MEDA - Gute Küchen

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MEDA empfiehlt IKEA

1  13.02.2011 (14.02.2011)

Pro:
Preis für Möbel & Einbau

Kontra:
Ehrlichkeit & Kompetenz des Personals, Preis für Geräte & Armaturen

Empfehlenswert: Nein 

Details:

Größe des Sortiments:

Verfügbarkeit des Sortiments:

Preisniveau:

Fachliche Beratung:

Wartezeit an der Kasse zu Stoßzeiten:

Parkmöglichkeiten zu Stoßzeiten:

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Theimer

Über sich:

Mitglied seit:13.02.2011

Erfahrungsberichte:1

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 7 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als hilfreich bewertet
Vorbemerkung

Auch wenn es sich in dieser Kategorie eigentlich von selbst versteht, ich bewerte hier NICHT die Qualität der von MEDA gelieferten Küche, sondern nur die (soviel sei schon verraten) verheerende Leistung des Dienstleisters MEDA.
Vorgeschichte

Nach einer Eigenbedarfskündigung musste eine neue Wohnung her - da hatten wir Riesenglück. Nur war dort keine Küche drin, also was tun? Zu der Zeit stand noch nicht fest, ob wir unsere alte (IKEA-) Küche würden an den Nachmieter abstoßen können, oder ob wir sie mitnehmen müssten, aber ich gebe zu, wir hatten einfach Lust auf was Neues. Und da wir sowieso immer wieder bei IKEA waren, haben wir uns dort natürlich auch nach Küchen umgesehen, und ich versuchte, meine Frau von den Vorzügen eine Modulküche zu überzeugen. Weil ich keine Lust auf Scherereien mit dem Einbau hatte. Nur: Genau gegenüber IKEA nahe Düsseldorf liegt eine MEDA-Filiale, und spontan beschlossen wir am Samstag gegen 18 Uhr, dort reinzugehen.
Sortiment

Ein Rundgang durch den Laden zeigte ein Riesensortiment von Küchen, alle mit Preisbeispielen einer bestimmten Standardkombination, die für den eigenen Bedarf nicht viel aussagen. Was wir sahen, gefiel uns, und erschwinglich schien es auch. Also begaben wir uns mit unserem einfachen OOo-Vektorgrafikgrundriss an einen Beratungsplatz, zu einem, nennen wir ihn Herrn Schräuber.
Beratung

Herr Schräuber übertrug unsere Zeichnung in seinen Computer, wir sagten ihm, welche Beispielküche uns gefallen hatte, und er fing an zu planen. Durchaus auch nach seinen persönlichen Vorlieben, was ja in Ordnung ist. Was herauskam, schien mir zuwenig Stauraum zu bieten, also bauten wir weiter um die Ecke, so wurde es etwas besser. In der Praxis haben wir immer noch zuwenig Stauraum, was uns bei zweimal über den Plänen schlafen vermutlich aufgefallen wäre - warum wir die Pläne zuhause nicht gegengecheckt haben, dazu später mehr.
Preis

Der ausgerechnete Preis schien attraktiv, er umfasste die Möbel, einen Dunstabzug, einen Herd und den Einbau (auch der Fremd-Spülmaschine). Den Herd versahen wir mit Storno-Option, um ggf. unseren alten doch noch mitnehmen zu können, falls unser Nachmieter die Küche nicht übernehmen wollte. Der Preis des Herdes im Paket mit der Küche schien aber doch hoch: 720,- für das einfachste Siemens-Modell. Auf Nachfrage meiner Frau, ob es dann nicht besser wäre, sich einen Herd günstig im Internet zu besorgen und ihn dann von MEDA einbauen zu lassen (was die ausdrücklich anbieten), antwortete Herr Schräuber sinngemäß "da bekonmmen sie keine aktuellen Modelle". Wenige Tage flatterte uns ein Metro-Prospekt ins Haus, mit dem aktuellen Siemensmodell drei Ausstattungsstufen höher, Preis: 600,- brutto. Nun ja.
Der Dunstabzug schlug mit 290,- zu Buche und da ist kein Kohlefilter für die Umluft dabei! Worauf Herr Schräuber uns nicht hinwies.
Und die Armatur war ein Super-Sonder-Schnäppchen für 132,-. Da hört die Preisskala beim freundlichen Schweden gegenüber gerade auf (aber ich will nicht meckern: die Armatur ist das Schönste an der ganzen Küche)...
Von vornherein fest stand, dass wir eine Siemens-Extraklasse-Spülmaschine von Freunden übernehmen würden und den Herd haben wir schlussendlich storniert, weil wir unsere alte Küche nicht losgeworden sind. Und den Kühlschrank wollten wir eh freistehend haben.
Liefertermin

Es war mittlerweile 20 Uhr geworden, wir hatten Samstag in der KW 39 und die Frage nach dem Termin kam auf. Herr Schräuber sicherte uns zu, die Küche würde auf jeden Fall in der KW 44 eingebaut. Genau die Umzugswoche. Das erschien uns zu schön, um wahr zu sein, daher fragten wir mehrfach nach, ob das wirklich klappt? Herr Schäuber blieb dabei, vorausgesetzt, wir unterschrieben sofort.
Gerne hätten wir die Planung überdacht, uns anderweitig umgesehen, und vielleicht erst Dienstag oder Mittwoch unterschrieben. Aber auf abermalige Nachfrage bestätigte Herr Schräuber erneut, dass die KW 44 auf jeden Fall klappt, darauf könnten wir uns verlassen.
Wir ließen keinen Zweifel daran, dass deieser Liefertermin kaufentscheidend für uns sei, und unterschrieben, nicht ohne vorher nochmal nachzufragen.
Die Lügen

