys. Diese Beschreibung sind absolut genügend, es spricht für die Tiefe der Charaktere, dass man sie auf so kurze Art und Weise beschreiben kann. Mir persönlich sind die Charaktere in Love Hina einfach alle etwas zu einfach gehalten. Eine Charakterentwicklung gibt es auch nicht wirklich, zumindest nicht in den 3 Bänden die ich gelesen habe. Im dritten Band wurde dann sogar eine neue Figur eingeführt, was dann auch ein wenig meiner Meinung nach ein Armheitszeugnis war. Denn die 8 Charaktere im Wohnheim sind doch absolut genug und reichen auch, warum kann man die nicht noch etwas besser beschreiben und muss gleich wieder einen neuen Charakter einführen, um den Manga spannender zu machen ?
Zeichnungen : Die japanischen Landschaften und Stadtlandschaften, Umgebungen, Zimmer und so weiter gefallen mir sehr gut und sind meiner Meinung nach sehr schön gezeichnet. Lobend zu erwähnen ist, das man sich bei der Gestaltung der Hintergründe immer viel Mühe macht. Die Art, wie der Autor die Figuren malt, gefällt mir aber nicht so. Sie sehen ziemlich puppenartig aus. Die Emotionen können sie schon vermitteln, aber trotzdem erinnern sie mich eiinfach mehr an Puppen als an Menschen. Aber das ist eben mein persönlicher Geschmack und der variiert bei jedem Menschen.
Allgemeine Meinung : Ich fand Love Hina im Endeffekt einfach nicht wirklich fesselnd und die Geschichte auch nicht spannend. Es war ganz unterhaltsam, mehr war es aber nicht. Die Story lässt Tiefe vermissen und es kommt mir so vor, als würde sich viel wiederholen (Keitaro kommt in eine für ein Mädchen peinliche Situation, Mädchen jagt ihn und er bekommt Schläge, kommt sehr oft vor in Love Hina). In den drei Bänden, die ich gelesen habe, kommt die Story auch nur sehr schleppend voran und entwickelt sich nur langsam. Richtig romantisch wird die Story auch nicht richtig. Ein paar witzige Momente hat der Manga zwar, aber in denen habe ich höchstens den Mundwinkel verzogen, richtig lachen konnte ich nie. Also passiert auch meiner Meinung nach zu wenig in Love Hina.
Fazit : Weil mir die Charaktere zu platt, die Geschichte nicht fesselnd genug und die Story zu langsam waren, habe ich nach dem dritten Band mit dem Love Hina-Kaufen aufgehört und ich verspüre immer noch nicht die geringste Lust, mir den vierten Band zu besorgen. Allerhöchstens würde ich den Anime mal im Fernsehen gucken, aber Geld werde ich sicher nicht nochmal dafür ausgeben und ich empfehle es auch niemandem. Der Manga ist zwar ganz nette Unterhaltung, aber dafür lohnt sich die Geldausgabe eben nicht. Die 5 Euro kann man mit Sicherheit in einen besseren Manga anlegen.
chenbuch, DeutschDas Verwirrspiel zwischen Naru und Keitaro setzt sich auch in diesem letzten Band von \"Love Hina\"" fort. Naru ist hin- und hergerissen zwischen Zweifeln und Ang...
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01.01.2005 01:07
bin eh nicht so der manga-fan
24.11.2004 10:58
schöner Bericht, LG Anne
19.11.2004 16:02
Wirklich ein sehr guter Bericht!LG Sandra