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Das Mädchen Irma La Douce
(Irma La Douce)
USA 1963, 135 Minuten
Regie: Billy Wilder
Drehbuch: Billy Wilder, I. A. Diamond, nach einem Bühnenstück von Alexander Breffort
Hauptdarsteller: Jack Lemmon (Nestor Patou / Lord X), Shirley MacLaine (Irma La Douce), Lou Jacobi (Moustache), Bruce ... Bericht lesen
JahreSprache: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, SpanischUntertitel: Französisch, Dänisch, Niederländisch, Italienisch, Norwegisch, Spanisch, SchwedischRegie: Billy Wilder; Mit Jack Lemmon, Shirley MacLaine u. a.
Französisch, Dänisch, Niederländisch, Italienisch, Norwegisch, Spanisch, SchwedischRegie: Billy Wilder; Mit Jack Lemmon, Shirley MacLaine u. a.Der charmante Komödienklassiker mit Shirley MacLaine und Jack Lemmon.
wurde von Irma La Douce Shirley MacLaine, einem stolzen Freudenmädchen, als Manager für ihr durchaus einträgliches Gewerbe engagiert, hat sich aber unglücklicherweise in sie verliebt. Wie bringt er eine gefragte Parisienne wie Irma also dazu, ihm treu zu bleiben? Nichts einfacher als das. Er verkleidet sich als ein etwas betagter englischer Lord, der umgehend zu Irmas einzigem Kunden und ausschließlicher Einnahmequelle wird. Doch was soll der eifersüchtige Manager tun, als die begehrenswerte Irma erklärt, sie gehöre nicht dem liebeskranken Nestor, sondern dem tattrigen alten Lord?
wurde von Irma La Douce Shirley MacLaine, einem stolzen Freudenmädchen, als Manager für ihr durchaus einträgliches Gewerbe engagiert, hat sich aber unglücklicherweise in sie verliebt. Wie bringt er eine gefragte Parisienne wie Irma also dazu, ihm treu zu bleiben? Nichts einfacher als das. Er verkleidet sich als ein etwas betagter englischer Lord, der umgehend zu Irmas einzigem Kunden und ausschließlicher Einnahmequelle wird. Doch was soll der eifersüchtige Manager tun, als die begehrenswerte Irma erklärt, sie gehöre nicht dem liebeskranken Nestor, sondern dem tattrigen alten Lord?
wurde von Irma La Douce (Shirley MacLaine), einem stolzen Freudenmädchen, als Manager für ihr durchaus einträgliches Gewerbe engagiert, hat sich aber unglücklicherweise in sie verliebt. Wie bringt er eine gefragte Parisienne wie Irma also dazu, ihm treu zu bleiben? Nichts einfacher als das. Er verkleidet sich als ein etwas betagter englischer Lord, der umgehend zur Irmas einzigem Kunden und ausschliesslicher Einnahmequelle wird. Doch was soll der eifersüchtige Manager tun, als die begehrenswerte Irma erklärt, ihr Herz gehöre nicht dem liebeskranken Nestor, sondern dem tatterigen alten Lord? - -Nach The Apartment sind Jack Lemmon und Shirley MacLaine (für die Kategorie Beste Hauptdarstellerin mit einem Oscar® nominiert) in diesem mit einem Academy Award® (Beste Filmmusik) ausgezeichnetem Lustspiel wieder vereint. Billy Wilder führte bei dieser charmanten romantischen Komödie nicht nur Regie, sonder war auch an der Erstellung des Drehbuchs beteiligt.
wurde von Irma La Douce (Shirley MacLaine), einem stolzen Freudenmädchen, als Manager für ihr durchaus einträgliches Gewerbe engagiert, hat sich aber unglücklicherweise in sie verliebt. Wie bringt er eine gefragte Parisienne wie Irma also dazu, ihm treu zu bleiben? Nichts einfacher als das. Er verkleidet sich als ein etwas betagter englischer Lord, der umgehend zur Irmas einzigem Kunden und ausschliesslicher Einnahmequelle wird. Doch was soll der eifersüchtige Manager tun, als die begehrenswerte Irma erklärt, ihr Herz gehöre nicht dem liebeskranken Nestor, sondern dem tatterigen alten Lord? - -Nach The Apartment sind Jack Lemmon und Shirley MacLaine (für die Kategorie Beste Hauptdarstellerin mit einem Oscar® nominiert) in diesem mit einem Academy Award® (Beste Filmmusik) ausgezeichnetem Lustspiel wieder vereint. Billy Wilder führte bei dieser charmanten romantischen Komödie nicht nur Regie, sonder war auch an der Erstellung des Drehbuchs beteiligt.
