Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Teilweise geniale Manga, man bekommt einiges für sein Geld |
| Kontra: |
Hässliche Cover, wurde ab Band 30 beendet |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Mein allererster Manga-Power-Kauf liegt jetzt schon 3 Jahre zurück. Es war im Jahre 2001 und ich war damals noch ziemlich manga-unerfahren. Nachdem ich mir schon eine ähnliche Manga-Compilation namens Banzai vom Carlsen Verlag gekauft hatte, erblickte ich eines Tages im Comicladen meiner Wahl die Manga Power. Ihre unglaubliche Fettheit von 500 Seiten überzeugte mich vom Fleck weg und so ward sie gekauft und in mein Zimmer geschleppt. Schliesslich kaufte ich die Manga Power noch 3 Jahre lang und inzwischen füllt sie eine Regaletage.
Was ist die Manga Power überhaupt ?
In der Manga Power werden einzelne Kapitel von verschiedenen Mangaserien abgedruckt, meistens sind es zwei Kapitel.
Ich werde euch mal die verschiedenen Serien vorstellen. Dabei werde ich die Storys möglichst zusammenfassen, dabei kann ich auch kleine Fehler unterbringen, um die Zusammenfassungen etwas zu vereinfachen.
Cyborg Kuro-Chan
Eines Tages wird der Kater Kuro-Chan durch einen Autounfall schwer verletzt. Der verrückte Doktor Go rettet ihm durch eine Cyborg-Operation das Leben und will ihn für seine Welteroberungspläne einsetzen. Doch Cyborg Kuro-Chan stellt sich gegen Doktor Go und zerstört von nun an in verschiedenen Kurzgeschichten Dr. Gos Hoffnungen von einer Weltherrschaft. Die Kapitel beeinhalten meistens in sich abgeschlossene Geschichten, allerdings tauchen dabei einige Charaktere immer wieder auf. Dieser Manga ist einer meiner Favoriten in der Manga Power gewesen, einfach weil er nur genial-witzig ist. Sieht man den Zeichenstil, wird man wohl denken, dies wäre eine dumme Kinderserie, aber ich habe sie als eine geniale Parodie kennengelernt. Es sind auch viele verschiedene Anspielungen zum Beispiel auf Die Hard versteckt, die man teilweise auch als Nichtjapaner leicht verstehen kann. Der Humor ist auch mal erfrischend unschweinisch und manchmal muss man einfach nur über die genial-einfach gezeichneten Figuren lachen, die einem auch mit der Zeit richtig ans Herz wachsen.
Psychic Academy
In der Welt von Psychic Academy hat eine Minderheit der Menschen übernatürliche Kräfte die irgendwie mit Elementen wie Licht oder Feuer zusammenhängen. Für junge Menschen die diese Eigenschaft besitzen wurden spezielle Schulen (die Psychic Academys) eingerichtet. In Psychic Academy begleitet man Ai Shiomi bei seiner Einschulung und seinen späteren Abenteuern, die er in der Schule erlebt. Um seinen Manga etwas interessanter zu machen, bedient sich der Zeichner hier der häufigen Darstellung von erotischen Situationen. Doch das kann den Manga aus seinem Mittelmass auch nicht befreien. Die Story ist leider nur langweilig, allerdings gehen die Zeichnungen in Ordnung. Aber was hat das für einen Nutzen, wenn man sich durch den Manga quält ? Die Charaktere könnten platter auch nicht sein. Schade, denn diese Serie verschenkt ihr Potential leider.
Wings of Vendemiaire
Eine Sammlung von Kurzgeschichten, nur manchmal tauchen einzelne Charaktere mehrmals auf, sonst sind die Charaktere in den Kurzgeschichten aber völlig verschieden. Zusammengefasst geht es um engelsgleiche menschengroße Holzpuppen, denen durch Magie Leben eingehaucht wurde. Wings of Vendemiaire spielt ungefähr in den 20iger Jahren des 20. Jahrhunderts. Der Zeichner benutzt einen sehr eigenen Zeichenstil, der durchaus zu gefallen weiss. Dieser Manga hat zwar Tiefgang, aber ich konnte mich nicht dafür begeistern, da er einfach Spannung vermissen ließ.
