... Tanken ist keine Pause für mich, sondern Arbeit wie das Lenken des Mazda E2200.
Desweiteren fiel mir ein negativer Punkt zu dem Fahrzeug auf. Die Heizleistung für den hinteren Bereich ist schlecht. Wenn man regelmässig und für längere Strecken Gäste hinten sitzen hat, sollte man eine kleine ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von mezwei über Mazda E 2200 11. Juli 2002
Fahrzeugbewertung des Autors:
Zuverlässigkeit:
ausgezeichnet
Fahreigenschaften:
mittelmässig
Bedienung:
durchschnittlich
Platzangebot:
recht großzügig
Pro:
grosser Laderaum, wird (fast) nie geklaut
Kontra:
der Fahrkomfort ist unterdurchschnittlich
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Fahrbericht
Und noch ein Update von Anf. Februar 2004:
Der Auspuff, beim letzten Update, siehe nächster Absatz, dachte ich, dass er demnächst ausgewechselt werden müsste. Aber er hält immer noch! Und ich werde weiter warten. Allerdings steht Ende Mai der TÜV an. Wenn der beanstandet, werde ich die Kosten nicht umgehen können. Zum Verbrauch habe ich wie bei allen Fahrzeugen festgestellt, dass der tempoabhängig ist. Allerdings ist das extremer als bei anderen Fahrzeugen, hängt wohl mit der Aerodynamik, nämlich praktisch nicht vorhanden, zusammen. Meine Faustregel zur Zeit bei nicht zu kaltem Wetter und ohne Gegenwind: bei 80 bis 90 km/h = 7,5 bis 8,5 Liter, bei 100 km/h = 9 bis 10 Liter, bei 110 km/h = 11 Liter, bei 120 bis 130 km/h = 11 bis 12 Liter. Wenn man vorher überlegt, wie wichtig das schnelle Vorwärtskommen ist, kann man viel Geld sparen. Für meine nächste längere Fahrt bin ich daher in der Planung dazu übergegangen, eine Strecke zu wählen, die kürzer (Tipp: www.viamichelin.com) und weniger bergig ist, und ich werde mir einfach mehr Zeit für die Reise nehmen. Einen Teil der längeren Reisedauer bekomme ich durch weniger Tankpausen wieder rein: ich muss nicht alle 450 Kilometer (= 54 Liter) an eine Tanksäule, sondern fahre 650 Kilometer ohne auf Reserve zu sein. Jetzt keine unnötige Kritik, ich mache ausreichend Pausen, das sind dann aber echte Pausen. Tanken ist keine Pause für mich, sondern Arbeit wie das Lenken des Mazda E2200.
Desweiteren fiel mir ein negativer Punkt zu dem Fahrzeug auf. Die Heizleistung für den hinteren Bereich ist schlecht. Wenn man regelmässig und für längere Strecken Gäste hinten sitzen hat, sollte man eine kleine Zusatzheizung befestigen. Da reicht ein kleiner Ventilator mit Heizfunktion, der über den Zigarettenanzünder betrieben wird. Ich habe aus anderen Gründen eine Gepäckraumabtrennung eingebaut, die mit einer Isolierung verkleidet ebenfalls nützlich ist. Dadurch reduziert man den zu beheizenden Bereich. Übrigens ist dieses Heizproblem typisch für alle Kleinbusse, die nicht über extra Heizmöglichkeiten im Fond verfügen, also auch bei Ford usw., der Abstand zu den Heizdüsen ist einfach zu gross und die Laderaummasse überfordern die fahrzeugeigene Heizung.
Hier mein überarbeiteter Bericht vom Mazda E2200:
Inzwischen fahre ich den Kleinbus seit 1 ½ Jahren und hatte nie Schwierigkeiten damit. Neben den regelmässigen Inspektionen wurden lediglich Reifen fällig, die aber auch erheblich besser sind, als die alten. Desweiteren wird in den kommenden Monaten der Auspuff erneuert werden müssen. Das zieht sich aber schon über ein halbes Jahr hin, und solange er nicht anfängt, wie ein Elch zu röhren, bleibt der alte Auspuff dran.