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Erfahrungsbericht von Posdole über Mädchen Irma la Douce, Das (1963) 16.04.2002
Produktbewertung des Autors:
Pro:
Siehe Bericht
Kontra:
Amerikanische Schauspieler in französischen Rollen? Kaum ein Nachteil
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
______________________________________ Für Tanja (TanjaStram)
Es gibt für mich genug Gründe, den kürzlich verstorbenen Regisseur Billy Wilder ausführlich zu würdigen. Wahrscheinlich haben die wenigsten Filmemacher von heute eine Ahnung davon, wie viel sie solchen Meistern zu verdanken haben, oder doch?
»Irma La Douce« ist einer jener Filme, die Wilder selbst für einen Misserfolg hielt. Das Publikum war da ganz anderer Meinung. Wilder meinte im Gespräch mit Cameron Crowe, einige Szenen in diesem »Mezzo-Musical« seien »ein bisschen dick aufgetragen«. Außerdem sei es ein Problem, dass Leute nicht die Sprache des Landes sprechen, in dem gespielt wird (1). Jack Lemmon und Shirley MacLaine spielen Franzosen. Lemmon sei als Franzose viel zu amerikanisch. »Das ganze Ding war viel zu amerikanisch, um glaubwürdig zu sein. Ich glaubte es nicht ... und sie auch nicht. Der Film war ein Flop in Paris, in Frankreich. Aber er war ein großer Hit hier: In Deutschland mochten sie ihn, weil sie glaubten, die Franzosen besser zu verstehen. [Wir lachen]« (2).
Obwohl Wilder mit diesen Einwänden bezüglich der kulturellen und sprachlichen Divergenzen nicht ganz Unrecht hatte, ist »Irma La Douce« ein bestechender, brillanter Film, der auch bei neuerlicher Betrachtung nicht an seinem Reiz verloren hat. Die Einwände spielen in der Gesamtwürdigung des Streifens meinem Gefühl nach eine untergeordnete Rolle.
I N H A L T
Die Rue Casanova in Paris ist das Prostituiertenviertel, in dem auch Irma La Douce (Shirley MacLaine) dem Gewerbe nachgeht. Ihr Zuhälter Hippolyte (Bruce Yarnell), »Der Ochse« , ist mit ihr äußerst zufrieden, denn sie verdient nicht schlecht, ist begehrt bei den Freiern. Zuhälter, Prostituierte und Polizei haben sich in dem verruchten Bezirk arrangiert. Alles läuft seinen gewohnten Gang. Doch als der Flic Nestor Patou (Jack Lemmon) in den Bezirk versetzt wird, ist er entsetzt über die Verhältnisse dort und nimmt sich vor, gründlich aufzuräumen. Bei einer eigenmächtigen Razzia im Hotel Casanova, in dem sich die Freier mit ihren Prostituierten treffen, verhaftet er u.a auch seinen eigenen Chef, Inspektor Lefèvre (Herschel Bernardi) – und wird prompt entlassen.
Nestor ist am Boden zerstört, begibt sich in die Kneipe von Moustache (Lou Jacobi), in der die Prostituierten und ihre Zuhälter verkehren, und legt sich mit Irmas Zuhälter an, der ihm körperlich überlegen ist. Glück im Unglück fällt Hippolyte ein Kronleuchter auf den Kopf, und plötzlich ist Nestor der Held der Anwesenden, »Der Tiger«. Irma vertraut sich ihm an, Nestor wird ihr neuer Beschützer, will aber nicht wahrhaben, dass er sich damit selbst zum Zuhälter machen müsste, zumal er sich in die schöne Frau längst verliebt hat und nicht ertragen kann, dass sie ihrem Gewerbe weiterhin nachgeht. So kommt er auf eine Idee: Er verkleidet sich abends in den angeblich reichen »Lord X«, als der er Irma das Versprechen abnimmt, nur noch mit ihm zu verkehren, keine anderen Freier mehr zu empfangen und abends mit ihr Patiencen zu legen. Das alles kostet Geld. Und Nestor muss tagsüber in den Markthallen schwer arbeiten, um das viele Geld für seine Abende mit Irma zu verdienen.