Shinku Chitai
Die Serie Wedding Peach mit den Magical Girls in Hochzeitskleidern war in Deutschland ein Renner. Shinku Chitai ist ein früheres Werk der Autorin Nao Yazawa, das sie in ihrer Jugend gezeichnet hat. Eines Tages gibt es in Zentral-Japan, also der Gegend um Tokyo, einige schreckliche Erdbeben und gleichzeitig breitet sich eine Seuche aus. Daher wird beschlossen, diese Region vom Rest der Welt abzuschotten. Schnell bilden sich provisorische Regierungen, doch in vielen Gebieten herrscht die Anarchie. Eine richtig interessante Geschichte bietet uns Nao Yazawa hier an und sie bleibt im Laufe des Manga auch interessant. Die Zeichnungen sind leider etwas simpel geraten, doch das tut dem Lesepass keinen Abbruch. Wenn man bedenkt, dass die Zeicherin Wedding Peach gemacht hat, so ist der Brutalitätsfaktor in diesem Manga doch recht hoch, aber richtig schlimm ist er nicht, ein paar Liter Blut und ein paar Fleischwunden eben.
Peach Girl
Momo hat ein Problem : Ihre Hautfarbe. Sie wird nämlich sehr schnell braun und deswegen oft gehänselt, weil andere Mädchen denken, dass sie zum Beispiel ins Solarium geht oder Bräunungscreme benutzt. Bei ihrem Schwarm Toji hat sie deswegen natürlich auch keine Chancen. Oder etwa doch ? Um Beziehungskisten geht es vornehmlich in Peach Girl. Das ist zwar nicht mein Metier, trotzdem ist der Manga doch recht unterhaltsam gemacht. Es passieren soap-typisch natürlich immer wieder unvorhersehbare Dinge, doch wirkt die Story keinesfalls aufgesetzt bzw. unrealistisch.
Chobits
In einer Welt, irgendwann in der Zukunft, sind Computer nicht mehr graue, leblose Kästen, sondern wie attraktive Männer oder Frauen geformt. Hideki Motosuwa wünscht sich nichts sehnlicher als so einen Computer, leider sind diese für ihn viel zu teuer. Glücklicherweise findet er eines Tages einen weggeworfenen Computer auf dem Müll. Doch dieser besitzt scheinbar eine unglaubliche Leistungsfähigkeit. Ist er etwa einer dieser legendären Computer namens "Chobits" ? Von der sehr bekannten und berühmten bzw. gerühmten Mangazeichnergruppe CLAMP stammt dieser Manga. Trotzdem gefällt er mir überhaupt nicht. Zwar ist an den Zeichnungen nichts auszusetzen, aber die Story ist leider einfach zu platt und dumm. Um die Story etwas aufzupeppen, hat man noch ziemlich lieblos ein Bilderbuch in die Story eingeflochten, das Hidekis Computer liest und das mit uneindeutigen Aussagen wohl etwas Tiefe in die Story einbringen soll. Diese Idee wurde wohl von dem Manga "Monster" gestohlen, wo die Idee allerdings im Gegensatz zu Chobits gut umgesetzt wurde. Zwar hat dieser Manga ein paar lustige Momente, sonst ist er aber meiner Meinung nach definitiv einer der schlechtesten Manga in der Manga Power.
Kung-Fu Girl Juline
Juline lebt in einer typischen Martial-Arts-Welt - hier buhlen noch die Dojos um die Gunst der Schüler der Kampfkunst. Doch es wurde am schlafenden Berg ein neues Dojo eröffnet, dessen Schüler durch einmalige Stärke glänzen und das vermehrt Schüler anzieht. Soweit so gut, da ich Martial-Arts-Fan bin, habe ich mich natürlich sehr für diesen Manga interessiert - und wurde enttäuscht. Die Story entwickelt sich nur sehr zäh und glänzt nicht wirklich durch Innovationen oder großartige Wendungen. Die Zeichnungen erfüllen leider nicht wirklich ihren Zweck : In Kämpfen hat man absolut keine Übersicht und oft keine Ahnung, was da eigentlich abgeht. Mir fallen bei diesem Manga leider so gar keine Pluspunkte ein, die ich hier aufzählen könnte.
