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--- Allgemeine Informationen ---
„Magic Cottage – Das Haus auf dem Land“ von James Herbert
erschienen erstmalig 1991 im Bastei Lübbe Verlag
348 Seiten
ISBN: 3-404-13316-1
Preis: auf dem Buch selbst steht ein Preis von 9,80 DM, bei Amazon gibt’s meine Ausgabe ab 1,50 Euro
--- Worum ... Bericht lesen
dieser Idylle werden ihn die Schrecken der Vergangenheit niemals einholen. Der frühere Computerfachmann arbeitet jetzt als Teilzeitlehrer, und eine neue Romanze scheint ihm den richtigen Weg zu weisen. Aber sie geben ihn nicht frei, die grausamen Visionen und Alpträume. Und das schlimmste ist, Jonathan weiß genau, diese entsetzlichen Dinge sind keine bloßen Phantasien, sie geschehen wirklich. Denn sein Bewusstsein hat sich mit dem einer anderen Person verbunden, die sich auf krankhafte Weise an Mord und Verstümmelung erfreut, im Licht des Mondes... Magic Cottage: Midge und ich waren überglücklich. Wir hatten unser Traumhaus gefunden. Es war, als läge über diesem Haus ein ganz einzigartiger Zauber, als hätte es magische Kräfte. Aber dieser erste Eindruck war gefährlich trügerisch. Es geschahen Dinge, die einfach unglaublich waren und die mir bis heute unbegreiflich geblieben sind. Es geschahen Wunder, wirkliche Wunder. Wunderheilungen. Und dann diese Sekte, die unser Haus für sich allein haben wollte, die abscheulichen Kreaturen, die aus den unteren Regionen heraufgekrochen kamen. Und die Fledermäuse, ja, die Fledermäuse, die werde ich wohl niemals in meinem Leben vergessen. Bis heute will ich das, was damals geschehen ist, nicht glauben. Aber es ist die Wahrheit. Die grausame Wahrheit. Also, seien Sie gewarnt. Dies ist, bei Gott, keine Gute-Nacht-Geschichte...
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Verwandte Angebote für Magic Cottage / James Herbert
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Erfahrungsbericht von LoloMay über Magic Cottage / James Herbert 04.07.2010
Produktbewertung des Autors:
Niveau
durchschnittlich
Unterhaltungswert
durchschnittlich
Spannung
ziemlich spannend
Wie ergreifend ist die Story?
ergreifend
Pro:
durchgehende Spannung, tolles Finale
Kontra:
zuviele Andeutungen, zwischendurch passiert recht wenig
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Seit „Unheil“ und „Dunkel“ weiss ich, dass mir James Herberts Bücher gefallen. Dies hier ist mein drittes, welches ich von ihm gelesen habe. Alle habe ich eher zufällig erstanden. Vorher sagte mir der Autor gar nichts. Aber es lohnt sich doch immer mal wieder, neugierig zu sein.
--- Allgemeine Informationen ---
„Magic Cottage – Das Haus auf dem Land“ von James Herbert erschienen erstmalig 1991 im Bastei Lübbe Verlag
348 Seiten
ISBN: 3-404-13316-1
Preis: auf dem Buch selbst steht ein Preis von 9,80 DM, bei Amazon gibt’s meine Ausgabe ab 1,50 Euro
--- Worum geht es? ---
Mike und seine Freundin Midge scheinen einen Glückstreffer erzielt zu haben. Sie wollen dem Stadtleben entfliehen und finden ein wunderbares Cottage auf dem Land, das Gramarye, welches beide mehr oder weniger sofort in seinen Bann zieht. Begeistert ziehen sie ein und machen sich an die Verschönerung des Hauses. Schon vor dem Einzug gibt es einige Ungereimtheiten, denen man aber anfangs nicht viel Bedeutung beimisst.
Doch schon bald geschehen ein paar merkwürdige Dinge, vor denen man nicht mehr die Augen verschliessen kann. Abgesehen von der Tatsache, dass das Haus jedes tierische Lebewesen anzieht und die Blumen im Vorgarten von alleine neu erblühen, kommen Geräusche in der Nacht hinzu…
Mike und Midge forschen etwas in der Vergangenheit des Cottage und machen nebenbei noch die Bekanntschaft mit den Nachbarn, die, nur von einem kleinen Waldstück von den beiden getrennt, in einem großen Anwesen wohnen.
Während Mike immer misstrauischer wird, verfängt sich Midge immer tiefer in den Fängen der scheinbar netten Nachbarn und verfällt ganz und gar der Magie des Hauses. Und Magie gibt es in Gramarye mehr als man denkt.
--- Altmodisch? ---
Das Copyright des Buches ist aus dem Jahre 1986. Man könnte also ohne Weiteres annehmen, dass die Sprache und Ausdrucksweise des Autoren etwas altmodisch oder eingestaubt wirken mag. Doch weit gefehlt! Sicherlich hat James Herbert seine eigene Art, die Dinge zu beschreiben und einzufangen, aber altmodisch oder angestaubt wirkt hier nichts (bis auf das Cover). Das Buch hätte auch von einem aktuellen Autor stammen können, wenn gleich ich sagen muss, dass er sich dann nicht mit allen messen könnte. Es passt schon so, wie es ist.
Das Gute zuerst und das macht schon fast alles aus: Magic Cottage, wenn gleich mit einem Bild auf dem Cover, das mitnichten etwas mit dem Inhalt zu tun hat, sowie einem schlichtweg Fremdschäm-Satz auf dem Einband („Dies ist – bei Gott – keine Gute-Nacht-Geschichte.“), weiss zu fesseln, sorgt für Spannung von der (fast) ersten bis zur (fast) letzten Seite und führt einen mehr als nur einmal auf die falsche Fährte.
