Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
voller Körpereinsatz von Liz Hurley ;) |
| Kontra: |
vieles |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Jaja die Liebeskomödien sind wahrlich nicht mein Genre (dafür aber das meiner Freundin) und wenn ich in einer Sneak eine Liebeskomödie sehe, dann bin ich meistens nicht gerade begeisterte davon. Aber es gab auch schon einige Ausnahmen und vielleicht sollte es bei dem Film „Serving Sara“ (der im deutschen den mir immer noch unerklärlichen Titel „Mann umständehalber abzugeben“ verpasst bekam.) ja mal wieder so eine Ausnahme sein, aber lest selbst.
I N H A L T
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Joe Tyler (Matthew Perry) hat einen Scheiß Job. Er stellt als Bote wichtige Papiere zu, welche die Adressaten normalerweise nicht unbedingt bekommen wollen, so z.B. mal einem Mafiosi eine Vorladung vor Gericht oder halt auch Scheidungspapiere. Solche zuzustellen bekommt er eines Tages auch als Auftrag von seinem Chef Ray Harris (Cedric the Entertainer). Ein äußerst wichtiger Job für die Firma und dies bedeutet viel Geld für Joe, weswegen auch Joes Kollege Tony (Vincent Pastore) sehr verärgert ist, dass er nicht den Job bekommen hat. Er versucht deswegen Joe die Tour zu vermasseln doch trotzdem packt Joe es die Scheidungspapiere der hübschen Sara Moore (Elizabeth Hurley) zuzustellen. Deren reicher Ehemann Gordon (Bruce Campbell) will sich nämlich von ihr scheiden lassen und durch die Zustellung an Sara von ihm aus, wird die Scheidung nach texanischem Recht behandelt, was bedeutet würde, dass Sara vom geschätzten gemeinsamen Vermögen von 20 Mio. Dollar wahrscheinlich rein gar nix bekommen würde. Doch Sara macht Joe ein Angebot: Wenn er die Zustellung nicht weiterleitet und stattdessen Scheidungspapiere von ihr ihrem Mann zustellt, bekommt er eine Mio. Dollar, denn bei einem Antrag von Sara würde die Scheidung nach New-Yorker-Recht behandelt werden und Sara würde die Hälfte des gemeinsamen Vermögens bekommen.
Also machen sich Joe und Sara auf die Jagd nach Gordon um diesem die Papiere zuzustellen, aber Tony ist hinter ihnen her und will Sara die Papiere zustellen und auch Gordon hat sich einiges einfallen lassen, um die Zustellung zu verhindern. Während der Verfolgung von Saras Mann, kommen sich Sara und Joe natürlich auch näher.
Warum Matthew Perry aber um ans Ziel zu kommen, die Prostata eines wilden Stieres kitzeln muss, müsst ihr euch schon selbst im Kino anschauen!
M E I N U N G
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Friends-Star Perry und Ex-Hugh-Grant-Liebchen Hurley, das ist eigentlich in meinen Augen ein ganz gutes Paar für eine spritzige und unterhaltsame Liebeskomödie, trotzdem schafft es der Film größtenteils nicht den Zuschauer entsprechend zu unterhalten.
An dem von Anfang an klaren Verlauf der Story und der damit gegebenen Vorhersehbarkeit stört man sich noch nicht, ist sie in diesem Genre doch oft gegeben, und auch über die Tatsache, dass einem fast alles bekannt und wie schon einmal irgendwo gesehen vorkommt, kann man noch verzeihen, wenn der Film dafür mit schönem Humor überzeugt. Einzig und allein der typische Showdown nach dem Motto: Mist alles ist verloren und dann gelingt es doch noch und zwar ganz eine Minute vor knapp.
Doch auch der Humor ist auf sehr unterschiedlichem Niveau. Während der Film gerade zu Beginn den Zuschauer zu einigen Lachern verleiten kann, nimmt dies doch merklich im weiteren Verlauf des Films ab. Phasenweise beschränkt sich der Film dann nur noch auf platten Humor auf unterstem Niveau, meistens auch Fäkalhumor, und nur zwischendurch gibt es mal wieder einen Lichtblick bei einem besonders gelungen Gag, welches es den ganzen Film über immer wieder mal gibt, aber leider nur sehr rar gesät.
Da helfen auch die prominenten Schauspieler in den Hauptrollen nicht mehr soviel. Während Matthew Perry dabei eine sehr durchwachsene Leistung abliefert, welche phasenweise sehr zu gefallen weiß, phasenweise aber auch sehr schwach ist, da die Darstellung teilweise zu gekünstelt wirkt und zu aufgesetzt, kann auf der anderen Seite Elizabeth Hurley wahrscheinlich hauptsächlich die Männer überzeugen. Dies liegt vor allem daran, dass Hurley schon nach wenigen Minuten des Films ihre schönen schicken Klamotten verliert und von da an, nur noch leicht bekleidet durch den Film stolziert, in einem äußerst knappen Minirock und manchmal auch noch weniger. Sie spielt also mit vollem Körpereinsatz um die Männerwelt zu verzücken und dies gelingt ihr auch. Für Männer sicher ein Lichtblick des Films.
