Nach den ganzen Spielen will ich euch heute einmal wieder über ein ganz anderes Thema „unterrichten“ (im wahrsten Sinne des Wortes), denn heute soll es um meinen ganz schicken Mathematik Leistungskurs gehen, den ich mittlerweile seit über einem Jahre besuche und schon so manches dort miterlebt ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Evolution über Mathematik LK 10.09.2004
Produktbewertung des Autors:
Arbeitsaufwand:
arbeitsintensiv
Schwierigkeitsgrad der Ausbildung:
mäßig
Prüfungsanforderungen:
hoch
Pro:
Wem Mathe liegt, der hat ohen probleme gute Noten; in meinem Fall der Lehrer und irgendwo auch der amüsante Kurs - . -
Kontra:
. . . ohne die Dummen im Kurs wär'n wir aber auch thematisch weiter . . .
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Nach den ganzen Spielen will ich euch heute einmal wieder über ein ganz anderes Thema „unterrichten“ (im wahrsten Sinne des Wortes), denn heute soll es um meinen ganz schicken Mathematik Leistungskurs gehen, den ich mittlerweile seit über einem Jahre besuche und schon so manches dort miterlebt habe, was ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Mathe ist ja immerhin ein wichtiges Fach, das wir sowieso auch in der Oberstufe nicht loswerden können, selbst wenn wir wollen. Zumindest als Grundfach wird es jedem erhalten bleiben. Daher will ich mal ein wenig die „höhere“ Stufe, den Leistungskurs Mathe erläutern und in diesem Zusammenhang auch ein paar Unterschiede zum Mathe Grundkurs nennen. Bevor wir jedoch einsteigen, sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass ich in Rheinlandpfalz zur Schule gehe und sich daher meine ganzen Informationen auf die dort festgelegten Stoffgrundlagen etc. beziehen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Welche Voraussetzungen muss man erfüllen? ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Bevor wir uns dazu entscheiden, einen Mathe Leistungskurs für 2 ½ bis 3 Jahre lang zu besuchen und darin auch eine unserer Abschlussarbeiten zu schreiben, sollten uns dies gründlich überlegen und auch die Vorraussetzungen beachten. Aber was braucht denn so ein normaler Schüler, damit er die Voraussetzungen für einen Mathe Leistungskurs erfüllt?
So wie es in meinem Kurs aussieht: gar nichts! Ganz ehrlich, wir haben alle möglichen im Kurs, von den Superschlauen, die selbst dem Lehrer noch was vormachen und ihm helfen können, bis zu den ganz dummen, denen man es selbst in den einfachsten Begriffen und Methoden nicht verständlich machen kann. Und dennoch hat fast niemand in diesem Fach einen Unterkurs, unverständlich, aber Tatsache. Nun könnte sich fast die Frage auftun, ob die nur so dumm tun, aber nein, das sind sie wirklich!
Nun aber weiter zu den wirklichen Voraussetzungen. Man sollte mit dem Begriff Mathe schon wirklich was anfangen können und vor allem dem Rechnen von Funktionen etc. zunächst etwas abgewinnen können. Auch ohne Taschenrechner sollte man mal fähig sein, etwas im Kopf zu berechnen und ohne Spicker eine Arbeit über 5 Punkten hinbekommen. Doch da viele (auch bei uns) eher Probleme mit den Grundkenntnissen haben, als im Leistungskurs mit der höheren Mathematik klar zu kommen, will ich ein wenig genauer nennen, was man für einen Leistungskurs Mathe können sollte: - Man sollte nicht nur wissen, was binomische Formeln sind, sondern sie auch kennen und anwenden können. - Rechnen und umformen von jeglichen Termen und Brüchen sollte man auch können. - Man sollte mit den Gesetzen der Potenzrechnung vertraut sein. - Man sollte lineare und quadratische Gleichungssysteme untersuchen, lösen und zeichnen können. - Nicht zu vergessen, man sollte lineare Gleichungen mit zwei Variablen lösen können.
