Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
witzig, temporeich, abgefahren, coole Sprecher (im englischen O - Ton), hervorragende technische Umsetzung etc . . . |
| Kontra: |
nach nicht einmal eineinhalb Stunden ist der Spass schon vorbei . . . : - ) |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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EINLEITUNG
Auch dieses Jahr fand in Zürich wieder das Kino im HB statt, in welchem jeweils neben einigen Reprisen (dieses Jahr lief noch einmal die gesamte HdR-Trilogie auf der grossen Leinwand) auch einige heisse Vorpremieren zu sehen sind. Unter anderem waren es dieses Jahr "Sin City" (welcher erst im August offiziell starten soll, und für Furore sorgen wird, das kann ich euch garantieren) und eben Madagascar, der am 29.5. sogar als Europa-Premiere gezeigt wurde!!!
Ich als eingefleischter Filmfan konnte mir das in meiner Stadt natürlich nicht entgehen lassen, und so besorgte ich mir gleich beim Start des Vorverkaufs 2 Tickets, um bei diesem Ereignis dabei sein zu können, und eines kann ich schon vorneweg nehmen: Es hat sich gelohnt.
Passend zum Film(titel) war es dann an diesem Tag auch wirklich drückend heiss am Abend des 29.5., und so sassen ich und mein bester Freund Oli eben nicht nur gespannt, sondern auch schwitzend zusammen mit 1398 anderen Leuten in der eigens für diese zwei Kino-Wochen im Zürcher Hauptbahnhof errichteten, riesigen Kinoanlage.
Wie ihr auch an den Bildern sehen könnt lies man sich nicht lumpen, und liess einige der Madagascar-Stars aufmarschieren, was natürlich für eine lockere Stimmung sorgte, wobei ich allerdings nicht wissen will, wie die Leute in den Kostümen geschwitzt haben…
Nun will ich aber nicht länger um den heissen Brei herumreden, sondern euch gleich in die animierte Welt von Madagscar entführen, und zwar anhand der…
STORY
Alles läuft eigentlich prima im New Yorker "Central Park Zoo". Alex, der Löwe, ist der unbestrittene Superstar des Zoos, der "König von New York", der mit seiner Show jeden Tag die Menge verzückt, und auch seine Freunde Marty (ein Zebra), Melman (Giraffe) und Gloria (Nilpferd-Dame) bekommen ihren Teil des Ruhmes. Wie ihr hier schon merkt, können die Tiere sich im Zoo völlig frei bewegen und sind auch gut befreundet miteinander. Auch eine Horde Affen, sowie ein Pinguin-Quartett spielen in diesem Film noch eine Rolle. Die Pinguine sind es dann, die den Film so richtig in Schwung bringen. Sie sind der Meinung, das New York nur wirklich nicht ihrem natürlichen Lebensraum entspricht, und so versuchen sie, sich zur Antarktis durchzugraben.
Aufgrund fehlerhafter Berechnung landen sie dann aber schliesslich nur ein paar Meter weiter in Martys Gehege, welchem sie schliesslich ihren Plan anvertrauen. Nach einigem Nachdenken kommt auch dieser zum Schluss, dass es so nicht weitergehen kann, und auch er möchte zurück in die "Wildnis". Doch seine Freunde sind damit gar nicht einverstanden, schliesslich haben sie hier sehr viele Annehmlichkeiten, neben dem bequem servierten Essen ist z.B. Alex' Höhle noch mit Solarium/Heizung welches über einen Klatsch-Sensor verfügt, ausgestattet usw. usf..
