Mazda 6 der Beste in der Klasse
17.08.2004 (23.08.2004)
Pro:
sehr ruhiger Motorenlauf, großes Platzangebot, großer Kofferraum, übersichtliches Armaturenbrett
Kontra:
teuere Ersatzteile, lange Wartezeit
Empfehlenswert:
Ja
 Zitrone7777
Über sich:
Mitglied seit:10.06.2004
Erfahrungsberichte:2
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 31 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Kaufvertrag meines Mazdas 6 - 2,0 l mit 141 PS – Benziner Meine bisher gefahrenen PKW waren immer Golf, zuletzt hatte ich einen Golf 4. In einem Heft der Auto-Bild waren alle PKW nach Qualität in der Reihe aufgeführt. Den Golf 4 fand ich an 90igster Stelle, wo ich dann doch zu grübeln anfing. Mein Entschluss stand jetzt fest; einen Golf kaufe ich mir nicht wieder, zumal ich mit meinem letzten Golf 4 von Anfang an mit dem Preis-Leistungsverhältnis nicht zufrieden war. Ich ärgerte mich jedes Mal wenn ich in den Golf einstieg. In meiner Überlegung kamen Honda, Mazda und Toyota in die engere Wahl. Im Ergebnis meiner Vergleiche (technische Daten, Probefahrten,Zeitschriften) und vor allen das Design, kam ich zu der Entscheidung ich kaufe einen Mazda 6. Jetzt galt es mit den unterschiedlichen Mazdas 6 Probe zu fahren. Die Entscheidung viel mir nicht leicht, weil auch der Preis eine große Rolle dabei spielt. Meine Entscheidung viel auf den Mazda 6 – 2,0 l mit 141 PS in der Version Exklusiv und Stufenheck und der Farbe Titansilber. Den Unterschied zum 2,3 l mit 166 PS fand ich in der Beschleunigung zum 2,0 l mit 141 PS nicht so groß.
Im Januar bis April 2002 sind in der Autozeitschrift „Auto-Bild“ und im „Straßenverkehr“ insgesamt 12 PKW, in gleicher Mittelklasse, gegen den Mazda 6, im Vergleich angetreten. Am Ende ist der Mazda 6 als Sieger hervorgegangen, auch gegen den neuen OPEL-KADET. Dieser Vergleich spricht doch für sich oder????? Mazda 6 hat es geschafft, das soll erst einmal ein anderer Autotyp nachmachen, oder????? Beim Abschluss meines Kaufvertrages im April gibt Mazda einen Frühbucherrabatt von 800,00 € dazu. Das hörte sich sehr gut an. Nun ging es darum was noch alles zu dem Grundpreis von 22.450,00 € dazu kommt. Dies sind Titansilber Met., CD-Spieler, Rückfahrwarnsystem, Anhängerkupplung und die Überführungs-kosten ergeben zusammen einen Preis von 1.441,00 €. In der weiteren Folge erhielt ich noch einen Sonderrabatt von 1.961,00 €. Das war natürlich eine große Freude für mich. Der Kaufvertrag ergab im Ergebnis eine Summe von 21.130,00 €. Für den Preis bekommt man in gleicher Ausstattung noch nicht einmal einen Golf V und dazu ist dieser viel enger und kürzer. Als Liefertermin für den Mazda 6 wurde mir der Monat Juli genannt. Im Juni 2002 kam ich auf die Idee, die Sommer- Bereifung auf 205/55 16 (im Kaufvertrag gab es eine Bereifung 195/65 R15 91V) zu ändern. Bei unterschiedlichen Reifenhändlern erkundigte ich mich, ob man das geringere Luftvolumen der 205/55 gegen-über 195/65iger Reifen in der Härte merken würde. Die Antwort war, dass merkt man kaum, dass Fahrverhalten ist eher besser. So kam es zur Kaufabwicklung und ich musste zu o.g. Kaufpreis noch 1250,00 € für Alufelgen und Brigsstone-Reifen zuzahlen. Der Kaufpreis änderte sich auf 22.380,00 €. Anfang Juli habe ich dann meinen Golf 4 privat verkauft. Bei einer Nachfrage, zur gleichen Zeit, beim Mazda-händler erhielt ich die Info, es kann noch nicht geliefert werden. Nun brauchte ich aber ein Auto! Das war vom Mazdahändler eine Selbstverständ-lichkeit mir ein Ersatzauto zu geben. Es war ein älteres Modell, aber das war ja auch nicht so wichtig. Die Monate verstrichen und meinen Mazda hatte ich immer noch nicht. Mitte September bekam ich vom Mazdahändler, im Austausch, einen Mazda 6 – 2,3 l mit 166 PS als Ersatzauto bis zur Lieferung meines Mazdas. Im Dezember 2002 war es dann so weit, ich bekam endlich meinen bestellten Mazda. Die Lieferung erfolgte mit den von mir bestellten Winterreifen der Marke Michelin Alpin 195/65 R15 bis 190 kmh. Die erste Fahrt im eigenen Mazda 6 war schon ein Ereignis für mich.