Wenn wir jetzt Mathe nicht aus Ausweichleistungskurs nehmen, weil uns sonst nichts Besseres einfällt, dann ist alles gut. Denn Mathe im Leistungskurs ist wirklich kein Fach, das man mal mit links bestreitet, wenn man damit eigentlich nicht viel anfangen kann. Denn das Glück mit dem richtigen Lehrer hat eben nicht jeder und selbst wenn, dann wird es spätestens in der Abi-Arbeit schwer, wenn alle auf dem gleichen Level schaffen müssen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Was sind die Unterschiede zum Grundkurs? ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Auch hier kann ich zumindest für meinen Kurs das Gleiche anführen wie oben: keine... Denn am Anfang des Jahres stand unser Leistungskurs selbst dem Grundkurs im Thema hinterher. Wirklich peinlich. Mittlerweile haben wir wieder aufgeholt. Immerhin bearbeiten wir die Themen ja auch intensiver (da ein paar Dolle ja 1000mal nachfragen müssen).
Doch in einem Normalfall gibt es schon ein paar Unterschiede zum Grundkurs, immerhin soll dieser ja einfacher sein, als der Leistungskurs. Daher werden im Prinzip zwar die gleichen oder zumindest sehr ähnlichen Themen behandelt (also Stochastik und Analysis), dennoch ist die Bearbeitung und Auseinandersetzung damit sehr unterschiedlich. Grundkurs und Leistungskurs haben auch beide ein unterschiedliches Mathebuch, was ebenfalls auf die Unterschiede hinweist. Die Thematik mag dieselbe sein, aber die Aufgabenstellung ist durchaus einfacher beim Grundkurs. Immerhin hat der Grundkurs nur 3 Stunden pro Woche Zeit, die gleichen Themen zu behandeln, wie der Leistungskurs es in ganzen 5 Wochenstunden tut. Daher ist die Behandlungsweise im Leistungskurs bedeutend intensiver, was dazu führt, das die Leutz aus dem LK immer wieder gern als Hilfe für die GK Leute geholt werden, wenn die im „einfachen“ Mathe mal nicht weiter kommen…
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Der Leistungskurs itself ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wollen wir nun einmal ans Eingemachte gehen. Was bearbeitet man denn für Themen in der Oberstufe in Mathe? Immerhin will man das ja normalerweise schon vorher wissen. Zum Beispiel kann ein Schüler der beste sein in Geometrie, aber wenn es an Funktionen geht, dann kann man ihn gerade vergessen. Also wäre es für ihn vielleicht schon themenabhängig ob er einen Mathe Leistungskurs oder einen Mathe Grundkurs wählen sollte.
Im Leistungskurs Mathe werden wir innerhalb unserer 2 ½ Jahre zwei große Themenbereiche bearbeiten: Analysis und Stochastik. Mit Analysis haben wir uns das ganze letzte Jahr beschäftigt und zum Glück dieses „Thema“ endlich abgeschlossen. Im Großen und Ganzen geht es hier immer und immer wieder um Funktionen aller Art, seinen es stetige, unterbrochene, exponentielle, lineare oder sonst was. Vor allem fanden wir viel Beschäftigung in den ganzen Kurvendiskussionen, die aus zeichnerischer Arbeit, aber vor allem aus Denk- und eben Rechenarbeit bestanden. Von der Symmetrie, über Nullstellen, Extremstellen, Asymptoten, Wendepunkte, bis hin zu den x-ten Ableitungen und dem Aufstellen der eigentlichen Funktion war wirklich alles dabei und hat uns meist immer wieder in den Arbeiten verfolgt. Wer keine Funktionen mag, der ist hier nicht gut bedient.
