Erfahrungsbericht über "Marktredwitz"

veröffentlicht 11.03.2005 | SabineG1959
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Ihr Lieben, ich wünsche Euch allen eine scholne Adventszeit frohe Weihnachten und einen guten Rutsch :)
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"Marktredwitz zw. Steinwald und Fichtelgebirge"

altes Rathaus

altes Rathaus

Achtung! Vom 24.5. bis 24.9.2006 findet hier die grenzüberschreitende Landesgartenschau zwischen Marktredwitz und Eger/Cheb statt, habe noch ein paar Bilder eingefügt.


Ursprünglicher Bericht:

Bevor ich meine Sachen packe und wieder auf die Reise gehe, möchte ich Euch noch etwas über das schöne, kleine Städtchen Marktredwitz erzählen, das zwischen Steinwald und Fichtelgebirge liegt, nahe der tschechischen Grenze. Marktredwitz gehört zum Kreis Wunsiedel und ist damit auch Teil des Sechsämterlandes, wo die Sechsämtertropfen her kommen, allerdings aus der Kreisstadt selber, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

Da ich immer mit dem Zug unterwegs bin, komme ich also wieder am Bahnhof in Marktredwitz an. Der Bahnhof ist ein Verkehrsknotenpunkt zwischen Nord und Süd und Ost und West. Von hier aus gelangt man ohne umzusteigen nach Nürnberg, Regensburg, Prag und Hof mit Verbindungen bis Berlin.

Der Bahnhof besteht aus einer kleinen Wartehalle mit Sitzgelegenheiten, einem Mini-Reisecenter, wo man - noch - Fahrkarten etc. kaufen kann, das möglicherweise aber auch den Sparmaßnahmen der DB zum Opfer fallen soll, einen Bücher-Zeitungs-Bäckerladen mit Stehcafé, wo man sich noch mit allem Notwendigen für die Reise eindecken kann.

Außen am Bahnhof sind noch Toiletten, wo man 30 Cent in einzelnen 10-Cent-Münzen einwerfen muss, die aber meisten kaputt sind, im Glücksfall dergestalt, dass die Türen immer auf sind, im Pechfalle, dass gar nix mehr geht. Wer Zeit hat, kann sich gegen ein paar Überredungskünste den Schlüssel vom Bahnhofsvorsteher für das Behinderten-WC holen oder gleich gegenüber ins Hotel Oase gehen, die für Katakomben im Keller werben, wo ich aber noch nie war. Zum Haus gehört eine kleine, in 2001 noch nette Kneipe, wo ich öfters mal auf meinen Zug gewartet habe, wenn das Umsteigen nicht so recht funktionierte und wo man sehr freundlich ist, selbst wenn man nur das WC benutzen will. Allerdings war ich nicht mehr da, seitdem sie draußen ein Schild mit der Aufschrift "Ballermann" haben und man im Sommer auch auf der Terrasse sitzen kann.

Zwischen Hotel und Bahnhof befindet sich noch der Busbahnhof und neben dem Hotel die Post. Bei der Post gleich um die Ecke führt der Weg in die Stadt. Schon von weitem erkennt man den Kirchturm der Bartholomäuskirche, die nun unser Ziel ist. Sie steht in einem Innenhof gleich beim alten Rathaus und ist der Höhepunkt der Stadtführung, die in den Sommermonaten jeden Samstag um 10.00 Uhr angeboten wird, Treffpunkt Touristeninformation am alten Rathaus, drei Schritte vom Eingang der Kirche entfernt.

Der absolute Höhepunkt - auch räumlich gesehen - ist also die Turmbesteigung der Kirche. Zuerst sieht die Treppe ja noch nach einer ganz normalen Steintreppe aus, und fragte mich, warum denn so ein eindringliches Warnschild am Eingang steht … Als ich um die Ecke zu den weiteren Stufen ging, da wusste ich es: es ist das reinste Abenteuer, diese hölzerne Hühnerleiter hinaufzukraxeln, ohne sich den hals zu brechen - nur übertroffen noch von der kleinen Kirche in Marktleuthen, wo ich auch schon oben auf dem Turm war …

Wer es also geschafft hat, all die Treppen hinaufzuklettern, erlebt die nächste Überraschung: oben im Turm ist eine Wohnung, die zu der Zeit, als ich oben war, tatsächlich von einem Zivi bewohnt wurde aber nicht regelmäßig vermietet wird. Dort oben wohnte der Türmer, der im Falle von Feuer, die Glocken zu läuten hatte, um die Bewohner der Stadt zu warnen und der im Falle eines Kirchenbrandes sich selber hätte opfern müssen … der absolute Traumjob also … ähm …

Aber das ist noch nicht alles. Es geht noch weiter. Ganz oben gibt es noch einen Aussichtsbalkon rund um den Turm, wo wir fast weg geweht wurden, weil es an dem Tag ein wenig windig war. Aber die Aussicht von dort oben belohnt einen für jede Mühe, die man dafür auf sich genommen hat.