Auftreten Das sportliche Gesicht kennt bestimmt jeder, er fährt ja schon zu großen Stückzahlen auf den Straßen. Die Scheinwerfer geben optisch ein hervorragendes Bild mit dem Klarglasscheiben. Xenon-Einstrahler hatte ich nicht mit bestellt, weil der Lichtstrahlunterschied zur normalen Beleuchtung des Mazdas nicht so groß ist, dies lt. Mazdawerkstatt. Der Mazda sieht optisch sehr sportlich aus, aber auf ein sehr sportliches Fahren lege ich keinen Wert. Zusätzliche Wünsche an den Mazda 6 lassen weitestgehend keine offen. Es sei der nicht erreichbare Benzinverbrauch (später mehr dazu). Ich bin auch der Meinung, dass das Armaturenbrett mit allen Bedienungen sehr gut gelungen ist. Das einzige was ich zu bemängeln habe, ist die Stoffqualität von den Sitzen und der Türverkleidung, obwohl ich mir hier schon die beste Qualität ausgesucht habe. Die Plastikteile sahen bei meinem Golf auch nicht anders aus, als beim Mazda 6. Die Sitzform ist ganz hervorragen,dies merke ich am besten, wenn ich längere Fahrten unternehme, wie z.b.1000 km., da steige ich aus dem Mazda 6 aus als wenn ich gerade um die Ecke gefahren wäre. Der Türsound ist nicht Besser und nicht schlechter wie bei VW oder Mercedes, man muss nur objektiv genug sein, wenn eine Beurteilung über ein Auto geschrieben wird. Der Innenraum ist sowohl vorn und auch hinten sehr großzügig. Auch das Ein - und Aussteigen ist bei mir sehr wichtig, weil der Mazda 6 die Vorder-sitze höher hat als VW und Mercedes. Auch die Türschweller sind sehr niedrig gehalten und machen das Ei – und Aussteigen sehr bequem. Das ist vor allen für ältere Menschen sehr wichtig, wie ich einer bin. Auch der Kofferraum 500 l Platzvolumen, das ist ganz stattlich, dazu kommt noch die niedrige Laderampe. Insgesamt lässt sich alles bequem einladen, ohne das man große Verrenkungen machen muss. Was mir nicht so richtig gefällt ist, dass keine Originale Ersatzrad zur Verfügung steht.
