Ereignisse , die das Leben bestimmen
23.04.2002
Pro:
Die Story , Die Charaktere , Musik . . .
Kontra:
zum ersten mal absolut NICHTS
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Humor
Spannung
Anspruch
Action:
Romantik:
mehr
 Kust0
Über sich:
Mitglied seit:17.02.2001
Erfahrungsberichte:80
Vertrauende:25
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 61 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
So etwas wie 'Schicksal' gibt es nicht. Oder etwa doch ? In diesem Film von Paul Thomas Anderson spielt Schicksal eine gewichtige Rolle, das viele Menschen umfasst und durch ihr Leben führt. Magnolia kam 1999 in die Kinos und wurde von den Zuschauern nahezu übersehen. Auch die Oscar-Kritiker haben damals diesen Film auf ein paar Nominierungen sitzen lassen. Und zugegeben, als ich mir letzte Woche diesen Film auf Video aus Langeweile ausgeliehen habe , konnte ich mir unter dem interessanten Namen nichts vorstellen - außer dass Tom Cruise mitspielt. Das habe ich mir nämlich noch aus irgendeiner Zeitschrift behalten. Die Story/Prolog °°°°°°°°°°°°°°°°°°
Dieser Film enthält keine wirkliche Story. Man kann fast schon sagen, dass er das auch nicht braucht. Magnolia spielt an nur einem Tag in L.A., den man aus Sicht vieler verschiedener Menschen betrachtet. Diese haben auf den ersten Blick überhaupt nichts mit den anderen am Hut , aber im Laufe des Tages kreuzen sich ihre Wege auf wundersame Weise. Vor dem eigentlichen Geschehen gibt es aber noch einen Prolog, der den Zuschauer auf die philisophische Thematik des 'Zufalls' hinweist. Das wird mit ganz simplen Beispielen gemacht. Ein Beispiel: Ein junger Mann, anfang 20, begeht Selbstmord. Er springt vom Dach des Miethauses, wo er und seine Eltern wohnen. Der Grund wird zunächst auch gar nicht genannt, und ist vorerst nicht relevant. Bei seinem Flug gen Erde wird er durch eines der Fenster mitten im Flug erschossen. Der Schuss wurde von seiner Mutter abgegeben, die wiedermal Streit mit ihrem Mann hatte. Sie hat das Ziel verfehlt, und traf durch das Fenster ihren fallenden Sohn. Dieser landet tot auf einem Sicherheitsnetz, das ihm das Leben gerettet hätte, wäre er nicht im Flug erschossen worden. Es stellt sich heraus, dass der Sohn selber die Waffe geladen hat, damit die Eltern sich umbringen. Sie hatten schon jahrelang Streit, und er ertrug es nicht mehr. Diese Szene hat keinen Bezug zu den Personen, die im eigentlichen Film agieren. Es sollte lediglich zeigen, dass es keine Zufälle gibt. Alles geht seinen Weg. Was sich irgendwie merkwürdig und ein wenig albern anhört, wird mit dieser Szene bestätigt. Da die Story eigentlich die Erfahrungen der einzelnen Personen wiederspiegelt, hat es keinen Zweck, ihre ganze Vergangenheit aufzuzählen. Stattdessen ist eine Charakterbeschreibung der Hauptpersonen viel sinnvoller.
Personen °°°°°°°°°°° Jim Curring: Er ist ein sehr einsamer und gläubiger Polizist, der jeden Tag betet. Er ist auch seit drei Jahren geschieden. In seiner Ausgangsszene muss Jim seinem alltäglichen Job nachgehen, und Anzeigen von Ruhestörungen nachgehen, die sich im Lufe des Tages ansammeln. Diesen Fällen geht er dann nach. Sein Leben ist ihm eindeutig zu eintönig, und er hofft irgendwann wieder eine Frau finden zu können. Bei der Arbeit lernt er dann Claudia kennen. Die Nachbarn haben sich beschwert, dass diese Frau die Musik zu laut aufdreht. Die beiden verstehen sich sehr gut, und verabreden sich auch sofort am selben Tag.