Die Kirche selbst ist auch sehr schön. Sie stammt aus dem 14.-16. Jahrhundert. Wirkt mit ihren groben Steinen von außen wie eine Burgkirche, von innen ist sie in weiß gehalten mit altrosa abgesetzten Streben, Säulen etc. und wunderschönen gemalten Blumengirlanden. Von innen macht sie einen hellen und freundlichen Eindruck.

Gleich neben dem Eingang gibt es noch das Grab eines Heiligen oder wichtigen Menschen aus der Stadtgeschichte hinter einem schön verzierten Gitter, wo man in der Weihnachtszeit bis Anfang Januar eine Weihnachtskrippe bewundern, die Teil der allgemeinen Krippenausstellung ist, die jedes Jahr stattfindet.

Erwähnen möchte ich noch, dass jeden Samstag um 18 Uhr in der Bartholomäuskirche ein kurzer Musikgottesdienst stattfindet, der eher einen besinnlichen Konzertcharakter als Gottesdienstcharakter hat und ungefähr eine halbe Stunde dauert.

Im Pfarrhof steht noch ein Burgturm, der Lug-ins-Land, den man auch schon von weitem neben dem Kirchturm erkennt und von dem ich nichts weiter weiß, als dass er sehr fotogen ist *g* Laut www.marktredwitz.de ist er das älteste Bauwerk der Stadt und der letzte Überrest der Burganlage aus dem 13. Jahrhundert.

Wenn man nun die Kirche verlassen hat, steht man gleich vor einem Torbogen durch ein burgähnliches Gebäude, dem alten Rathaus. In dem Torbogen befindet sich der Eingang zur Touristeninformation und ein paar Schritte weiter durch den Bogen steht man auf der Fußgängerzone von Marktredewitz, kurz MAK oder von den Einheimischen auch Rawetz genannt.

Das alte Rathaus stammt aus dem 14. Jahrhundert und wirkt ebenfalls wie eine Burg. Es wurde weiß gestrichen und ebenfalls in Altrosa abgesetzt. Während der Stadtführung, die zu Fuß erfolgt, wird es auch von innen besichtigt. Dort befinden sich die Tagungssäle der Ratsherren und -frauen etc.

Außerdem wird man bei der Führung darauf aufmerksam gemacht, dass der Turm an der Ecke des Rathauses fünfeckig ist, was optisch so geschickt gemacht wurde, dass man es von außen leicht übersieht.

Ein Foto des alten Rathauses mit dem steinernen Löwen des Löwenbrunnens davor ist beim Produktvorschlag zu sehen.

Während der Öffnungszeiten der Geschäfte, ist auch neben der Touristeninformation, Eingang von der Fußgängerzone her, das Rathaus geöffnet mit öffentlichen, sauberen und "bewachten" Toiletten gegen einen geringen Obulus. Außerdem gibt es dort Postkarten und ein paar Andenken zu kaufen.

Gegenüber vom Rathaus befindet sich die kleine Theresienkirche, die in den Jahren 1776/7 im Rokokostil erbaut wurde und die von der Kaiserin Maria Theresia für die damals dort stationierte Österreichische Garnison gestiftet wurde. Die Besichtigung dieser Kirche ist auch Bestandteil der Stadtführung.

Zu den Kirchen sollte man folgendes erwähnen: das Sechsämterland wurde nach der Reformation bald evangelisch und blieb es auch alle Religionskriege hindurch, selbst bei wechselnden "Eigentümern", die z.T. katholisch waren. Also waren die Marktredwitzer evangelisch, während die Österreicher katholisch waren und diese österreichische Garnison also keine Kirche hatte und sie aus diesem Grunde von der Kaiserin geschenkt bekam.