Sicherheit
Die Sicherheit wird bei Mazda sehr groß geschrieben, das haben auch die o.g.Tests ergeben. Sicherheit musste man in der Vergangenheit als Zusatz bezahlen, heute gehört es zur Grundausstattung. Elektronische Stabilitätskontrolle ( bei Mazda DSC), ABS, Seitenaufprallschutz und die Airbags gehören bei Mazda zum Packet. Die Bremslänge von 38,…m zeigt gerade hier, wie ernst Mazda die Sicherheit nimmt und das ohne Aufzahlung. Fahreigenschaften :
Das maximale Drehmoment von 181 Nm bei 4100 – 50000 UpM mit 104 KW ist spürbar beim Gas geben zu merken. Der Unterschied zum 2,3 l mit 166 PS ist aber nicht allzu sehr zu spüren. Man kann eben, wie mit jedem Auto in dieser Klasse, Benzin sparender oder auch etwas sportlicher, mit mehr Benzinverbrauch fahren. Der Sound des Motors ist bei etwas sportlicherer Fahrt sehr angenehm und es macht Spaß Gas zu geben. Die Straßenlage ist hervorragend, man wird in der Kurve im Sitz nicht nach links und nicht nach rechts gedrückt. Das Motorengeräusch ist sehr angenehm, in dem niedrigen als auch in dem hohen Drehzahlbereich. Die Höchstgeschwindigkeit von 208 Km/h reicht für mich aus und lässt sich locker erreichen. Der Drittelmix des Benzinverbrauchs wird mit 8,0 l angegeben. Wenn man das erreichen will darf man aber nicht viel Gas geben. Ich habe verschiedene Male bei sehr verhaltener Fahrweise ausprobiert, ob man diesen Drittelmix erreichen kann, mir ist es nicht gelungen! Fahrspaß muss immer dabei sein. Insgesamt ist die Fahreigenschaften des Mazdas ganz hervorragend, auch die Winterreifen fuhren sich vom Fahrgeräusch des Rollwiderstandes und des Überfahrens von Querrillen auf der Landstraße oder Autobahn und über Gullideckel ganz hervorragend. Beim Wechsel der Räder auf die 205/55 16 er Sommerreifen war für mich die Überraschung groß. Die Reifen polterten beim Überfahren von Querrillen und leichten Vertiefungen auf der Straße und über Gullideckel. Auch die Rillen auf der Autobahnen verursachten ein lästiges, polterndes Geräusch. Hinzu kam noch das hohe Fahrgeräusch durch die Härte der Reifen. Bei dem Gepolter dachte ich immer an die Auskunft der Reifenhändler, dass der Unterschied der 16er Felgen und der 205/55 Reifengröße keinen Einfluss auf die Fahreigenschaft hat, ich habe also Gegenteiliges festgestellt. Den ganzen Sommer 2003 bin ich mit diesen Reifen, 22.500 km, gefahren. Die Straßenlage, wie z.B. Lenkung,Kurvenfahrt war sehr gut, war aber nicht besser als bei den Winterreifen. In dieser Zeit entschloss ich mich für das Jahr 2004 andere Sommerreifen zu fahren und holte mir von verschiedenen Reifenhändlern und vielen Autozeitschriften und Informationen per E-Mail über die Testergebnisse für Sommerreifen in der Größe 195/65 R15 ein. Im Ergebnis aller Testergebnisse entschied ich mich für den Continental Premium, der den größten Comfort für mich bot. Den Reifenwunsch und die Alufelgen habe ich bei meinen Mazdahändler bestellt. Die Alufelgen sind Original Mazda. Die gebrauchten 205/55 Alufelgen mit den Reifen hat mein Mazdahändler in Zahlung genommen. Für die Neuen 195/65 R15 Continental-Premium Reifen mit den original Mazda Alufelgen, hatte ich eine Zuzahlung von 400,00 €. Nun konnte der Sommer 2004 kommen. Als im Frühjahr die Sommerbereifung montiert wurde und ich das erste Mal mit meinen neuen Reifen gefahren bin, kam bei mir richtig Freude auf, es sind genau die Reifen mit dem