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Am I lovin' it?

4  23.03.2005

Pro:
nach einarbeitung simpel,  arbeitszeiten

Kontra:
strenge  Reglementierung, lange Einarbeitung, Gehalt,  Image (?)

Empfehlenswert: Ja 

net_fish

Über sich:

Mitglied seit:17.01.2002

Erfahrungsberichte:57

Vertrauende:37

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 150 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Nachdem ich im Juni 2004 mein Abitur gemacht hatte stand ich erstmals vor der Frage, was ich denn machen soll. Ich wusste, dass ich Grafik-Design studieren wollte, wofür ich eine Bewerbungsmappe mit Arbeitsproben erstellen sollte. Aber nur Mappe erstellen und sonst nichts tun? Und das 3 Monate lang? Ein Vollzeitjob musste her!

Schnell kam ich darauf, mich im Nachbarort Breisach in der örtlichen McDonalds-Filiale vorzustellen.
Ich fragte nach, ob noch Leute gesucht werden und ich hatte Glück, da gerade auf die Sommerferien hin Leute im Service - d.h. an der Kasse - gesucht wurden.
Schnell war ein Fragebogen ausgefüllt und ich bekam auch schon die Zusage, was wohl auch an meinem Job-Vorkenntnissen lag (ich habe durch Kassentätigkeit im Supermarkt und als Bedienung in der "echten" Gastronomie genügend Kunden-Erfahrungen sammeln können). Im musste nur noch nachträglich eine kleine schriftliche Bewerbung für die Buchhaltung sowie eine Gesundheitsbescheinigung vom Gesundheitsamt vorlegen - nebenbei angemerkt: McDonalds nimmt Hygiene generell tatsächlich sehr ernst!
Das im Vertrag festgelegte Gehalt war nicht riesig (bei mir 6,2 Euro / Stunden), allerdings gab es ab 20 Uhr einen Nachtarbeitszuschlag von 15 % und am Wochenende 100 % obendrauf. Damit lässt sich's leben, dachte ich.

Wichtig ist hierbei zu sagen, dass das Gehalt wohl von Filiale zu Filiale unterschiedlich ist, da 2/3 aller McDonalds-Filialen nicht direkt von McDonalds geführt werden, sondern von sog. Franchisenehmern, d.h. von Geschäftsleuten, die sozusagen die Lizenz haben, ein McDonalds-Restaurant zu betreiben!

Im Juli 2004 begann dann schließlich meine neue Karriere als McDonals-Vollzeit-Jobber...
und habe im Januar diesen Jahres gekündigt. Mehr dazu später!

DIE ERSTEN TAGE
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Am ersten Arbeitstag bekam ich ersteinmal meine Arbeitsklamotten, die wohl überall in Deutschland zurzeit gleich sein sollten (dunkelblaues Polohemd, hellbeige Hose, Sicherheitslatschen). Dann wurde ich erstmal vor einen Fernseher gesetzt, eine DVD wurde eingeschoben und ich musste mir diverse - teils unfreiwillig höchst amüsante -Filmchen anschauen wo schon gezeigt wurde, was man an der Kasse und in der Lobby (dem Gastraum) alles zu tun hat, wie man sich verhalten sollte - ein grober Überblick über alles sozusagen.

Danach wurde ich erstmal an die Theke gestellt und sollte einer Mitarbeiterin über die Schulter schauen,; sie beobachten wie sie mit den Kunden umgeht, die Kasse bedient, die Bestellung zusammenstellt usw. ... Dann durfte ich auchmal selber ran. Ich war zwar mega aufgeregt, aber zum Glück war ich ja nicht das erste Mal in einem McDonalds und kannte schon meinen "Text" auswendig ;)...

Somit war der erste Tag vorbei. Von mal zu mal klappte die Bedienung der Kasse besser, zumal sie sowieso recht simpel war: Jedes Produkt bzw. jede Produktgruppe hat ihre Taste. Z.B. bei Betätigen der "Getränketaste" werden auf dem Monitor Zahlen aufgelistet, die dann jeweils für die Getränke stehen: 1 Cola, 2 Fanta, 3 Sprite usw....
Da kann man kaum was falsch machen!