Wenn es nun ein altes Rathaus gibt, dann muss es - logischerweise - auch ein neues Rathaus geben. Dies ist nicht allzu weit entfernt, wenn man die Fußgängerzone bergauf weiter geht. Das neue Rathaus beherbergt die Räume für den Publikumsverkehr und ein Goethe-Gedenkzimmer. Daraus folgt: das neue Rathaus ist auch schon alt, so alt, dass das Gebäude schon zu Goethes Zeiten da stand. Es wurde 1794 erbaut als Haus eines Chemie-Industriellen, der u.a. Farben herstellte. Wie Ihr ja alle wisst - *g* - hat Goethe sich sehr für Farben interessiert und war öfters in Karlsbad in Tschechien zur Kur. Der Weg von Frankfurt nach Karlsbad führt auch heute noch über MAK, jedenfalls per Zug. Also besuchte Goethe seinen Freund in Interessenskollegen - oder wie man ihn nennen soll - Fikentscher, als er vom 13.-18- August 1822 eh da vorbei kam, für ein paar Tage zum Erfahrungsaustausch. Im Gedenkzimmer hängen Bilder der beiden und Erläuterungen zur Freundschaft der beiden und ihrer Bedeutung für die Stadt und allgemein. Das Zimmer ist nur an bestimmten Tagen geöffnet, ich erinnere mich an Donnerstag Nachmittag, finde die Öffnungszeiten jetzt nicht auf der Homepage.

Die Firma Fikentscher hat noch bin ins 20. Jahrhundert bestanden und war ein wichtiger Arbeitgeber in MAK.

Heute befindet sich an ihrem Platz des KEC, Kösseine EinkaufsCenter, doch dazu gleich. Auf dem Weg dahin - wenn man nicht die Abkürzung durch den FREY-Laden nimmt, der sich bis zu der Straße hinzieht, die man normalerweise überqueren muss, und diese auch überbrückt.

Wir gehen also durch die Straßen von MAK und besuchen noch in einem Innenhof Richtung KEC die liebevoll restaurierten Reste der alten Stadtmauer, ein Türmchen aus dem 16./17.Jahrhundert.

Weiter geht es über die Hauptverkehrsstraße am KEC vorbei geradeaus bis zum Wasser. Wir kommen vorbei an einem originellen Brunnen mit roten Metallfiguren, dessen Wasser in dieses Wasser fließt, und am Kinocenter mit Café.

Wenn man die Treppen hinab steigt, gelangt man auf den Fußweg, auf dem man entlang dem Flüsschen Kösseine spazieren gehen kann. Wir tun das jetzt auch und wenden uns nach rechts, gehen am KEC vorbei, das ganz in Orange neben uns leuchtet, bis wir zu einer Brücke kommen. Dies ist die Brücke des 50. Breitengrades, die genau auf dem 50. Breitengrad liegt, der auch auf der Brücke markiert ist.

Gleich hinter der Brücke liegt das eingemeindete Örtchen Dörflas mit einem alten Gerberhaus gleich hinter der Brücke. Die Geschichte des Hauses ist auf einer Tafel am Haus angeschlagen. Besichtigt habe ich es noch nie, weiß auch nicht, ob das möglich ist.

Nun haben wir also unser Pensum erfüllt und können uns ins Einkaufsgewühl ins KEC stürzen oder uns mitten in die Menge setzen zum Cappuccinotrinken oder Eis essen. Es gibt also mitten im Gebäude eine Eisdiele, die auch Tische und Stühle quasi draußen stehen hat. Es gibt dort viele Geschäfte, u.a. das Kaufhaus FREY, wo es alles gibt und einen Mediamarkt - um nur die größten unter ihnen zu nennen.

Zu bestimmten Anlässen gibt es im KEC auch Veranstaltungen. Ich war z.B, an Karneval dort, wo bis 21 Uhr gefeiert wurde, war so lange aber doch nicht da. Das Jubiläum - 5 oder 10 Jahre, ich weiß es nicht mehr, sorry - wurde auch groß dort gefeiert mit vielen Sonderaktionen und -verkäufen eine ganze Woche lang, und an einem Nachmittag gab es den längsten Kuchen der Welt, der auch im Guinnessbuch der Rekorde eingetragen wurde. Allerdings bestand dieser Kuchen aus ganz vielen Backblechen, die man nebeneinander aufgestellt hatte und die von den diversen Firmen und Geschäften gespendet worden waren, also keinen Riesenkuchen am Stück. Der Kuchen mit Kaffee dazu wurde kostenlos verteilt, und der Nusskuchen, den ich mir ausgesucht hatte, schmeckte auch sehr lecker.

