... Elystar, sozusagen der Mercedes der Fünfziger, auch mit entsprechend saftigen Preisen, und eben MBKs Evolis bzw. den absolut baugleichen Zest von Yamaha, die beide, da schon älter, auch preiswerter sind.
Ich besitze einen gebrauchten Evolis (Bj.96, 4.000km), meine Schwester eine Zest (Bj.94, ... Bericht lesen
erhältlich ist.Die Anlage kombiniert eine Leistungssteigerung über den gesamten Drehzahlbereich mit einem sportlichen Sound und einem unschlagbar günstigen Preis-/Leistungsverhältnis.Mit ABE/E-Zulassung für viele Modelle!
Diese Anlage kombiniert eine Leistungssteigerung über den gesamten Drehzahlbereich mit einem angenehm leisen Sound. Mit ABE/E-Zulassung für viele Modelle!
erhältlich ist.Die Anlage kombiniert eine Leistungssteigerung über den gesamten Drehzahlbereich mit einem sportlichen Sound und einem unschlagbar günstigen Preis-/Leistungsverhältnis.Mit ABE/E-Zulassung für viele Modelle!
seine Langlebigkeit und unterscheidet sich vom Serienzylinder nur durch geänderte Steuerzeiten und größere Überströmkanäle, aus denen er auch sein Mehr an Leistung bezieht.Die Leistungsausbeute liegt bei diesen Zylinder je nach Abstimmung bei ca. 6 - 7 PS ( 4,5 - 5 kw)
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten; Preise und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein. Alle Angaben ohne Gewähr.
Erfahrungsbericht von Chris_Berlin über MBK Evolis 50 29. Mai 2003
Produktbewertung des Autors:
Fahreigenschaften:
gut
Bremsleistung, Trockenheit:
mittelmäßig
Fahrwerk:
sehr gut
Komfort:
mittelmäßig
Verarbeitung:
mittelmäßig
Zuverlässigkeit:
schlecht
Pro:
Viel Platz für große Leute oder zu zweit
Kontra:
Hoher Benzinverbrauch, viele Detailmängel
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
( NACHTRAG UNTEN BEACHTEN!!! )
Da ich 1.93 groß bin und gelegentlich auch mit meiner Freundin fahren wollte, war das Angebot an 50ccm-Rollern extrem klein. Es gibt praktisch keinen Roller, bei dem ich beim Kurvenfahren nicht mit den Knien an der Lenker schlage. Ich habe circa 50 Rollertypen probiert, und es gibt nach meinen Recherchen eigentlich nur zwei passende große Roller: Peugeots Elyseo bzw. Elystar, sozusagen der Mercedes der Fünfziger, auch mit entsprechend saftigen Preisen, und eben MBKs Evolis bzw. den absolut baugleichen Zest von Yamaha, die beide, da schon älter, auch preiswerter sind. Ich besitze einen gebrauchten Evolis (Bj.96, 4.000km), meine Schwester eine Zest (Bj.94, 12.000km), und da die Roller wirklich absolut gleich sind, spreche ich gleichermaßen über beide, da auch Vor- und Nachteile völlig identisch sind.
