Mario rast...
28. Dez 2003
Pro:
Super Multiplayermodus
Kontra:
man glaubt es kaum, NIX
Empfehlenswert:
Ja
 Krabbenchip
Über sich:
Mitglied seit:02.10.2003
Erfahrungsberichte:5
Vertrauende:15
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 47 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Lange ist es her... Wer kann sich noch an den Release von diesem Spiel erinnern? Jetzt, viele, viele Monate danach gibt es anlässlich dem neuen Mario Kart Double Dash eine Rückblende auf die Anfänge des Rennspiels auf dem GBA. Das Kopf an Kopf – Rennen, die unbarmherzigen Gegner und die vielen Abkürzungen. Doch all dies wird in den Schatten gestellt, wenn man bedenkt, dass es sage und schreibe 40 Strecken gab, 20 neue und 20 classic. WoW! Verteilt auf vier Cups bietet es langen, sehr langen Spielspass! Doch dazu noch später mehr. Anfangs zweifelte ich ob ich es mir überhaupt zulegen sollte, dass kann ich jetzt, Jahre danach nur noch belächeln. So ein Spitzenspiel gibt es nicht zweimal. Na gut genug des Lobes nun will ich berichten um was es sich bei diesem Spiel handelt und beginne mit der (!?fehlenden?!) Story.
Story //_/_/_/_/_/_/_/_/ Eigentlich hat dieses Spiel keine richtige Story, aber die braucht es auch nicht. Mario und seine Freunde treffen sich, um herauszufinden, wer am besten Kart fahren kann. Damit es aber nicht zu langweilig wird, kann man sich mit diversen Items beschießen oder sogar schneller werden. Es gibt zwar nicht viele Spiele, die ohne Story auskommen, doch Mario Kart beweist jedem das Gegenteil! Wenn man so will, kann man sagen, dass die Turniere im 50cc (sowie die im 100cc und 150cc) die Story bilden.
Gameplay //_/_/_/_/_/_/_/_/ Um ein Rennen fahren zu können, benötigt man... Ein paar Fahrer und wer hätte es gedacht, ein paar Karts. Die Fahrer stellen sich aus Marios Freunden zusammen, da wären Peach, ihr Untergebener Toad und das kleine Haustier
Yoshi, der ewige Widersacher Bowser darf da natürlich auch nicht fehlen. Schließlich kommt Mario mit seinem Bruder Luigi, um somit alle wichtigen Charakter aus den Mariospielen abzudecken. Natürlich kommen auch andere Nintendohelden, Donkey Kong der extra aus dem Dschungel angereist ist und Wario hat sich ebenfalls dazugesellt.
Alle Charakter teilen sich in 3 verschiedene Klassen auf, die Leichten, die Mittleren und die Schweren. Jede Klasse hat ihre Vorteile, aber natürlich auch ihre Nachteile. Die leichten Karts, gesteuert von Peach, Toad und Yoshi lassen sich besonders schnell Beschleunigen, haben dafür jedoch eine niedrige Höchstgeschwindigkeit. Die mittleren Karts, gesteuert von Mario und Luigi sind am ausgewogensten, sie haben eine relativ schnelle Beschleunigung und eine akzeptable Höchstgeschwindigkeit. Die schweren Karts, gesteuert von Bowser und Donkey Kong haben mit Abstand die schlechteste Beschleunigung, aber auch die mit Abstand beste Höchstgeschwindigkeit. Jedes Kart hat auch seine Individuelle Steuerung, da fließen Faktoren wie Kurvenlage und Trägheit ein. Da gibt es dann Karts, die nur so rutschen und andere, bei denen man froh ist, wenn sie die Kurve kriegen, also ist für jeden was dabei. Gefahren wird auf anfangs 16 Strecken. Diese sind in 4 Cups unterteilt. Der Mushroom Cup enthält die 4 einfachsten Strecken, diese sind besonders für Anfänger geeignet. Der Flower Cup ist da schon etwas schwerer, sollte dennoch kein Problem darstellen. Anders als der Thunder Cup, er gestaltet sich als wahre Herausforderung für einen Anfänger. Das i-Tüpfelchen ist dann der Star Cup, die schwierigsten 4 Strecken finden sich hier, doch mit ein wenig Übung sind alle 4 Cups zu meistern. Und wer seine Rennen aufmerksam fährt, findet ach einige Abkürzungen, die den Sieg erleichtern. Hat man dann alle Cups gewonnen, so schaltet sich ein fünfter Cup frei. Bei diesem kann man dann sehen wie gut man fährt, Fehler werden erstens von den unbarmherzigen Computergegnern bestraft und zweitens von der Strecke. Und es ist noch nicht zu ende, irgend wann schaltet man 20 „neue“ Strecken frei, die aber gar nicht so neu sind. Wer Mario Kart auf dem SNES kennt, wird nicht schlecht staunen, wenn er sieht, dass alle alten Strecken plötzlich anwählbar sind.