Earl Partridge: Earl ist ein reicher, alter Mann, der im Sterben liegt. Ihm gehört auch die Show "What do Kids Know?" Seine Frau Linda und der Pfleger Phil kümmern sich gemeinsam um ihn. Am Morgen des Tages bittet er Phil, nach seinem Sohn 'Frank' zu suchen. Dieser lebt nämlich noch irgendwo in der Stadt. Earl hat ihn schon seit über zehn Jahren nicht mehr gesehen. Linda Partridge: Sie ist erheblich jünger als ihr Mann Earl. Sie gibt später auch zu , ihn nur des Geldes wegen geheiratet zu haben. Bald gesteht sie sich jedoch auch zu , Earl wirklich zu lieben und bereut ihre Tat. Sie ist seit der Erkrankung ihres Gatten sehr depressiv, und nimmt sämtliche Medikamente zu sich, um den seelischen Schmerz zu lindern.
Phil Pharma: Er versorgt Earl Partridge schon seit längerer Zeit, und opfert seine ganze Zeit dem sterbendem Mann. Phil wird beaftragt, Earls einzigen Sohn ausfindig zu machen. Er will sich mit Frank nochmal sehen, bevor er stirbt. Frank T.J. Mackey: Das ist Earls Sohn. Er wurde von seinem Vater alleine mit seiner krebskranken Mutter gelassen, als er 14 war. Seitdem Tod seiner Mutter hat er Earl nicht mehr gesehen. Er hat seine Vergangenheit bis jetzt erfolgreich verdrängt, und verdient sein Geld als ...nunja....Sexguru. Er gibt frustrierten Männern Ratschläge, wie sie an Frauen kommen. An diesem Abend hat er ein Interview mit einer Reporterin. Derweil versucht Phil, ihn verzweifelt zu kontaktieren.
Jimmy Gator: Er ist Moderator der Sendung "What Do Kids Know ?". Jimmy hat nur noch zwei Monate zu leben, und in dieser Zeit will er seine Fehler wieder gutmachen. Damit fängt er gleich am Morgen an, und will sich bei seiner Tochter Claudia für alles entschuldigen. Diese wirft ihn aber aus ihrer Wohnung raus. An diesem schicksalhaften Abend moderiert er wieder die Show. Rose Gator: Sie ist Jimmys Frau, und steht immer an seiner Seite - obwohl Jimmy ihr noch etwas beichten muss. Aber natürlich überschlagen sich auch hier die Ereignisse und es kommt alles anders.
Claudia Wilson Gator: Sie ist die Tochter von Jimmy und Rose Gator. Nach einem kaputten Verhältnis zu ihren Eltern ist sie dem Drogenkonsum verfallen, und verdient ihr Geld nun mit Prostitution. An diesem Tag lernt sie aber den Polizisten Jim kennen, und verabredet sich mit ihm. Donnie Smith: Er war einmal der Quiz-Champion in den 60er Jahren bei der Sendung "What do Kids Know ?" und wurde von seinen Eltern ausgebeutet. Sein Wissen hat er inzwischen auch durch einen Blitzschlag verloren. Donnie ist sehr einsam , und auch beruflich geht es ihm alles andere als gut. Er ist schon seit langem in einen Barkeeper verliebt, und will genauso eine Zahnspange haben, wie der Barkeeper. Allerdings ist er pleite und steht kurz davor, aus seinem Job entlassen zu werden. An diesem Tag plant er einen Einbruch...
Stanley Spector: Er ist ein intelligenter Junge und geht auch nicht mehr zur Schule. Bei der Show "What do Kids Know ?" geht es um äußerst kluge Kinder, die ihr Wissen mit dem von erwachsenen Kandidaten messen. Stanley muss nur noch zwei Tage lang gewinnen, und er bricht den Rekord der Show. Allerdings fühlt er sich von allen ausgenutzt, und will an diesem Abend das ganze beenden. Rick Spector: Er ist der Vater von Spanley, und lebt alleine mit ihm. Auf seinen Jungen ist er sehr stolz, redet aber mit Stanely nicht allzu oft. Stattdessen will er seinen Sohn dazu benutzen, das Preisgeld abzusahnen.