Obwohl sie Marty mit ihren Argumenten scheinbar vorerst überzeugen können, und er von seinem (wie auch von anderen Tieren) bereits gefassten Plan, mit der U-Bahn zur Grand Central Station und dann weiter nach Connecticut zu fahren (wo es schon um einiges besser sein soll), abzusehen scheint, ist er nachts darauf doch plötzlich verschwunden, worauf sich seine 3 Freunde natürlich auf die Suche nach ihm machen. Auch Affen und Pinguine haben die Gunst der Stunde genutzt, und sind ausgebrochen. Nach einigen Turbulenzen (habt ihr euch schon mal überlegt, wie eine Giraffe in einer U-Bahn Platz findet?) finden sich alle Tiere in der Grand Central Station wieder, wo zwischen Alex und einer mit einer Handtasche bewaffneten alten Dame ein Kampf entbrennt. Schliesslich rückt auch noch die Polizei an, und sorgt dafür, dass die Tiere ruhig gestellt werden. Als Alex wieder erwacht hört er grade etwas davon, dass der Ausbruch der Tiere ein klares Anzeichen dafür sei, dass sie die Gefangenschaft nicht länger ertragen etc., und dass man daher beschlossen habe, sie in ihren natürlichen Lebensraum zu überführen. Nun sind natürlich erstmal alle ziemlich sauer auf Marty, was sich auch auf der Schiffsreise, die die Tiere nun unternehmen fortsetzt, und schliesslich darin endet, dass sie über Bord gehen, weil sie sich so heftig streiten. Die Pinguine jedoch kapern kurzerhand das Schiff und steuern nun Richtung Antarktis.
Unsere Freunde stranden derweil nacheinander an einem verlassenen Strand, ihrem neuen Zoo, wie sie vorerst fälschlicherweise denken. Doch bald schon stossen sie im vor Ihnen liegenden tropischen Wald auf eine ganze Sippschaft von Lemuren (eine Affenart), die jedoch häufig von allerlei gefrässigen Raubtieren angegriffen werden, so auch jetzt, und mehr aus Zufall verscheucht Alex die Raubtiere, womit er natürlich als Held dasteht, da er den Baby-Lemur "Mort" gerettet hat, das süsseste Viech, das je auf einer Kinoleinwand zu sehen war (meiner Meinung nach zumindest). Wenn Mort beim kleinsten Anzeichen von Gefahr oder Aufregung zu heulen oder zu wimmern anfängt, haben "ach-so-niedliche" Charaktere wie z.B. der gestiefelte Kater aus Shrek 2 und andere einfach keine Chance mehr auf der "Niedlichkeits-Skala" :-)
Auf jeden Fall sind Alex und seine Freunde nun akzeptiert bei den Lemuren, allerdings vermisst vor allem Alex die Annehmlichkeiten seines alten Zuhauses. Daher kommt es auch zu einige Meinungsverschiedenheiten, was alles sehr unterhaltsam und auch phantasievoll in Szene gesetzt wurde, genauso wie die obligatorische Versöhnung danach…
Doch bald schon taucht ein neues Problem auf. Als Alex nämlich gebeten wird, seine Show abzuziehen, die auch allen gefällt (ausser dem Lemuren-König, der natürlich keinen König - und Löwen sind nun mal die Könige der Tiere - neben sich haben will), überkommt Alex plötzlich der Instinkt zu jagen, und er sieht in allen in umgebenden Tieren nur noch wandelnde Steaks. Zum Glück kann er gerade noch davon abgehalten werden, Marty zu verspeisen, doch Alex entschliesst sich, von der ganzen Gruppe Abstand zu nehmen, um niemanden in Gefahr zu bringen. Doch das Timing dafür könnte nicht schlechter sein, denn genau jetzt kehren die Pinguine mit ihrem Schiff von Ihrer Antarktis-Expedition zurück, wo es ihnen entschieden zu kalt war (in einer kurzen, aber zum totlachen witzigen Szene zu beobachten), und somit steht der Heimreise nach New York eigentlich nichts mehr im Wege. Nur eben soll natürlich Alex nicht zurückgelassen werden. Eines sei noch verraten, unsere Freunde haben noch einige Gefahren zu überstehen, doch wie der Film genau ausgeht schaut ihr euch dann am besten selber im Kino an, ich jedenfalls fand den Schluss sehr pointiert und witzig.