Tja, der geneigte Leser ahnt es schon: ALLES GELOGEN. Der Schräuber hat uns später einmal bestätigt "9 von 10 mal klappt es". Das sind, wenn ich richtig rechne, 90%. D.h. er hat an dem Abend unsere Unterschrift erschlichen mit der Lüge "KW 44 klappt auf jeden Fall" (das sind, wenn ich richtig deutsch kann, 100%).

Wann die Küche kam? In der KW 45. Ist doch nicht so schlimm? Es ist ein Extra-Urlaubstag. Und der Schräuber, Verkäufer, der mir, Kunde, ins Gesicht lügt. Das ist vollkommen inakzeptabel, ganz egal, ob es sich um einen Tag, eine Woche, einen Monat oder ein Jahr handelt.

Es geht weiter:
Herr Schräuber versprach viele Male "ich melde mich dann und dann bei Ihnen". Z.B. um konkrete Termine abzustimmen, um ein Entgegenkommen für den vergeigten Termin anzubieten etc. ALLES GELOGEN.
Als der Disponent, nennen wir ihn Herrn Eichel, bei mir anrief und sagte "nächste Woche bauen wir ein", sagte ich ihm natürlich, dass das eine Woche zu spät sei. Eichel meinte aber "ja die Küche wird ja erst diese Woche zu uns geliefert". Schräuber dagegen auf entsprechende Nachfrage / Beschwerde meiner Frau: "ja die Küche ist da, der Eichel hat ja keine Leute". Nur eine Aussage kann wahr sein, die andere ist: GELOGEN.
Die Inkompetenz

Kurze Zeit nach dem Zustandekommen des Kaufvertrags war der Aufmaßtechniker in der neuen Wohnung, das klappte also. Nur: beim Einbau der Küche stellte sich heraus, dass der Sockel nicht passte, weil die Küche auf 3,5m Länge ein Gefälle von 5cm hat. Was entweder der Aufmaßtechniker, der tagaus, tagein Küchen vermisst, nicht gemerkt hat, oder aber (was uns die Küchenbauer nahelegten) der Verkäufer, d.h. wieder der Schräuber, nicht in den Computer übertragen hat.

Es musste also ein neuer Sockel hergestellt werden. In der KW 47 dann ein Anruf von Eichel, dem Disponeten "wir bauen den Sockel am 07. Dezember ein". Auf meine Entgegnung, dass wir beide berufstätig sind und da nicht mal eben können erdreistet sich Eichel, der Disponent, mir, dem Kunden mit einer Reklamation, zu sagen "ja dann muss ich sie erstmal beiseite schieben".
Wohlgemerkt: Die Küchenbauer sind angekündigt um 9 Uhr. Sie kommen nach 10 Uhr. Der nachträgliche Einbau des Sockels (tatsächlich dann am 29. Dezember. immerhin stolze 7 Wochen nach dem "auf jeden Fall" zugesicherten Liefertermin) dauert eine halbe Stunde. Passt also bequem vor einen anderen Kücheneinbau. Schade, dass ich das weiß, der Eichel aber nicht...

Fazit

Ich könnte viel mehr schreiben. Aber MEDA hat mich eindeutig schon zuviel Zeit gekostet, daher ist das hier quasi eine Kurzfassung.
Wer in einer Kleinstadt im Westen Düsseldorfs steht, eine Küche braucht und zwischen MEDA auf der rechten und IKEA auf der linken Straßenseite steht, sollte sich nach links wenden.
Dienstleistung kommt von: dienen und leisten. Das dürfte jedem klar sein, MEDA nicht.
Nachbemerkung

Beim Einbau der Küche haben wir für den fehlenden Sockel einen Teilbetrag (ca. 7%) des Kaufpreises einbehalten. Und ihn bei der Montage des Sockels vergessen bereit zu stellen. Mit der dadurch notwendigen Überweisung wollten wir uns Zeit lassen, schließlich hat MEDA sich ebenfalls Zeit gelassen. Prompt bekamen wir eine Mahnung. Auf die wir schriftlich (ziemlich deutlich) reagiert haben. Nach 4 Wochen dann die 2. Mahnung "leider haben Sie auf unser Schreiben bis zum heutigen Tag nicht reagiert". Genau: eine LÜGE. Ach so: "dieses Schreiben wurde maschinell erstellt" - bei MEDA lügen also auch schon die Computer...

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Oberlisbler

Oberlisbler

14.02.2011 09:38

Tja ... ich denke dann bist Du an dieser Stelle genau richtig! Denn auch aus meiner Sicht geht es in dieser Kategorie um den Dienstleister und erst in zweiter Linie um die Küchen (sofern sie mit dem Dienstleister identisch sind)! Klasse Bericht und LG Günter :-)

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