Mastino Napolitano

Mastino Napolitano

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... Heute geht es dabei um Loki, einen Mastino Napoletano: Loki kam immer wieder zusammen mit Chuchulaine, einem Irischen Wolfshund, zur Pflege ins Tierheim, da ihr Herrchen als G.I. der US-Army sehr viel unterwegs war. Doch bevor ich zu Loki speziell komme, will ich erst mal ein paar allgemeine ... Bericht lesen





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Ich bin Loki und nicht Bud Spencer!
Erfahrungsbericht von ChrisLanger über Mastino Napolitano
27.05.2002


Produktbewertung des Autors:   


Pro: ruhiger Vertreter, gelehrig, genügsam, guter Schutzhund
Kontra: frisst viel (wenn das ein Nachteil ist? ! )

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Hallo, da ich mich entschieden habe noch einige Hundeberichte zu schreiben, hier also ein weiterer. Bisher kann man schon einige Berichte über meine Erfahrungen im Tierheim lesen. Da mir das Schreiben über Tiere (ganz besonders über Hunde) sehr viel Spaß macht, habe ich mir vorgenommen alle meine Erfahrungen niederzuschreiben. Heute geht es dabei um Loki, einen Mastino Napoletano:
Loki kam immer wieder zusammen mit Chuchulaine, einem Irischen Wolfshund, zur Pflege ins Tierheim, da ihr Herrchen als G.I. der US-Army sehr viel unterwegs war. Doch bevor ich zu Loki speziell komme, will ich erst mal ein paar allgemeine Informationen über die Rasse des Mastino Napoletano loswerden:

Typ: doggenartig
Herkunft. Italien
Widerristhöhe: Rüde: 65 – 75 cm, Hündin: 60 – 68 cm
Gewicht: Idealgewicht: 50 – 70 kg (Hündin und Rüde)
Verwendung: Schutz- und Wachhund
Körperbau:
- kurzer und massiger Kopf mit senkrechtem Stirnabsatz
- Länge des Rumpfes übertrifft Widerrist um 10 %
- breiter und gerader Rücken – Bauch fast gerade
- Fang entspricht einem Drittel der Kopflänge
- Fell bildet am Kopf zahlreiche Furchen und Falten
- Augen: oval und dunkel – Färbung richtet sich nach Farbe des Fells
- Kleine hoch angesetzte Ohren – flach an der Backe
- Fell: kurz, glatt, dicht und gleichmäßig
- Farbe: schwarz, blau, bleifarben, grau, mahagoni, rötlich
- Weiße Abzeichen an Brust und Läufen
- Breite und kräftige Rute – meist zu zwei Dritteln kupiert – Bewegung wie ein Säbel

Temperament:
- energisch, aufmerksam und tapfer
- kennt keine (kaum) Schmerzen
- anhänglich und sanftmütig gegenüber dem Herren
- kein bellen – lautloser Angreifer (bei Einbrechern)
- attackiert nur und reißt zu Boden – dann schlägt er Alarm
- ruhige, aber bestimmte Abrichtung – gefügig
- Gewalt macht sie aggressiv und unkontrollierbar
- Gute Abrichtung – gefolgsamer Hund für Familie; Begleithund; Beschützer für Haus und Eigentum

Pflege
- viel Futter, vor allem Fleisch
- Schnauze sollte nach dem Essen gesäubert werden (wegen der Falten)
- VORSICHT: neigt zu Magendrehungen

Lebensbereich
- viel Platz, da nicht unbedingt geeignet für die Wohnung – sinnvoll wäre ein Garten
- kälteempfindlich, deshalb im Winter in einem warmen Raum halten

Doch nun komme ich zurück zu Loki, dem ersten Hund, der mir zeigte wo es lang geht. Zumindest bei unserem ersten Spaziergang. Dieser Spaziergang war im März 2001. Ich ging an Loki`s Zwinger vorbei und sah diese imposante Erscheinung. Er war noch größer und schwerer wie die Mastinos die ich vorher gesehen habe. Loki wog ca. 80 kg. Sein Fell war blau-grau und er hatte ein weißes Abzeichen auf der Brust. Auch sein Gesicht war faltig und runzelig, genauso wie es sich für diese Rasse gehört.