MACHART
Da Dreamworks, die gleiche Firma, die uns unter anderem auch schon mit den beiden bisherigen Shrek-Filmen beglückte, auch für dieses Animations-Spassfeuerwerk verantwortlich zeichnet, durfte man natürlich gespannt und vor allem auch ziemlich erwartungsvoll sein, wie der Film technisch umgesetzt wurde. Vor allem da in etwa zwei Drittel des ganzen Filmes in einem Dschungel stattfindet (und gemeint ist damit natürlich ein "richtiger" Dschungel, und nicht der New Yorker Grossstadtdschungel ;-)) Und ich kann nur sagen: Hut ab vor den Jungs und Mädels bei Dreamworks Animation, da sie ganz einfach grossartiges geleistet haben. Zwar herrscht häufig solch eine Action auf der Leinwand, dass man gar nicht dazu kommt, die üppigen Landschaften, Wälder und sonstige im Hintergrund befindliche Objekte genauer zu betrachten, doch hin und wieder wird einem dann doch auch ne Verschnaufpause gegönnt, wo man dann im Wind schwankenden Ästen, dem Himmel, und ganz einfach das pulsierende Leben dieses Dschungels zu beobachten, die man zwar häufig gar nicht bewusst wahr nimmt, die allerdings sehr grossen Anteil daran haben, dass das Ganze sich eben auch wirklich "echt" anfühlt bzw. echt ausschaut. Natürlich ist der Ausdruck "echt" mit Vorsicht zu geniessen, da es sich immer noch um einen "gewöhnlichen", zwar am Computer entstandenen Animationsfilm handelt, der aber keineswegs die Absicht hat, wirklich eine real aussehende Welt zu vermitteln wie etwa "Final Fantasy: The Spirits Within", sondern halt eben eher wie gewohnt im Stile eines "Shrek 2" eine echte, lebendige 3-D Umwelt schafft, die aber immer noch etwas comicartiges behält, was ja aber wohl niemanden stören dürfte, und wie gesagt, wer mit dem Look von z.B. Shrek 2 zufrieden war, der wird sich auch hier kaum satt sehen können. Ich jedenfalls fand die Umsetzung der Dschungel-Umgebung sehr, sehr gelungen mit all den kleinen liebevollen Details.
Gleiches gilt auch für den Zoo und die anderen New Yorker Locations, die noch kurz zu sehen sind. Auch dort merkt man, dass das ganze einfach mit viel Liebe zum Detail kreiert wurde, um eine lebendige Atmosphäre zu erzeugen.
Auch was "Beleuchtung" und "Kamerafahrten" anbelangt, hat man sich hier keine Blösse gegeben, Action und Atmosphäre werden gut unterstützt, ohne jemals übers Ziel hinauszuschiessen.
Ich spreche allen Beteiligten hier also ein ganz, ganz dickes Lob aus, dafür, dass sie sozusagen das "Grundgerüst", welches den Film hält und ihm seine Identität gibt, so überragend hingekriegt haben. Auch Felle und sonstige "haarige" Angelegenheiten sehen einfach toll aus, besonders die Lemuren können an dieser Stelle auftrumpfen, achtet darauf, wenn ihr euch den Film anschauen geht!
Wer sich nun fragt, wie es denn mit den Charakteren, ihren Animationen etc. aussieht, der nehme sich bitte den nächsten Abschnitt vor, doch zuerst möchte ich noch ein paar Worte über die Musik verlieren :-)
Auch hier liess man nichts anbrennen, und engagierte einen der bekanntesten Hollywood-Komponisten (obwohl hier gar nicht so viel komponiert, sondern einfach bestehende Lieder verwendet wurden), nämlich Hans Zimmer, der schon für so bekannte Filme wie "The Rock", "Gladiator", "Hannibal", "Black Hawk Down", "The Ring", "The Last Samurai", "As Good as it Gets" und unzählige weitere die Musik beisteuerte. Zwar muss ich zugeben, dass es relativ wenige Stellen gibt, wo mir persönlich die Musik gross aufgefallen ist, doch dies werte ich als positives Zeichen, da sie sich somit eben gut in den Film einfügt, und ab und zu gibt es dann natürlich auch mal ein Highlight, wie z.B. "What a Wonderful World" von Louis Armstrong, dass wohl jeder kennen dürfte, oder eine Neuinterpretation von "I like to Move it" (das Original stammt von Reel 2 Real), welches mehr als nur einmal angestimmt wird *g*. Auch die Bee Gees oder Earth, Wind and Fire steuern je einen Song bei, so dass für jeden etwas dabei sein dürfte.
"DARSTELLER"
Ich werde jetzt hier nicht noch einmal explizit auf die einzelnen Eigenschaften jeder einzelnen Figur eingehen, sondern dies ganz einfach in diesen Abschnitt einfliessen lassen, aber eben "locker" und nicht fest gegliedert.
