Mando Diao Konzert-Tickets

Mando Diao Konzert-Tickets

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Mando Diao haben mit ihrem im Herbst 2010 erschienenen Album "MTV Unplugged - Above And Beyond" bewiesen, dass akustische Instrumente und High-Speed-Rock'n'Roll voller Energie,...
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A Ticket To Ride
Konzertbericht von Edelgroove über Mando Diao Konzert-Tickets
04.02.2009


Konzertbewertung des Autors:   


Pro: phantastische Liveband, gute Setlist, Konzertbesuch macht einfach Spaß
Kontra: man braucht eine gute Kondition

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Konzertbericht

Zu meinem Geburtstag im Jahr 2007 bekam ich von meiner Schwester eine Reise nach Hamburg mit Besuch des Mando Diao Konzertes im Stadtpark geschenkt, weil ich erstens Mando Diao und zweitens den Hamburger Stadtpark total liebe.
Allerdings muss ich sagen, dass ich von dem damaligen Konzert etwas enttäuscht war. Es war das letzte Konzert der Band nach einem langen und ausgiebigen Festivalsommer und man konnte merken, dass die Jungs schon ziemlich ausgelaugt waren.

Da ich aber von verschiedenen Fernsehaufzeichnungen und Live-Mitschnitten auf CD weiß, dass Mando Diao live auch richtig gut sein könne, war für mich klar, dass ich ein Konzert der " ´Never Seen The Light of Day´ Tour 2008 " besuchen würde, über das ich jetzt berichte.
Das Konzert fand am 01.03.08 im Kölner Palladium statt.

_Ticketpreis

Das Ticket für 2008 hat 31,40 Euro gekostet. Das Ticket für die diesjährige Tour kostet ebensoviel.
Kaufen kann man die Tickets eigentlich an jedem Vorverkaufsgeschäft (meine Mutter hat meine Karte zu Weihnachten bei uns in der Kleinstadt gekauft) oder bei bekannten Online-Ticketshops.

_ Das Palladium

Ich sage es immer wieder und ich sage es immer wieder aus vollster Überzeugung, denn das Palladium hat mich nie eines besseren belehrt: das Palladium ist ein Schei* Laden!

Angefangen mal bei den Security-Mitarbeitern am Einlass, die immer unfreundlich sind und überhaupt keinen Spaß verstehen. Dieses mal haben die wohl unter der Einlass-Politik des Ladens gelitten (und ihre Laune dann an den Besuchern ausgelassen), die besagte, zuerst die Leute langsam reinzulassen und hinterher unter Zeitdruck zu arbeiten.

Das einzigst Positive am Palladium ist die kleine Imbissbude, die sich im Foyer befindet. Dort werden unter anderem Hot Dogs, belegte Brötchen und Laugenbrezeln verkauft und soweit ich weiß, sind die Preise dort auch ganz ok.
Im Foyer ist ebenfalls noch eine Theke - mit Personal, das auch immer total überfordert, aber wenigstens halbwegs nett, ist.
Zur Garderobe und Toilette kommt man, wenn man eine Treppe runtergeht und auch hier steht immer ein Security-Mann, der nach und nach die Leute nach unten lässt und es nicht duldet, wenn man sich weiterhin unten aufhält, nachdem man seine Jacke abgegeben hat.
Ich hatte da eine "nette" Diskussion mit dem Security-Fritzen, weil ich am Rand auf meiner Freundin, die auf der Toilette war, gewartet habe.

Im Palladium empfiehlt es sich übrigens, schnellstmöglich seine Jacke abzugeben, sonst gibt es keine Bügel oder Zahlen mehr (ist uns mal beim Killers-Konzert passiert, wo wir unsere Winterjacken dann in der Hand halten konnten). Garderobe kostet pro abgegebenes Teil 1 Euro.

Die Konzerthalle bietet laut Homepage Platz für 4000 Menschen, aber ich denke, dass es für Konzerte eine Grenze gibt, denn das Palladium war zwar ausverkauft, aber 4000 Leute waren es garantiert nicht, denn der hintere Teil der riesigen Halle (hinter einer Tribüne für Rollstuhlfahrer) ist eigentlich immer leer.