Ich lernte die richtige Zusammenstellung der Produkte bei einer Bestellung, wobei sogar die Reihenfolge reglementiert ist! Diese Reglementierung basiert darauf, das die Produkte unterschiedlich heiss sind, d.h. die kalten Produkte müssen erst gebracht werden, dann erst die heißen (bzw. lauwarmen ;) ). Klingt logisch, ist es eigentlich auch, nur wenn es dann ins Detail dieser Reihenfolge geht, fragt man sich wo hier die Logik steckt (z.B. muss unbedingt zuerst der Salat und dann erst der Fruchtjoghurt aus dem Kühler genommen werden - warum???)

Ich erfuhr auch, dass es bei McDonalds 2x im Monat Qualitätskontrollen gibt, d.h. je einer in der Filiale und einer im McDrive. Diese Kontrollen sind keineswegs gesetzlich vorgeschrieben, sondern gehen von McDoanlds aus! Sie sollen sicherstellen, dass sowohl der Service als auch die Produkte den strengen McDonalds-Leitregeln

Bilder von McDonalds
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McDonalds - Signet
entsprechen und alles einfach tipptopp ist. Dabei wird sogar u.a. mit der Stoppuhr die Zeit gestoppt und wenn man nur wenige Sekunden über dem Limit ist, gibt es Punktabzug. Eine schlechte Bewertung kann auch Abmahnungen, sogar Kündigungen nach sich ziehen!

D.h. man MUSS alle Regeln lernen und anwenden können, zudem IMMER freundlich sein, Produktförderung betreiben (d.h. das Menü empfehlen, Eis anbieten...deshalb wird man immer mit der Frage genervt, ob man noch eine Cola oder Pommes dazuhaben will - denn dann kann man auch gleich das Menü empfehlen!) und gaaanz wichtig: schnell sein.

Und das für starke 6 Euro die Stunde ;-)

Mit der Zeit hatte ich natürlich viel Routine im Arbeitsablauf, bediente die Kunden, putzte die Lobby usw..., d.h. alles, was so in jedem gastronomischen Betrieb ansteht: zu den Kunden freundlich sein, sie schnell bedienen und alles hygienisch halten.


DIE ARBEIT AN DER KASSE
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Wie schon gesagt arbeitet man als Service-Kraft vielfältig. Man bedient die Kasse, d.h. nimmt die Bestellung auf, stellt die gemäß der McDonalds-Regeln zusammen und überreicht sie dem Gast.
Die McDonalds-Regeln nennen dies "die 5 Schritte":
Gast begrüßen, Bestellung aufnehmen, Betrag nennen, Bestellung gemäß der richtigen Reihenfolge zusammestellen, Bestellung überreichen, verabschieden mit der Bitte wiederzukommen)...

Desweiteren muss man eventuell Nummern vergeben, falls Produkte gerade nicht verfügbar sind und natürlich auch daran denken, sie dann zu bringen :). Man muss auch darauf achten, dass immer genügend frische (!) Pommes da sind (d.h. man muss selber auffüllen), genügend Becher, Tüten, Servietten, Salz/Pfeffer, Saucen, Ketchup usw... .
Auch ist man dafür verantwortlich, dass der Kassenbereich sauber und ordentlich ist.

Bei McDonalds gibt es im Service ausserdem das "BackUp-Prinzip": d.h. wenn gerade nicht alle Service-Mitarbeiter im Stress sind, hilft man sich gegenseitig bei der Zusammenstellung der Bestellung: Während der eine noch die Bestellung aufnimmt, können die anderen schon das bestellte vorbereiten oder in der Küche bestellen, Getränke zapfen usw... . Dadurch ist die Gastabwicklung viel schneller und angenehmer. Ist natürlich nur möglich, wenn nicht gerade ein Megastress für alle ist!