Wie fast schon üblich für Animationsfilme in den letzten Jahren, konnten Hollywood-Stars für die Sprechrollen gewonnen werden. Da bei uns in Zürich eigentlich glücklicherweise (!!) die Filme immer in Originalton (mit Untertiteln) im Kino gezeigt werden, kam ich in den Genuss der Stimmen von Ben Stiller (Alex, der Löwe), Chris Rock (Marty, das Zebra), David Schwimmer (Melman, die Giraffe), sowie die einzige weibliche Hauptrolle, nämlich Gloria, das Nilpferd, welches von Will Smith's Ehefrau Jada Pinkett Smith gesprochen wird, welche ja in den letzten Jahren immer mehr den Hollywood-Olymp erklimmt, unter anderem war sie in den beiden letzten Matrix-Teilen, oder auch im Blockbuster "Collateral" zu sehen. Und diese Schauspieler zeigen, dass sie es auch Sprech-technisch voll drauf haben. Vor allem von Ben Stiller und noch viel mehr von Chris Rock habe ich persönlich ja einiges erwartet, und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Es ist einfach cool, der spritzigen Art, wie die Dialoge rübergebracht werden, zuzuhören, welche natürlich selber durch ihre Qualität auch einiges zum gelingen des Films beitragen, denn wenn man eines nicht behaupten kann, dann ist es, dass die Autoren ideenlos beim schreiben der Dialoge und Witze gewesen wären!!
Ebenfalls ein ganz wichtiges Element bei Animationsfilmen dieser Art sind die Gesichtsanimationen, da ja häufig auch Sachen ohne Worte ausgedrückt werden müssen, und man mit gelungenen Gesichtsanimationen ganz klar die Qualität des Films steigern und ihn auch witziger machen kann, z.B. durch verdutzte Gesichtsausdrücke, oder auch durch leicht übertriebene Darstellungen jeglicher Art. Dies ist wirklich hervorragend gelungen, jeder Charakter hat seine eigene Art, dreinzublicken, und die verschiedenen Mimiken wurden gut den einzelnen Gesichtsformen angepasst, so dass bei jeder Figur das Maximum herausgeholt wurde, einen kleinen Eindruck vermitteln euch hoffentlich die angehängten Bilder.
Auch was die restlichen Animationen der Protagonisten angeht, gibt es eigentlich nichts zu bemängeln, es passt schlicht und einfach alles zusammen! Manchen mag zwar die allgemein etwas "eckig" wirkende Darstellung der Figuren verwundern, doch ist dies ein Stilmittel, das sehr gut in den Film passt, und somit auf keinen Fall stört, sondern eher sogar positiv ist.
Auch wurden die Charaktereigenschaften sehr schön, ausgearbeitet, wenn auch natürlich häufig etwas übertrieben, um dem ganzen noch mehr Witz und Charme zu verleihen. So hat natürlich Alex als Löwe seinen Stolz, was vor allem in der Szene zum tragen kommt, als er Marty (der ja eigentlich an allem die Schuld trägt) ausschliessen will und auf dem Strand eine Linie zieht, die Marty fortan nicht mehr überschreiten darf, wobei jeder für sich in Anspruch nimmt, auf der "Fun Side" zu sein, wobei hier allerdings Marty recht behält, da Alex schliesslich alleine auf seiner Seite ist. Als dann bei seiner aus Holzstämmen zusammengebastelte Nachricht "HELP" (Hilfe) das "P" auseinanderfällt, und fortan nur noch "HELL" (Hölle) zu lesen ist, reicht es ihm, und er schafft es, seinen Stolz zu überwinden!
Charakterlich auch schön überzogen ist Julian/Julien, der Lemuren-König (welcher übrigens von niemand geringerem als Sacha Baron Cohen, besser bekannt als "Ali G." gesprochen wird), der ein absoluter Showman (oder besser Showanimal?) und daher kaum zu stoppen ist, und der auch für die vorhin angesprochene "I like to move it" Neuinterpretation verantwortlich ist. Ihr werdet sehen was ich meine :-) Und so hat jede Figur ihre kleineren und grösseren Macken sowie liebens -und lachenswerte Eigenschaften, die einen den ganzen Film über prima unterhalten. Alex ist wie gesagt stolz und eingebildet, Marty vorlaut und übermütig, Melman verfällt häufig mal in Panik, und Gloria gibt sich gerne divenhaft.