Es stellt sich ziemlich schnell heraus, dass mit dem Haus etwas nicht stimmt. Dabei bedient Herbert sich dem üblichen Schema: Pärchen zieht ins Haus, einer von beiden beginnt, sich Stück für Stück zu verändern und verneint, darauf angesprochen, jeglichen Zusammenhang zwischen dem neuen Verhalten und dem Haus. Irgendwie mochte ich aber gerade das, weil es vertraut ist und die Auflösung oder Entwirrung jedes Mal einen anderen Verlauf nehmen kann, insofern es überhaupt dazu kommt.
Ab und zu plätschert die Geschichte ein wenig vor sich hin. Das dürfte gerade denen missfallen, die Action auf jeder Seite erwarten und ein schnelles Tempo in der Erzählung gewohnt sind. Hier passiert auch über längere Zeit mal nichts und wenn dann doch etwas geschieht, wird es (bis auf das Finale) recht schnell abgehandelt, was aber an sich nichts Schlechtes ist. Ich brauche keinen seitenlangen Thrill, wenn wenige Sätze genauso gut für Gänsehaut sorgen können.
Doch gleichzeitig sehe ich hier die größte Schwäche des Buches. Es wird viel zu viel nur angedeutet… Man begreift ziemlich schnell, was hier nicht stimmt, was hier anders läuft, was sich von der Normalität unterscheidet. Wie man das als Betroffener (im Buch) nicht merken kann, vom Einfluss der Umgebung und des Hauses abgesehen, ist mir unklar. Man fragt sich das ganze Buch über, wie das Ganze aufgelöst werden kann und die Auflösung ist dann auch in Ordnung. Aber man wirft dem Leser einfach zu wenig Futter hin und es kann mit der Zeit nerven. Gerade wenn man nicht so viel liest und jeden Tag nur ein paar wenige Seiten liest, dann wird man dies noch stärker zu spüren bekommen. Ich lese ziemlich viel und von daher hat es mich nicht so gestört.
Die größte Stärke liegt definitiv darin, dass die Geschichte mehr verspricht, als man zu Anfang vermuten mag und sich ein wirklich tolles Finale aufbaut. Dinge, die erst vermeintlich nach Schema F aufgebaut werden, entpuppen sich als doch ganz anders… Man muss einfach dranbleiben und so viele Seiten sind es ja nun auch nicht.
--- Lesepröbchen ---
(Seite 91) „Mein ganzer Körper war angespannt; ich lag da und fragte mich, was mich geweckt hatte, und nur die Leuchtziffern des Radioweckers und die schwachen Umrisse von Möbeln linderten die bedrückende Finsternis. Ich spielte mit dem Gedanken, Midge wachzurütteln, aber das wäre genauso unfair wie feige gewesen. – Als ich vorhin nach meiner Haustour ins Schlafzimmer zurückgekommen war, waren ihre Kleider auf einem Haufen am Boden gelegen, und sie selbst hatte sich unter die Decken verkrochen und bereits tief geschlafen. Da war kein Hauch von Zahnpasta, als ich sie auf die Lippen küsste. Der Umzug und die verrückten Wochen davor (die ganze Vor-Umzugshektik) – all das rächt sich jetzt, erinnere ich mich, gedacht zu haben. Dann: Geräusche. Von oben. Und vertraut. Ich stieß Midge an, aber sie rührte sich nicht. Ich starrte hoch zu einer dunklen Masse, die die Decke war. Irgendjemand kroch dort oben herum! „
--- Fazit ---
Ein Gruselroman, der etwas seicht anfängt und an manchen Stellen etwas nervig oft andeutet, was der Leser schon längst begriffen hat. Ein Gruselroman, der ansonsten aber mit den Großen mithalten kann und von Anfang bis Ende für Spannung sorgt. Für die kleinen Mängel gibt es einen Punkt Abzug, ansonsten aber eine komplette Leseempfehlung.
Pro: magisch, spannend, schockierend, erotisch Kontra: hat viele lit. Vorbilder
Ein junges englisches Paar findet das Haus seiner Träume und zieht ein. Alles scheint zunächst normal, harmonisch, doch langsam kommen die Dinge ins Rollen. Etwa Übles scheint in jedem abgeschlossenen Raum zu lauern, die Treppenstufen quietschen oder etwa ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: spannend, neues Thema, neuer Stil, eher subtil in der Psychologie Kontra: eher brutal in den (wenigen) Schockeffekten; gibts nur noch im Antiquariat
...Ein Schocker mit Stil, ein übersinnlicher Thriller, mit dem Herbert nach "Magic Cottage" eine andere Tonart anschlägt. ?Kline ist wertvollster Mitarbeiter eines Bergbaukonzerns. Für seine Bewachung wird Halloran engagiert. Der Sicherheitsmann merkt schnell, dass Kline über übersinnliche Kräfte verfügt und somit zu einem schwer zu bewachenden Objekt wird. Da kommt Halloran Klines Geheimnis auf die Spur. Die beiden werden zu unerbitterlichen Gegnern. Ein ungleicher, erbarmungsloser Kampf zwischen Wächter und Bewachtem beginnt?? (Verlagsinfo)
Der Autor
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James Herbert wurde 1943 im Osten Londons geboren. Er studierte am Hornsey College ofArt Grafikdesign und Photografie. In einer Londoner Werbeagentur wurde bald zum Art Director. Erst im Alter von 28 Jahren schrieb er sein erstes Buch ?Die Ratten?. Es wurde ein Bestseller...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich