Dieser Erfahrungsbericht wurde von 6 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als hilfreich bewertet
Ich habe dieses Buch gelesen, weil mir Garlands erstes Buch "der Strand" sehr gut gefallen hatte. Von "Manila" war ich aber sehr enttaeuscht. Die Handlung ist sehr verworren, und viel zu detailliert. Garland schreibt in einem Stil, dem er bei weitem nicht gewachsen ist. Das unglueckliche Ergebnis ist ein Buch, das nicht nur schlecht geschrieben ist, sondern an manchen Stellen sehr schmerzhaft zu lesen ist. Ich hatte oft Probleme zu verstehen, von was Garland da eigentlich mit seinem pseudo-tiefsinnigem Stil redet. Ich denke dieser Autor ist Opfer der ueberschwenglich positiven Kritiken die er fuer "Der Strand" bekommen hat, ich wuerde ihm empfehlen zukuenftig in einem einfacheren Stil zu schreiben, denn so gross ist sein Talent wirklich nicht. Ausserdem wird die Manila, die Hauptstadt der Philippinen in einem extrem duesteren Licht dargestellt, was meiner Meinung nicht gerechtfertigt ist. Ich kann keinem empfehlen dieses Buch zu lesen, reine Zeit- und Geldverschwendung! Mit "Der Strand" absolut nicht zu vergleichen.
"The Beach" war mein Lieblingsbuch, ich habe es bestimmt drei mal gelesen, als ich dann "Manila" in der Buchhandlung sah, las ich erst einmal einige Seiten - und legte das Buch enttäuscht wieder zurück ins Regal ...
Ich kann deine Kritik an "Manila" zwar teilweise nachvollziehen, doch bin ich im Laufe des Lesens zu einer anderen Meinung gekommen. Ich halte gerade die sprunghaften, in Szenen gegliederten Stil Garlands bei diesem Stadt-, Kriminal- und Schicksalsroman für angebracht, da auf diese Weise Manila, seine Menschen und ihre Geschichten als Ganzes facettenreicher dargestellt werden. Aber das ist nur mein persönlicher Ansatz und jeder sieht das natürlich aus einem anderen Blickwinkel.
Gruß, Julia
15.11.2004 00:33
Beide Bücher kann man absolut nicht miteinander vergleichen, Monika
18.06.2003 20:09
"The Beach" war mein Lieblingsbuch, ich habe es bestimmt drei mal gelesen, als ich dann "Manila" in der Buchhandlung sah, las ich erst einmal einige Seiten - und legte das Buch enttäuscht wieder zurück ins Regal ...
27.07.2002 14:51
Ich kann deine Kritik an "Manila" zwar teilweise nachvollziehen, doch bin ich im Laufe des Lesens zu einer anderen Meinung gekommen. Ich halte gerade die sprunghaften, in Szenen gegliederten Stil Garlands bei diesem Stadt-, Kriminal- und Schicksalsroman für angebracht, da auf diese Weise Manila, seine Menschen und ihre Geschichten als Ganzes facettenreicher dargestellt werden. Aber das ist nur mein persönlicher Ansatz und jeder sieht das natürlich aus einem anderen Blickwinkel. Gruß, Julia