Doch in der 12. gibt es endlich neue Themen: Stochastik. Begonnen haben wir hier, wie ihr sicher mitbekommen habt (wenn ihr denn gelesen habt), mit den Vektoren und dem drei dimensionalen Raum. Noch folgen wird in diesem und auch im kommenden, letzten Schuljahr, wie der Ausdruck Stochastik schon sagt, noch die Wahrscheinlichkeitsrechnung, die Kombinatorik und die beurteilende Statistik. Das Ganze zusammen mit der Beeinflussung des Zufalls und ein paar zeitlichen Abläufen und räumlichen Strukturen und wir haben ein interessanteres und vielseitigeres Thema, als im letzten Jahr *g*
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Ein kleiner Auszug einer Stunde ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Um die Geschehnisse der Stunde zu verstehen, sollte ich euch eine kleine Vorgeschichte liefern. Seit dem Ende der großen Ferien haben wir ein neues Thema: Vektoren. Um den Einstieg wohl ein wenig lustig zu gestalten, hat unser Lehrer das Thema mit dem Vektormännchen Viktor gestartet, welches aus Vektoren besteht und durch Vektoren handelt. In der ersten Stunde hat Viktor einen dreieckigen Ball quer durch das Koordinatensystem geschossen... Ja, was bemerken wir hier? Genau, das Niveau unseres Kurses musste sich wirklich den ganz Dummen anpassen, um ganz unnötige Erklärungen zu sparen. Nun kommt die zweite Mathestunde nach den Ferien, zu welcher ich euch gerne ein kleines Stundenprotokoll liefern möchte:
8.01 Uhr: Herr C. erreicht endlich den Saal 8.05 Uhr: Erstaunen in der Klasse, tatsächlich sind neue Tische und Stühle im Saal, die allen das Schauen an die Tafel ermöglichen. Im direkten Anschluss werden ausnahmsweise einmal die Hausaufgaben von Herrn C. selbst durch rumgehen in der Klasse überprüft. 8.08 Uhr: Thema: 3D Darstellung und Verschiebung eines Quaders im Koordinatensystem. Das erste zeichnerische Wunder der Stunde entsteht durch Herrn C. an der Tafel. 8.12 Uhr: Nach mehreren Nachfragen, die durch die unübersichtliche Verschiebung entstanden sind, will Herr C. das Tafelbild verdeutlichen, indem er farbige Kreide einsetzt. F. darf nach den Hausmeister besuchen und Kreide holen. 8.13 Uhr: Noch immer Unklarheit über das Tafelbild. Eine der beiden Weiberecken beschwert sich, noch immer keinen Durchblick zu haben. (was erwarten wir auch?) Doch Herr C. meistert die Situation und droht an, den nicht all zu beliebten Kunstlehrer zu Hilfe zu holen... Sofort sind alle Unklarheiten beseitigt. 8.20 Uhr: Der Unterricht geht weiter und wir lesen abwechselnd die Koordinaten der einzelnen Eckpunkte unseres Quaders ab. Danach versucht Herr C. das Tafelbild durch farbige 3D Schattierung zu retten. Leider schlägt der Versuch fehl und viele (Weiber) können sich die Verschiebung noch immer nicht vorstellen. 8.23 Uhr: Wieder laute Diskussionen und Unklarheit in der Klasse (von wem ist wohl klar *g*). Herr C. versucht nun verzweifelt mit den leichtesten und anschaulichsten Möglichkeiten den „dummen“ doch noch etwas beizubringen. Der Rest der Klasse lacht sich entweder tot oder langweilt sich zu Tode. (Kommt ja eh aufs Gleiche raus) 8.29 Uhr: Unser Klassen-Besserwisser mischt sich ein und geht Herrn C. zu Hilfe, um das Tafelbild besser zu veranschaulichen. 8.36 Uhr: Die Unklarheit ist noch immer nicht beseitigt, damit es aber nicht allen anderen langweilig wird, gibt es Stillarbeit (Erholungszeit für Herrn C.? Nein, der darf weiter den „Unwissenden“ erklären). 8.45 Uhr: Mit dem Satz: „Wir führen einen Verschiebungsblitz ein, um alles zu verdeutlichen“ endet die erste Stunde.
8.50 Uhr: Viele kapiern’s aber immer noch nicht, der Unterricht geht nur schleppend voran, der Rest langweilt sich. Es stellt sich langsam die Frage, wer hier wozu zu doof ist… 8.55 Uhr: Es scheint noch eine Weile zu dauern. Frauen haben eben Probleme mit dem räumlichen Sehen, aber es gibt auch welche, die sich ganz besonders dumm anstellen… und alle bei mir im Kurs! 8.58 Uhr: Angehendes Ende der Arbeitsphase (mit der ein Großteil schon lange fertig ist) durch späte Erkenntnis: Wer net weiß was er machen soll, der weiß auch net wie er es machen soll… 8.59 Uhr: Unterbrechung durch eine Schuldurchsage: Schüler aus der 9d soll ins Sekretariat. 9.00 Uhr: Es findet eine Umfrage statt, wer aus dem Kurs alles ein Buch dabei hat. Für neunzehn Leute sind vier Bücher vorhanden. 9.01 Uhr: Nach der Enttäuschung von Herrn C. gibt es eine Fortsetzung des Vektormännchens Viktor: Es macht einen Spaziergang (Vorsicht, damit es nicht vom Vektorblitz getroffen wird *g*) 9.07 Uhr: Es beginnt stures Abschreiben von der Tafel samt den schönen Zeichnungen des Vektormännchens. 9.14 Uhr: Endlich wieder „Stillarbeit“ im Buch (also 1 Buch pro Bankreihe), der Rest sollte Hausaufgabe werden… (Und was machen die vielen, die noch kein Buch haben?) 9.24 Uhr: Kurze Zwischenbilanz mit berauschender Erkenntnis: Ein „O“ ist immer der Ursprung, weil es aussieht wie eine Null! Danach geht es weiter mit der Stillarbeit. 9.30 Uhr: Die Klingel beendet auch diese Stunde und Schluss mit Mathe für heute!