Get Backers
Sie haben etwas verloren ? Wir bringen es zurück. So lautet das Motto der zwei Get Backers. Da sie an akuter Auftragsnot leiden, nehmen sie auch jeden Auftrag an, selbst wenn sie sich dafür mit Yakuza anlegen müssen. Dieser Manga gliedert sich durch die verschiedenen Aufträge, die mit mehreren Kapiteln beschrieben werden. Wieder werden hin und wieder erotische Szenen für das männliche Publikum eingestreut, was teilweise einfach nur aufgesetzt und billig wirkt. Zwar kommen hier lustige Szenen öfter vor, jedoch nimmt sich der Manga größtenteils ernst. Allerdings finde ich die Story nicht wirklich komplex, daher fesselt dieser Manga nicht, sondern unterhält nur.
Turn-A-Gundam
Ich persönlich bin ja nicht so der Mechafan und dieser Mechamanga konnte mich auch nicht dazu bekehren. Im Gundamuniversum leben Menschen auf der Erde und dem Mond. Eines Tages wollen die Mondmenschen aber auf die Erde zurückkehren (die waren früher scheinbar mal auf der Erde) und es kommt wie es kommt : Zum Krieg. Der wird durch Mechas ausgetragen, die in der Erde vergraben sind, weil sie wohl früher schon zum Krieg genutzt wurden. Die Zeichnungen in diesem Manga sind in Ordnung. Allerdings konnte ich mich einfach nicht mit der Geschichte anfreunden, obwohl das Konzept gefällt, reisst sie einfach nicht mit. Dieser Manga ist wohl auch eher für Fans des Gundamuniversums gedacht (es gibt viele verschiedene Gundampublikationen). Ich musste mich meistens richtig zwingen, den Manga zu lesen, so langweilig war er.
The Big O
Auch hier geht es um einen Mecha, nämlich den mächtigen Riesenroboter Big O. Dieser erscheint immer in der Stadt, wenn es mal so richtig Ärger gibt. Was niemand weiss : Er wird vom Unterhändler Roger Smith gesteuert. Die einzelnen Geschichten sind meist kapitellang und in sich abgeschlossen, wobei einige Charaktere immer wieder auftauchen. Zu diesem Manga verbinden mich gemischte Gefühle. Einerseits gefallen mir die Charaktere, die Story hat Potential und Tiefgang und es gibt gesellschaftskritische Untertöne (die Stadt ist in arm und reich aufgeteilt), andererseits ist der Manga irgendwie einfach nicht spannend. Trotzdem kann man ihn doch als unterhaltsam einstufen.
Ichabod
In Ichabod geht es - Überraschung - um Ichabod, einen Jungen, der von seinen lesbischen Eltern (von denen ein Teil verstorben ist) eher ungewollt war, da er wie gesagt ein Junge war/ist. Er ist durch eine künstliche Befruchtung entstanden und kennt seinen Vater : Es ist der Meisterdieb Musch, der Zauberkräfte besitzt und nie gefasst wurde. Er erscheint Ichabod durch telepathische Visionen - oder ist Ichabod einfach nur verrückt ? Jedenfalls schliesst sich Ichabod eines Tages stadtbekannten Verbrechern bei einer Befreiungsaktion eines anderen Verbrechers an und überfällt später gemeinsam mit ihnen eine Bank. Dieser Manga ist wirklich etwas Besonderes und eine wohltuende Abwechslung in der grauen Mangamasse. Die Charaktere sind einfach nur abgedreht - vielleicht so abgedreht wie im echten Leben. Man nehme zum Beispiel einen Einsatzkommando, das bei der Stürmung eines Hauses die durchschnittliche Zahl der Zivilisten, die bei einem solchen Einsatz sterben mal ganz locker selber um die Ecke bringt. Ein wenig kam es mir beim Lesen dieses Mangas auch so vor, als wäre er auch ein wenig für "Wessis" gestaltet : So kann man hier viel über die Alltagskultur in Japan erfahren und allgemein ist der Manga recht lehrreich. Die Geschichte verläuft sehr unerwartet und bietet viele Wendungen, bleibt aber übersichtlich. Der Zeichenstil ist recht erfrischend. Definitiv einer meiner Favoriten in der Manga Power.