Comfort, der für mich richtig ist. Für mich sind die Fahreigenschaften der Continental-reifen, auf Unebenheiten, Querrillen, Schlag- löcher und die Querrillen auf der Autobahn um soviel besser, dass alle unangenehmen geräusche weg waren. Nichts gegen den Brigsstone-Reifen, aber für mich ist er vom Fahrgeräuschen nicht geignet. Diese Reifen sind für ausschließlich sportliche Fahrer bestimmt gut geignet. Die Straßenlage der Continental-Premium Reifen, im Vergleich zu den Brigsstone-Reifen, ist meiner Meinung nach nicht schlechter. Wer aber gern etwas sportlicher und härter fährt ist mit den Brigsstone-Reifen gut beraten, sie halten auch bei der Kilometerlaufleistung länger als die Continental-Premium Reifen. Für mehr Comfort muss man dann auch etwas mehr bezahlen. Es ist halt schön, dass jeder andere Ansprüche an sein künftiges Auto hat. Wie bereits erwähnt muss dass auch jeder nach seinem Geldbeutel machen. Was ich auch in der Praxis für sehr gut finde, das Rückfahrwarnsystem, z.B. beim Einparken oder generell beim Rückwärtsfahren. Dieses System gibt auch schon Signal, wenn auf der rechten oder linken Seite z,B.ein Pfosten ist, auch wenn er nur 15 cm hoch ist. Gleiches gilt auch für Bordsteine die etwas höher sind als Normal. Ich habe diese Zusatzausgaben nicht bereut. Motorlauf :
Der Motorlauf beim Mazda 6 ist ruhig, aber es gibt immer noch Möglichkeiten ein bisschen mehr Laufruhe zu erzielen. Bei meinem Golfs habe ich immer vom ersten Kilometer SLIK 50 in das Motorenöl gefüllt. Die Laufruhe wurde etwas geringer. Im Winter machte es sich beim Starten sehr bemerkbar, er starte so schnell wie im Sommer. Einen geringeren Benzinverbrauch kann man nicht erwarten. Was für mich aber immer wichtig war, dass der Reibungs-Widerstand geringer wurde und das ist ja besonders wichtig bei Kurzfahrten und Stadtfahrten. Was bei mir auch viel vorkommt. Mehr wollte ich auch damit nicht erreichen. Bei meinen Mazda 6 habe ich von Anfang an SLIK 50 in das Motorenöl gefüllt. Für 4-5 l Motorenöl benötigt man 0,75 l - SLIC 50. Bevor man das SLIC 50 in das Motorenöl füllt, muss man aber die gleiche Menge Motorenöl absaugen. Damit ich keine riesigen eingehe, habe ich das immer mit meiner Autowerkstatt abgestimmt. Über das Einfüllen eines Motoradditivs gab es nie eine negative Meinung von meiner Mazdawerkstatt. Bei meinen Mazda 6 lasse ich dies von meiner Mazdawerkstatt ausführen, da brauche ich keine Bedenken zu haben das der Ölstand nicht stimmt. Benzinverbrauch :
Der Benzinverbrauch war von Anfang sehr gut. Der Durchschnittsverbrauch (im Drittelmix und lt.Computer) war immer 8,5 l und setzt sich aus Stadtfahrt, Bundesstraße, Autobahn, Bundesstraße mit Stadtfahrt zusammen. Bei ausschließlicher Fahrt auf der Bundesstraße war der Verbrauch 7,6 - 7,8 l und bei reiner Stadtfahrt 8,9 - 9,5l. Auf der Autobahn, bei 130 – 160 kmh war der Verbrauch 8,9 l, bei schnellerer Fahrweise geht dann der Verbrauch über 10,0 l bis 11,5 l. Um einen ziemlich genauen Verbrauch zu ermitteln habe ich mich nicht auf die Angaben vom Computer verlassen, sondern habe den Benzinverbrauch mit den gefahrenen km ins Verhältnis gesetzt. Der Vergleich zwischen Computer und manueller Berechnung brachte das gleiche Ergebnis. Vor ca. einen Monat fuhr ich mit vier Personen und Gepäck eine Strecke, nur Autobahn, von 600 km, (eine Strecke) der Verbrauch war erstaunlich gut, 8,8 l. Die gleiche