_Support-Act

Bislang hatten Mando Diao immer sehr gute Support-Acts wie z.B. "Dirty Pretty Things" oder "The Sounds", aber diesmal war es "Rafael Weber", der so überhaupt nicht zum Stil von Mando Diao passt.
Das erste mal als ich Herrn Weber gesehen habe, fand ich seine Musik ja noch ganz nett, aber nachdem ich mal richtig hingehört hatte, fiel mir auf, wie belanglos seine Texte ("trinkst Du Kaffee oder Tee?", "Es tut mir leid, dass ihr nicht so seid") sind und wie langweilig sich der junge Mann auf der Bühne präsentiert.
Irgendwie habe ich auch das Gefühl, dass Rafael Weber mit seinen deutschen Texten auf den "neue deutsche Popmusik-Zug" aufspringen will. Kurz gesagt: mich hat sein Auftritt eher genervt als begeistert, aber auf der anderen Seite war ein langsamer Einstieg auch richtig für das, was noch kommen mochte.

_Mando Diao on stage

Bei der Tour im letzten Jahr hatten Mando Diao ein furchtbar nervendes minutenlanges Intro, das klang wie eine Mischung aus verstimmter Gitarre und Presslufthammer und einfach nur in den Ohren schmerzte. Was sie sich dabei gedacht haben, würde ich bis heute gerne wissen.

Bei dem Intro dachte ich auch noch, es würde ein einigermaßen ruhiger Konzertabend für mich, da wir ziemlich weit hinten am Rand standen und um uns herum etwas ältere Leute (sie sahen zumindest älter und gediegener aus als der Rest des doch eher teeniehaften Publikums) waren.
Ich dachte, ich könnte da ausnahmsweise mal richtig zur Musik tanzen, anstatt wild auf und ab zu springen, aber ich wurde bei den ersten Takten von "One Blood" eines Besseren belehrt.
Gerade als ich ein kleineres Mädchen vor mich stellen wollte, damit sie besser gucken kann, wurden wir von einer Menschenwelle von hinten mitgenommen und nach vorne gepresst. Man konnte da gar nicht anders, als einfach mitzumachen und wie blöde zu hüpfen.
Meine Freundin, die bis zu Beginn noch neben mir stand, habe ich erst am Ende des Konzertes wiedergesehen, denn man wurde so von der Menge mitgerissen, dass man einfach ständig seinen Platz wechselte, aber das Schöne war da wirklich, dass es jedem im Saal so ging und alle mitgemacht haben und keiner starr an seinem Platz stand.

Man braucht wohl eine gute Kondition, um da dauerhaft mitzuhalten, zumal am Anfang mit "White Wall" und "Paralyzed" auch sehr schnelle Lieder gespielt wurden - eine Pause wurde den Fans da nicht gegönnt und zumindest ich hatte mit dem Tempo doch sehr zu kämpfen.
Eine kleine Verschnaufpause gab es erst nach ca. 40 Minuten, wo als kleine Einlage das Instrumentalstück "Dalarna" gespielt wurde.
Danach ging es zwar auch sehr schnell weiter, aber der große Teil des Publikums hatte sich auch so weit beruhigt, dass man nicht mehr mitgerissen wurde, sondern auch mal stehenbleiben und ein wenig von einem Bein aufs andere wippen und dabei genau der Musik lauschen konnte.

Ich finde, dass Mando Diao eine großartige Liveband ist. Die Jungs beherrschen ihre Instrumente und die Stimmen von Björn und Gustaf klingen live noch um einiges besser als auf CD. Ich finde es da immer schade, dass das im allgemeinen Getümmel und Gekreische der Teenies untergeht.
Auch mag ich, dass die Lieder in der Live-Version nicht groß verändert werden. Manche mögen es, wenn es Live einige Abwandlungen gibt, ich habe es lieber, wenn ich mitsingen kann, weil mir Text und Melodie bekannt sind.

70 Minuten lang gaben Mando Diao auf der Bühne alles und verschwanden kurz hinter der Bühne, um dann für die Zugabe mit den absoluten Krachersongs "Down In The Past" und "Sheepdog" wiederzukommen, die uns nochmal alles abverlangten.
Dann war aber auch Schluss mit 180er Puls und zum Ende der Show wurden ruhige Gitarrenklänge angestimmt und Björn sang seine Hymne "Ochrasy".

Zum krönenden Abschluss dieses sehr gelungenen Konzertabends, wurde noch mein absolutes Lieblingslied "You can´t steel my love" gesungen und Gustaf tobte sich am Ende nochmal richtig aus und sang und schrie sich fast bis zur Heiserkeit.