-> Die Charaktere sind äußerst gehaltvoll, und besitzen alle ihre dunklen Abgründe. Es scheint, sie haben alle an diesem Tag, an dem Magnolia spielt, mit etwas abzurechnen. Alle empfinden Reue und wollen nun ihre Taten irgendwie wiedergutmachen. Als Zuschauer hatte ich stets das Gefühl, die Personen wurden rein zufällig ausgesucht. Es hätte eigentlich jeden treffen können. Ganz normale Menschen, wie man sie auf der Straße sieht, und an ihnen einfach vorbeigeht. Im Laufe des Films lernt man sie kennen, und fühlt mit ihnen. Es gibt auch keine Personen, auf die der Film fixiert ist, es sind alles irgendwie Nebendarsteller ihres eigenen Lebens, die am fraglichen Tag ihre Rolle im Leben verändern wollen. Die Darsteller passen hier wie die Faust auf´s Auge und wirken sehr authentisch. Ich hatte mir auch solche Menschen schon immer so vorgestellt. Ihre schauspielerische Leistung wurde hier richtig gefordert, und insgesamt war sie in jedem Fall oscarreif. Besonders Melora Walters hat es mir als drogenabhängige, verlassene Claudia angetan. Aber in diesem Film hat auch Tom Cruise (Frank T.J. Mackey) für mich seine bisher beste Rolle gehabt. Man kan hier jedoch nicht einzelne Personen herausheben, denn wie gesagt haben alle sehr sehr realitätsnah gespielt. Und da sie alle miteinander auf seltsame Weise verknüpft sind, wäre einer ohne den anderen nicht so, wie er jetzt ist. Darsteller °°°°°°°°°°°
Stanley Spector - Jeremy Blackman Frank T.J. Mackey - Tom Cruise Rose Gator - Melinda Dillon Jimmy Gator - Phillip Baker Hall Phil Pharma - Phillip Seymour Hoffman Donnie Smith - William H. Macy Linda Partridge - Julianne Moore Jim Curring - John C. Reilly Earl Partridge - Jason Robarts Claudia Wilson Gator - Melora Walters Rick Spector - Michael Bowen Thursten Howell - Henry Gibson Cynthia - Felicity Huffman Dixon - Emmanuel L. Johnson Dr. Landon - Don Macmanus Mary - Eileen Ryan Dick Jennings - Danny Wells Gwenovier - April Grace Luiz Guzman - Luiz Guzman Burt Ramsey - Ricky Jay Solomon Solomon - Alfred Molina Alan Kligman - Michael Murphy Zum Film °°°°°°°°°°
Wie schon erwähnt, geht es hier nicht um das Leben einzelner Personen wie in anderen Filmen, sondern gleich um neun Schlüsselfiguren. Diese haben oberflächlig gesehen herzlich wenig gemein, doch im Laufe des Tages kreuzen sich ihre Wege und immer mehr Gemeinsamheiten fallen auf. Zu Beginn werden sie alle sozusagen vorgestellt, ihre alltäglichen Pflichten werden dem Zuschauer nahegebracht. Dabei werden die Ausgangsszenen in chronologischer Reihenfolge zufallsbedingt gezeigt. Das heisst also, sie sind zeitlich korrekt, aber nach einigen Minuten wird schon wieder zu einem anderen Geschehen und mit anderen Menschen gewechselt. Schon zu Beginn verbreitet sich dabei trübe Stimmung. Der Zuschauer sieht teils verzweifelte, alleingelassene Menschen, die von ihrem Leben unfair behandelt wurden. An diesem Tag jedoch soll der Damm brechen, und sie sind gezwungen, sich ihrer Vergangenheit zu stellen, um ihre Zukunft zu verändern. Um diese ironische und teils alptraumhafte Stimmung darzustellen, hat Regisseur Paul Thomas Anderson auf altbewährte Mittel zurückgegriffen. Zum einen ist der Tag an dem Magnolia spielt, wirklich etwas Seltsames. Zum Morgen ist es noch ein wenig wolkig, später regnet es in Strömen - an der Stelle, wo die Gefühle der neun Personen langsam aus den Gleisen fahren. In der Nacht regnet es sogar Ochsenfrösche vom Himmel. Symbolisch für die ganzen eingeschlossenen, umherschwirrenden Emotionen, die die ausgebeuteten Figuren schliesslich ausbrechen