Nun hat man genug Strecken aber welche Möglichkeiten gibt es sie zu befahren? Es gibt genug! ..Mario GP.. ist einer. Hier wählst man sich einen Fahrer, mit dem man dann die verschiedenen Cups fahren kann. Indem man Punkte sammelt (durch möglichst gute Platzierungen) bekommt man seine Belohnung, nämlich einen Pokal. ..Time Trial.., für mich der langweiligste Modus. Hier kann man seine Bestzeiten verbessern. Aber man fährt allein und das macht halt auf die Dauer nicht besonders viel Spaß. ..Quick Race.., wer mal schnell zwischendurch ein Rennen fahren will, für den ist dieser Modus der ideale. Hier geht es gleich zur Sache, schnell einen Fahrer ausgesucht, die Strecke gewählt und schon kann es losgehen. ..VS.., wenn man grade ein paar Freunde da hat, die möglichst ein eigenes Spielmodul besitzen (es ist zwar nicht nötig, aber man kann dann mehr Strecken anwählen wenn alle eins haben), ist es mit einem Linkkabel möglich zu viert um die beste Platzierung zu fahren. ..Battle.., wer Mario Kart 64 kennt, dem wir dieser Multiplayermodus sicherlich Spaß machen. Das Ziel ist es, die Anderen mit allen möglichen Items abzuschießen, um somit deren Luftballons zum platzen zu bringen. Wer keinen Luftballon mehr hat, scheidet aus. Items gibt es auch, ohne die würde es nämlich nur noch halb so viel Spaß machen. Sie befinden sich in Boxen, die auf dem Spielfeld verteilt sind. Durch sie wird das Aufholen von Gegnern erheblich vereinfacht. Zum Beispiel kann man mit Schildkrötenpanzer die Gegner abschießen. Es gibt noch andere, die aber auch dein eigenes Leben erschweren können, denn auch die Gegner haben es auf dich abgesehen.
Es sind 3 Schwierigkeitsgrade vorhanden, welche sich nach den 3 Klassen richten. Am einfachsten fahrt man in der 50cc Klasse. Schwieriger wird’s in der 100cc Klasse, und am schwersten ist die 150cc Klasse. Grafik //_/_/_/_/_/_/_/_/
Die Grafik kann sich sehen lassen, dafür, dass es sich um eines der Anfangsspiele handelt, ist sie sehr detailreich und vor allem flüssig! Man kommt nie ins stocken, auch wenn der ganze bunte Bildschirm in Bewegung ist. Die tolle Optik und die wunderschönen Hintergründe lassen die eigentlichen Helden ab und zu im Schatten stehen. Von Zeit zu Zeit vergisst man, dass es sich um ein GBA Spiel handelt. Hiermit auch ein großes Lob an die Entwickler, die sich wirklich Mühe gegeben haben. So, oder besser, hat ein GBA Spiel auszusehen.
Sound //_/_/_/_/_/_/_/_/ Der Sound muss sich nicht hinter der grandiosen Grafik verstecken, denn auch er wurde mit Liebe zum Detail gemacht. Nicht wie bei vielen Spielen wird hier ein monotones Endlosband abgespielt. Der Sound passt sich den strecken an und kann sehr heiter und locker klingen, aber er kann den Hörer auch noch zusätzliche Spannung bieten.
Im Großen und Ganzen ist der Sound zu einer gelungenen Hintergrundbegleitung geworden. Mein Fazit //_/_/_/_/_/_/_/_/ Tolles Spiel mit Megahitqualitäten. Dieses Rennspiel sollte in keiner GBA Sammlung fehlen, zumal es das Rennspielgenre, meiner Meinung nach, wie kein anderes vertritt. Gemischt mit einem genialen Multiplayermodus, ist es ein absoluter Pflichtkauf.
Auch für Nostalgiker ist mit 20 „alten“ Strecken genug geboten. Dieses Spiel fasst viele Jahre Mario Kart-Geschichte blendend zusammen. SUPER!!
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01.09.2005 16:59
klasse bericht
13.07.2004 11:49
toller Bericht
29.06.2004 19:32
schöner bericht, s.h.