Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
keine Mitesser mehr, die in der Speisekammer ein und aus gehen |
| Kontra: |
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| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Die Vielfalt der Kategorien hier bei ciao schreibt wirklich Bände und gerade heute bin ich über ein Thema gestolpert, daß ich gerne in meinem 100. Bericht verarbeitet hätte. Nun ist der 100. Bericht bereits Geschichte, jedoch den Bericht zu dem Thema „Maus im Haus – was tun ?“ kann ich mir dann doch nicht verkneifen, zu groß ist die Zahl der Ideen, die mir gleich in den Kopf schoß, als ich diese fünf Wörter zum ersten mal las. Es gibt hier bei ciao super Berichte mit Tipps und Tricks – etwa über die Poreinigung ohne Toilettenpapier. Das sind doch echte Gassenhauer und ich finde eine Maus im Haus ist der Reinigung ohne Papier in etwa ebenbürtig. An dieser Stelle gilt mein Dank dem gesamten ciao-Team, das solche Berichte ermöglicht.
Folgende Tipps und Tricks meinerseits gibt es zum Thema „Maus im Haus“:
Verfolgung
Als erstes zum Thema „Maus im Haus“ fällt mir die Methode der Verfolgung ein. Sicherlich hat sich diese Vorgehensweise im Laufe der Geschichte immer mehr verfeinert. Wurden Anfang des vorigen Jahrhunderts noch grobe Gegenstände wie zum Beispiel Teppichklopfer bei der Verfolgung flüchtiger Mäuse verwendet, ist die Wahl der Wurf- und Schlaggegenstände im jetzigen 21. Jahrhundert sicherlich feiner geworden. Die Gegenstände zum erfolgreichen Niederstrecken der Maus müssen so klein sein, daß sie auch in die vielen Ecken die moderne Haushalte bieten hineinpassen. Sonst entkommt die Maus zu einfach. TIPP: Man verwende kleineGegenstände zum Verfolgen, kleine Aschenbecher zum Beispiel, oder kleine Bocciakugeln. Beim Zielen auf die flüchtenden Maus ist Sorgfalt geboten, da die Geschosse hohe Durchschlagkraft haben.
Ein weiterer Aspekt der Verfolgung ist es die Maus zu jagen, bis sie ermüdet. Diese Methode hat den Vorteil, daß in der Wohnung noch alle heil ist und vielleicht auch die Maus noch zu verwenden ist. Diese Art und Weise spricht sicher die Tierfreunde unter Euch an, ist sie doch sehr schonend für das Tier. Allerdings ist eine gute Kondition Voraussetzung für die Ermüdung der Maus. Oft kommt es vor das der Mensch eher als die Maus ermüdet. In diesem Fall kann man vielleicht die Hilfe von Freunden oder Nachbarn in Anspruch nehmen. Dadurch bekommt diese Methode auch sozialen Charakter. Hat man die Maus dann erfolgreich bis zur Bewußtlosigkeit gejagt, kann man sie feierlich in den Garten bringen und aussetzen.
Die Falle
Ein ebenfalls sehr alte und bewährte Vorgehensweise ist das Aufstellen von Fallen. Es gibt auch hier verschiedene Ausführungen. Manche fangen die Maus lebend, manche nicht. Im letzteren Fall muß man prüfen, ob man die Maus artengerecht entsorgen kann. Für Altpapier oder gelbem Sack ist eine tote Maus nicht geeignet. Vorsicht bei der Verwendung von diesen kleine Fallen, die beim Entfernen des Käses gnadenlos zuschlagen. Die Palette der hierbei auftretenden Verletzungen reicht von heftigen blauen Flecken bis hin zu gebrochenen Fingern. Der Maus ist das nur recht. Sie sitzt hinter der Mikrowelle und beobachtet erheitert das Treiben. Bei der Auswahl des Köders kann man sehr viel falsch machen. Ist der Käse zu mild oder zu stinkig, läßt die Maus ihn und die Falle links liegen. Der Geruch von zu stinkigem Käse zieht zu dem auch in viele Stoffe und Polster ein und ruiniert damit die Möbel. Außerdem birgt die Verwendung dieser Zuschnappfallen auch eine große Gefahr. In den meisten deutschen Haushalten sind nachts Menschen unterwegs. Um schlafende Mitbewohner nicht aufzuwecken bleibt in der Regel das Licht aus, Taschenlampen mag man wegen der Gefahr für einen Einbrecher gehalten zu werden auch nicht verwenden. Also geht man, da man den Weg ja auch kennt, im Halbdunkeln durch die Wohnung und denkt nicht mehr an die Mausefallen, die strategisch günstig an wichtigen Verkehrsknoten plaziert sind.......
Chemische Kampfmittel
Sehr beliebt ist Gift. Vergiftete Getreidekörner oder andere giftgetränkte Köder sollen dem Dasein der Maus ein Ende bereiten. Diese Methode ist wirklich nur in Haushalten zu empfehlen, in denen keine Kinder sind. Ansonsten, Finger davon !!! Die moderne Maus von heute läßt sich so ohne weiteres auch gar nicht von vergifteten Köden übers Ohr hauen. Oft genug kommt es vor, daß die Köder unbeachtet bleiben und nicht angenommen werden.
Oftmals wird versucht, das Versteck der Maus – wenn man es denn gefunden hat – auszuräuchern. Dabei bedient man sich stark rauchentwickelnder Brennstoffe, die dann der Maus die Tränen in die Augen treiben und das Atmen erschweren soll. Leider haben diese Rauchmittel fast die gleich Wirkung auf den Homo Sapiens, der sich im Gegensatz zur Maus mit einer Atemmaske schützen kann.
Biologische Kampfmittel
Ein probates Mittel zur Beseitigung unliebsamer Mitbewohner ist Katze. Halt man sie ökologisch sinnvoll und überfüttert sie nicht mit Leckerlies mit Petersiliengarnierung, dann entwickelt sie ihren angeborenen Kampfgeist zur Perfektion und jagd alles was klein und grau ist und vier Beine hat. Sieht die Maus die Katze, kommt es vor das sie sich kampflos ergibt und schleunigst auswandert. Dann allerdings langweilt sich die Katze und bereichert Euer Leben mit mitgebrachten Freunden. Neue Mäuse oder Maulwurfe, manchmal auch Vögel. Diese scheißen alles schön voll, wenn sie vor Euch wegfliegen und dabei gegen Scheiben und Wände klatschen.
Es gibt sicher noch eine Vielzahl anzuwendender Mittel. Der Kammerjäger, der der Maus professionell zuleibe rückt. Oder der Einsatz moderner elektrischer Mittel, Lichtschranken und hochempfindliche Sensorik, die die Maus erfaßt und geeignete Vernichtungswaffen auslöst. Alle Mittel hier aufzuzählen würden aber sicherlich die Grenzen dieses nicht ganz ernst gemeinten Berichtes sprengen.
Die Bewertung für die Maus im Haus ist natürlich schlecht, ein Stern nur.
In diesem Sinne
© 14.06.2004 Josef_D
P.S.: Es müssen ausgefüllt werden Angaben zur Gießhäufigkeit, Pflegeaufwand, Schnellwüchsigkeit, Blüte, Duft und viele anderen für das Thema unsinnigen Sachen. Also da frag ich mich doch.......