Das Doppelspiel droht schließlich aufzufliegen, als Irma das vermeintliche Schloss des reichen »Lord X« sehen will. Nestor täuscht einen Selbstmord vor, indem er die Kleider des Lords in die Seine wirft. Doch dabei beobachtet ihn ausgerechnet Hippolyte, der ihn bei Lefèvre anzeigt. Nestor wandert ins Gefängnis, verurteilt zu 15 Jahren, zumal auch sein Freund Moustache behauptet, er habe »Lord X« aus Eifersucht getötet. Nestor ist verzweifelt. Nur ein Ausbruch aus dem Gefängnis scheint ihn noch retten zu können ...
I N S Z E N I E R U N G
Das Erstaunliche an Wilders Inszenierung ist zunächst einmal die uneingeschränkte, offene, deutliche Thematisierung eines Milieus zu einer Zeit (1963), in der dies nicht gerade auf der Tagesordnung stand. Die Frivolität, das Lockere dieses Films, aber auch der Charme, die Lebensfreude und der Humor, mit der Shirley MacLaine die Prostituierte Irma spielt, kommen in einer schier unglaublichen Selbstverständlichkeit daher. Die Dialoge sprühen vor dieser Ehrlichkeit, etwa wenn Lemmon Moustaches Worte verinnerlicht, warum man wegen käuflicher Liebe ins Gefängnis gehen soll, während der Hass auf einen anderen nicht bestraft würde.
Gleichzeitig führt Wilder die Zerrissenheit seiner Personen dem Betrachter vor Augen. Irma hat sich mit ihrem Dasein im Rotlicht-Milieu scheinbar abgefunden, doch als »Lord X« auftaucht, ihr das Leben in einem Schloss vorgaukelt, beginnt sie wieder zu träumen und zu hoffen. Nestor, der die Verlogenheit seines Berufsstandes im Bezirk erkennt und verachtet, sieht keinen anderen Weg, als sich in eine Art konstruierte Persönlichkeitsspaltung zu begeben, morgens Zuhälter, abends der »reine« Lord, und zerbricht fast daran. Allerdings kommt auch hier Wilders komödiantische Ader voll zum Tragen. Denn Lemmon spielt dieses Hin- und Hergerissensein nicht in einer extrem tragischen Rolle, sondern mit viel Humor.
Diese Aufspaltung seiner Person in Zuhälter und Lord ist aber andererseits nur die Vorstufe dazu, die Liebe zu Irma ohne Verlogenheit, ohne Doppelmoral leben zu können – ein riskanter Weg, den Nestor geht. Doch gerade hier zeigt Wilder sich, nein nicht als Moralist, sondern als – wenn auch vielleicht skeptischer – Optimist. Leben ist Risiko, Sicherheit ist eine Illusion. Nestor geht seinen Weg, manchmal verzweifelt, aber er steht immer wieder auf, flieht aus dem Gefängnis, lässt sich alles Mögliche einfallen, um wieder eins, eine Person zu werden. Warum? Weil Wilder an die Liebe glaubte.
Wilder treibt die Handlung in »Irma La Douce«, obwohl ein romantischer Film, nicht in die Melodramatik, weil er die Tragik des Geschehens – wie oft in seinen Filmen – immer wieder komödiantisch »bricht«. Wilder bleibt realistisch, optimistisch, und auf eine sozusagen überprüfbare Art, in einem überschaubaren Rahmen steckt er die Kriterien von berechtigter Hoffnung ab. Grandios, weil das Konstruierte, das jede filmische Handlung ausmacht, unmerklich, leicht, manchmal beschwingt den Zuschauer mitreißt, ohne dass es konstruiert wirkt, die Konstruktion also nicht vordergründig ist, sondern die Geschichte, die erzählt wird, Gegenstand bleibt.