Weiteres:
1. Platz
Mehrere Reisen haben mir gezeigt: auch im E2200 ist der Platz nicht unbegrenzt. Mit ein bisschen Geschick habe ich mir Kinderspielkisten von Ikea in den Laderaum gebaut, insgesamt 8 Stück á 12 €, die meine nötigen Utensilien bestens aufnehmen. Dadurch habe ich den Platz optimal genutzt, mehr als diese 8 Kisten passen nicht rein, sie bilden eine durchgehende Fläche, die ich im Sommer bei meinen Fahrten gerne zum Schlafen verwende. Eine kleine Lücke, die blieb, habe ich mit einer Holzplatte ausgefüllt, unter der ein freier Stauraum bleibt, den man von vorne beladen kann. Die ganze Konstruktion wird immer wieder von Mitfahrern gelobt und ich finde sie auch gelungen. Ok, besser sind Einbauten nach Art von Reimo usw., aber die kosten weitaus mehr als 96 €.
2. Verbrauch
Bei 12,5 l/100 km lag der bislang höchste Verbrauch: vollbeladen und mit Tempo 130 über deutsche Autobahnen. Ich fahre den Mazda E2200 noch nicht sehr lange und darum kann ich über die Zuverlässigkeit nicht soviele Aussagen machen, aber dazu gibt auch schon andere Nerichte, die ihm diese Zuverlässigkeit bestätigten.
3. Lautstärke
Man muss schon etwas aushalten können, wenn man mit dem Wagen weite Strecken reist, vor allem hinten. Ab 110 km/h gibt der Motor einiges an Geräuschen von sich, ich werde mir nun für die Fahrt Oropax kaufen, sollte ich wegen Fahrerwechsel hinten sitzen. Gegen die Motorgeräusche hilft meine gute CD Anlage ;-))
4. Die Fenster
Zwangsläufig sind bei einem so grossen Fahrzeug auch die Scheiben recht gross, im Sommer ein echtes Problem! Allerdings habe ich wegen der Campingnutzung kleine Gardinen in weiss (innen sind sie rot, damit das Licht gedämpft wird) angebracht. Die ziehe ich im Sommer auch während der Fahrt zu. Das ist nicht verboten, solange man 2 Aussenspiegel hat. Allerdings sollte man das Fahren ohne Rückspiegel üben. Und wer keine Gardinen anbringen will, weil man dazu Schräubchen in den Bus bohren muss, der kann diese UV-Folie, die man ohne Klebstoff anbringt, an den Scheiben befestigen.
Das Modell, das ich fahre, ist das letzte, das noch von Mazda angeboten worden ist, Bj. 2000, Ende 2001 haben die leider die Produktion eingestellt. Nach mehreren Gesprächen mit Fachleuten hatte ich mich entschieden, nicht das überall recht günstige Modell bis 1999 zu kaufen: es gab da wohl gelegentlich Probleme mit dem Motor, speziell wohl mit dem Zylinderkopf, was in der Regel mit der Pflege des Fahrzeugs zusammenhängt, und natürlich, ob man ihn scheucht oder behutsam fährt. Da man das aber bei einem Gebrauchtwagen nie weiss, habe ich eben den z. Zt. noch teureren Bj. 2000 Bus gekauft. Den gibt es je nach Zustand und Laufleistung für um die 10.000 €.
Und nun meine Erfahrungen nach 5000 km:
Nichts, rein gar nichts, an dem Bus war defekt. Das einzige, was kaputt ist, ist die Antenne, ich nehme an wegen Waschanlage oder so ähnlich abgebrochen. Wir haben mit dem Bus zwei kleine Reisen unternommen und konnten gar nicht glauben, wieviel Platz das Teil hat. Die Rücksitzbank hat man übrigens mit nur zwei Handgriffen zusammengeklappt, ebenso schnell wieder aufgebaut. Nur der Komplettausbau dauert länger, aber das muß gar nicht sein, denn sie wird ganz klein geklappt, und dann hat man fast 3 Meter Platz nach hinten.
Verbrauch: er soll zwischen 10 und 12 Litern verbrauchen, ich werde berichten.
Tempo: ich bin selber nie schneller als 125 km/h gefahren, das steht auch in den Papieren als Endgeschwindigkeit. Aber er fährt schneller und die Anzeige, welch Wunder, stimmt bis auf weniger als 5 % Voreilung. Bei PKWs habe ich schon Voreilung von 10 % gehabt. Also echte 125 km/h und mehr möglich.
Bergauf fährt der neue E2200 nun auch flott, man merkt die paar PS mehr als beim Vorgänger deutlich, darum noch ein Grund mehr, lieber das Modell ab Bj. 2000 zu wählen. Den VW T2 Bus hängt er locker ab, bei neueren VW-Bussen ist er etwas langsamer. Dafür wird der E2200 aber auch nie geklaut, die Vorzüge kennen scheinbar nur die Besitzer.