RAVE
RAVE bietet leider nur eine ganz typische 08/15-Shonen-Manga-Story : Der Junge Haru ist ein Auserwählter : Er ist einer der wenigen, die mit dem besonderen Stein Rave umzugehen wissen, der in Verbindung mit einem Schwert besondere Kräfte verleihen kann. Allerdings gibt es auch eine böse Seite in Raves Universum, die die Weltherrschaft anstrebt und die mit dem Gegenstück von Rave "Darkbring" kämpfen. Also reist Haru durch die Welt von Rave, kämpft immer wieder gegen irgendwelche Bösewichte und hilft so irgendwelchen guten Personen. Von der Story war ich nicht sehr begeistert, aber immerhin sind die Zeichnungen recht nett und es gibt ein paar lustige Szenen. Wenn man das Gehirn ausschaltet, kann man sich durchaus durch Rave lesen, aber diese Schablonenhaftigkeit stößt mir doch recht hart auf.
Devil Children
Und auch dies ist wieder ein sehr typischer Shonen-Manga. Setsuna wird eines Tages vom Wolfshund Cool kontaktiert : Er soll im Dämonenreich verschiedene Dämonen auslöschen. Natürlich ist Setsuna auserwählt und gehört zu den sogenannten titelgebenden Devil Children, die besondere Waffen bedienen können. Dieser Manga war in Japan sehr erfolgreich, warum, kann ich leider nicht verstehen, die Japaner müssten doch eigentlich die immer-gleichen Geschichten satt haben. Die Charaktere sind an Plattheit und Einfachheit auch nicht zu überbieten. Etwas Gutes habe ich an diesem Manga nicht gefunden. Erwähnen sollte man vielleicht noch den recht hohen Blutgehalt, der mich doch überrascht hat, da der Manga mit Tiermenschen und ähnlichem doch recht eher kindgerecht gezeichnet wurde.
Oh ! My Mini-Goddess
Es handelt sich hierbei um kleine, einseitige Comicstrips, die unübersetzt abgedruckt wurden. Deutsche müssen hier jedoch keine Angst haben, da auf der Seite die deutschen Texte abgedruckt wurden. Mein Problem bei diesen Strips ist leider, dass ich sie nicht lustig finde. Daher sind sie für mich einer der Tiefpunkte in der Manga Power, allerdings sind sie sicher interessant für Leute, die gerade Japanisch lernen und einfache Anwendungsgebiete suchen.
Kindaichi Shonen
Man kennt das ja : Man macht gerade irgendwo Urlaub und natürlich passiert in seinem Umfeld gleich ein Mord. Ok, eigentlich kennt man das nicht, aber für Kindaichi ist das Alltag. Und er macht sich schliesslich meistens daran, den Fall aufzuklären, obwohl er noch Schüler ist. Im Stile von Sherlock Holmes sammelt Kindaichi dabei im Laufe der Geschichte Hinweise und am Schluss kommt Poirot-like die grosse Auflösung des Falles. Ich persönlich bin ja durchaus Sherlock-Holmes-Fan und mir gefiel Detektiv Conan auch schon gut, weswegen ich diesen Manga gleich ins Herz schloss. Aber auch ohne rosa Fanbrille kann man diesem Manga keine Mängel bescheinigen und wenn man sein Gehirn ganz anstrengt, kann man in den späteren Kapiteln eines Falles die Lösung auch selber zusammenklamüsern. Auf jeden Fall ist Kindaichi Shonen eine der besseren Serien in der Manga Power.
