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22.09.2009
Pro:
Fahrleistung, günstige Anschaffung, Innenraum
Kontra:
Frontantrieb
Empfehlenswert:
Ja
 Jungledrum
Über sich:
Mitglied seit:22.09.2009
Erfahrungsberichte:2
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 14 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als hilfreich bewertet
Hallo! Besitze seit Mai einen Mazda3 MPS Baujahr 05/07.Erstmal vorweg...meine Familie fährt sein fast 30 Jahren Mazda, also bin ich vielleicht voreingenommen. Aber ich habe mich im Februar 2009 auf Autosuche begeben. Habe mich über den A3, BMW 1, Audi A5 (passt nicht in Bild, ich weiß) und den neuen Mazda6 informiert. "Plötzliche Entscheidung": Ich war mir ziemlich sicher, dass es nun ein 1er BMW werden würde, als ich plötzlich eine SMS von meinem besten Kumpel bekomme..."Mein Vater will sein Auto verkaufen"....ich also hin. Baujahr 05/07, 36000km gelaufen, Vollausstattung....Nachteile: SuperPlus und 9,7l auf 100km. Das ganz für 16.000 EUR. Dagegen stand ein 1er BMW, Baujahr 2006, 55000km gelaufen, Klima das wars aber auch schon. Vorteil: 5liter diesel. für 15.500 EUR.Unvernünftig wie ich bin wurde es spontan am nächsten Tag der MPS, da er in der Anschaffung sehr günstig war und dafür Extras wie Xenon, Navi, Sitzheizung, Keyless Entry uvw hatte und außerdem "jünger" war. Erster PlusPunkt dankt eventuell auch hohen Spritpreisen und der Finanzmarktkrise, da will keiner mehr einen "Spritfresser".Typisch für Mazda oder Japaner generell ist der starke zweite Gang. Im Ersten leicht ist er leicht unruhig und zappelt rum....was sicherlich auch am Frontantrieb liegt. Im zweiten Gang geht es allerdings ab wie Hölle. Der Turbo schaltet sich bei circa 3000 umdrehungen zu. Der Vorbesitzer meinte bei 3400, ich bei 2700....also nehmen wir 3000. :D Die Verarbeitung und die Innenraumgestaltung ist durchweg sehr positiv gelungen. Zumindest kenne ich es von Mazda nicht anders auch bereits in kleineren Modellen und Varianten eine sehr charakervolle Innenraumgestaltung zu besitzen. Ganz klarer Vorteil zu 1er BMW oder auch Golf die eher karg und unscheinbar daherkommen. Das Navigationsgerät bedarf einer kurzen Übungsphase, doch dann funktioniert es tadellos. Die Updates über das Internet finde ich aber zu teuer. Allein ein Update der feststehenden Blitzanlagen kostet 29.99 EUR und dabei habe ich bis heute nicht rausgefunden wie ich das zuschalten kann :D lol Das Keyless Entry ist eine sehr komfortable Sache! Würde ich nicht mehr missen wollen. Allerdings muss man schon auf das "piepen" achten, sonst kann es einem passieren, dass er sich in manchen Gegenden nicht zuschließt. Die Bedienelemente sind leicht zu erreichen und für Mazdakenner gewohnt an der selben Stelle. Die Sitze sind zwar schon sehr sportlich, könnten für meinen Geschmack aber NOCH MEHR Seitenhalt bieten. Sehr schick ist die Gestaltung der Sitze mit MPS-Logo. Ebenso auch in den Fußmatten.Der neue Mazda3 MPS ist übrigens im Innenraum nicht viel anders. Die Lenkung ist trotz Sperrdifferentials gewöhnungsbedürftig. Manchmal würde ich mir Schaltwippen wünschen, da man das Lenkkrad bei starker Beschleunigung fest mit beiden Händen im Griff haben sollte. Wer denkt er gönne sich bei nasser Fahrbahn an einer Ampel messen, der guckt in die Röhre, wenn neben ihm nicht gerade ein 45PS Polo steht. Denn da heißt es Gefühl beweisen, sonst dreht der Fronttriebler gleich durch.Das eigentlich Herzstück des Mazdas ist der Motor. Denn trotz Wohlfühlgefühl im Innenraum ist der Mazda weiß Gott kein komfortabler Cruiser, sondern eine echte Rennmaschine. In der Ingenieurskunst kann Mazda leider nicht mit deutschen Premiummarken mithalten. Der Motor ist überladen und quasi in die Karosserie "gequetscht". Gewöhnlich findet sich bei solchen PS-Boliden mit Frontantrieb eine Querstrebe im Motor. Doch dafür hatte Mazda kein Platz mehr. Auch die Kühlung für den Turbolader ist notgedrungen über den Motorblock gewandert. Das ist durch die Lufthutze beim neuen MPS cleverer gelöst. Das Auspuffrohr ist riesig, doch auf kernigen 260PS Sound kann man da lange warten. Alles in allem ist der Mazda3 MPS ein qualitativ guter Auto und war bis vor kurzem der stärkste Fronttriebler auf dem Markt, doch ist das Kraftpaket noch nicht vollendst durchdacht. Die Hoffnung Mazda würde diese Fehler beim neuen MPS nicht mehr machen sind wohl zerstört, da der Motor der gleiche geblieben ist.Über den Verbrauch sollte man beim MPS nicht meckern, denn wer sich so ein Gefährt mit 260PS kauft, sollte sich im klaren sein mehr Spritkosten zu haben. Ich geb das Auto nicht wieder her....außer vielleicht für einen Lexus ISF :D
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05.04.2010 01:40
Dieser Bericht gibt keine wirklichen Erfahrungen wieder, alles hier Beschriebene kann man auch überall woanders lesen. Was ist mit den typischen Stärken und Schwächen des MPS, können diese bestätigt werden?? Korrekturlesen nach Verfassen eines Textes auf Rechtschreib-/Flüchtigkeitsfehler ist m.E. das mindeste.