Für Hobby-Taucher ein perfektes Modell
27. Jun 2009
Pro:
perfekt ablesbares Display, kompaktes Design, Menüführung über eine Taste
Kontra:
Menüführung auf Englisch kann etwas kompliziert sein
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Design:
Verarbeitung:
Bedienung:
 Qantas
Über sich:
Seit März 2004 bin ich in der Chefredaktion von onlinekosten.de tätig und werde versuchen, Euch auch...
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 102 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Was es heißt, Urlaub zu machen, werden viele von Euch in den nächsten Wochen sicherlich an irgendeinem schönen Platz dieser Erde: die Sommerferien stehen an. Mein letzter Urlaub liegt inzwischen ein halbes Jahr zurück, dafür habe ich aber auch wirklich das Paradies gesehen - im Kuredu Island Resort auf den Malediven. Zwei Wochen habe ich die Ruhe und Entspannung an diesem traumhaften genießen dürfen. Weil ich aber nicht nur faul am Strand liegen wollte, habe ich im Vorfeld des Urlaubs einen Tauchkurs absolviert und mir in diesem Zusammenhang auch einen RGBM Tauchcomputer zugelegt, der wie eine Uhr am Handgelenk getragen wird: den Puck von Mares. *** Was kann der Puck ***
Der kleine, schwarze Computer im Uhr-Design ist theoretisch für Tauchgänge von bis zu 150 Metern gedacht. Da Sporttaucher jedoch niemals tiefer als 40 Meter tauchen, wird dieser Wert zumindest für mich niemals erreicht werden. Meine höchste Tauchtiefe bisher lag bei 26 Metern denn es muss immer beachtet werden: je tiefer man taucht, desto mehr Luft wird aufgrund des höheren Drucks unter Wasser verbraucht. Ferner kann der Puck zwischen Süß- und Salzwasser unterscheiden und misst Temperaturen zwischen -10 und +50 Grad Celsius. An weiteren Extras stehen Bergseeprogramme, Betriebsmodi für Luft- oder Nitrox-Tauchgänge sowie ein Logbuchspeicher zur Verfügung. Im Logbuch werden die letzten Tauchgänge gespeichert - jeweils in 20-Sekunden-Schritten. Dem Logbuch können Informationen wie die Tauchtiefe, Länge des Tauchgangs, maximale Aufstiegsgeschwindigkeit und die tiefste gemessene Temperatur des Wasser abgelesen werden.
*** Puck im Einsatz *** Unter Wasser hat mir mein Puck bisher treue Dienste erwiesen und konnte vor allem durch das klar ablesbare Display überzeugen. Es liefert - auf Wunsch beleuchtet - auf einen Blick alle notwendigen Informationen sodass es nicht notwendig ist, unter Wasser irgendwelche Knöpfe zu drücken. Apropos Knöpfe: durch das Menü wird über nur eine einzige rote Taste unterhalb des Displays navigiert. Das hört sich leicht an, ist teilweise aber doch ziemlich tricky. Ein mehrseitiges Handbuch führt allerdings sehr informativ Schritt für Schritt durch die insgesamt neun Menüpunkte des Computers.
Unter Wasser, dem eigentlichen Haupteinsatzgebiet des Puck, werden unter anderem die aktuelle Tauchtiefe, die verbleibende Nullzeit (wie lange darf noch ohne notwendigen Deko-Stop getaucht werden), die aktuelle Wassertemperatur und Countdown-Zeiten zum Beispiel beim Sicherheitsstop angezeigt. Zum Ende eines Tauchgangs, wenn es darum geht, langsam wieder an die Wasseroberfläche zurückzukehren, übernimmt der Puck die Aufgabe eines kleinen Wächters. Wer schneller als geplant auftaucht, wird mit einem deutlich hörbaren Warnton daran erinnert, die Aufstiegsgeschwindigkeit zu reduzieren. Im Display wird über einen dreistufigen Balken zusätzlich angezeigt, ob die Aufstiegsgeschwindigkeit eingehalten wird. Wer zu schnell auftaucht, bekommt ein "Fast" (für "zu schnell") zu sehen und sollte den Aufstieg abbremsen. Außerdem beginnt der kleine Tauchbegleiter zu klingeln wenn das Ende der so genannten Nullzeit erreicht wird.
An der Wasseroberfläche erinnert der Mares Puck darüber hinaus über ein "No Fly"-Symbol kombinuert mit einer Stundenanzeige, wie lange noch eine Stickstoffrestsättigung im Körper zu erwarten ist und kein Flugzeug bestiegen werden sollte. *** Fazit ***
Wer wie ich nur hier und da mal tauchen geht und einen Tauchcomputer mit den wichtigsten Funktionen sucht, ist mit dem Mares Puck absolut gut bedient. Er liefert für rund 160 Euro alle Funktionen, die man braucht, um seinem Hobby gesichert und gut informiert nachgehen zu können. Außerdem überzeugt er durch ein kompaktes, schickes Design. Andere Tauchcomputer sind deutlich klobiger als der kleine Puck. Mich hat er noch nicht im Stich gelassen. Beanstandet werden kann höchstens die zum Teil etwas komplizierte Menüführung auf Englisch. Praktisch ist, dass die Batterie theoretisch selbst gewechselt werden könnte. Ich würde das aber trotzdem vom einem Fachmann durchführen lassen, denn nichts ist ärgerlicher als ein undichter Tauchcomputer, der unter Wasser an einem Wasserschaden die Biege macht.
Ein Tauchcomputer ist übrigens generell nur als Ergänzung zur eigenen Tauchplanung gedacht. Jeder Taucher ist für sich und seine Sicherheits- und ggf. Deko-Stops unter Wasser selbst verantwortlich. Grundsätzlich sollte ein Tauchgang gut geplant werden, damit niemand ein gesundheitliches Risiko eingeht. Wer selbst schon einmal einen Tauchkurs absolviert hat, wird das aber ohnehin wissen.
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28.06.2009 15:14
also wenn ich mal tauchen sollte, werd ich mir die merken, vll piept es dann ja auch mal bei mir *lach* .... LG Tina
28.06.2009 10:45
Dann schließe ich mich mal den "Gut Luft" wünschen an, bevorzuge aber weiterhin die Unterwasser-Dokumentarfilme!
27.06.2009 10:58
Hola Taucherle - wie du auch selbst erwähnst, durchaus zufriedenstellend für des Hobbytacherles Tauchgänge - weiterhin " Gut Luft " vom See - juhee - Negerle