What's Michael
Das Alltagsleben vom Kater Michael wird in Ein-Kapitel-Kurzgeschichten erzählt. Die Geschichten laufen darauf hinaus, dass es am Schluss eine Pointe gibt. Leider finde ich die in fast allen Fällen nicht wirklich lustig und so ist dieser Manga nichts für mich. Allerdings muss ich sagen, dass mir der detaillierte Zeichenstil doch recht gut gefällt.
Never Ending Heart und andere Kurzgeschichten
Dem Rockstar Rinzy ist das Wohlergehen seiner Freundin so richtig egal. Doch die will um jeden Preis seine Aufmerksamkeit, und so schlitzt sie sich die Pulsadern auf und wünscht, dass er den Notarzt alarmiert. Das tut er aber nicht, sondern er schmeisst ihr einfach das Telefon entgegen und geht. Dummerweise wird er dabei von einem Strassenkind gesehen und Rinzy hat auch bald eine Anzeige wegen unterlassener Hilfestellung auf dem Hals. Die Managerin von Rinzy macht schnell das Strassenkind ausfindig um es mundtot zu machen. Es soll bei Rinzy untertauchen. Der ist zunöchst dagegen, doch bald schon entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen dem Fan und dem Superstar... Ausser Neverending Heart wurden von der Autorin noch drei andere Ein-Kapitel-Kurzgeschichten in der Manga Power veröffentlicht, die allesamt verschiedene Charaktere aufweisen. Diese und Neverending Heart verbindet eine recht tiefe Story und interessante, gar nicht platte Charaktere. Der Zeichenstil ist auch ziemlich hübsch, aber die Geschichten hinterlassen einen eigenartigen Nachgeschmack. Nach dem Lesen der Geschichte breitet sich eine Schwere in einem aus...
Die Leserbriefe
Ganz am Ende der Manga Power sind immer noch ein paar Seiten mit Leserbriefen gefüllt. Diese sind leider einfach nur strunzlangweilig und ohne jeglichen interessanten Fragen, Anregungen, oder ähnlichem. Die meisten Briefe bestehen aus "Ich find Manga A geil, aber schmeisst Manga B raus, der ist scheisse" oder "Hey, der Blödmann hat Manga B beleidigt, dabei liebe ich Manga B und es gibt nichts Besseres ! Manga A hingegen kann man als Klopapier benutzen" und ähnlichem. Die paar Fanarts, die auf Briefmarkengröße geschrumpft wurden, können mir diese Rubrik auch nicht schmackhaft machen.
Berichte
Unregelmäßig gibt es auch Berichte in der Manga Power über das japanische Alltagsleben, zum Beispiel das japanische "Kurisumasu" (sprechts aus, dann wisst ihr was es ist). Die lesen sich sehr interessant und sind auch ansprechend, allerdings in SW, bebildert. Regelmäßig hingegen gibt es Artikel über die verschiedenen Autoren der Serien in der Manga Power. Es wird der Lebenslauf und das Lebenswerk der Autoren skizziert, was sich auch recht interessant liest.
Die Cover
Ich weiss nicht wie sie es geschafft haben, aber die Cover der Manga Power sind durchgängig potthässlich. Es wurden ausschliesslich die hässlichsten Mangaartworks mit den hässlichsten Farbkompositionen verwendet. Diese Cover sind wirklich eine Schande für die Manga Power und nicht wirklich kaufanregend.
Ist die Manga Power am Ende ?
Leider ja. Band 30 ist der letzte Band und die Manga Power wird nicht mehr fortgesetzt. Allerdings werden die meisten Serien als Einzelbänder in der sogenannten Manga-Power-Edition fortgesetzt. Meine letzte Manga Power war Band 22, und nachdem ich erfuhr, dass Ehapa die Manga Power absetzen würde, hatte ich natürlich keine Kaufmotivation mehr.
Preis/Leistung
Für 5 Euro bekommt man ein dickes Buch. "Schwerer als der Versand erlaubt" wirbt EMA dafür, was allerdings gelogen ist : Ich habe mir sie durchaus auch mal mit dem Versand kommen lassen. Das Preis/Leistungsverhältnis stimmt durchaus, auch wenn die Dicke der Manga Power im Regal ihren Tribut fordert, weil sie einfach ziemlich viel Platz braucht.