Der größte Vorteil ist wirklich die Größe, man sitzt bequem auf einer Riesenbank, hat ein großes Helmfach und ein Topcase. Super. Also der Tipp für Große. Kann man gar nicht genug betonen! Nachteile gibts leider auch: Am schlimmsten ist der Benzinverbrauch, der bei 4,5 Liter auf 100km liegt. Das ist schon heftig, da ist der Unterschied zum VW Lupo nicht mehr groß. Daher ist auch die Reichweite grade mal 100km, das is mir zu wenig! Dazum kommt etwa 1 Liter Öl auf 1000km, das ist ok. Der Kickstarter ist so blöde angebracht, dass man den Roller jedesmal aufbocken muss, wenn er damit gestartet werden soll. Fehlkonstruktion! Leider springt er, wie so viele Roller, bei Kälte auch nicht sehr gut an. Naja, hm, generelles Problem der Zweitakter (?), ich weiß nicht, es nervt, aber irgendwann kommt man schon los. Auch ein Problem vieler Roller, nicht nur von diesem, ist sicher die schwache Hinterrad-Trommelbremse. Die Bremswirkung ist - ähm, milde ausgedrückt - soft, besser gesagt, kaum spürbar (ok, ich wiege auch 88kg). Die Vorderradscheibenbremse dagegen ist prima, gut zu dosieren und standfest. Die Räder, die viele zu klein finden, kann ich nicht bemängeln, man darf halt nicht zu schnell Kurven fahren, is ja keine Rennmaschine; ich fühl mich jedenfalls sicher mit dem Roller. Tja, das klang erst mal eher negativ, is aber nicht so, denn im Grunde is es ein ordentlicher Roller, mit Einschränkungen empfehlenswert, und große Leute haben eh kaum eine andere Wahl. Sonst gibts nicht viel zu sagen, der Roller läuft zwischen 55 und 65 km/h, Unterschiede zwischen Normalbenzin und Super Plus gibt es definitiv nicht. Motor und Bedienung sind prima, Licht ist gut, Tacho und Ölanzeiger auch ok, aber bereits bei halben blinkt bei jedem Beschleunigen die Öllampe durch Füllstandsschwamkungen auf, das nervt, lässt sich aber durch Nachfüllen leicht ändern. Schön ist die Digitaluhr im Cockpit. Wenn sie denn funktioniert. Bei Nässe beschlägt die Scheibe und zum Batteriewechsel muss man praktisch den halben Roller auseinanderschrauben. Auffällig an dem Roller fand ich noch, dass ne Menge Schrauben im Plastik bereits ins Leere drehten, Metallfassungen wären hier nicht schlecht gewesen. Gut ist der Metallrahmen des Topcase, an dem man den Roller hinten auch mal anheben und verschieben kann (z.B. in der Garage). So, das waren meine persönlichen Erfahrungen, technische Daten findet ihr woanders, is ja klar. Gute Evolis / Zest gibts nach meinen Recherchen bereist zwischen 550 und 750 Euro. Auf das klassische Rollerproblem Rost am Auspuff achten, ansonsten gibts zumindest keine versteckten Schwächen mehr.
NACHTRAG nach ca. eineinhalb Jahren (Aug 2004):
Habe meinen alten Bericht auf Ciao wiederentdeckt und schreibe noch ein paar Zeilen, da ich den Roller gerade verkauft habe, und in den andertalb Jahren noch einiges vorgefallen ist. Montagsgerät hin oder her, der Roller zählt offenbar nicht gerade zu den zuverlässigsten. Ich zähle mal die Mängel auf, die in dieser Zeit noch aufgetreten sind:
- hinterer Stoßdämpfer defekt - Lenkkopflager verklemmt => schwergängige Lenkung (teuer!) - Auspuff verstopft - seltsame Heck-Reifen-Ausbeulung => Reifenwechsel - sehr (!) ungenaue Tankanzeige - diverse abfallende Plastikteile (z.B. an den 2 Schlössern) - schwaches Licht - Hupe abgefallen (grins, Halterung gebrochen) - Batterie erneuert - linker Lenkgriff löst sich bei hohen Temperaturen - rechter Gasgriff wackelt stark - Digitaluhr defekt - Lack wird unansehnlich (ne wirklich, andere alte Roller sehen da noch besser aus) - Roller fährt mal 55, mal 65, keine Ahnung, warum (Außentemperatur?) - die Federung ist fast zu straff (und ich wiege immerhin 88kg), man hopst bei Huckeln fast vom Sitz
Gut, klar, nicht alles sind schwerwiegende Mängel, aber bei so vielen Problemen in so kurzer Zeit kann man von Qualität und Zuverlässigkeit nicht wirklich sprechen. Das allerschlimmste ist, dass sämtliche Schrauben am ganzen Roller dermaßen festgerostet sind, dass (Eigen-)Reparaturen sehr nerven- und zeitaufwendig werden! Das nur zur Info, falls sich den Roller noch mal jemand holen will. Lange wirds das Modell ja sicher auch nicht mehr gebraucht geben.
Die Piaggio Ape 50 ist ein Zweitakter betriebenes Dreirad.
Der ernorme Vorteil ist allerdinsg, dass dieses wenn auch kleine Auto als Roller mit 50 ccm angemeldet wird und so nur etwa 100 € Versicherung im Jahr verschlingt, keine weiteren Kosten, außer... mehr