lassen. Denn sie werden langsam aber sicher von der Vergangenheit eingeholt, die sie eigentlich schon als überwunden geglaubt haben. Auch die Kameraeinstellungen sind äußerst starr und eigenwillig, die von den Talenten der Schauspieler leben. Sie passen sich auch immer der aktuellen Situation an, und betonen grausame Szenen noch mehr. Die wohl imposanteste Stelle , die mir dazu einfällt, ist, als Frank interviewt wird, und die Reporterin seine wirkliche Vergangenheit herausgefunden hat. Er starrt entsetzt, und geschockt in die Kamera - das einige Sekunden lang, ohne etwas zu tun, oder zu sagen. Obwohl solche Szenen sich doch langweilig anhören mögen, kann der Zuschauer die Verzweiflung förmlich in den Gesichtern der Personen erkennen. Diese sind teilweise schlimmer anzusehen, als so manche widerliche Effekte in Horrorfilmen. Das ganze ähnelt dabei irgendwie einer Kurzgeschichte. Der Zuschauer wird einfach in das Geschehen geworfen, ohne zu wissen, was er dort soll. Wie in unzähligen Therapiestunden entfalten sich dann die leidvollen Pfade, die die Menschen zu diesem Tag gebracht haben. Durch diese Pfade treffen sie ähnliche Menschen, die in irgendeiner Weise miteinander in Verbindung stehen. Zum Beispiel ist das Wunderkind Stanley das frühere Ebenbild des jetzigen Donnie Smith. Die beiden kennen sich nicht, trotzdem zeigt der Film, mit welch schwierigen Entscheidungen sie zu kämpfen haben. Um zu verhindern, dass er so endet wie einst Donnie , lässt Stanley seine Gefühle frei, und will sich sich nicht mehr von anderen manipulieren lassen. Ob das klappt, ist sogar am Ende des Films unklar, das Ironische dabei ist aber, dass nur an einem Tag ein Kind seine ganze Zukunft zu verändern versucht - ob er es schafft, erzählt der Film nicht. Wichtig ist, dass er sich seiner Vergangenheit gestellt hat. Ich saß völlig erstaunt da, nachdenklich und teilweise auch mitfühlend. Denn man empfindet während des Filmes, besonders gegen Ende, gemischte Gefühle für die gezeigten Personen. Obwohl sie mal sehr schlechte und dumme Dinge getan haben, wollte ich, dass sie wieder auf den rechten Weg kommen. Der Film vermittelt ihre Gefühle eigentlich viel intensiver als sie in Wirklichkeit sind, ohne dabei in irgendwelche Genre-Pfade abzudriften. Deshalb ist auch die Art des Filmes zunächst kaum defnierbar. Später habe ich mich jedoch eindeutig auf 'Drama' geeinigt, welches wohl die Gefühle und Taten der Leute erfolgreich verknüpft. Bemerkenswert dabei ist die teils sehr laute, dennoch traurige Musik, die im Film des öfteren besonders an Szenen auftaucht, wo die leidgeplagten Wesen eine wichtige Entscheidung zu treffen haben. Das kommt jedoch nicht besonders oft vor, denn im ganzen Film spitzt sich ihre seelische wie physische Lage zu , bis sie dann von ihren Emotionsausbrüchen und der subtilen Musik wieder entladen wird. Dabei wirkt das Geschehen im Vergleich zum Anfang viel schneller, und unberechenbarer. Die Kamera wird schneller, die Szenen enden abrupter, und die Dialoge werden lauter. Die Entscheidungen mitsamt den konsequenten Aktionen , welche die Charaktere als Lösung ihrer unendlichen Probleme sehen, wirken unüberlegt und falsch. In solchen Momenten kann der Zuschauer dank der traurigen Musik und der hochwertigen schauspielerischen Leistung der Darsteller schonmal ein mulmiges Gefühl in der Magengegend bekommen. Atemberaubend! Insgesamt braucht man für Magnolia einiges an Geduld und Interesse für die Thematik. Dieser Film wurde nicht zum Unterhalten gemacht, sondern um einen zum Nachdenken zu zwingen. Man soll sich mit einer der Personen identifizieren, und über so einiges nachdenken. Die philosophische Botschaft dabei ist aber schwer zu erkennen, da sie für jeden der neun Menschen individuell ausgelegt wird. Ich habe wirklich noch nie so einen bewegenden Film gesehen. Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet, in jedem steckt eine traurige Vergangenheit, gegen die sie an diesem Tag ankämpfen müssen und dabei auch gleich einige der anderen Personen verändern. Dabei wirken die Geschichten der Menschen so unglaublich und doch wieder wahr. Ich hatte ständig das Gefühl , dass dies jedem passieren könnte, und das sie nur passiv an ihrem leidgeplagten Leben beteiligt waren. Nicht sie waren dafür verantwortlich, sondern sie wurden dafür verantwortlich gemacht. Diese Tatsache ließ mich eigentlich noch mehr mit den gepachteten Seelen mitfühlen, obwohl es nicht der Wahrheit entspricht. Auszusetzen habe ich an dem Film eigentlich nichts. Man könnte dem Film ankreiden, dass es in den 3 Stunden einige langatmige Passagen gibt, die man hätte rausschneiden können. So denke ich aber nicht, denn diese alltäglichen Szenen wurden meiner Meinung nach auch dazu eingesetzt, um über den Betroffenen mehr zu erfahren und sich besser in dessen Lage versetzen zu können.
Daten °°°°°°° Regisseur: Paul Thomas Anderson
Drehbuch: Paul Thomas Anderson Soundtrack zum Film: Aimee Mann (wirklich genial!)
Laufzeit: 180 Minuten FSK-Freigabe: Ab 12 (Anhand der komplexen Thematik und einigen nicht ganz jugendfreien Szenen gebe ich dem Film eine 'Ab 16' Freigabe)
Erhältlichkeit: Überall auf DVD und Videokassette erhältlich Fazit °°°°°
Ein phänomenaler Film, nein kein Film, ein Erlebnis, wo mit den Gefühlen der Protagonisten und mit denen des Zuschauers gespielt wird. Obwohl ich oben versucht habe, Magnolia als Film bestmöglich zu beschreiben, denke ich , dass es bei diesem Werk kaum möglich ist. Denn im Gegensatz zu anderen Filmen hat jeder Zuschauer verschiedene Emotionen zu den Personen hervorzubringen. Das macht diesen Streifen so besonders. Für mich ist Magnolia einer der Filme, die ich so schnell nicht vergessen werde. Die Idee zieht einen gleich in den Bann, und lässt erst am Ende wieder los. Es ist ein sehr atmosphärischer und gleichzeitig beunruhigender Film, in dem das Leben von ganz normalen Menschen aus verschiedenen Winkeln erzählt wird. Eine ganz klare Empfehlung an ALLE, die über einem Film auch mal nachdenken wollen, und darin mehr sehen, als bloßen Zeitvertreib. Aus diesem Grund kann ich Magnolia den Leuten abraten, die ihn nur zur puren Unterhaltung sehen wollen. Diese werden kaum genug Geduld für dieses 3 Stunden lange Machwerk mitbringen. Fünf Sterne sind meiner Meinung nach zu wenig.
Aktionen zu diesem Erfahrungsbericht
* Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt.; Alle Angaben ohne Gewähr.
Mehr über dieses Produkt lesen
Verwandte Tags für Magnolia (Film)
|
|
08.11.2004 00:21
WOW... Klasse Bericht... Hiernach kann sich wirklich jeder eine meinung bilden...Ich persönlich finde ihn einerseits klasse, andererseits seeehr verwirrend und erst nach dem dritten sehen wirklich verständlich LG Anja
04.05.2002 21:08
interssant zu hören, wie du den film interpretierst. ich hab mir ein bißchen mehr davon versprochen, fand ihn teilweise auch zu langatmig. dein bericht dazu war aber echt super!
01.05.2002 16:17
Selbst wenn der Bericht schlecht wäre, was er nicht ist, Respekt. Ist einer meiner Lieblingsfilme, hab mich aber nocht nicht rangewagt was drüber zu schreiben....zu verworren. Sehr cool. cu al