Mazda räumt ordentlich auf!
11. Jan 2002
Pro:
Komfort, Preis
Kontra:
Image
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Zuverlässigkeit:
Fahreigenschaften:
Bedienung:
Platzangebot:
mehr
 Tischplatte
Über sich:
Hi! Ich bins... Ihr kennt mich bestimmt, denn ich bin immer in eurer Nähe - ich bin die Tischplatte!...
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"Premacy" steht bei Mazda für einen der drei Vans aus eigenem Hause. Das schlechte letzte Jahr soll nun durch ein neues erfolgreicheres ausgebügelt werden. Bei der mittleren der drei Brüder wurde nun, wie auch bei vielen anderen Modellen folgen soll, ein Facelifting durchgeführt. Äusserlich ist davon wenig zu merken. Lediglich neue Leuchten und ein überarbeiteter Grill sind auf den ersten Blick zu erkennen. Die verbesserten Rücklichter fallen hier noch am besten mit aus. Ansonsten ist der Premacy optisch gelungen und fällt kaum auf negative Meinungen. Aber die wahren Überarbeitungen Mazdas haben sich im technischen Bereich getan.
So lässt schon der Blick auf die Motorenpallette neues erkennen. Nun sind immerhin schon drei Motoren im Angebot und lassen sie Auswahl um ganze fünfzig Prozent ansteigen ;-). Die bisher angebotenen 100 PS starken Triebwerke machten schon immer einen sehr guten Eindruck. Sowohl der Diesel als auch der Benziner waren schon immer ihr Geld wert. Der nun hinzugekommene 131 PS-Motor macht demnach eine noch besserre Figur. Der Van ist in rund elf Sekunden auf 100 km/h, was schon an Werte mancher Kompaktwagen herankommt. Der offizielle Richtwert der Höchstgeschwindigkeit von 188 km/h ist wahrlich nur richtungweisend und kanmn auch ruhig noch ein wenig ausgereizt werden. Bei manchen Fahrten und etwas eile kann es schon einmal vorkommen, dass man sich wie in einem etwas zu groß geratenen Coupé vorkommt. Auch das Fahrwerk trägt dazu mit bei. Sehr straff, für den einen oder anderen vielleicht sogar schon zu hart geraten, macht das fahrwerk aber dennoch bei kleinen Bodenlöchern mit. Der fahrspass ist somit aber garantiert. Also in Sachen Motoren hat Mazda wirklich die Aufgabe erfüllt. Auch der Verbrauch des neuen Triebwerks von ca. neun Litern auf hundert Kilometer bei normaler Fahrweise ist verträglich. Lediglich die Auswahl könnte man noch um ein oder zwei weiteren Dieselvarianten ausbauen. Das sieht man bei der Konkurrenz schon besser.
Aber Innen hat sich, wie aussen, nicht viel getan - könnte man denken. Eine bedeutende Verbesserung sind die neuen Materialien, die das Qualitätsgefühl erheblich steigern lässt. Sicherlich ist man immernoch auf Funktionalität aus, aber es sieht jetzt schon wesentlich angenehmer aus. So fühlt man sich auch nicht wie einem typischen Japaner (aber das hat sich ja schon verbessert), wenn man mal an die europäische Automobilherstellung denkt. Hinten hat man sich an den Trend der Variabelität gehalten. Zwar ist ein so weitreichendes Konzept wie beim Zafira nicht erreicht worden, aber man hat dennoch genug Möglichkeiten seine Bedürfnisse befriedigen zu können. So können in der zweiten Reihe, drei gleich große Sitze eingebaut werden, die lediglich nur zwölf Kilogramm wiegen. Wenn der mittlere Sitz weggelassen wird, so hat man ein sehr großzügiges Platzangebot eines Viersitzers. Wenn man Die letzte Reihe aussen vor lässt und den Beifahrersitz umklappt, kann man sogar ganze 2,60 Meter lange Gegenstände transportieren. Der Komfort der Vorder- aber auch der Hintersitze ist recht anständig und bietet ausreichenden Seitenhalt und viel Bequemlichkeit.
Das lifting hat man auch als Anlass zur Verbesserung der Ausstattung genommen. So sind nun immer Traktionskontrole, Fensterheber vorn, elektrisch verstellbare Aussenspiegel, Dachreling und zusätzliche Scheibenbremsen hinten immer mit dabei. Zudem kommen auch noch vier Airbags, ABS, Innenraumluftfilter gegen schädliche Aldehylde und Zentralverrieglung mit in das Ausstattungsprogramm von Mazda. Nur eine Klimaanlage kostet 930 Euro extra. Ein Navigationssystem ist bei diesem neuen Motor ebenfalls mit Serie und erfreut welterkundene Menschen. So hat sich einiges getan, wenn man einmal den Vorgänger betrachtet. Aber wie schlägt sich das auf den Preis wieder?
Gerade einmal 150 Euro mehr kostet diese Variante des Premacy. Aber das ist in Betracht der reichhaltigenderen Serienausstattung und mehr Leistung leicht zu verschmerzen. Rund 17000 Euro sollte man für einen Mazda Premacy dieser Motorisierung hergeben - aber das lohnt sich. Hier kann die Konkurrenz schon ein wenig bange werden, da dieses Preis-Leistungsverhältnis sehr ordentlich ist. Die Versicherungseinstufung liegt bei dieser Klasse im Schnitt. 12 in der Haftpflicht, 16 in der Voll- und 26 in der Teilkaso. Ich bin von der Überarbeitung beeindruckt und hätte das Mazda nicht so ohne weiteres zugetraut.
Eure Tischplatte
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28.04.2002 03:47
Ich finde Vans prima, fahre so ein Vehikel auch gerne, aber nur für mich und meinen Wuff ist so ein Wagen etwas zu groß. Aber: prima Bericht!
14.02.2002 22:26
Super Bericht und sehr gut geschrieben. Liebe grüße Nessa
11.01.2002 20:37
Sehr interessanter Bericht. Das Auto würde mir auch gefallen, aber man kann nur eines fahren ;-) Gruss rolli