Toiletten gibt es dort auch, die - außer an Karneval - immer sauber und ziemlich leer waren und nichts kosten. Kostenlos waren sie auch an Karneval, aber weder leer noch sonderlich sauber bei all den Menschenmassen an dem Tag ….

Frisch gestärkt und möglicherweise voll bepackt mit Einkäufen - man findet ja - leider - immer was … - geht es nun ins Internetcafé. Marktredwitz hat tatsächlich eins, das C@fé Kreisverkehr.de. Um dahin zu gelangen, gehen wir nun den Fußweg an der Kösseine in die andere Richtung bis zur Brücke oder eher Steg am Anger. Dort gehen wir links über das Feld und kommen dann an der Bücherei und dem Egerlandmuseum vorbei. Dort bin ich noch nie drinnen gewesen, werde aber gleich noch ein paar Worte dazu sagen.

Jetzt gehen wir erst einmal am Kreisverkehr über die Straße. In der Mitte des Kreises sieht man riesige Steine, die wie ein Dolmengrab des Altertums wie ein Tisch zusammengestellt wurden. Über deren Bedeutung habe ich allerdings nichts in Erfahrung bringen können.

Im C@fé Kreisverkehr.de, wo wir nun angekommen sind, kann man für 3,50 Euro die Stunde ins Internet, im Preis ist ein Getränk enthalten, die Folgestunden bzw. halben Stunden sind billiger, 2,50 Euro eine Stunde. Außer ins Internet kann man dort auch lecker und günstig essen.

Nun zum Egerlandmuseum. Ich deutete es schon beim Besuch von Goethe an, dass es eine Verkehrsverbindung benachbarte Tschechien gibt. Die komplette Geschichte inklusive Auswirkungen der diversen Kriege wie 30-jähriger Krieg, zweiter Weltkrieg etc. schenke ich mir hier, will Euch ja nicht langweilen damit. Nachzulesen ist das alles auf der HP www.marktredwitz.de unter dem Punkt Geschichte.

Ich fange also an mit den Konsequenzen, die das Ende der Mauer für die Stadt und die ganze Region hatte. Als erstes ging die florierende Porzellanindustire den Bach hinunter, weil man auf der anderen Seite der Grenze billiger produzieren kann als bei uns. Und wer einmal einen Ausflug über die Grenze gemacht hat, weiß wie billig es dort ist. Ich habe in Eger/Cheb 5 Euro umgetauscht, hatte Brote dabei aber nichts zu trinken und große Mühe, das ganze Geld auszugeben. Die Beträge, die ich umgerechnet für eine Flasche Wasser, ein paar Ansichtskarten und Briefmarken ausgegeben habe, waren so lächerlich! Das Teuerste waren wirklich die Briefmarken für eine Postkarte.

Obwohl MAK nicht selbst an der Eger liegt, die Kösseine mündet irgendwo hinter MAK in die Eger, gehört die Stadt zum Egerland. Nach dem Fall der Mauer wurden die Beziehungen nach "drüben" wieder aufgenommen und durch gemeinsame Projekte vertieft. So will man z.B. im Jahre 2006 eine gemeinsame grenzenlose Gartenschau veranstalten, Kartenvorverkauf ab 28. Mai 2005. Symbol dafür ist das Gingkoblatt, das aussieht, als bestünde es aus zwei Blättern aber doch eins ist. Ich zitiere dafür von der Homepage das folgende Goethe-Gedicht, weil es in mehrfacher Hinsicht so schön passend ist:

Dieses Baumes Blatt, der von Osten
Meinem Garten anvertraut,

Gibt geheimen Sinn zu kosten,
Wie's den Wissenden erbaut.

Ist es ein lebendig Wesen,
Das sich in sich selbst getrennt?

Sind es zwei, die sich erlesen,
Dass man sie als eines kennt?

Solche Fragen zu erwidern
Fand ich wohl den rechten Sinn.

Spürst du nicht an meinen Liedern,
dass ich eins und doppelt bin?


J. W. v.Goethe


Zuletzt möchte ich Euch noch die Euregio Egrensis vorstellen, was wohl kommt von Europäische Region der Eger bedeuten soll und lateinisch ist.