Komfort: der große Vorteil des kurzen Radstands (kleiner Wendekreis, weniger als bei vielen PKWs) macht sich beim Komfort deutlich bemerkbar: Bodenwellen werden kaum ausgeglichen und das nervt schon mal. Andererseits stellt man sich in kurzer Zeit auf dieses Manko ein und achtet auf diese Fahrbahnunebenheiten, dann ist das Problem nur noch ein kleines Übel. Der Geräuschpegel des Dieselmotors hält sich in Grenzen, wenn man nicht zu schnell fährt. Wir sind dabei, den E2200 als einfaches Wohnmobil auszubauen, dabei ist er schon eine ganze Ecke leiser geworden. Der Ausbau ist übrigens lohnend: die Ladefläche ist groß genug für eine Liegefläche + Stauraum für 2 Personen, für ein Kind wäre auch noch genug Platz. Und die Rückbank kann man getrost drin lassen, der Platz reicht allemal!
Schiebetüren: es gibt zwei, so kann man sehr bequem auf beiden Seiten beladen, oder auch ein- und aussteigen. Außerdem gibt es auf beiden Seiten Schiebefenster bei der Rückbank und das wissen meine Beifahrer immer wieder zu schätzen.
Ein weiterer negativer Punkt soll aber nicht verschwiegen werden: die Ersatzteile sollen nicht zu den billigsten gehören. Ebenso gibt es bei den regelmäßigen Inspektionen höhere Kosten, z. B. durch den Wechsel von 2 Ölfiltern (statt 1). Für Leute, die sich um Inspektionen nicht kümmern, mag das egal sein, ich werde ihn immer hinbringen, was ich allen empfehle, weil er dann länger zuverlässig fährt, und dann die Kosten akzeptieren müssen. Allerdings wird der E2200, da bin ich mir sicher, diese Pflege danken.
Mein besonderer Tip hier (weil der Motor unter der vorderen Sitzreihe liegt): Holzkugelauflagen für vorne auf allen Sitzen läßt das Gesäß nicht allzu sehr schwitzen, vor allem im Sommer ;-), kosten zwischen 10 und 20 € das Stück.
Des weiteren empfehle ich den etwas seltener angebotenen Fensterbus: der hat auch die günstige LKW Zulassung (unter 200 € Steuern), bietet aber auf Dauer mehr Flexibilität, vor allem wenn er mehr als PKW denn als LKW genutzt wird.
...habe eine Flotte von 5 Mazda E2200 - der aelteste ist 16 Jahre alt.
Wir verwenden sie fuer Schulbustransporte bzw. Paketdienst und seine
Zuverlaessigkeit und Haltbarkeit ist einfach genial.
Ob Sommer oder Winter - Schluessel drehen und er laeuft. Besonders
praktisch sind die beidseitigen Schiebetueren bzw. Heckklappe und die
sehr lange Ladeflaeche (3m).
Auch die Wartungen sind nicht teuer, Dieselverbrauch ca 10lt./100km.
Sehr lobenswert ist ...
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Hallo, liebe Auto-Freunde!
Den Mazda E 2200 nutze ein Bekannter nun schon seit einiger Zeit und zwar schon einige und er bereut es nicht. Was ich am Mazda E 2200 so gut finde?
Nun ja, ganz einfach: Große Ladefläche, lässt sich sehr leicht und gut fahren (das auch vollbeladen mit Personen oder Paketen) und ist recht zuverlässig. Bis jetzt gab es kein Problem. Ich weiß, dass sollte man von einem Auto auch erwarten, aber wenn ich bedenke, was ich ...
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...gehauen steht er da. Eine große Heckklappe, eine leichtgängige Schiebetür rechts, vier große, schmale Räder, die dem Ensemble eine gewisse Hochbeinigkeit verleihen. Punkt. Der Blech gewordene Gebrauchsgegenstand. Dazu das Ganze im obligatorischen weißen Farbkleid. Aber lassen wir uns davon nicht abschrecken, und wagen den Einstieg.
Was das Äußere verspricht, hält das Innere: Pure Zweckmäßigkeit in graues Hartplastik gemeißelt. Die Sitze - deren dreie mit hellgrauem Gummi bezogen - treiben den Insassen im Sommer den Schweiß aus allen Poren. Der Instrumententräger mit Tacho, Tank- und Temperaturanzeige sowie der Rest des Armaturenbretts erinnert an den technischen Bruder MazdaE2200 und ist - wie könnte es anders sein - betont funktional.
Die Sitzposition ist für diese Art Transporter typisch: Man sitzt auf der Vorderachse...
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