Fazit
Ich hatte sicherlich viel Spass mit der Manga Power, jedoch empfehle ich sie niemanden mehr zu kaufen, da sie ja ab Band 30 nicht mehr fortgeführt wurde und warum 150 Euro für eine unvollständige Reihe bezahlen ? Weil ich soviel Spass mit der Manga Power insgesamt hatte, bekommt sie aber gute vier Sterne von mir. Man sollte aber meiner Meinung die Möglichkeit nutzen, die besseren Manga der Manga Power als Taschenbuch der sogenannten "Manga-Power-Edition" zu kaufen. Besonders Cyborg Kuro-Chan empfehle ich euch dabei.
| weitere Erfahrungsberichte |
Lesestoff für mehr als 20 Minuten
Bewertung für Manga Power / Egmont Manga & Anime Europe von
Sanella
Pro: Peach Girl, Chobits, Kindaichi Shonen, Wings of Vendemiaire, Shinku Chitai
Kontra: Turn A Gundam, Ichabod, Cyborg Kurochan,The Big O, BRN
...Endlich gibt es diese Kategorie! Ich habe solange auf sie warten müssen und jetzt kann ich endlich über die Manga Power schreiben, yipieh!!!!
Nachdem der Carlsen Verlag ein Mangazin erscheinen ließ, war es nur eine Frage der Zeit, dass der 2.größte Manga ...
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|
sehr hilfreich
16.06.2002
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Ein Telefonbuch dickes Überraschungspaket
Bewertung für Manga Power / Egmont Manga & Anime Europe von
twicer
Pro: Vielfalt der Serien, Ausgewogenheit, Preis
Kontra: Einige Manga gefallen mir weniger
...Der große Erfolg ,den Carlsen Comics mit seinem Manga Magazin „Banzai“ hatte, brachte den Egmont Manga & Anime Verlag auf die Idee sein altes Manga Magazin „Manga Power“ wiederzubeleben.
Das Ergebnis sind 480 Seiten Lesespaß mit rund einem Dutzend Seri ...
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sehr hilfreich
24.06.2002
(27.09.2002)
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Noch ein Manga-Magazin nach japanischem Vorbild
Bewertung für Manga Power / Egmont Manga & Anime Europe von
Yume
Pro: Viel Lesestoff, günstig
Kontra: nicht alles gefällt auch jedem
Manga Power ist das Gegenstück des Ehapa-Verlags zu Carlsens Banzai.
Wie auch Banzai ist Manga Power ein Magazin nach dem Vorbild der Japanischen Magazine wie zum Beispiel Nakayoshi, Lun-Lun, Jump etc.
Persönlich denke ich, daß solche Magazine vor all ...
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sehr hilfreich
23.08.2002
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Hass, zerstörung, Krieg und hübsche Mädels
Bewertung für Manga Power / Egmont Manga & Anime Europe von
kknnf
Pro: Fett mann, 480Seiten für nur 5€,
Kontra: Peach girl,
...So denn, freuet euch und singet, ihr Völker die ihr diesen Kontinent bewohnt, denn man gab allen Otakus einen Grund mehr, sich zu freuen, denn die „Manga Power“ gibt es wieder...
HÄ? MANGA was n das? Manga (Mangas ist falsch, es gibt davon kei ...
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|
sehr hilfreich
12.06.2002
(21.06.2002)
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Mangasammlung mit Power
Bewertung für Manga Power / Egmont Manga & Anime Europe von
Masamune
Pro: viel Lesestoff, abwechslungsreich
Kontra: eigentlich nicht wirklich
Auf die Frage "Was war das erste Mangamagazin in Deutschland" ist die Antwort ganz klar "BANZAI!". Sehr beliebt, mit schönen Serien, herrausgegeben von "Carlson Comics". Schauen wir und jetzt mal die Konkurenz an: EMA. Etwas fünf Monate nach erscheinen de ...
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sehr hilfreich
20.04.2003
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