Strecke fuhr ich mit gleicher Personenzahl und Gepäck auf der Autobahn zurück. Schon während der Fahrt merkte ich, dass die Durchschnitts-Verbrauch- Aneige (Computer) 9,8 l anzeigte. Das änderte sich auch nicht bis wir zu Hause waren. Die Kontrolle in den nächste Tagen ergab, dass der Verbrauch in der Stadtfahrt bis auf 11,5 l stieg. Auf Grund dessen vereinbarte ich mit der Werkstatt einen Termin, wo eine neue Software überspielt wurde. Vom Meister erhielt ich die Info, ich soll erst mal 1000 km fahren. Warum ich erst 1000 km fahren soll verstehe ich bis heute nicht. Jetzt gilt es abzuwarten was daraus wird. Nächste Woche fahre ich wieder 1000 km und bin dann neugierig ob sich etwas verändert. Bei der neuen Software muss ich erst überprüfen, ob die Anzeige (Computer) des durchschnittlichen Benzinverbrauch auch mit dem gefahrenen km übereinstimmt. Scheibenwischer :
Die Scheibenwischer meines Mazda 6 gingen anfangs wunderbar, sie ratterten nicht und machten auch keine Schlieren. Nach ca. einen halben Jahr fingen die Wischer an zu rattern und machten Spuren auf der Scheibe. Es muss also ein neuer Wischer her. Um keine Risiko einzugehen kaufte ich original Mazda 6 Wischer, in meiner Werkstatt. Nach Montage ging Anfangs alles gut und ich war wieder zufrieden. Aber nach ein paar Monaten ging es wieder los mit dem rattern und den Spuren auf der Scheibe. Von einem Freund hörte ich dass es für die Autoscheiben Regenabweiser gibt. Dazu holte ich noch einige Informationen ein. Im Ergebnis kaufte ich zwei Sorten Wellpro Super und 66 Perl A-way, in der Hoffnung das es auch funktioniert. Nach längeren ausprobieren, beider Sorten, musste ich feststellen, dass beide Mittel nichts taugen. Es gab Probleme mit der Sicht bei Regen, der Wischer verschmierte die Scheiben und die Sicht war beeinträchtigt. Mit großer Mühe habe ich das aufgetragene Mittel von der Scheibe bekommen. Das war halt ein Flop, man lernt eben nie aus, egal wie alt man ist. Auf einer Verbrauchermesse habe ich an einen Stand Doppelscheibenwischer gesichtet. Ich vertraute den Verkäufer und habe mir für 13,00 € ein paar Doppelscheibenwischergekauft . Die Wischer sind für alle Autotypen verwendbar, sie haben eine Länge von 62 cm und können auf jede Länge zugeschnitten werden. Der eigentliche Wischer ist aus Gummi und ist mit einen Plasteteil verbunden was man in die Scheibewischer-Halterung einschieben kann. Die Plastehalterung ist 12 mm breit und hat am Ende einen Klips, der in die Scheibenwischer-Halterung eingeklickt wird. Die Gummilippen sind 5,0 mm nebeneinander, so dass sie immer fest auf der Scheibe stehen. Die Firma, die auf der Verpackung steht heißt HEIMA, mehr kann ich dazu leider nichts sagen. Nachdem ich die Wischer zugeschnitten und montiert hatte, wurden sie mit Wasser auf die Scheibe schütten ausprobiert. Das Wischen war gut und es ratterte auch nicht. Das war aber noch kein richtiger Test, es musste erst regnen. Die erste Regenfahrt und der Einsatz der neuen Wischer war super gut, es gab keine Schlieren auf der Scheibe und es rattert auch nicht. Die gleichen Wischer funktionieren jetzt schon 1 Jahr und sie verrichten ihren Dienst wie am ersten Tag. Super Sache. Wirtschaftlichkeit