Das Konzert war einfach super und ich werde mir die Band immer wieder ansehen, weil sie einfach eine sehr kraftvolle Show liefern, sie in ihrer Musik aufgehen und sich für ein gutes Konzert wirklich verausgaben.
Viele sagen den fünf Schweden ja nach, sehr arrogant zu sein, aber davon ist beim Konzert wirklich nichts zu merken (und wie die Jungs privat sind, interessiert mich nicht).

_Setlist

One Blood
White Wall
Paralyzed
Mexican Hardcore
Light Of Day
TV And Me
Good Morning Herr Horst
Dalarna
Welcome Home Luc Robitaille
All My Senses
Song For Aberdeen
If I Don´t Live Today, Then I Might Be Here Tomorrow
God Knows
Train on Fire
Long Before Rock´n´Roll

Down In The Past
Sheepdog
Ochrasy
You Can´t Steel My Love

_Mein Fazit

Mando Diao ist einfach eine tolle Liveband, die es versteht mit ihrer Musik zu begeistern. Eine große Show brauchen sie nicht, sie sind die Show und ich gehe jetzt erstmal ins Trainingscamp, denn im April steht mein nächster Konzertbesuch bei Björn, Gustaf, Mats, CJ und Samuel an.

PS: Dies war ein Bericht aus der Reihe "halbfertige Berichte endlich zu Ende geschrieben".   
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Yeah, Yeah, Yeah ...
Bewertung für Mando Diao Konzert-Tickets von lildarling

Pro: fantastische Liveband, gute Stimmung, perfektes Line-Up!
Kontra: teilweise zu viele kreischende kleine Mädchen

...... fiel einem immer ein wenn man an ein Konzert von Mando Diao gedacht hat. Ohne Zweifel, Mando Diao waren schon immer eine der besten Livebands, die ich je gesehen habe und daran wird sich wohl auch nichts ändern. Doch nun, haben sich die 5 Schweden wei ... Bericht lesen

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22.05.2009


Mando Diao Konzert-Tickets

Weitere Informationen von Eventim

Mando Diao haben mit ihrem im Herbst 2010 erschienenen Album "MTV Unplugged - Above And Beyond" bewiesen, dass akustische Instrumente und High-Speed-Rock'n'Roll voller Energie, Verve und Coolness gut zusammenpassen. Die fünf smarten Schweden sind Magier der handgemachten Rockmusik, die Druck und Dringlichkeit nicht zwingend aus Verstärkerboxen bezieht, sondern aus der Kraft perfekt komponierter Songs. Mando Diao veröffentlichen grandiose Alben, auf denen sie ihren Sound stets neu definieren und doch unverwechselbar sie selbst bleiben. Ihr Akustikmitschnitt stellt diese Qualitäten erneut eindrucksvoll unter Beweis.

An Selbstbewusstsein hat es Björn Dixgård (Gesang, Gitarre), Gustaf Norén (Gesang, Gitarre), Carl-Johan Fogelklou (Bass), Samuel Giers (Schlagzeug) und Mats Björke (Keyboards) aus dem kleinen Provinzstädtchen Borlänge nie gemangelt. Schon ihr erstes, von sechs mit Gold- und Platinauszeichnungen überhäuften Alben, "Bring 'em In", stellten Mando Diao selbst forsch in eine Reihe mit den Who, The Kinks, Rolling Stones und den Beatles. Nach "Hurricane Bar" 2005 gelang mit "Ode to Ochrasy" der endgültige Durchbruch, bevor 2007 "Never Seen The Light Of Day" durch Experimente mit skandinavischer Folkmusik verblüffte.

Seit ihrem 2009 erschienenen Album "Give Me Fire" und dem daraus ausgekoppelten Smash-Hit "Dance With Somebody" sind Mando Diao das Maß aller Dinge innerhalb der europäischen Rockszene. Selbst Zweifler, die bislang noch nicht restlos überzeugt waren von diesen Talenten knackiger Gitarrenriffs, dürften verstummt sein. Mit "Above And Beyond" haben Mando Diao endgültig bewiesen, dass sie sich in jeder Sound-Welt problemlos zu Hause fühlen und sie auf ihre ganz eigene Art mit Leben füllen.

Haupteigenschaften

Category: Rock & Pop