Die Euregio Egrensis besteht aus den Grenzgebieten der Länder Bayern, Sachsen, Thüringen und Böhmen. Ich zitiere aus der HP www.marktredwitz.de zu Ziel und Zweck der Gemeinschaft:

Die EUREGIO EGRENSIS hat - nach ihrer Satzung - den Zweck, zu Verständigung und Toleranz beizutragen sowie umfassend, friedlich und partnerschaftlich über die Grenzen zwischen dem Freistaat Bayern, den Freistaaten Sachsen und Thüringen sowie der Tschechischen Republik hinweg zusammenzuwirken. Die EUREGIO EGRENSIS koordiniert und fördert im Geiste guter Nachbarschaft und Freundschaft die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Entwicklung.
1991/1992 wurden die drei Arbeitsgemeinschaften der EUREGIO EGRENSIS gegründet:
• die EUREGIO EGRENSIS Arbeitsgemeinschaft Böhmen,
• die EUREGIO EGRENSIS Arbeitsgemeinschaft Bayern e. V. und
• die EUREGIO EGRENSIS Arbeitsgemeinschaft Vogtland/Westerzgebirge e. V.
Am 3. Februar 1993 fand in Eger der Zusammenschluss der drei Arbeitsgemeinschaften auf der Grundlage einer gemeinsamen Vereinbarung statt.
Heute umfasst das Gebiet der EUREGIO EGRENSIS insgesamt eine Fläche von ca. 17 000 km² mit rund 2 Millionen Einwohnern.

Ich wollte diese Projekt kurz vorstellen und erwähnen, da ich denke, dass es ziemlich unbekannt ist und ich es aber total faszinierend finde. Weitere Informationen gibt es auf der mehrfach erwähnten Homepage und wären dann fast schon ein eigenes Kapitel wert.


Ich finde, Marktredwitz ist immer wieder einen Ausflug wert, und gerade wenn das Wetter etwas unbeständig wirkt, fahre ich immer wieder gerne dort hin, setze mich mit einem Buch - ein Buchladen ist auch im KEC - bei einem Cappuccino in die Eisdiele, gucke, ob ciao noch lebt und Ihr mich noch net ganz vergessen habt im C@fé Kreisverkehr.de, kurz: mache mir einen schönen Tag, vor allem samstags mit Musikeinlage in der Bartholomäuskirche.

Ich hoffe, mein kleiner Rundgang hat Euch gefallen, und freue mich auf Eure Kommentare, Ergänzungen, Bewertungen etc.

Alles Liebe von Sabine :)


Nachtrag vom 20.Mai 2006: Gerade rechtzeitig wurde nahe Marktredwitz und hinter dem Ortsteil Dörflas, wo sich auch die Grenzenlose Gartenschau befindet, der Vater-unser-Weg des Kolpingwerks fertig gestellt. Auch dieser ist völkerverbindend wie die Gartenschau auf deutsch und Tschechisch. Es gibt dort den Weg zum 24-Örterstein bergauf sehr schön gestaltete weiße Steinstelen mit Texten und Reliefs zu jeder Zeile des Vaterunsers. Auf dem Gipfel steht schon seit 1947 ein großes metallenes Kreuz, das nun das Ende des Weges markiert. Außerdem gibt es dort den 24-Örter-Stein, der dort schon seit ewigen zeiten eine alte Kultstelle markiert. Von dort oben hat man einen wunderschönen Blick über die ganze Gegend, auf dem Wege hinauf gibt es Sitzbänke, und der Vater-unser-Weg ist beschildert.

PS: das Reisebudget von unter 50 Euro am Tag gilt für meine Tagesausflüge von Marktleuthen aus inklusive Fahrkarte mit Bahncard 50. Unterkünfte in MAK sind entsprechend hinzurechnen und gibt es in verschiedenen Preisklassen, das teuerste ist wohl das gegenüber vom Bahnhof.

PS2: Obwohl ich bei den Einzelbewertungen nirgends die beste Bewertung abgegeben habe, finde ich MAK uneingeschränkt empfehlenswert, da es die in meinen Augen gelungene Mischung ausmacht von Kultur, Tradition, schönem Ortskern, schöne Lage, Einkaufsmöglichkeiten, schöne Cafés etc. Es ist alles da aber eben nichts davon im Überfluss.

PS3:Bilder zur Landesgartenschau 2006: http://sabine.informationen-bilder.de/Gartenschau.htm, Übernachtung siehe auch: http://reisen.ciao.de/Erfahrungsberichte/Pension_Rogler_Marktleuthen__2287115


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • Zilina veröffentlicht 04.01.2015
    Da war ich auch schon ganz oft. LG
  • Baerchen2571 veröffentlicht 29.06.2010
    auch da das BH nachgereicht! Liebe Grüße
  • Baerchen2571 veröffentlicht 27.06.2010
    BH reiche ich nach! Liebe Grüße
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