Über den Benzinverbrauch habe ich bereits genügend berichtet. Das dies nicht gerade für den Nutzer Freude bringt, ist verständlich. Dieses Thema hatte sich vor kurzen die Auto-Bild vorgenommen und in einem Heft darüber berichtet. Das Ergebnis war, dass kein getestetes Auto das Drittelmix, welches vom Herstellern genannt wurde, erreicht worden ist. Daran kann man sehen, dass die Benzinverbrauchsangaben von den Autoherstellern nur eine Hausnummer ist. Die Wirtschaftlichkeit wird bestimmt von jeden Autobesitzer unterschiedlich beurteilt. Es ist eben ein Unterschied, ob nur zum Spaß und der Freude, zu Einkäufen oder zur tägliche Arbeit gefahren wird. Meine Fahrleistung von 34.000 km entsteht zum Spaß an der Freude am Fahren, zum Einkaufen und aus familiären Feierlichkeiten, wo sehr große Entfernungen gefahren werden. Wenn ich täglich zur Arbeit fahren müsste, würde ich mir bestimmt ein anderes und benzinsparendes Auto kaufen, wenn auch der Kaufpreis eine Mazdas 6 - 6.000,00 Euro und mehr unter einen vergleichbaren Mittelklasse Fahrzeug liegt. Über den Wertverlust mache ich mir keine Sorgen, weil ich gut beraten bin, bei einen Verkauf, zu meinen Mazdahändler zu gehen, weil da der Wiederverkaufswert nicht so gewertet wird wie z.B. bei einen VW-Händler. Die Bewertung eines Mazdas, bei anderen Autohändlern, geht aus meiner Ansicht unfähr zu. Das ist noch ein Überbleibsel aus früherer Zeit. Ich bin sowieso der Meinung, dass speziell, die VW-Gruppe und Mercedes überbewertet werden. Aber das muss letztendlich jeder selbst wissen wohin er mit dem Verkauf seines Mazdas geht. Man muss eben auch in den saueren Apfel beissen, dass die Ersatzteile ziemlich teuer sind, auch wenn der Mazda in der Reparaturstatistik an dritter Stelle liegt. Fazit
Der Mazda 6 ist ein topp Auto, ich möchte ihn nicht mehr missen, auch wenn es Berichte gibt die meiner Meinung nicht die Realität des Mazda 6 wieder geben. Man sollte das Wort sportlich (Design)auch nicht überbewerten, meckern kann man über jedes Auto, wenn man das will. Ich bin der Meinung andere Autohersteller sollen erst mal ein Auto von dieser Qualität, in dieser Preisklasse herstellen. Meine Erfahrungen über meine Golfs sehe ich heute obejktiver. Schöngeredet ist ein Autotyp schnell, von Zeitung u. Fernsehn. Dies sah mann allein beim Golf 4, obwohl er an 90igster Stelle, beim Qualitätvergleich und den Nutzerbeurteilung, lag. Ob der Golf V besser wird bleibt abzuwarten, es gibt ja viele Mitstreiter.Der höhere Benzinverbrauch würde mich vor einem Wiederkauf nicht zurückhalten, denn mein Golf 1,6 l mit 100 PS hatte einen Durchschnittsverbrauch von 9,0 l und fühlte sich beim Gas geben immer an als wenn ich meinen Fuß in einen Schwamm drücken würde. Freuen würde ich mich wenn Mazda einen Sechszylinder-Motor in den Mazda 6 einbauen würde, so wie der Xedos 6. Zum Schluss noch eines, wenn in Erfahrungsberichten die Mittelklasse mit der Oberen Mittelklasse verglichen wird ist dies Mittelklasse immer der Verlierer. Das wäre das gleich, wenn man einen Lupo mit einem Golf vergleichen würde.
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31.08.2004 12:27
Viele Infos und Erfahrungen. Daher für mich trotz des vielen Drumherum noch "sh". Grüße, Thomas
30.08.2004 01:56
Geht man nur nach der Länge des Berichtes, dann wäre er eindeutig bh. Allerdings muß man trotz der vielen Infos, die der Bericht zweifellos bietet, viele Dinge überlesen, die keinerlei Information beinhalten. Dazu kommen noch viele Rechtschreibfehler. Gruß Reiner
26.08.2004 15:17
So macht das schon wesentlich mehr Sinn! Sehr gut!