Ich wusste, dass ich auf jeden Fall mit diesem Hund spazieren gehen will, als ich ihn das erste Mal in seinem Zwinger sitzen sah, doch leichter gesagt als getan. Schließlich war er groß und stark. Aber wie den Leserinnen und Lesern meiner Hundeberichte bereits bekannt ist, gehörte ich zu den bekanntesten Spaziergängern des Tierheims und somit durfte ich auch mit Loki spazieren gehen. Denn schließlich darf nicht jeder mit einem solch großen und starken Hund spazieren gehen. Zumal manche Leute ihn auch für einen Kampfhund halten, doch Loki kämpfte höchstens mit seinem Übergewicht!!!!
Da ich also keinen Gewichtsvorteil gegenüber Loki hatte, musste ich immer meine ganze Kraft aufwenden, um ihm zu zeigen wo es lang geht. Aber wie gesagt, bei unserem ersten Spaziergang sah das anders aus:

Nachdem ich Loki in seinem Zwinger angeleint hatte, verließt ich mit ihm erst den Zwinger und dann das Tierheim. Eigentlich wollte ich nach links in Richtung Wald gehen, doch kaum war ich zur Tür draußen, zog Loki mich nach rechts in Richtung Parkplatz. Da ich so überrascht war, konnte ich ihn auch gar nicht stoppen. Erst bei einer großen gelben Blechmülltonne blieb er stehen. Denn hier hob er genüsslich sein Bein und begann zu pinkeln. Dies dauerte ungelogen eine Minute. Er war ja schließlich auch das erste Mal draußen. Jetzt wusste ich wieso er unbedingt in diese Richtung wollte. Nachdem er dann fertig war, konnten wir dann unseren Spaziergang beginnen (fortführen). Es war sehr erholsam mit Loki zu gehen, denn nach dem ersten Run ging er nur noch im langsamen Schritttempo vor sich hin. So langsam, dass man meinte er würde bald einschlafen. Ein ganz gemütlicher Hund eben, der keine Bewegung zu viel machte. Auch andere Hunde interessierten ihn kaum. Ab und zu kam mal ein kurzes bellen. Meist dann wenn er angebellt wurde, aber er zog nie in die Richtung eines Hundes oder gar eines Menschen.

Viele Leute bewunderten Loki während unseres Spaziergangs, denn nicht jeder hatte schon mal so einen Koloss von Hund gesehen. Nach einer halben Stunde war dann unser erster Spaziergang vorbei, denn die Kondition von Loki war wie man sich vorstellen kann nicht die beste. Aber trotzdem folgten noch viele schöne Spaziergänge bis sein Herrchen ihn zusammen mit Chuchulaine wieder aus der Pflege holte.

Ich hatte Loki schnell ins Herz geschlossen und so war er der nächste Hund, um den ich mich, wann immer er da war, kümmerte. Denn schon ca. 2,5 Monate später kam Loki wieder zur Pflege ins Tierheim und natürlich kümmerte ich mich auch in dieser Zeit um ihn. Mittlerweile kannten Loki und ich uns schon sehr gut und er freute sich jedes Mal wenn er mich sah. Und weil wir uns so gut verstanden, war für Loki die Zeit im Tierheim immer erträglich!
Ich kann also nur empfehlen, sich auch um große und starke Hunde zu kümmern, denn auch sie können sein sehr weiches Gemüt haben. Man sollte solchen Hunden gegenüber keine Vorurteile haben, denn böse werden auch sie nur, wenn man sie böse macht!!!!!!!!! In diesem Sinne.......

ciaoi Euer Chris

P.S.: Der Hund auf dem Bild sieht eher aus wie ein Chow-Chow!!!!!
   
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Bewertung für Mastino Napolitano von LtWeif

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05.08.2000
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Bewertung für Mastino Napolitano von lobo212

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03.07.2000
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Bewertung für Mastino Napolitano von SaskiaWend

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Kontra: -

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27.06.2000
Kraftpaket
Bewertung für Mastino Napolitano von Nadinemaus

Pro: korrekte Erziehung
Kontra: nicht ganz einfaches Tier

Für kräftige,energische Menschen die dieses Kraftpaket richtig leiten können ist er geeignet.Überhaupt nicht zu empfehlen wäre er für Leute die in der Erziehung großer Hunde keinerlei Erfahrung haben sowie auch für körperlich schwache und alte Menschen.Er ... Bericht lesen

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14.07.2000
Ja er war einst ein Kampfhund
Bewertung für Mastino Napolitano von katharina-II

Pro: s.T.
Kontra: s.T.

doch heute ist er es wirklich nicht mehr. Früher ist er im Krieg eingesetz worden, da er durch seine bullige Masse und seine Kraft gut geeignet war um in den Krieg zu ziehen. Ursprünglich stammt diese Rasse von der tibetanischen Dogge ab und kommt aus de ... Bericht lesen

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07.09.2000

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