DIE ARBEIT AM McDRIVE-SCHALTER
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Ähnlich ist die Arbeitsabwicklung am MCDRIVE-SCHALTER: Hier erfüllt man laut McDonalds verschiedene Funktionen (die allesamt natürlich entweder alleine, oder auch auf
mehrere Personen verteilt, zu erfüllen sind):

>> Ordertaker:
Als "Ordertaker" begrüsst man den Gast und nimmt, wie der Name sagt, die Bestellung auf und betreibt auch hier, wenn möglich , Produktförderung. Er nennt den Betrag und bittet den Kunden ans nächste Fenster zu fahren (kennt jeder, meistens geschieht das über Lautsprecher und Mikro, selten direkt "face2face" am Fenster).

>> Runner:
Der "Runner" stellt wie der Name sagt ganz flott die Bestellung zusammen (gemäß der richtigen Reihnefolge
natürlich und wählt dabei natürlich die richtigen Tütengrößen usw...)

>> Drink-Drawer:
Was ist wohl das ;) ? Der "Drink-Drawer" ist für das zapfen der Getränke zuständig und passt auf, dass in jedem Becher 2 cm (!) hoch Eiswürfel vorhanden sind, alle Becher gut verschlossen sind sowie falls nötig Becherhalter da sind.

>> Presenter:
Der "Presenter" überprüft die Vollständigkeit der Bestellung und "präsentiert schließlich sozusagen die fertige Bestellung dem Kunden.

>> Cashier:
Der "Cashier" kassiert und verabschiedet den Kunden. Sonst nix. ;)

Wie schon gesagt, wenn nur eine Person am Schalter arbeitet muss er natürlich ALLE Funkionen auf einmal korrekt und regelkonform erfüllen, bei mehr Mitarbeitern teilt man sich dass dann auf. Die gleichen Serviceregeln gelten auch hier: Freundlichkeit, Produktförderung, Sauberkeit (auch auf der Drivespur draussen), ... . Wichtig sind auch
gute Nerven und Gelassenheit wenn die Autospur mal rappelvoll ist, alle riesige Mengen bestellen, die Küche nicht hinterher kommt und einige schon mit Hupen anfangen... .


DIE ARBEIT IN DER LOBBY
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Wie erwähnt endet die Arbeit nicht an der Kasse oder am Driveschalter. Bei den vielen Gästen die meistens auch nicht lange bleiben wird viel Müll produziert und auch Schmutz und Unordnung.

Deshalb gehört es auch zu den Aufgaben, regelmäßig den Tablettwagen zu wechseln, die Essentabletts zu leeren und säubern, die Tische wenn nötig abzuräumen und zu putzen, Tische und Stühle wieder ordentlich hinstellen, den Boden putzen, Fenster und Türen falls nötig zu putzen, im Aussenbereich alles sauber und ordentlich halten, Mülleimer leeren, und und und ... der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Schwierig wird es erst dann, wenn Hochbetrieb ist und man gerade keine Zeit hat viele dieser Aufgaben zu erfüllen.
Wenn dann eine Kontrolle kommt, kann es düster aussehen!

Bei dieser Arbeit ärgert man sich dann auch oft über jene Kunden, die kaum Benehmen haben und ihre Platz wie den letzten Saustall hinterlassen:
Tablett auf dem Tisch, Tisch verschmiert mit Pommes und Mayo, am besten noch der Colabecher umgekippt (ganz lecker: Bier, klebt ganz dufte und riecht so fein) - ob es bei denen zuhause dann ähnlich aussieht?!


DIE MITARBEITER
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Ein gutes Team ist ganz entscheidend für den Spaß den man bei der Arbeit hat sowie für den reibungslosen Ablauf. Bei unsere Filiale waren so gut wie alle deutsch bzw. sprachen gutes Deutsch, allerdings gab es manchmal Sprachprobleme mit der Küche, da dort fast 90 % nicht deutsch waren und zum Großteil nicht gerade bestes Deutsch gesprochen haben. Da kam es dann oft zu Missverständnissen, was eher kontraproduktiv war.
Ich muss sagen, dass unser Team im Großen und Ganzen ganz nett war und sich eigentlich jeder mit jedem gut verstanden hat. Besonders wenn man öfters zusammenarbeitete kam man sich recht schnell näher und wurde teils befreundet, auch wenn das von der Geschäftsleitung überhaupt nicht gerne gesehen wurde, warum auch immer.