So, das war mein Matheprotokoll der letzten Woche, extra für euch original aus dem Unterricht. Aber keine Sorge, es ist sicher nicht immer so schlimm! Wir schaffen normalerweise bedeutend mehr, aber gerade am Schulanfang sind einige mit den Gedanken noch schwer in den Ferien. Sind wir erst einmal wieder richtig eingearbeitet, dann gehen die ganzen mathegenies in uns auf und wir legen ein Tempo vor, das nicht zu halten ist ;) Fazit der Sache: Unser Lehrer ist cool und gibt sich wirklich größte Mühe allen mit allen Mitteln irgendwas Mathematisches beizubringen, aber wer einfach net lernen will, dem kann auch der beste Lehrer net helfen…
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Mädels gegen Kerle in Mathe ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Eine letzte, aber interessante Frage. Macht es Unterschiede, ob man als Mädel oder Kerl einen Mathe Leistungskurs besucht? Ist ein Geschlecht hierin vielleicht eher begabt als das andere? In unserem Kurs haben wir XXX Mädels und XXX Jungs. Aber will das wirklich was heißen? Nein... Beachten wir lieber einmal diejenigen, die immer alles wissen im Vergleich mit denen, die immer nur nachfragen und es dennoch nicht kapieren. Unser Klassengenie in Mathe: ein Kerl. Ein weiteres Genie haben wir nicht, aber ein paar die da bald rankommen, ebenfalls Jungs. Die ganzen Verständnisfragen und Probleme, überwiegend von den Weibern. Schon auffällig, oder?
Wollen wir es uns eingestehen, Kerle haben in so etwas vielleicht doch den etwas besseren Draht zum sturen Anwenden von Formeln und dem puren Denken nach Logik. Genau deswegen verstehen sie auch viele Frauen einfach nicht, weil wir eben nicht nach einer Formel funktionieren, berechenbar sind und einfach mehr nach Gefühl als immer nach Logik handeln. Tja, es hat eben alles seine Vor- und Nachteile ;)
~~~~~ Fazit ~~~~~
Soviel zum Mathematik Leistungskurs. Ich hoffe ich konnte euch neben dem Einblick in eine meiner Mathestunden auch ein paar allgemeine und wissenswerte Informationen über so einen Mathematik Leistungskurs liefern. Schließlich muss später nicht alles so enden, wie es am Anfang scheint. Mein Kurs ist derzeit ein gutes Beispiel dafür *g* Mir macht der Mathe LK auf jeden Fall Spaß, was nicht zuletzt unserem coolen Lehrer zu verdanken ist. Dennoch würde ich jedem davon abraten, der sich mit Mathe absolut nicht irgendwie identifizieren kann. Daher gebe ich mal knappe 4 Sterne, die meine Freude und Interesse daran zeigen sollen, aber dennoch betonen sollen, dass man so etwas schlecht verallgemeinern kann und jeder anders mit Mathe umgeht.
Pro: Logik, wers kann hats leicht Kontra: Komplex, neuartig, arbeitsintensiv
...Der Mathe LK
Ich bin auf einem Gymnasium in NRW und musste mich auch für zwei Leistungskurse entscheiden. Eine der zwei Fächer sollte Mathematik sein, weil ich nie Probleme damit hatte und ich später mal Physik studieren möchte. Vorab sei schon mal ges ...
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Pro: Man kann sich gut durchmogeln Kontra: Schwerer als ich dachte
...Seit der 11ten Klasse sitze ich nun schon im Mathematik Leistungskurs. In Hessen ist der Lehrplan zu konzipiert, dass man in der 11ten mit Analysis anfängt, d.h. es werden lineare, quadratische, exponentielle, Logarithmus und deren jeweiligen Umkehrfunkti ...
