Medion Akoya X7701

Medion Akoya X7701

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... Die HD-Konvertierung dauerte auf seinem vorherigen Medion-Produkt (noch im BTX-Formfaktor, daher nicht von mir einfach nur hardwaretechnisch aufgerüstet) über 8h und beim Brennen einer Double-Layer-DVD schlug der Vorgang 2 Mal vollkommen fehl und beim erfolgreichen Vorgang waren satte 15 ... Bericht lesen





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Naja für den Preis...
Erfahrungsbericht von DJ85 über Medion Akoya X7701
04.03.2010


Produktbewertung des Autors:   

Verarbeitung mittelmäßig 
Zuverlässigkeit mittelmäßig 
Software-Ausstattung schlecht 
Benutzerfreundlichkeit gut 
Support/Service mäßig 

Pro: Intel X58 - Chipsatz, 6GB DDR 3 - RAM, HD 4870, neben 4 S - ATA - Ports 2 zusätzliche auf PCI - E - Controller
Kontra: lahme Hitachi - HDD, microATX - Mainboard von Pegatron (abgespacktes ASUS - OEM - Board?)

Empfehlenswert? nein 

Kompletter Erfahrungsbericht

Erwerbsgrund:
Mein werter Herr Großvater hatte sich 2009 einen neuen Camcorder geholt...dieser ist HD-fähig...hätte er geahnt, welch einen Rattenschwanz dies mit sich bringt, hätte er ein anderes Modell gewählt.

Die HD-Konvertierung dauerte auf seinem vorherigen Medion-Produkt (noch im BTX-Formfaktor, daher nicht von mir einfach nur hardwaretechnisch aufgerüstet) über 8h und beim Brennen einer Double-Layer-DVD schlug der Vorgang 2 Mal vollkommen fehl und beim erfolgreichen Vorgang waren satte 15 Minuten Filmmaterial gespeichert.

Aus Frust schaute er bei Medion, suchte meinen Rat zur Zusammenstellung der angebotenen System (hätte ich gewusst, er verzichtet letztlich doch auf den Medion-Datenhafen, hätte ich ihn ein um längen preiswerteres und besseres System zusammengestellt, aber nun gut) und schlug dann bei einem komplett anderen Sonderangebot dieses PCs im Bundle mit Vista Home Premium für 1199€ zu.


Nach dem Auspacken:
Zunächst positiv von der Optik angetan, etwas skeptisch bezüglich der Anzahl an USB-Schnittstellen (2 im Front-Panel und 4 hinten am Board), warf er einen Blick in das Innere und war erschrocken von 3 Lüftern und onBoard nur 4-S-ATA-Anschlüssen (bereits 3 belegt...1 HDD, 1 BD-Brenner, 1 Front-Panel-E-S-ATA etc.)!

Als ich einen Blick hinein warf, konnte ich das Ganze fachmännisch beurteilen...im Groben - Billigbau teuer verhökert. Das Mainboard ist ein Pegatron IPMTB-GS mit Intel-X58-Chipsatz.

Inbetriebnahme:
Beim Hochfahren zunächst laut, da alle Lüfter auf voller Kraft rotieren und sich erst runterregeln.
Vista Home Premium 64-Bit vorinstalliert, relativ langsam (vermutlich durch das Zusammenspiel des resourcenfressenden Vista und der langsamen 1 TB Hitachi-HDD), verkleinern der System-Partition (Vista) unter Windows auf unter 500GB nicht möglich, da Daten bis eben dieser Größe kreuz und quer auf der HDD verteilt sind (und das nach einer frisch vorinstallierten Vista-Version).
Defragmentierung braucht Stunden und führt zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis, weder mit dem hauseigenen Vista-Defragmentierer, noch mit der Freeware Piriform Defraggler.

Anpassungen:
Nachdem die Vista-Partition verkleinert war, habe ich mit Hilfe von Paragon-Tools erfolgreich die Backup-Partition physisch nach vorn verlagern können, auf den restlichen "480GB" wurde Windows 7 Home Premium 64-Bit installiert...trotz physisch längerem Weg für die Lese- und Schreibköpfe der Festplatte wesentlich rascherer Zugriff.

Des Weiteren wurde eine Western Digital "WD10EARS" hinzugefügt (PC-Spezialist hatte leider keine Seagate oder Samsung...Saftladen *hust*), diese dient als reine Datenplatte, ich vertraue - meiner Erfahrung nach mit minderwertiger Qualität und geringerer Zuverlässigkeit versehenen - Hitachi-Produkten nicht die sichere Datenverwaltung an. Wenigstens diese zweite Platte läuft schnell und zuverlässig, wie sie soll...aber eben auch separat dazu gekauft und nicht von Medion.

Bewertung der Einzelkomponenten:
- Board = Abgespacktes Noname micro-ATX-Board mit nur einem freien PCI-E-Slot
(Slotlänge = 16x, VERMUTE jedoch elektrisch nur 4x oder 8x PCI-E-Anbindung);
- CPU = Stromfresser;
- RAM = brauchbar/gut;
- Grafikkarte = brauchbar/gut;
- HDD = Elektroschrott auf Zeit;
- Netzteil = brauchbar/gut;
- Gehäuse = ansehnlich und gut belüftet;
- BR-Brenner = bislang ungetestet/schwer abzuschätzen;


FAZIT:
Für 1199€ oder gar mehr (mit Software-Bundle von Adobe 1999€) ein absolut überzogener Preis.
Als gelernter IT-Systemelektroniker kann ich vom Kauf dieses Systems zu diesem Preis nur abraten, Bei 600 bis 800€ wäre es noch ein fairer Kompromiss.

Letztlich ist das Gerät in Anbetracht der verbauten Komponenten meiner Meinung nach ein unheimlicher "Stromfresser", aufgrund dessen ich den genannten Kompromiss als erforderlich erachte, da die steigenden Energiekosten bei diesem System höchstwahrscheinlich zu Nachzahlungen beim Nutzer führen werden. ;p


Ich hoffe, dass ich zögernden Interessenten einen Einblick in das angebotene System bieten kann.   


Medion Akoya X7701

Haupteigenschaften

Long Name: Akoya X7701

Bereitgestelltes Betriebssystem / Typ: Microsoft Windows Vista Home Premium

Gehäuse / Formfaktor: Midi Tower

Festplattenlaufwerk / Kapazität: 1024 GB

Prozessor / Typ: Intel Core i7

Prozessor / Taktfrequenz: 2.66 GHz

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