Die Schichtleiter, d.h. die uns Vorgesetzten und Verantwortlichen, waren im Großen und Ganzen auch ganz symphatisch, wir duzten sie auch alle.
Die tatsächlichen Inhaber sah man selten, und wenn dann waren natürlich erstmal alle angespannt. Was wohl auch daran lag, dass sie als schwierig und streng galten.

Was bei McDonalds auch typisch ist in Bezug auf die Mitarbeiter ist die Kurzlebigkeit. Vielen wird schon nach der 4-wöchigen Probezeit gekündigt, weil sie es einfach nicht geschafft haben in dieser Zeit nach McDonalds-Standard zu arbeiten.
Meistens arbeitet man entweder nur ein halbes Jahr dort, oder doch ein halbes Jahrzehnt, dazwischen gibt es kaum Mitarbeiter ;).
Ob es an der strengen Reglementierung von Seiten McDonalds liegt, die vielen einfach zuviel wird liegt, oder an der Bezahlung, weiss ich nicht...

(Ich arbeite seit Januar nicht mehr im McDonalds, was teils an persönlichen Gründen, teils aus fianziellen Gründen lag. Ich bin jetzt wieder "Back to the roots" und jobbe als Bedienung in einem nettem Cafe-Bistro-Restaurant. Dort verdienen ich zwar nicht wirklich mehr, aber ich habe noch gut Trinkgeld, welches dazu kommt.)

Desweiteren legt McDonalds großen Wert auf das "Crew-Training" d.h. die Weiterbildung für die Mitarbeiter. Es gibt sogar Seminare, wohin mache Mitarbeiter hin"dürfen". Ganz zu schweigen von den Tonnen von Schnellheftern, Booklets und Videos die man sich im Pausenraum mal anschauen kann um ein noch perfekterer McDonalds-Mitarbeiter zu werden... jaja.


SONSTIGES
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Man arbeitet in Schichten. Es gibt eine Frühschicht, meist bis 14 oder 15 Uhr, eine Mittelschicht bis rund 19 oder 20 Uhr und die Spätschicht (meine Hauptschicht) die bis Schluss geht (d.h. je nach Öffnungszeit bis 24 oder 02 Uhr plus 1 Stunde Schlussdienstputzen).

Man kann Vollzeit (30h - 50h), Teilzeit (20h - 30h) oder als Aushilfe (400 Euro-Basis, d.h. ca. 15h) arbeiten. Zwischen Schule und Studienbeginn war ich Vollzeitkraft, dann Aushilfe am Wochenende.

Als Vollzeitkraft hat man auch die Möglichkeit "aufzusteigen", z.b. dann als Vorarbeiter o.ä. zu arbeiten, bei entsprechend mehr Verantwortung, aber auch mehr Gehalt. Desweiteren gibt es noch die Möglich eine Lehre als Systemgastronom zu absolvieren, mehr Infos dazu auf der McDonalds-Internetseite.

Es kann auch sein, dass man an Feiertagen arbeiten muss wie es eben in der "Gastronomie" so üblich ist, allerdings bekommt man dann eben mehr Gehalt.
Überhaupt war es so, dass man sich ohne Ausnahme an den Dienstplan halten musste, man konnte allerdings jeweils 2 Woche zuvor Dientsplanänderungswünsche vornehmen, falls man z.B. einen Termin hatte. Urlaub konnte man 6 Woche vorher beantragen.

Die Dienstkleidung musste man leihen, nur die Schuhe musste man kaufen (15 Euro) und darf man nach Ende der Beschäftigung auch behalten. Fürs waschen der Kleidung war man auch selber zuständig, bekam aber einen Pauschalbetrag als Wäschegeld, welcher je nach Arbeitszeit berechnet wurde.

Wie schon erwähnt liegt der Gehalt zwischen 6 und 6,5 Euro. Die Mitarbeiter, die schon länger dabei sind, bekommen 1 Euro (ca.) mehr. Ab 20 Uhr bekommt man den Nachtarbeitszuschlag von 15 %, an Feiertagen 100 %.