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Pro: In meinem Fall: der Kurs, die Lehrerin; allgemein: interessant Kontra: nicht ganz einfach, erfordert unter Umständen viel zeit zum Lernen
So, nun da ich mit der Schule komplett fertig bin kann ich endlich wieder hier aktiv werden und Berichte schreiben. Anfangen möchte ich mit Berichten über meine LKs, dann folgen die weiteren Abifächer und sonstige Grundkurse. Der allererste Bericht beschä ...
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Pro: muss jeder selbst einschätzen Kontra: muss jeder selbst einschätzen
Wie auch in meinem Bericht über LK Physik muss ich auch hier wieder einen Hinweis loswerden. Die Entscheidung für die richtigen Leistungskurse ist für das spätere Leben sehr entscheidend, vor allem wenn man nach seinem Abitur noch studieren möchte. Denn d ...
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"Die Mathematik ist eine Art Spielzeug, welches die Natur uns zuwarf zum Troste und zur Unterhaltung in der Finsternis."
(Jean-Baptist le Rond d'Alembert)
Jeder Schüler, insofern er auf eine allgemeine Hochschulr ...
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Pro: Physik ist interessant Kontra: Mathe ist im Studium weit wichtiger
...Mein Abi liegt schon mehr als ein Jahrzehnt zurück, aber wer ein natur- oder ingenieurwissenschaftliches Studium plant, der sollte statt oder zusätzlich zu Physik LK auf jeden Fall den Mathematik LK belegen!
Der Grund ist ganz einfach der, daß im Studium die ganze Physik sowieso noch mal von Grund auf wiederholt wird, aber auf hohem mathematischen Niveau. Oft hinkt die Mathe im Studium der Physik hinterher. Daher braucht man ein großes mathematisches Wissen und Verständnis, um an guten und damit bekanntermaßen schweren Unis das Grundstudium zu überleben.
Ich hatte sowohl Physik als auch Mathe LK, aber fürs Studium war ganz klar der Mathe Lk wichtiger, in Physik hätte auch der Grundkurs bei meinem sowieso vorhandenen naturwissenschaftlichem Interesse gereicht (ich belegte zusätzlich, obwohl ich es nicht einbringen konnte, noch...
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Pro: Chemie und Mathe sind nützlich für den Bio LK Kontra: ----------
...Schülern ohne Chemie GK oder LK Ungereimtheiten bleiben. Dadurch ist der Stoff dann auch schlechter zu lernen. Auch bei der Genetik könnten Chemie-Kenntnisse von Nutzen sein; allerdings in weitaus geringerem Umfang als bei der Stoffwechselphysiologie. Ist man "chemisch" vorgebildet sind aber bestimmte Dinge, wie z.B. Doppelhelix-Form der DNA
besser nachzuvollziehen. Ähnlich ist es mit der Neurophysiologie. Die Reizleitung, das Ruhepotential etc. sind vielleicht auf molekularer Ebene leichter mittels bestimmter Chemie - Sek. II - Kenntnisse zu verstehen.
Die Mathematischen Anforderungen sind mäßig hoch im Bio-LK. Man kann auch mit einer fünf im Mathe-GK durchkommen. Man muss allerdings Formelanwendung und Kurvendiskussion beherrschen. Mit abstrakteren Dingen wie z.B. Vektoren o. ä. hat man so gut wie nichts zu tun.
Fazit: Chemie...
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...einer keineren Stadt wohne, haben unsere Buchläden diese Bücher leider nicht auf Lager, und können/wollen sie auch nicht bestellen (kann auch am Buchladen liegen), deshalb habe ich einmal versucht, die Bücher direkt beim Verlag zu bestellen. Bis heute sind die Bücher noch nicht angekommen... Allerdings habe ich auch schon oft gehört, daß derartige Bestellungen und insbesondere Sammelbestellungen von Klassen sehr schnell ankommen, vermutlich war meine Bestellung ein Einzelfall.
V E R S T Ä N D L I C H K E I T der L Ö S U N G E N
Im Allgemeinen kann ich mich über die Lösungen nicht beschweren. Meist werden sogar (hauptsächlich in Mathematik) mehrere Lösungswege angegeben.
Wie in jedem Buch gibt es natürlich auch Fehler. Vor allem in Mathe ist das weniger lustig, wenn man dann überlegt, warum man einfach nicht auf da Ergebnis kommen, das i...
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