... Massia Barfoot Technology.
Die Vorgeschichte
Als ich eines Morgens aufwachte, hatte ich unbeschreibliche Schmerzen in meinem linken Bein, die Zehen waren fast taub, egal wie ich mich verhielt, ich bin fast wahnsinnig geworden vor Schmerzen.
Folge: Verspannung des linken Beins und des Beckenbereichs, welche die Schmerzen noch potenzierten.
Meine Hausärztin hat mich zunächst zu einer Kernspin-Tomographie geschickt. Diese musste ich nach einer Minute abbrechen, weil ich es im Liegen nicht mehr aushalten konnte.
Danach sofort wieder zur Hausärztin, die sofort in einer Reha-Klinik angerufen, einen Notfall angemeldet und mich noch am Freitag nachmittag dort hingeschickt hat.
Der Fussweg vom Parkplatz zum Klinikbau hat mich fast umgebracht.
Doch dort wurde als erstes mein Schmerz gelingert durch eine Infusion, diese machte mich ein wenig müde, ich konnte mich nach einer halben Stunde flach hinlegen, da war die Kernspin-Tomographie geradezu ein Kinderspiel.
Ergebnis: Bandscheibenvorfälle zwischen 5. und 1. Wirbel, nicht operabel.
Entscheidung: eine Schmerztherapie, danach konservative Behandlung durch Krankengymnastik.
5 Tage Klinikaufenthalt, danach "Rauswurf", um möglichst schnell zur weiteren Behandlung zu kommen.
In unserem Ort (3500 Einwohner) gibt es eine Krankengymnastin, die ich in dieser Sache in Anspruch nehmen konnte. Dort ist mir viel über meinen Körper und seine Reaktionen klar geworden.
Diese Krankengymnastin hat sich meine Schuhe angeschaut und dann nur den Kopf geschüttelt. Damit würde ich meinem Körper keinen Gefallen tun....
Sie zeigte mir einen Prospekt über Schuhe, die ich bis dato noch nicht kannte: MBT.
Sie sprach eine Empfehlung aus.
Der Kauf
Im Nachbarort habe ich ein Sportgeschäft ausfindig gemacht, das auch MBT-Schuhe im Sortiment hat.
EIn Besuch dort diente zunächst nur der eingehenden Information.
Um konkreter zu werden, durfte ich ein Paar anziehen - es waren Sandalen - und nach ersten etwas unsicheren Schritten konnte ich im Lauf von nur 5 Minuten sicher gehen.
Ich war am Ende so überzeugt, dass ich damit meinem Körper etwas Gutes tue,
dass ich sie mir gleich gekauft habe - rund 200 Euro.
Gleich am Montag drauf wurde ich zu einem Abend-Termin eingeladen, an dem ein
qualifizierter Trainer eine Gruppe von etwas 12 Personen instruierte.
Das hat für alle Beteiligten eine Menge gebracht, vor allem wurde das Prinzip erläutert,
Gehübungen durchgeführt, alle Fragen beantwortet.
Das muss ich lobend erwähnen, denn das bekommt man bei anderen Schuhen ja nicht angeboten....
Der Gebrauch
Diese Sandalen habe ich mir zunächst nur für den häuslichen Gebrauch gekauft, um meine "alten Treter" abzulösen.
Doch im Lauf der Zeit bin ich auch - sofern es nicht gerade geregnet hat - auch draussen damit gelaufen.
Meine Erfahrungen damit sind ausschliesslich positiv.
Besonders nach einer 13 km langen Wanderung mit normalen Wanderschuhen taten mir mein Becken und meine Füsse weh, in Oberschenkeln und Unterschenkeln dagegen habe ich nichts gespürt.
Um mich zu entspannen, habe ich die MBTs angezogen, die Bescken-Beschwerden waren weg und die Füsse taten auch nicht mehr weh.
Offensichtlich werden durch diese Schuhe andere Muskeln betätigt als mit normalem Schuhwerk, und das scheint das gute Prinzip dieser Schuhe zu sein.
Bisher war ich immer leicht vornüber gebeugt gelaufen, jetzt mit MBT gehe ich so aufrecht wie selten bisher in meinem Leben, was meiner Wirbelsäule und meinen Bandscheiben sehr gut tut.
Fazit
Auch wenn der Preis für ein Paar Schuhe etwas erhöht erscheint, investiere ich diesen für mein Wohlergehen gerne.
Meine Frau hat sich zwei Tage nach mir ein paar Feste Halbschuhe gekauft. Sie hatte einen Bänderriss und sowieso Probleme beim Laufen. Doch in diesen Schuhen hat sie die Schmerzen nicht mehr so stark gespürt.
Jetzt - nach längerer Nutzung - hat sie die Schmerzen überwunden.
Für den Winter werde ich mir auch noch ein paar feste, geschlossene MBTs zulegen,
zumal es immer besser ist, zwei bis drei Paar Schuhe alternativ nutzen zu können.
Aus meiner Sicht und aus meiner Erfahrung kann ich diese Schuhe sehr empfehlen.
Allerdings können - soweit ich das mitbekommen habe - nicht alle Leute solche Schuhe nutzen, meine Schwester und eine Nachbarin haben zB ausgesagt, dass bei ihnen diese Schuhe eher Rückenschmerzen verursachen.
Das sei fairerweise erwähnt.
Nachtrag:
Im Schuhkasten findet man noch einiges ausser den Schuhen:
1. Eine DVD, mit der man noch einmal genauer anschauen kann,
wie diese Schuhe funktionieren und richtig gebraucht werden,
2. Ein Handbuch, das ebenso hilfreich ist.
3. Eine Karte zur kostenlosen Teilnahme an einem Kurs durch einen ausgebildeten Instruktor - sehr empfehlenswert daran teilzunehmen.
17.07.2008 12:23
ich bin auch drauf und dran, mir solche zu kaufen