Lampionumzug und Martinshörnchen zum St.Martinstag

5  16.11.2011 (23.01.2012)

Pro:
-  -

Kontra:
-  -  -

Empfehlenswert: Ja 

gabrie-elchen

Über sich: Für BH´s möchte ich allein entscheiden und nicht auf Zuruf. Bitte lest bei gaensebert den Leukämi...

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Es ist wieder soweit, das Jahr neigt sich dem Ende. Nun werden Martinsumzüge gemacht, Martinsgänse gegessen und Martinshörnchen gebacken.

Letzteres habe ich getan, und zwar für den Martinstag in der Kita meiner Enkelin:

Zutaten:

1 Würfel Hefe
80 g Zucker
80 g Fett
1 Ei
500 g Mehl
200 ml lauwarme Milch
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz

Zuerst habe ich den Hefewürfel in eine kleine verschließbare Dose getan. Dann habe ich darauf die Prise Salz raufgetan und etwas gewartet. Durch das Salz wird die Hefe etwas geschmeidiger.

Dann habe ich das Mehl in eine große Schüssel gesiebt und den Zucker/ Vanillezucker drauf getan. Die flüssigen Zutaten, wie Ei + Fett (ich habe Öl genommen) und Milch habe ich in ein separates Behältnis getan. Ich nutze dafür immer einen Shaker. Dieses habe ich gut geschüttelt. Als die Hefe etwas weicher war, habe ich diese ebenfalls in den Shaker getan und wieder alles gut geschüttelt.

Anschließend habe ich die flüssigen Zutaten auf die trockenen Zutaten getan. Den Zucker kann man, wenn man möchte auch im Shaker mit verrühren lassen. Dann habe ich das alles gut vermengt und kräftig durchgeknetet. Der Bäcker würde ein Brot auch immer wieder kneten, kneten und nochmals kneten.

Der Teig musste dann 30 Minuten an einem warmen Ort gut ziehen. Zu meiner Enkelin habe ich gesagt, dass dieser Mittagschlaf macht. Sie hätte gern mitgeholfen, aber so viel Hefeteig in sich hineinstopfen wäre nicht gut. Sie kann mir später helfen, wenn ich aus dem Teig Hörnchen rollen werde, so habe ich ihr gesagt.

Nachdem der Teig 30 Minuten brav gewartet hat, habe ich diesen noch mal kräftig geknetet. Dann haben meine Enkelin und ich Hörnchen gerollt.

Hörnchen:

Zuerst habe ich Vierecke aus dem Teig gemacht. Diese habe ich flach gerollt und dann haben wir die Vierecke einmal geteilt, so dass wir dann Dreiecke hatten.

Hier kann variiert werden. Wir haben nur ganz einfache Hörnchen gerollt. Dann haben wir einige innen mit Schokolade ausgepinselt und einige mit Marmelade. Wer es mag, der kann die Hörnchen auch mit Marzipan füllen. Aber da es eine spezielle Geschmacksrichtung ist, habe ich das für die Kindergartenkinder nicht gemacht. Die Klassiker sind ohne einen Inhalt. Aber wir wollten für den Kindergarten eine bunte Mischung haben.

Die Hörnchen werden dann auf ein Backblech gelegt, welches vorher von mir Backpapier bekam. Die Hörnchen haben auch noch mal wenige Minuten geruht, so dass sie noch mal etwas aufgegangen sind. Dann habe ich die Hörnchen bei 200 Grad (Das kann aber auch unterschiedlich je nach Backofen sein) gebacken. Sie sahen dann etwa goldgelb aus.

Später, nach dem Backen, haben wir die Hörnchen noch mit Glasur verfeinert. Aber auch nicht jedes Martinhörnchen.

Die Martinshörnchen symbolisieren den heiligen Bischof Martin, der mit einem Bettler seinen Mantel teilte. Die Hörnchen sehen aus wie halbe Brezeln bzw. ein gefalteter Mantel. Das ist doch mal ein netter und leckerer Brauch. Oft wird ja ein Brot als gesegnetes Geschenk einem neuen Nachbarn mit Salz gereicht. Solche Segenssachen sind vielfältig mit Essenritualen verbunden. Am 11.11. ist es eben dieses Hörnchen.

Fertig! Ich hoffe nun, dass es den Kindern im Kindergarten schmeckt!

Soweit ich weiß, haben sich 2 Kitas zusammengeschlossen und einen Martinsumzug mit selbstgebastelten Lampignons gemacht. Es wurde Martinshörnchen (selbstgebacken oder als Hörnchen vom Bäcker) gereicht und am Ende wurde noch von ein paar Kindern ein Theaterstück über die Geschichte des "Heiligen Martins" aufgeführt.

Bilder
Martinshörnchen als Brauch zum 11.11. St. Martinstag CIMG6350 - Martinshörnchen als Brauch zum 11.11. S
Martinshörnchen als Brauch zum 11.11. St. Martinstag
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Kommentare zu diesem Rezept
moosehead

moosehead

25.09.2012 10:51

Die sehen wirklich gut aus. Bei uns im Rheinland wird ein ähnlicher Teig zum klassischen "Weckmann" verarbeitet. Wir backen zu Hause dann lieber einen einzigen richtig großen, den man dann gut teilen kann. Schließlich geht es bei dem Brauch darum.

Frkruemel

Frkruemel

30.05.2012 13:03

Mmmh da möcte ich auch noch mal Kind im Kindergaretn sein! ;o)

Kunstsniffer

Kunstsniffer

03.02.2012 10:13

Da bekommt man ja gleich Hunger! TOP!

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