Manama

Bilder der Ciao Community

Es gibt leider keine Angebote

Erfahrungsbericht über "Manama"

veröffentlicht 10.05.2017 | AnjaS911
Mitglied seit : 06.09.2006
Erfahrungsberichte : 734
Vertrauende : 161
Über sich :
♥ ♥ ♥ Früher war mehr Lametta.... und früher waren definitiv mehr (Gegen-)Lesungen. ♥ ♥ ♥ Wer hilft meinen letzten Berichten auf die 100? ♥ ♥ ♥
Sehr gut
Pro Faszinierende Kontraste zwischen alt und neu...
Kontra ...
besonders hilfreich
Erreichbarkeit:
Übersichtlichkeit
Dienstleistungsangebot (Banken, Geschäfte etc.):
Abfertigungszeit und Pünktlichkeit:
Atmosphäre

"...ein.tag.in.manama..."

Unser Schiff legte – nach einem ausgesprochen stürmischen Seetag (an dem man wesentlich weniger Passagiere als sonst sah :-) und einer ebenso stürmischen Nacht - an unserem 6. Reisetag morgens im Containerhafen Mina Salman Port von Manama, der Hauptstadt des Königreichs Bahrain, an. Nun ist dieser Hafen, in dem im Übrigen sämtliche Kreuzfahrtschiffe anliegen, nicht gerade in der Nähe der Downtown von Manama gelegen und wir nutzen einen der eingesetzten Shuttle-Busse für die ca. 15 km bis ins Zentrum. Wir hatten keinen Ausflug gebucht, sondern wollten uns die Stadt auf eigene Faust ansehen, wollten uns lieber treiben lassen, anstatt eine Tour mit den üblichen Touristenzielen zu buchen.

Die Al-Fatih Mosque…

Auf unserem Weg in die Downtown passierten wir die Al-Fatih Mosque. Da wir ja nur einen Shuttle-Transfer hatten, gab’s hier keinen Zwischenstopp, was wir aber auch weiter nicht tragisch fanden. Von außen wirkte die Moschee recht imposant. Und ich habe mir sagen lassen, dass sie auch im Inneren durchaus sehenswert wäre. Aber gut, wir hatten die Moschee in Abu Dhabi besucht und ich bin mir eigentlich sicher, dass diese auch beeindruckender war… Wer aber noch keine Moschee besucht hat und in Manama die entsprechende Zeit hat, sollte sich die auch nehmen um diese Top-Sehenswürdigkeit der Stadt zu besuchen. Es gibt hier übrigens kostenlose Führungen und auch entsprechende Kleidung wird ebenfalls gratis zur Verfügung gestellt.
Das World Trade Center…

Nicht allzu weit von der Haltestelle unseres Shuttle-Busses war das Bahrain World Trade Center, kurz BWTC genannt, entfernt. Da alle anderen Gäste erst einmal in Richtung der Innenstadt und der Mall gingen, machten wir uns in die entgegensetzte Richtung, nämlich in die des BWTC auf.

Es ist ein beeindruckendes und architektonisch sehr interessantes Gebäude, bestehend aus zwei von drei Querstreben verbundenen, jeweils 240 m hohen, segelförmigen Haupttürmen. Was das Gebäude besonders macht ist, dass an den Querstreben Windkraftanlagen befestigt sind. Im BWTC befinden sich auf 34 der 50 Stockwerke Büros und unter dem Gebäude findet man eine Einkaufshalle. Höher als da BWTC ist allerdings mit 260 m der Bahrain Financial Harbour. Beeindruckend war der Blick auf dieses mächtige Gebäude, doch besonders gut gefiel er mir später im Laufe des Tages, als wir druch die Altstadt unterwegs waren. Hier kam der Kontrast zwischen alt und neu, zwischen traditionell und modern besonders gut zur Geltung.
Der Souk…

Wir marschierten zurück in Richtung des Souk, dessen Haupteingang der „Bab Al Bahrain“ ist, ein Gebäude mit Torbogen, welches den Eingang zum Souk darstellt. Ja, was soll ich sagen – für mich ist ein Souk wie der andere… Geschäfte, kleine Stände, jede Menge Silber- und Goldwaren, Gewürze und Tee, Kunsthandwerk, Kräuter, Parfüm, farbenfrohe Stoffe, Kleider und – was uns auffiel – sehr viel Billigware aus China. Klar, hier bekommt man auch „echte“ Fußballtrikots ider Designertaschen, aber wirklich günstig erschienen mir diese nicht. Durch viele kleine Straßen und Gassen zieht sich diesr Souk, auf dem mir die Händler nicht ganz so aufdrnglich vorkamen wir in Muscat. Allerdings erschien er mir sehr authentisch und auch zahlreiche Einheimische waren hier unterwegs. Vom Zauber des Orients konnten wir hier aber nicht wirklich etwas spüren, was für mich hauptsächlich daran lag, dass eben auch viele China-Artikel im Angebot waren, viel buntes Plastik, viele (schlecht) nachgemachte Handtaschen und T-Shirts. Dennoch hatten wir Spaß an unserem Bummel über diesen Souk.
Durch die Altstadt…