Somit kann ich auch unter diesen Absatz nur ein Fazit schreiben, nämlich: Ziel erreicht, Unterhaltungswert gesteigert!!
ALLGEMEINE INFOS (ZUSAMMENFASSUNG)
Filmtitel: Madagascar
Genre: Animationsfilm / Komödie / Abenteuer
Herstellungsland: USA
Produktion: Dreamworks Animation
Laufzeit: 86 min
Darsteller (Sprecher): Ben Stiller, Chris Rock, Jada Pinkett Smith, David Schwimmer, Sacha Baron Cohen a.k.a. Ali G. u.a.
Regie: Eric Darnell, Tom McGrath
Musik: Hans Zimmer
Altersfreigabe: Hierzulande noch keine offizielle, dürfte aber ab 6 Jahren freigegeben sein.
off. Kinostart: 14.7.05 (deutschsprachige Schweiz und Deutschland), 15.7.05 (Österreich)
MEINE MEINUNG UND FAZIT
Auch wenn auf den gängigen Filmseiten (wie z.B. imdb.com, von wo ich auch einige der gerade aufgeführten Infos übernommen habe) die Meinungen zu diesem Film durchaus geteilt sind, ich persönlich habe mich allerbestens unterhalten. Klar ist die Story ziemlich unrealistisch und unglaubwürdig, aber hey, mal im Ernst, wer bei so einem Film alles strikt nach Logik und Realismus wertet, der soll sich doch besser gleich erschiessen, weil er oder sie dann ganz einfach nur ein Miesmacher ist, den die Welt nicht braucht (um es mal ein bisschen überspitzt zu sagen).
Es ist allerdings so, dass es natürlich viele Witze gibt, die auch oder sogar speziell auf ein sehr junges Publikum abzielen, hingegen auch solche, die wohl eher nur Jugendliche und Erwachsene verstehen dürften, somit ist für jeden etwas dabei, und ich habe mich auch bei den "kindlichen" Spässen zum Teil fast kaputtgelacht, weil sie einfach mit soviel Schwung und Liebenswürdigkeit vorgetragen werden, dass man einfach nicht anders kann, als zu lachen, genauso wie bei einigen staubtrockenen Pointen, die einen völlig unerwartet treffen und bei denen man laut herauslacht (z.B. bei Melmans plötzlichen Schlafattacken :-))
Interessant für Filmkenner dürfte auch sein, dass doch einige bekannte Filme parodiert werden, unter anderem "American Beauty" (Anstatt Mena Suvari in Rosenblättern "badet" hier Alex in seinen Träumen in Steaks) oder "Cast Away" ("Wilson" lässt grüssen), was einfach Spass macht.
Was das Ganze noch abrundet sind dann Aktionen, die abseits des eigentlichen Geschehens zu sehen sind, und ebenfalls für den einen oder anderen Lacher sorgen, schaut ganz einfach auch mal ein bisschen Richtung Bildrand, auch wenn die Haupthandlung scheinbar in der Mitte der Leinwand stattfindet, andernfalls könntet ihr z.B. noch die Rettung von Melmans Minze-Bonbon in der U-Bahn-Station verpassen :-)
Ich kann jedem, der sich für den Film interessiert, oder der Shrek 1+2 mochte nur raten: Geht euch den Film anschauen, sobald er rauskommt, und ich bin sicher, die wenigsten unter euch werden es bereuen (einige Leute mit anderer Meinung muss man immer mit einberechnen ;-)).
Wer auf einen guten Mix, bestehend aus einer abgefahrenen Story, viel Tempo, Witze für Jung und alt, farbenfrohe Animationswelten und einer allgemein sehr guten technischen Umsetzung steht, der soll die paar Franken/Euro für den Film in die Hand nehmen, und sich diese 86 Minuten pure Unterhaltung gönnen!
Auf den Bildern könnt ihr sowohl einige Bilder von der Europa-Premiere sehen, sowie natürlich auch einige Bilder aus dem Film. Jetzt schon viel Spass bei Madagascar wünscht euch
Beat
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(01.09.2005)
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sehr hilfreich
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