Raucherpausen durften bei uns immer gemacht werden falls der Betrieb es zuließ, allerdings musste man dafür ausstempeln, d.h. die Zeit war unbezahlt.
Bei mehr als 6 Stunden Arbeit hatte man Recht auf eine halbe Stunde Pause (bezahlt).
Der Schichtleiter ordnete dann die Pause an und man durfte sich im Wert von 4,50 Euro ein Essen zusammenstellen; Softgetränke bekamen die Mitarbeiter generell umsonst, solange man sie in einen eigenen Becher füllte (anscheinend wurde es zu teuer ,wenn für jeden kleinen Durst ein neuer Pappbecher genommen wurde...)


FINALES FAZIT
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Ich arbeite nicht mehr im McDonalds. Das heisst allerdings nicht, dass ich davon abrate hier zu arbeiten!
Man darf eben nur nicht zuviel erwarten.
Man muss einfach mit Kunden und auch mit Stress in den Stosszeiten umzugehen wissen, d.h. immer freundlich bleiben auch wenn man sich dabei Schimpf und Schande denkt ;).
"Der Kunde ist König", die goldene Service-Regel eben.
Man hat auch mit einem gewissen Klientel zu tun, Harald Schmidt würde es vielleicht als Unterschicht bezeichnen ;),
ich nenne sie Durchschnittsbürger, zu denen ich mich auch zähle.
Desweiteren sind die Kunden sehr vielfältig, von
große Familien mit kleinen Kinder (glaubt mir, ich hasse Happy-Meals ;-) !) bis hin zu Pseudo-Gangstas und ähnlichem. Mit allen muss man richtig umgehen können!

Ich hatte eben Vorkenntnisse in Sachen Service, deswegen fiel es mir nicht schwer. Für andere ist es aber dann schonmal schwierig die Nerven zu behalten, besonders im Stress und bei dem nicht allzu berrauschenden Gehalt.

Auch muss man mit der klaren und strengen Reglementierung klarkommen! Es kommt nicht von ungefähr dass McDonalds eine derartiges globales Imperium ist!

Leuten, denen dies alles bewusst ist, die mit Menschen und Stress umgehen können, bereit sind sich anzupassen und kein finanzielles Paradies erwarten, kann ich einen Job bei McDonalds wirklich empfehlen! Wenn man erstmal Routine drin hat, man nichts groß mehr zu lernen braucht und die Mitarbeiter und Kunden auch nett sind, macht die Arbeit auch wirklich Spaß!

Und wenn man merkt, dass es doch nichts für einen ist, ist es auch nicht allzu dramatisch aufzuhören. Etwas gehaltsmäßig ähnliches findet man realtiv schnell, wenn man auf zack ist.

Um auf meine Titelfrage zurückzukommen:

"... No,
But I like it ...." ... deshalb 4 von 5 Sternen!


In diesem Sinne viele Grüße;
ich freue mich schon auf eure Fragen und Kommentare!

Michael (net_fish)

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PS auf Nachfrage:
Wer immer wissen wollte, wozu die Nümmerchen bei den Burgern da sind:
Die Leute in der Küche haben eine riesige Uhr: Dort sind diese Zahlen angegeben, einmal in schwarz und 10 Minuten "entfernt" nochmal in rot. Wenn die Küchenleute einen Burger machen und in die die sog. Kontrolle, dem "Heißhalter" legen, schauen sie auf die Uhr und legen dann das Schildchen mit der der Zeit entsprechenden Nummer dazu.
Da die Burger nur 10 min. haltbar sind, wissen sie dann anhand der roten Zahl (die ja 10 min. "entfernt" auf der Uhr steht), wann der Burger mit der jeweiligen Nummer abgelaufen ist. Ganz einfach.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
pinkbubbles

pinkbubbles

15.11.2011 18:05

besonders hilfreich für mich. Ich arbeite auch als 400€-Aushilfe bei McDonald's und ja, meine Erfahrung deckt sich mit deiner zu 99%. Mit dem Unterschied, dass ich 7,65€ die Stunde bekomme.

Manga1234

Manga1234

05.10.2011 17:18

bh!

sindimindi

sindimindi

09.12.2009 00:15

Sehr aufschlussreicher, guter Bericht! - das Gehalt ist wirklich ziemlich mickrig...aber was kann man von McDoof auch sonst erwarten? LG, Roland

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