Weiter ging es entlang durch die weniger belebten, aber nichts desto weniger interessanten Gassen und Straßen der Altstadt. Hier fanden sich viele indische und pakistanische Läden. Wir durchstreiften dieses Viertel, in das sich sonst wohl eher selten ein Tourist verirrt und in dem es uns sehr gut gefiel, denn alles wirkte so authentisch, so echt…. Der Tourismus in Manama gilt zwar durchaus als aufstrebend, aber meist handelt es sich nun einmal um Kurzurlauber aus dem arabischen Raum. Und für sind diese alten Gassen wohl nicht wirklich so spektakulär wie für uns.
Besonders schön fand ich immer wieder den Blick durch die alten Gassen mit ihren traditionellen Häusern auf das Wolrd Trade Center…
Das Hard Rock Cafe Bahrain…

Nun ist ein Hard Rock Café keine wirkliche Sehenswürdigkeit – schließlich sind sie überall gleich, doch auf unseren verschiedenen Reisen haben wir inzwischen so viele Hard Rock Cafes besucht und wurden zu Sammlern diverses Shirts und Caps, so dass wir auch diesem Hard Rock Cafe einen Besuch abstatteten.. Interessanterweis e befindet sich dieses Hard Rock Cafe recht weit entfernt von jeglicher Sehenswürdigkeit im Diplomatenviertel… Übrigens gibt’s im arabischen Raum nur in Dubai und Manama ein Hard Rock Cafe. Ich denke in Manama hat’s was damit zu tun, dass esich hier auch eine Formel 1-Rennstrecke befindet. Nun, das Cafe ist nett und der Service sehr freundlich. Für Sammler ist’s halt ein Muß. Übrigens trafen wir hier auch weitere Kreuzfahrtpassagiere :-).

Die Formel-1-Rennstrecke…

Interessiert hätte sie uns schon… Aber da wir nur einen Tag Zeit hatten mussten wir uns zwischen der Stadt und der Rennstrecke entscheiden. Und diese Entscheidung fiel sehr leicht. Angesichts der Tatsache, dass bereits in Abu Dhabi die Rennstrecke auf unserem Programm stand und wir nicht wirklich die Formel 1-Fans sind, verzichteten wir auf diese. Die Stadt interessierte uns viel mehr.
Wir haben über den Ausflug zur Rennstrecke durchaus geteilte Meinungen gehört – von „ganz toll und sehr interessant“ bis hin zu „überteuert und nichts Besonderes“. Bei der Tour konnte man sich die Rennstrecke aus verschiedenen Blickwinkeln ansehen, das Welcome Center besuchen und dem Rennkontrollraum, dem Mediencenter, der Haupttribüne und zu guter Letzt auch dem VIP Tower einen Besuch abstatten.

Traditionell…

Trotz seines durchaus modernen Anstriche und trotz der wirtschaftlichen Entwicklung – besonders im Finanzsektor - ist Bahrain ein arabisches Land und man sollte sich als Gast entsprechend kleiden. Man sollte - diese Info hatten wir auf dem Schiff bekommen - darauf achten, dass die Kleidung nicht durchsichtig ist und daher auf die Farbe weiß verzichten und möglichst lange Hosen tragen.Weiße Kleidung sei zwar prinzipiell okay, aber sieneigt nun mal öfters dazu durchsichtig zu scheinen.

Wir sahen in Manama sehr viele tradtionell gekleidete Männder und Frauen. Hier in Bahrain fiel mir das extrem auf. Zwar gibt’s durchaus auch einige Frauen in westlicher Kleidung, doch allzu viele sahen wir nicht, ein Großteil trug den Daffah, einen langen schwarzen Umhang. Und auch viele Männer trugen eine Thobe, ein langärmliges, oft weißes Woll-Gewand

Sicherheit

Einerseits gilt Bahrain gilt als ein ziemlich ruhiges Land und die Kriminalitätsrate ist hier generell eher niedrig, wobei es auf den Soukks und in den Malls viele Taschendiebe geben soll. Andererseits sagt das Auswärige Amt „Trotz umfassender örtlicher Sicherheitsvorkehrungen können Gefährdungen durch terroristische Aktivitäten sowie Risiken über die bestehende Landverbindung nicht ausgeschlossen werden“, In den letzten Jahren kam es auchvermehrt zu Unruhen, die sich gegen die staatlichen Organe richteten. Daher sollte man größere Menschenansammlungen vermeiden.
Nun, es wird seine Gründe haben, dass die vom Schiff angebotene E-Bike-Tour von einer Polizei-Eskorte begeitet wurde… Wir fühlten uns während unsres Aufenthaltes jedoch sicher, ws natürlich auch an der recht hohen Polizeipräsenz gelegen haben mag.

Mein Fazit…

Was mir in Manama auffiel war dieser faszinierende Kontrast zwischen alt und neu, den ich auf unserer Reise sonst nirgends so fand. Das Bahran World Trade Center, das man durch die alten Gassen sieht, die moderne Shopping Mall und der arabische Souk, die deutlich westliche und gleichzeitig doch traditionell arabischen Einflüsse. Mir gefiel diese so lebendig wirkende Stadt mit ihren Kontrasten.

Community Bewertungen

Dieser Erfahrungsbericht wurde 223 mal gelesen und wie folgt bewertet:
73% :
> Wie bewertet man einen Erfahrungsbericht?
besonders hilfreich

Ihre Bewertung zu diesem Erfahrungsbericht

Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • TheDragonheart veröffentlicht 17.05.2017
    Chapeau!
  • hochsauerlaender veröffentlicht 16.05.2017
    bh
  • danisky veröffentlicht 14.05.2017
    bh
  • Haben Sie Fragen? Loggen Sie sich auf Ihr Ciao-Konto ein, um dem Autor einen Kommentar zu hinterlassen. Sich anmelden

Produktdaten : Manama

Produktbeschreibung des Herstellers

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 04/05/2012