F A Z I T
Wilder hatte sich für Shirley MacLaine entschieden und die Bewerbung Brigitte Bardots für die Rolle der Irma abgelehnt. Das war sicher eine richtige Entscheidung; die MacLaine ist großartig anzusehen und es ist kaum vorstellbar, dass es die Bardot bezaubernder hätte machen können. Auch nach fast 40 Jahren ist dieser Film ein Ereignis sondergleichen, spritzig, bunt, sexy, und gehört für mich zu den Kultfilmen des 20. Jahrhunderts.
(1) Cameron Crowe: Hat es Spaß gemacht, Mr. Wilder?, München und Zürich 2000, S. 86. (2) Ebd. S. 191.
Das Mädchen Irma La Douce (Irma La Douce) USA 1963, 135 Minuten Regie: Billy Wilder Drehbuch: Billy Wilder, I. A. Diamond, nach einem Bühnenstück von Alexander Breffort Hauptdarsteller: Jack Lemmon (Nestor Patou / Lord X), Shirley MacLaine (Irma La Douce), Lou Jacobi (Moustache), Bruce Yarnell (Hippolyte), Herschel Bernardi (Inspektor Lefèvre), Hope Holiday (Lolita), Joan Shawlee (Amazon Annie), Grace Lee Whitney (Kiki the Cossack), Paul Dubov (André), Howard McNear (Concierge), Cliff Osmond (Polizist), Diki Lerner (Jojo), Herb Jones (Casablanca Charlie), Ruth Earl (ein Zebra-Zwilling), Jane Earl (zweiter Zebra-Zwilling)
Pro: geniale Unterhaltung, tolle Dialoge, witzig Kontra: auch der Film geht irgendwann zu Ende....
Der Film "Das Mädchen Irma la Douce" ist ein echtes Meisterwerk, angefangen bei den Darstellern (Shirley McLaine als Irma, Jack Lemmon als „Tiger“ bzw. Lord X), zu den Dialogen bis zu der immer wieder überraschenden Story, die aber doch geradl ...
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...Auftrieb erhält. Er erhält sogar den Schlüssel zur Toilette in der Chefetage, eine einmalige Auszeichnung. Etwa zur selben Zeit verliebt sich Buddy in Fran Kubelik, Fahrstuhlführerin in der Agentur. Mit Entsetzen muß er feststellen, daß sich Sheldrake mit Fran in seinem Appartement vergnügt.
Am Weihnachtsabend unternimmt Fran in Buddys Appartement einen Selbstmordversuch, Buddy rettet sie, und so kommen die zwei sich näher, bis zum Happyend vergeht allerdings noch eine kleine Weile, da Sheldrake immer noch an Fran interessiert ist.
Mit dem Paar Shirley MacLaine und Jack Lemmon hat Billy Wilder hier einen Glücksgriff getan, die beiden ergänzen sich gegenseitig, wobei keiner den anderen an die Wand spielt. Dieses ebenbürtige Paar wurde 1963 nochmals mit Erfolg eingesetzt, im Film “Das Mädchen Irma La Douce”, in dem...
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Pro: Eine der geistreichsten Filmkomödien aller Zeiten Kontra: Tragischer historischer Hintergrund
...den Konzentrationslagern zur Zeit der Befreiung zeigte. Wilders eigene jüdische Familie, Mutter, Großmutter und Stiefvater, zählten zu den Opfern des Naziterrors und kamen wahrscheinlich im KZ Auschwitz ums Leben. In den fünfziger und sechziger Jahren führte Wilder Regie bei Filmen mit Stars wie Marlene Dietrich, Shirley MacLaine, Kim Novak und Marilyn Monroe. Nach dem großen Erfolg mit dem Film ?Das Mädchen ?Irma La Douce?, begann Wilders Stern zu sinken, er drehte noch vier Filme in den Siebzigern und verabschiedete sich 1981 aus dem aktiven Filmgeschäft. Neben insgesamt sechs Oscars erhielt er zahlreiche Nominierungen und ausländische Preise. 1986 bekam er für sein Lebenswerk den ?Life Achievement Award?. Wilder starb im 27.03.2002 in Los Angeles, auf seinem Grabstein steht: "Billy Wilder I?m a writer but then nobody is perfect?.
2. Werk
Billy...
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sehr hilfreich 01.01.1970
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