Gar nicht gefallen haben mir aber durchweg alle Nebenrollen, die alle einfach viel zu klischeehafte Rollen haben. Der dumme Tony, das dumme blonde Liebchen, usw. Aber vor allem von einer Person war ich sehr enttäuscht. Da bekommt ein guter Komiker wie Jerry Stiller eine Nebenrolle (die zwar sehr klein ist, aber trotzdem) und man freut sich beim ersten Auftreten von ihm, dass man da jetzt bestimmt einen kleinen Gag geliefert bekommt und dann? Fehlanzeige! Keinen einzigen Gag darf Herr Stiller präsentieren (oder vielleicht sollte das Gefeilsche mit Perry um ein bisschen Bestechungsgeld ein Gag sein, dann war er aber nicht gerade lustig), und deswegen frage ich mich warum man eine Rolle dann so besetzt.
Aber das ist nicht die einzige Frage, die offen bleibt. Ist das Scheidungsrecht in den USA wirklich so wie in diesem Film dargestellt? Wenn ja, dann aber Gute Nacht, denn dann habe ich selten ein bescheuerteres Recht gesehen (aber die USA hat ja eine paar bescheuerte Rechte also kann das schon sein).
F A Z I T
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“Mann umständehalber abzugeben” hat einen bescheuerten Titel, den ich noch immer nicht verstanden habe, und auch der Film ist nur etwas besser. Hurley überzeugt mit vollem Körpereinsatz zwar vielleicht die meisten Männer, aber gerade die Gags sind auf sehr unterschiedlichen Niveau und dabei in der Mehrheit eher auf tiefen Niveau. Deswegen kann ich den Film eher nicht empfehlen, denn es gibt sicher bessere Liebeskomödien!
4 knapp angezogene Punkte auf meiner 10er Skala!
D A T E N
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Titel Deutschland: Mann umständehalber abzugeben!
Originaltitel: Serving Sara
Genre: Romantikkomödie
USA 2002, FSK 12, Laufzeit: 99 Minuten
Darsteller: Matthew Perry (Joe Tyler), Elizabeth Hurley (Sara Moore), Vincent Pastore (Tony), Bruce Campbell (Gordon Moore), Cedric the Entertainer (Ray Harris), Amy Adams (Kate), Terry Crews (Vernon), Jerry Stiller (Milton), Marshall Bell (Warren Cebron), Derek Southers (Bouncer), Joe Viterelli (Fat Charlie), Vince Cecere (Aldo), Tony Longo (Petey)
Regie: Reginald Hudlin
Produzent: Dan Halsted
Drehbuch: Jay Scherick, David Ronn
Musik: Markus Miller
Kamera: Robert Brinkmann
Schnitt: Jim Miller
Kostüme: Francine Jamison-Tanchuck
W E I T E R F Ü H R E N D E I N F O R M A T I O N E N
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Internet Movie Database: http://german.imdb.com/Title?0261289
Online-Filmdatenbank: http://ofdb.persephone.net-build.de/view.php?page=film&fid=22539
Offizielle deutsche Website: http://www.mann-umstaendehalber-abzugeben.de/index.php
© Björn Becher 2003
| weitere Erfahrungsberichte |
Polyester-Paule im Weinberg
Bewertung für Mann umständehalber abzugeben! von
Hannibal-der_lektor
Pro: Dialoge und Szenen zu Beginn
Kontra: weiterer Verlauf des Films
Hmm, eigentlich wollte ich mich ja aus meiner kurzen Kino-Zwangspause mit einem richtig schönen Kritikenkracher von der letzten Sneak zurückmelden. Entweder einen ordentlichen handfesten Verriss, oder aber eine fantastische Lobeshymne.
Doch leider reicht ...
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sehr hilfreich
22.01.2003
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Unterhaltsamer Film!
Bewertung für Mann umständehalber abzugeben! von
MissPinaColada
Pro: Der Film ist ganz lustig und unterhaltsam.
Kontra: ...aber nichs Besonderes
Ich habe diesen Film bereits am 3. Februar '03 in einer Sneak-Preview gesehen und war also gar nicht darauf vorbereitet und habe mir den Film auch nich freiwillig angeschaut.
zum Titel:
Die meisten (männlichen) Kinobesucher hatten bereits nach der Ank ...
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hilfreich
13.02.2003
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Film umstandshalber abzugeben !
Bewertung für Mann umständehalber abzugeben! von
McGourgh
Pro: Friends-Star Matthew Perry und die schöne Liz Hurley
Kontra: so ziemlich alles andere
Friends-Star Matthew Perry hat in seinen letzten Werken bewiesen, das er das Zeug zum Kinocomedian hat.
Umso schlimmer ist, das er sich nun in dieser Klamotte versucht. Der einzig ersichtliche Grund: Liz Hurley. Diese kann aber in diesem Werk des Stumpfs ...
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weniger hilfreich
13.02.2003
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